Datensätze in der Wetterdatenbank

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Eintrag 4447
Schlagworte Winter, strenger; Frost; Trockenheit; Wassermangel; Mühlenstillstand
Ortsangaben Grebendorf; Eschwege
Zeitangabe 12.1822 - 2.2.1823
Originaltext „Im Jahre 1823 gehörte der Winter hinsichtlich seiner Strenge und Trockenheit zu den Wintern ersten Ranges dieses Jahrhunderts. Denn eben wie sich auf den vom Jahre 1822 immer trockenen Herbst schon mit Anfangs December voller Winter eingestellt hatte, ebenso hielt er auch ununterbrochen bis zum 2. Februar (Lichtmess) 1823 an. Vom 13. bis zum 16. Januar war die Kälte am größten, das Thermometer zeigte 13 Grade unter Null. Hierdurch stieg aber auch der bisherige Wassermangel auf höchste. Es gab viel Noth darin, denn es wurden viele Bäume, Quellen und Bäche trocken. Das Mahlen war allenthalben schon gehemmt, und Mühlen an großen Flüssen konnten nur noch, jedoch zur Noth noch Mehl liefern. Doch versagten auch diese bisweilen ihre Dienste. (Ja, man sagt, daß Leute über 4 Stunden Weges her nach Eschwege gekommen sind, um hier in der Werramühle Mehl zu Brod, das ihnen so Noth that, zu erhalten.) Desgleichen durchfloß auch unser Bach das Dorf nicht mehr. Er, welcher wohl sonstens im Winter außen blieb, ließ jetzt auch im ausgehenden Frühling keine Spur von Wasser von sich sehen.”
   
Eintrag 4446
Schlagworte Trockenheit; Sommerfrüchte, Ernteeinbuße; Obsternte, gute; Wassermangel
Ortsangaben Grebendorf
Zeitangabe 7.1822 - 12.1822
Originaltext „… dahingegen blieben Sommer- und Brachfrüchte von der großen Trockenheit leidend, kurz und waren wenig. Obst gabs dieses Jahr genug und die Fülle. Am allermeist zu bewundern waren die Quetschenbäume, deren Äste allenthalben von der Last der Früchte zerbrachen und von den Bäumen zur Erde fielen. Eben so wie nun dieses 1822ste Jahr im ganzen überhaupt sehr trocken war, aber so war es auch der Herbst, obgleich täglich man auch auf Regen hoffen that, bis zu Ende, und es trat daher großer Wassermangel “
   
Eintrag 4445
Schlagworte Winter, milder; Frühlingswitterung, warme; Baumblüte, frühe; Getreidereife, frühe
Ortsangaben Grebendorf
Zeitangabe 1821 - 25.7.1822
Originaltext „Im Jahre 1822 hat sich der Winter mit seinen Eigenschaften, als Schnee und Frost, ganz unbezeugt gelassen, denn Frost war wenig und Schnee kannte man beinah nicht. Im ausgehenden Winter war schon schön warme Frühlingswitterung, wodurch dieses Jahr auch alle Blüten und Gewächse um vieles früher als sonstens ins Leben gerufen wurden. Die Bäume und der Wintersamen blühten schon im März, das Korn schoß im Aprill und wurde auch noch vor Jacobitag (25. Juli) reif. Die Winterfrüchte wurden lang an Stroh und geriethen wohl …“
   
Eintrag 4444
Schlagworte Hitze, große
Ortsangaben Grebendorf
Zeitangabe 7.7.1819
Originaltext „Anno 1818, den 26ten (Juli), und 1819, den 7ten Juli, zeigte das Thermometer 31 Grad Wärme im Schatten, eine Hitze, welche als Seltenheit für unser europäisches norddeutsches Klima galt, und daher sowohl für Menschen, Vieh, als für Pflanzen drückend und unerträglich war. Der Himmel war an diesen Tagen ganz von Wolken frei, und die heißen Strahlen der Mittagssonne sprühten sengend auf das heißgewordende Erdreich herab. Die Steine wurden davon wie glühend, und man hatte noch um 6 Uhr abends eine Wärme wie sonstens mittags um 12 Uhr, daß sowohl Menschen als Vieh der Schweiß noch immerdar zur Erde träufte und das Pflanzenreich verwelkt darnieder lag, auch viele der Letzteren verbrandt und dürr geworden waren. Zwar waren denn nun auch die folgenden Tage noch heiß genug, allein es erschienen doch wieder mehr und mehr Wolken am Himmel, und der Herr milderte durch einen sanften Regen die erhitzten Lüfte und erfrischte das ausgebrannte Erdreich.“
   
