Datensätze in der Wetterdatenbank

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Eintrag 4405
Schlagworte Regen; Dauerregen; Überschwemmung
Ortsangaben Michelsrombach
Zeitangabe 18.5.1818
Originaltext „1818 Heit als den 18. Mai 1818 das war das Fest der Dreifaltigkeit, es hat die ganze Nacht und den ganzen Tag geregnet es hat ein sehr großes Wasser gehabt das man noch nie so großes Wasser erlebt hat.“
   
Eintrag 4404
Schlagworte Überschwemmung; Wasserschäden
Ortsangaben Michelsrombach
Zeitangabe 20.5.1809
Originaltext „1809 Heit Dato den 20. Mai hat das Wasser von 6 Uhr bis 12 so großen Schaden getan und den 21. ist es Pfingsten gewesen.“
   
Eintrag 4403
Schlagworte Gewitter; Blitz; Donner
Ortsangaben Michelsrombach
Zeitangabe 6.11.1807
Originaltext „1807 Den 6. November hat es gedonnert und geblitzt, da war die Sonne verregnet.“
   
Eintrag 4402
Schlagworte Regenborgen; Sonnenschein; Regen
Ortsangaben Alsfeld
Zeitangabe 4.10.1646
Originaltext "NB. Eben diesen Morgen Stunden aber mal ein schöner Regenbogen über der Statt Alsfeld, als man noch stürmete [beschießung der Stadt Alsfeld durch hessen-kasselische Truppen]."
   
Eintrag 4401
Schlagworte Regenbogen; Sonnenschein; Regen
Ortsangaben Alsfeld
Zeitangabe 3.10.1646
Originaltext "In während dem Sturm [Beschießung der Stadt Alsfeld durch hessen-kasselische Truppen] ist ein sehr schöner Regenbogen über der Stadt gestanden, darob sich die Bürger erfreuet, die Feinde zurückgeworfen, viele darnieden gemacht und den Sieg gegen diesen Sturm erhalten. Von denen dieser Statt aber ist kein Mann tot geblieben."
   
Eintrag 4400
Schlagworte Hochwasser; Überschwemmung; Äcker, verschlammte
Ortsangaben Rotenburg, Amt; Fulda, Fluss
Zeitangabe 1579
Originaltext 1579: "Im Amt Rotenburg hatte die Fulda viele Äcker mit „sande beflösset"."
   
Eintrag 4399
Schlagworte Gewitter; Hagel; Missernte Sommerfrucht
Ortsangaben Friedewald, Amt
Zeitangabe 1580
Originaltext "Im Sommer kamen Gewitter, von denen Johann Meckbach 1579 aus dem Amt Friedewald berichtete, daß sie mit Hagel „die frucht im sommerfeldt dermassen zerschlagen, das keiner sommerfrucht dieses ortts zu gewartten". Auch das ohnehin dünne Wintergetreide hatte gelitten, so daß „die arme leuth gar betrubt und zaghaffiig wordenn".
   
Eintrag 4398
Schlagworte Frost; Wintersaat, erfrorene
Ortsangaben Niederhessen
Zeitangabe 1580
Originaltext "1580 war allgemein die Wintersaat erfroren, besonders auf
den höher gelegenen Äckern."
   
Eintrag 4397
Schlagworte Dürre
Ortsangaben Sichelbach; Wilhelmshöhe; Kassel
Zeitangabe 1825
Originaltext "Bemerkt wird noch, daß die … Weide [des Domänenguts Sichelbach oberhalb Wilhelmshöhe; J.E.], welche sich selbst bei der großen Dürre des verwichenen Sommers [1825; J.E.] sehr nahrhaft gezeigt …"
   
Eintrag 4396
Schlagworte Gewitter, starkes; Hochwasser; Überschwemmung; Todesopfer
Ortsangaben Großburschla; Jestädt; Werra, Fluss
Zeitangabe 6.1747
Originaltext Eintrag aus dem Kirchenbuch (Totenbuch) von Jestädt: "den 6. Junii [1747] Ein Mägdtlein etwa 9 Jahre alt von Großen Borschell, welches in einem starcken Gewitter und uhrplötzlichen Waßerfluth mit Vatter und Mutter auch Schwester umbkommen, und alhier in der Werra gefunden, auch vom hießigen Gericht auffgehoben worden."
   
