Datensätze in der Wetterdatenbank

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Eintrag 4530
Schlagworte Hitze
Ortsangaben Kassel
Zeitangabe 6.7.1826
Originaltext [...] Leider muß ich sie, da einmal die Wahl für des Kurfürsten Geburtstag auf sie gefallen ist und kostbare Vorbereitungen dazu getroffen sind, nun auch einstudiren; bey der Hitze eine doppelt ekelhafte Arbeit!
   
Eintrag 4529
Schlagworte Cholera
Ortsangaben Kassel
Zeitangabe 24.10.1850
Originaltext So lastet also auf Niemand der Belagerungszustand schwerer, als auf mir und den armen geplagten übrigen Civilmitgliedern des Orchesters! Mehrere davon sind nun noch von der Cholera befallen und meine Schüler hat die Angst vor der Krankheit, bis auf einen, sämmtlich fortgetrieben, so daß ich die leeren Plätze bei den Geigen nicht einmal durch diese besetzen kann.
   
Eintrag 4528
Schlagworte Nebel; Cholera
Ortsangaben Kassel
Zeitangabe 9.9.1850 - 20.10.1850
Originaltext The Cholera at Cassel - Letters from Cassel up to the 20th of October, state that the cholera, which had been reigning there for the last six weeks, suddenly increased to an alarming extent, owing, as it is supposed, to the damp weather. According to the official returns, 104 persons have died at Cassel and its suburbs within the last six days. In ordinary times, the general mortality is for the same period about twenty.
   
Eintrag 4527
Schlagworte Nebel; Cholera
Ortsangaben Kassel
Zeitangabe 9.9.1849 - 20.10.1849
Originaltext The Cholera at Cassel - Letters from Cassel up to the 20th of October, state that the cholera, which had been reigning there for the last six weeks, suddenly increased to an alarming extent, owing, as it is supposed, to the damp weather. According to the official returns, 104 persons have died at Cassel and its suburbs within the last six days. In ordinary times, the general mortality is for the same period about twenty.
   
Eintrag 4526
Schlagworte Cholera
Ortsangaben Kassel
Zeitangabe 29.10.1832 - 31.10.1832
Originaltext Die Cholera ist hier sehr milde aufgetreten. Wir haben zu Anfang dieser Woche schon 3 Tage hintereinander keine neuen Erkrankungen gehabt und leben daher der Hoffnung, sie bald wieder los zu seyn.
   
Eintrag 4525
Schlagworte Cholera
Ortsangaben Kassel
Zeitangabe 17.10.1831 - 17.10.1831
Originaltext [...] in der Stadt ist wegen des täglich zu befürchtenden Ausbruchs der Cholera, die sich schon bis Magdeburg und Celle genähert hat, eine Spannung und Unruhe [...]
   
Eintrag 4524
Schlagworte Nebel; Temperatur; Cholera
Ortsangaben Kassel
Zeitangabe 25.9.1832 - 3.10.1835
Originaltext Cholera in Kassel. Schon bis zum 25. September kamen dort einige wenige bestimmte Cholerafälle vor, häufige Erkrankungen und Sterbefälle aber erst am 30. September und 1. Oktbr.; bis dahin waren einige Nächte, besonders aber die Nacht vom 30. Septbr. bis 1. Oktbr. mit einem starken eigenthümlichen Nebel begleitet; diese Witterungsbeschaffenheit brach sich jedoch schon am 1. Oktbr.; es fand kein nächtlicher Nebel mehr Statt, die Lufttemperatur ging zur Wärme über; und in den Nächten vom 1.-2., besonders aber vom 2.-3. Oktbr., fand starkes Wetterleuchten Statt; seit dieser meteorologischen Erscheinung hat sich der hiesige Cholerabestand ungemein verändert, so dass am 2. und 3. Oktbr. nur wenige neue Erkrankungsfälle zum Verschein gekommen sind. - Der erste Cholerakrankheitsfall war bei einem Manne, der in der zweiten Messwoche dasselbst eine Kiste mit Federn, die auch Mühlhausen nach Kassel gekommen war, öffnete und ausprackte. Die Wärter im Cholerahospital wurden schon nach wenigen Tagen von der Krankheit ergreiffen, und einer unterlag.
   
Eintrag 4523
Schlagworte Hitze
Ortsangaben Kassel
Zeitangabe 6.5.1859 - 14.6.1859
Originaltext Es war meine Absicht, Ihnen sogleich nach unsrer Heimkehr von Detmold zu schreiben und für freundliche Aufnahme und Alles Gute, was wir Ihnen zu danken haben, nochmals unsern besten Dank zu sagen, allein die große Hitze, die seit unsrer Rückkehr hier herrschte und die dadurch entstandene Unbehaglichkeit, die mein Unwohlseyn, die Schlaflosigkeit, noch vermehrte, ließen mich bisher nicht dazu kommen.
   
Eintrag 4522
Schlagworte Hitze
Ortsangaben Kassel
Zeitangabe 29.7.1846 - 29.7.1846
Originaltext 10 – ½ 3 bei größter Hitze u Staub nach Cassel.
   