Eintrag 4443
Schlagworte Hitze, große
Ortsangaben Grebendorf
Zeitangabe 26.7.1818
Originaltext „Anno 1818, den 26ten (Juli), und 1819, den 7ten Juli, zeigte das Thermometer 31 Grad Wärme im Schatten, eine Hitze, welche als Seltenheit für unser europäisches norddeutsches Klima galt, und daher sowohl für Menschen, Vieh, als für Pflanzen drückend und unerträglich war. Der Himmel war an diesen Tagen ganz von Wolken frei, und die heißen Strahlen der Mittagssonne sprühten sengend auf das heißgewordende Erdreich herab. Die Steine wurden davon wie glühend, und man hatte noch um 6 Uhr abends eine Wärme wie sonstens mittags um 12 Uhr, daß sowohl Menschen als Vieh der Schweiß noch immerdar zur Erde träufte und das Pflanzenreich verwelkt darnieder lag, auch viele der Letzteren verbrandt und dürr geworden waren. Zwar waren denn nun auch die folgenden Tage noch heiß genug, allein es erschienen doch wieder mehr und mehr Wolken am Himmel, und der Herr milderte durch einen sanften Regen die erhitzten Lüfte und erfrischte das ausgebrannte Erdreich.“
   
Eintrag 4442
Schlagworte Regenwetter, dauerhaftes; Dauerregen; Felder, augeweichte; Hochwasser; Überschwemmungen; Felder, beschädigte
Ortsangaben Grebendorf; Werra, Fluss
Zeitangabe 9.5.1818 - 17.5.1818
Originaltext „Im Jahre 1818 (obgleich sonstens mehr trocken als naß) waren die Tage des Frühlings, nehmlich vom 9ten bis zum 17ten Mai, von einem solchen anhaltenden, heftig ununterbrochenen Regenwetter angefüllt, desgleichen sich noch niemand zu denken wußte. Die Erde schien gleichsamst davon als von Wasser eingeweicht zu seyn. … Es waren ferner die Bäche zu Strömen und die Flüsse zu Fluten geworden, welche ganze Felder überschwemmten und zu Seen machten. Auch that dies die Werra in unserem Felde, und auch noch in einem weit höheren Wasserstande als 1816. Doch war aber der Schaden jetzt nicht so groß wie damals. Denn die nun eingetretene schöne Sonnenwitterung verwischte viel der Ereignisse und machte, daß man baldigst (ob es gleich auch schon Johannistag war) wieder Gerste säen und Kartoffeln setzen konnte.“
   
Eintrag 4441
Schlagworte Teuerung; Fruchtpreise; Hungersnot; Gegenmaßnahmen, staatliche; Getreide, Zwangsablieferungen
Ortsangaben Grebendorf
Zeitangabe 1817
Originaltext „Im Jahre 1817 war in Folge der Mißernde von 1816 eine große Theuerung. … Die Metze Korn kostete vor der Erndte noch 1 Rth., Weizen 1 Rth. und 4 gute Groschen, Gersten 15 und Erbsen 20 gute Groschen. Preise, welche der geringe rechtlich sich ernährende Mann nicht mehr zu bezahlen vermochte. Es wurde daher, um diesem so viel als möglich Linderung, ferner Nahrung zu verschaffen, auf Beschluß Kurfürstl. Verwaltungskommission zu Eschwege (Rath Möller) auf dem dortigen Schlosse ein Notspeicher aufgeschüttet und jenen auf Anweisungen für mindere Preise daraus zugewiesen. Nur zu bedauern war es aber in dieser Beziehung, daß man den Mittelmann, der doch kaum so viel gezogen hatte, als ihm wohl nöthig war, diese Kleinigkeit an Maltern gegen ihm angesetzte Taxa von höherer Hand dahin zu liefern zwang.“
   
Eintrag 4440
Schlagworte Hochwasser; Überschwemmung; Felder, überschwemmte; Früchte, Ernteeinbußen; Heu, Ernteeinbußen
Ortsangaben Grebendorf; Werra, Fluss
Zeitangabe 24.6.1816
Originaltext „Auch unser Fluß, die Werra, trat um Johannistag hoch über seine Ufer, überschwemmte das Feld, und ließ einen großen Schaden, sowohl an Heu als an Früchten zurück. Auch wir erndteten wenig, es war nur ein Drittel des sonstigen Erndteertrages.“
   
Eintrag 4439
Schlagworte Regenwetter, anhaltendes; Feldschäden; Früchte, verdorbene
Ortsangaben Grebendorf
Zeitangabe 6.1811
Originaltext „Die Früchte waren nehmlich von einem anhaltenden weit ausgedehnten Regenwetter in der Mitte Juni, sowohl auf Bergen als auch in den Thälern, dort durch die vielen Quellen und hier durch die Überschwemmung der ausgetretenen Flüsse, versoffen in Menge."
   