Eintrag 4395
Schlagworte Kälte, große
Ortsangaben Jestädt
Zeitangabe 10.2.1717
Originaltext Laut Eintrag im Kirchenbuch der Gemeinde Jestädt wurde das uneheliche Kind der Elisabeth Bosold am 10. Februar 1717 "wegen großer Kälte in der Pfarre" getauft.
   
Eintrag 4394
Schlagworte Sperlingsplage
Ortsangaben Waldeck
Zeitangabe 9.1738
Originaltext "Dass um 1738 die Bekämpfung [von Sperlingen; J.E.] verfügt wurde, weist auf eine zu der Zeit um sich greifende Sperlingsplage. Ähnlich handelte die Regierung von Waldeck. Sie ließ am 25. September 1738 die Ämter in ihrem Fürstentum darüber berichten, ob und wie man in der Vergangenheit gegen Sperlinge vorgegangen war. Beiläufig wurde erwähnt, dass die benachbarten Landesherrschaften tätig waren. Man wollte also entsprechend nachziehen. Dies belegt, dass zu der Zeit die Sperlingspopulation stark anwuchs, und lässt zugleich auf laufende Maßnahmen auch in Hessen-Kassel schließen."
   
Eintrag 4393
Schlagworte Polarlichter
Ortsangaben Nesselröden
Zeitangabe 0
Originaltext Im Kirchenbuch von Nesselröden findet sich unter dem Jahr 1721 im Taufeintrag von Elisabeth Wilhelm, der Tochter von Reinhard Wilhelm, folgender Hinweis: "den 2ten Martii, als eben die Nacht vorher die entsetzl. Feurstrahlen in der Luft erschienen waren, deren Deutung allein Gott bekant".
   
Eintrag 4392
Schlagworte Regen, starker
Ortsangaben Braunfels; Weilmünster; Usingen
Zeitangabe 25.6.1602
Originaltext „Den 25. [Juni 1602] uff einer sehr seltsamen Kutschen von dannen durch Weilmünster … nach Usingen, zu mitthage ankommen, und hatt D[oktor] Mosanus eine gute weill uff dem Narrenkasten biß bey den Wolffgalgen gefaren; allda er wegen stharcken regenß woll benetzt worden." (Reisebericht Landgraf Moritz’)
   
Eintrag 4391
Schlagworte Regenfälle, anhaltende; Viehseuche; Kartoffelkrankheit; Missernte; Hungerjahr; Witterung, ungünstige
Ortsangaben Hessen; Werra, Fluss; Wanfried; Eichsfeld; Merlau; Mücke
Zeitangabe 20.5.1883 - 29.5.1883
Originaltext „Am 27. April 1883 erscheint folgende Bekanntmachung in der Grünberger Zeitung: ,Die aus Mitteln des landwirtschaftlichen Vereins für Oberhessen sowie des Landespferdezuchtvereins ins Leben gerufene Fohlenweide bei der Station Mücke, soll am 20. Mal 1883 eröffnet werden.‘ Wegen eingetretener ungünstiger Witterung wurde sie aber erst am 30. Mal 1883 eröffnet.“
   
Eintrag 4390
Schlagworte Sturm, starker
Ortsangaben Treffurt
Zeitangabe 3.10.1731
Originaltext "1731: Jakob Marckardt hat am 17.9. im Mülverstädtischen Holze sich selbst mit dem Messer einen Schnitt in die Kehle getan und sich dann mit vollem Blute nach Mülverstedt begeben, am 20.9. hier sein männliches Schamglied mit einem alten Scheermesser abgeschnitten, am 3.10. während einer Feuersbrunst sich heimlich auf den Turm geschlichen und beim starken Stürmen sich aus dem obersten Loche nach der Pfarr zu um 3 Uhr heruntergestürzt, gestorben 6 Uhr."
   