Eintrag 4521
Schlagworte Regen; Hitze
Ortsangaben Offenbach; Kassel
Zeitangabe 29.6.1825 - 30.6.1825
Originaltext Am Donnerstag Abend 4 Uhr kamen wir wohlbehalten und wenig ermüdet hier an. Die Reise war sehr angenehm da der Regen Staub und Hitze gedämpft hatte.
   
Eintrag 4520
Schlagworte Überschwemmung
Ortsangaben Kassel
Zeitangabe 21.9.1824 - 20.12.1824
Originaltext Es war übrigens dieser Herbst die Zeit der Krankheiten und Unglücksfälle; auch hier haben die Leute durch Überschwemmung gelitten und ein ansteckendes Nervenfieber hat die jüngsten und kräftigsten Menschen weggerafft. In dieser Zeit war es ein Glück für uns, daß wir so frey und gesund wahren. Nun scheint die Gefahr aber vorüber und besseres Wetter, was jezt zu beginnen scheint, wird auch Sie hoffentlich bald wieder ganz herstellen.
   
Eintrag 4519
Schlagworte Regen
Ortsangaben Kassel
Zeitangabe 7.5.1843 - 7.5.1843
Originaltext Seit Ihr liebes Töchterchen nun bey uns wohnt, ist das Frühjahr herangekommen und wir freuen uns, sie nach und nach mit der schönen Umgegend von Cassel bekannt machen zu können. Wir leben mehr im Garten wie im Hause und haben schon eine ganze Reihe von Tagen im Freien frühstücken und zu Mittag essen können. Nur heute wo wir in Gesellschaft von Herr und Frau von Malsburg den ganzen Tag in Wilhelms Höhe verleben wollten, ist plötzlich Regenwetter eingetreten. Wir hoffen aber, daß es nicht lange anhalten werde und daß wir die heute aufgegebene Parthie in einigen Tagen nachholen können.
   
Eintrag 4518
Schlagworte Gewitter; Hitze; Donner; Regen; Sturm; Forstschäden
Ortsangaben Lißberg; Schwickartshausen; Hirzenhain
Zeitangabe 10.7.1843
Originaltext Am 10. Juli 1843 war hier ein Gewittersturm, wie die ältesten Leute noch keinen erlebt hatten. Des Vormittags war der Himmel ganz heiter und so der Wind von Nord, Ost, Ost wehte, hätte wohl niemand des Nachmittags ein Gewitter erwartet. Gegen 4 Uhr zog jedoch, nach einer sehr drückenden Hitze, eine dunkle Wolke am östlichen Himmel auf, die sich sehr bald als ein Gewitter ankündigte. Dasselbe schien anfangs schnell vorübergehen zu wollen. Doch mit einemmale verwandelte sich das Tageslicht in Dämmerung, der Donner rollte unaufhörlich, einem Wolkenbruch ähnlich stürzte der Regen herab und der Sturm tobte mit solcher Wuth, das er in dem Schauernwald unweit des Pfades von Schwickartshausen nach Hirzenhain ungefähr
150 starke Buchen und zwar da einem Platze wie leichtes Rohr entwurzelte, zerbrach und über einander warf, so das in dem kleinen, kaum einen Morgen haltenden Distrikt wo dies geschah, nach Versicherung des Grhzg. Försters Müller zu Ortenberg 4-500 Stecken aufgeschüttet werden müssen. Leute, die von dem Unwetter auf dem Felde überrascht wurden, mussten sich auf die Erde niederlegen, weil sie dem Sturm nicht zu widerstehen vermochten.
   
Eintrag 4517
Schlagworte Dürre; Bäche, vertrocknete; Ernte, schlechte; Teuerung
Ortsangaben Lißberg
Zeitangabe 6.1842 - 1.9.1842
Originaltext 1842 ist der größte Theil des Sommers eine außerordentliche Dürre gewesen, indem es fast in 3 Monaten nicht ein einziges Mal regnet, so das alle kleinen Bäche völlig vertrockneten. Die Ernte fiel deswegen auch nur spärlich aus und eine Folge davon war, das im folgenden Jahre 1843 im Juni und Juli eine große Theuerung ausbrach, welche der von 1817 wenigstens hinsichtlich des Korn oder Roggens, gleichkam, ja sich selbst übertraf.
   
Eintrag 4516
Schlagworte Gewitter; Hagel; Regen; Schäden; Hochwasser; Überschwemmung; Grummet, verdorbene; Flachs, verdorbener
Ortsangaben Lißberg; Nidder, Fluss; Gedern; Scheppbach, Fluss
Zeitangabe 1.9.1768
Originaltext Am 1. September 1768 hatten wir hier und in der Nachbarschaft etliche schwere Gewitter, die mit Hagel großen Schaden anrichteten. Der anhaltende Platzregen hat die Scheppbach und die Nidder anschwellen lassen. Sie sind über die Ufer getreten und hatten den Flachs und das Grummet überschwemmt.
   