Eintrag 4438
Schlagworte Komet; Trockenheit, große
Ortsangaben Grebendorf
Zeitangabe 1811
Originaltext „Im Herbst des Jahres 1811 wurde ein Komet, auch Schwanzstern genannt, am nördlichen Himmel gesehen, welcher mit einem langen Schweife nach Südwest hinzeigte, und der, indes alle andere himmlische Lichter, als Sonne, Mond und Sterne, in immer gewohnter Weise von Osten nach Westen gehen, seinen Lauf von Westen nach Osten machte. Dieser Himmelsstern war lange Zeit nicht von unserer vaterländischen Welt gesehen worden, und man ging deshalb umso mehr hinaus und beobachtete und bewunderte ihn. Mit Anbruch der Nacht trat er hinter dem Königsberge hervor und entzog sich erst nach Mitternacht beim Greifenstein unserem Auge wieder. Und so eben wie er uns mit Anfang des Herbstes erschien und immer näher kam, Ebenso entfernte und verschwand er uns auch mit dessen Ende wieder. Sein schneller Lauf hatte ihn gar bald in die Räume weit entlegener Ferne geführt, und nur der Aberglaube wollte viel, sowohl Gegenwärtiges als auch Zukünftiges, in seinem Erscheinen ersehen haben. Er sollte es nehmlich sein, welcher an der großen Trockenheit dieses Jahres wie an den so häufig ausbrechenden Feuersbrünsten und der so heftig brennenden Kraft des Feuers dieses Herbstes schuld sey. Daß es nun auch sehr trocken war und viel und heftig brannte, ist gewiß, ob aber der jetzt am Himmel gestandene Komet mitgewirkt hat, läßt sich keineswegs behaupten noch erforschen.“
   
Eintrag 4437
Schlagworte Gewitter; Blitz; Donner; Wolkenbruch; Überschwemmungen; Wege, zerstörte; Bäume, entwurzelte; Felder, überschwemmte; Gärten, überschwemmte; Häuser, beschädigte; Flutwelle; Wiesen, verschlämmte
Ortsangaben Grebendorf
Zeitangabe 3.6.1808
Originaltext „Im Jahre 1808, den 3. Juni des Nachmittags um 2 Uhr wurden wir von einem starken Gewitter, welches von Süden her unter Blitz und Donner nördlich zu unsern Bergen hinzog, hart heimgesucht. Denn als dies furchtbare ewig denkwürdige Gewitter (von dem ein glaubhafter Augenzeuge sagt, dass es so tief gestanden habe, dass man von der Höhe des Meinhards herab, gleich auf einen im Thale gelegenen Nebel auf dasselbe hingesehen hätte), mit seinen immer größer und schwerer werdenden Wolken vor diesen hintrat, da entluden sich dieselben grausam, und in Folge eines noch nie gesehenen Regens (Wolkenbruch genannt) stürzten sogleich unsägliche Gewässer in Strömen die Berge herab den Thälern zu, zerrissen Gräben und Wege entzwei, und überschwemmten alle Tiefen, sowohl des Dorfs als die der Felder. In den Straßen sah man das Wasser beinah halbstockwerkshohe Wellen schlagen, Bäume mit fortführen und im fürchterlichsten Gebrause und dem tösenden Steingerappel sich gleich einer Werra nach unten des Dorfs hinwälzen, wo es die Deiche, die meisten Hofraiden und Gärten überschwemmte, ja sogar in die Gebäude eindrang und Küche, Keller und Ställe mit Wasser und Schlamm anfüllte. Auch über selbst hohe Mauern und Dämme floß es endlich hin und gab eine sogenannte Fluth, unter dessen Stande man 2 Stunden lang sich genöthigt sah, das Haus zu hüten. Viele Leute hatten ihr tief im Wasser stehendes Vieh an andere Plätze, ja sogar Kälber, wie man sagt, um dem Ertrinken zu entziehen, auf die Böden bringen müssen. Darum wäre denn auch gewiß, wenn dieses furchtbare Gewitter zur Nachtzeit kam, gar manches derselben ein Opfer des Todes in den Fluthen seines Schicksals geworden seyn!
Als es aber vorüber war, als sich das Wasser abgelaufen hatte und man wieder aus dem Hause kommen konnte, o! wie war es da so ganz anders als am Morgen geworden, o! wie sah man da so allenthalben nichts als lauter Verwüstungen, Jammer und Traurigkeit. Denn vieles von den Bergen war mit fortgenommen, die Wege entzweigerissen, und alle Tiefen gleich Seen mit Wasser angefüllt. Alle Flutgraben waren übergebrochen und hatten die Wiesen verschlämmt, sowie die Fluren ganzer Felder mit Kummer überschüttet (davon die vielen Steine, besonders auf den Ländereien des Diebgrabenfeldes auch noch in späteren Jahren ein Beweis sind). Ein großer Theil der Erndte war dahin. Anbau wie das Feld, so auch das Dorf, dieses erkannte man beinah nicht mehr. Hier waren die Straßen von Steinen und Schutt angefüllt, Ruinen gleich. Die Deiche bemerkte man kaum noch. Anstatt der blumigten Gärten war Kummer, und auf den Hofraiden, in Küchen, Kellern und Ställen war Wasser und Schlamm zu finden. 0, wie mußte nicht dieses alles unser Auge trüben, und unser Herz mit inniger Wehmuth erfüllen. Ja, und das auch umso mehr noch, da es schien, als wäre dieses furchtbare Gewitter gerade über unser Dorf und Felder zu kommen von der Vorsehung bestimmt gewesen sei, indem die Leute in der Umgegend nichts waren davon gewahren worden.
Doch der Herr hats gethan, und er wird es auch sein, welcher nach der Hoffnung, alle diese Verwüstungen wieder gutzumachen weiß. Denn wie viele große Revolutionen haben nicht schon von jeher die Erde verwüstet, und immer steht sie wieder neu erbaut, erhalten und vollkommen da. Dennoch soll uns aber dieser Tag im Gedächtnis eine bleibende Stelle finden, weil man sich an ein so fürchterliches Gewitter aus früherer Zeit, auch selbst die ältesten Leute, nicht zu erinnern vermag. O! möge doch Gott nie wieder ein solches Gewitter über unser Dorf und Felder kommen lassen wollen. 0, möge er uns doch stets mit seiner Güte schützend zur Seite seyn, und uns vor dessen Verderben bewahren, denn das wissen wir, dass die Güte des Herren es will, dass es mit niemandem gar aus sei und seine Barmherzigkeit kein Ende hat. (Klagelieder Jeremias 3, Vers 22)”
   