Eintrag 4389
Schlagworte Hochwasser; Überschwemmung; Todesopfer
Ortsangaben Kleintöpfer; Werra, Fluss
Zeitangabe 5.5.1709
Originaltext "1709: Elisabeth, Friedrich Reichardts Hochadelig Baumbachischen Pachtmeyers zu Kleinen Töpffra Hausfrau, 30 Jahre alt und ihr 5jähriges Söhnlein Johannes sind am 5. Mai in einer ungemeinen Wasserflut auf einmal ertrunken und unter dem Schlamm wiedergefunden worden."
   
Eintrag 4388
Schlagworte Sturm; Todesopfer
Ortsangaben Treffurt
Zeitangabe 10.1627
Originaltext "1627: Joh. Lobelandtz, Advokat zu Eschwege, vorher hier [Treffurt; J.E] Amtsschreiber, wird hinter dem Siechenhofe am engen Wege durch Großen Wind vom Pferde geweht, fällt auf den Schlaff und stirbt 20.10."
   
Eintrag 4387
Schlagworte Hochwasser; Überschwemmung; Kirche, verwüstete; Gräber, aufgeschwemmte; Häuser, beschädigt
Ortsangaben Kassel; Fulda, Fluss
Zeitangabe 5.1.1643
Originaltext "Den 5. Jan. 1643 ist es aber beynahe noch 2 Ellen höher gestiegen, so daß die Gaßen in der Neustadt hoch überschwemmt, ein gut theil auch dißeits der Stadt vom waßer ergriffen, die Häuser sonderlich jenseits, welche bis in die obern Stuben erfüllt gewesen, verderbet, die schöne, wohlgezierte Kirche in der Neustadt verwüstet die Gräber aufgeschwemmet, die Stühle übereinander geworfen, auch sonst hin und wieder vieler und großer Schaden geschehen. (Siehe Neujahrs-Gruß von Gott, so er mit erschrecklichen Wasserfluten etc. hat hören lassen, in einer Predigt erklärt von Theophil Neuberger. Kassel 1643 4.)"
   
Eintrag 4386
Schlagworte Hochwasser; Überschwemmung; Brücken, zerstörte; Häuser, zerstörte; Menschen, ertrunkene; Vieh, ertrunkenes; Unwetter; Sturm; Donner; Blitzeinschläge; Türme, zerstörte; Häuser, entzündete
Ortsangaben Kassel; Filda, Fluss; Hessen
Zeitangabe 10.1.1552 - 11.1.1552
Originaltext "An der Neustädter Kirche zu Kassel findet sich auf einer Tafel, die so hoch stehet, als damals das Wasser gegangen, folgender Bericht:
Anno domini 1552 den 10. Jan. ist in der Nacht
ein Groß unversehen Gewäßer kommen, und so hoch
aufgelaufen, daß es unten Haus hoch in den Predigt-
stuhl gegangen, und ist jetzt 5/4 einer Elln höher
gewesen als vor 210 Jahren (im J. 1342). Diese
Fluth hat an vielen Brücken und Häusern die Fulda
herab schaden gethan, auch an vielen Orten Lethe
und Vieh ersäuft. Die andere Nacht ist ein großer
Ungestumer wind, mit Donnerwetter kommen, an vie-
len abgelegenen Orten in Thüren und Ställe geschla-
gen, die Thürne verbrannt und Häuser angesteckt. Der
Allmächtige verleyhe Bußfertig Leben und Beße-
rung
–"
   

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