Eintrag 4515
Schlagworte Gewitter; Hagel; Feldschäden; Sturm; Bäume, entwurzelte
Ortsangaben Lißberg; Lais; Glashütten; Gedern; Oberseemen; Crainfeld
Zeitangabe 27.6.1767
Originaltext Am 27. Juni 1767 hatten wir ein sehr starkes Gewitter, wobei der häufige Hagel die Früchte in Lais, Glashütten, Geder, Oberseemen, Crainfeld und anderen Orten zerschlug. Hier hatte der Sturm viele Bäume gefällt, aber Gott sei Dank ist weiter nichts beschädigt worden.
   
Eintrag 4514
Schlagworte Gewitter; Blitzschlag; Todesopfer
Ortsangaben Fauerbach; Hirzenhain
Zeitangabe 17.6.1766
Originaltext Am 17. Juni 1766 wurden 3 Frauen aus Fauerbach, als sie von der Hirzenhainer Mühle kamen, unter einem Birnbaum auf dem Feld bei starkem Gewitter von einem Blitz getroffen und getötet. Zwei waren verheiratet und eine ledig.
   
Eintrag 4513
Schlagworte Blitzschlag; Gebäudeschäden; Heu, verbranntes; Korn, verbranntes
Ortsangaben Lißberg
Zeitangabe 22.8.1755
Originaltext Am 22. August 1755 Freitagabend nach 6 Uhr schlug ein sehr starker Blitz auf der Breitenhaide in die dortige Scheune ein, wo das gesamte geerntete Korn à 14 Fuhren und drei Wagen Heu lagen, welche gleich von oben bis unten mit der Scheune bis auf den Mauerstock gänzlich eingeäschert wurden. Weil man nicht gleich zu HiIfe kam, konnte man der Wut des Feuers nicht widerstehen. Obwohl man von hier und auch von den umliegenden Orten gleich hineilte. Der Knecht vom Hofmann war bei dem Einschlag in der Scheune gewesen, wie auch das Vieh, was im Stall der Scheune stand, hatte keinen Schaden erlitten.
   
Eintrag 4512
Schlagworte Gewitter; Regen; Hagel; Feldschäden; Wiesenschäden; Erosionsschäden
Ortsangaben Lißberg; Nidda; Schmitten; Fauerbach
Zeitangabe 9.6.1746
Originaltext Am 9. Juni 1746 nachmittags gegen 3 Uhr betraf uns wieder ein starkes Gewitter mit einem ganz erstaunlichen Regenguss, der mit Hagel vermischt war. Dieses Gewitter kam wieder von Westen und zog weiter nach Südost. Das Korn auf den Schronäckern hatte stark gelitten. Das andere Korn auf den Rädern, im Riegel und Rückäckern ist gottlob schadlos geblieben. Der Lerchenberg dahingegen aber als derzeitiges Sommerfeld und die Seeäcker sind umso stärker betroffen. Besonders sind die Äcker auf die Wiesen geschwemmt worden sodass die Sommerfrüchte, Gartengewächse und Gras, was so insgesamt sehr schön gestanden hatte, sehr empfindlich zugerichtet wurde. Und wieder kann sich niemand erinnern, jemals den Lerchenberg so übel zugerichtet überschwemmt und die Wiesen mit Erde überschwemmt gesehen zu haben. Dieses ist ein weit größerer Schaden als das oben beschriebene große Gewässer [23.05.1746]. Die Wiesen des hiesigen Ortes und besonders mich hat es im Hinblick auf den mir zustehenden Zehnten und ein Teil meines eigenen Gewächses am härtesten getroffen.
Am 9. Juni 1746 um die Mittagszeit sah man ein erstaunliches Gewitter von Norden aufziehen, wovon wir nur einen kleinen Regen abbekamen. Wie man aber leider erfahren hat, so hat dieses Nidda, Schmitten und Fauerbach sehr hart heimgesucht und mit einer Überschwemmung erbärmlich geschädigt.
   
Eintrag 4511
Schlagworte Gewitter; Donner; Blitz; Regen; Überschwemmung; Hochwasser; Wiesenschäden; Gärtenschäden; Todesopfer
Ortsangaben Lißberg; Nidder, Fluss; Gedern; Merkenfritz
Zeitangabe 23.5.1746
Originaltext Am 23. Mai 1746 morgens um 3 Uhr entstand von Westen ein entsetzliches Unwetter. Es dauerte so bis 8 Uhr. Es donnerte, blitzte und regnete 5 Stunden lang. Darauf entstand bald eine große Überschwemmung, sodaß das Wasser jenseits der Nidder und diesseits der Hillersbach (Scheppbach) soweit austrat, das es großen Schaden auf den Wiesen und Gärten verursachte. Niemand von hier konnte sich auf eine derartige Überschwemmung erinnern, seitdem er lebt oder das er davon gehört hätte. Währendessen gab es oberhalb von Gedern auch noch einen Wolkenbruch. In Merkenfritz war eine Frau ertrunken, während sie ihre Bleiche retten wollte. Überall wurde großes Elend zugefügt.
   

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