Eintrag 4436
Schlagworte Schneemassen; Schneeräumarbeiten; Schneedecke, geschlossene
Ortsangaben Darmstadt; Bessungen; Traisa
Zeitangabe 29.12.1886
Originaltext „Darmstadt: Ein hübscher Zug wird von unserm Großherzog gemeldet. Mittwoch voriger Woche befuhr der Bessunger Gemeindeschlitten, den der Straßenmeister geliehen hatte, die Kreisstraße, um die Fahrbahn vom Schnee zu befreien. Kurz vor Traisa begegnete dem Schlitten eine Bauernfrau mit einem Korbe auf dem Kopf, die, mochte sie wollen oder nicht, in den massenhaft angehäuften Schnee zur Seite treten mußte. Kaum war der Schlitten vorbei, so kam der Großherzog per Schlitten desselben Wegs gefahren und die Frau mußte abermals in den Schnee ausweichen. Der hohe Herr ließ jedoch, bei der Frau angekommen, still halten, der Lakai mußte den Korb in den Schlitten heben und schließlich auch der Frau hineinhelfen. So beladen fuhr des Großherzogs Schlitten nach Traisa hinein und setzte seine Begleiterin dort ab.“
   
Eintrag 4435
Schlagworte Witterung, ungünstige
Ortsangaben Herbstein
Zeitangabe 26.3.1853
Originaltext Mittwoch, den 16.3.1853: „Ankündigung einer Holzversteigerung am 30.3. d. J. im Gemeindewald der Gemeinde Herbstein, Distrikt Struth. Es sollen 100 Kiefer-Stämme von 70.80 Fuß Länge und 10-20 Zoll Durchmesser versteigert werden. Bürgermeister J.A. Kübel“. Samstag, den 26.3.1853: „Die Holzversteigerung soll wegen ungünstiger Witterung auf den 6.4.1853 verschoben werden.“
   
Eintrag 4434
Schlagworte Sommerhitze; Trockenheit, langanhaltende; Heuernte, schlechte; Schulferien, Verlängerung
Ortsangaben Herbstein
Zeitangabe 8.1781
Originaltext „[17. August] 1781. In diesem Sommer waren die Wiesen durchgehends rot gebrannt, die Heuernte war sehr schlecht und Grummet überhaupt nicht zu erwarten. Die Fürstliche Schulkommission wurde deshalb gebeten, die Schulferien von nur 20 Tagen zu verlängern, da die Kinder unbedingt zum Ausfahren vonnöten seien. Die Ferien hätten übrigens auch zur unrechten Zeit begonnen, da man von der Kanzel herab sie bestimmt habe und niemand zu Rat gezogen worden wäre.“
   
Eintrag 4433
Schlagworte Regenwetter, schreckliches; Bauarbeiten, Einstellung
Ortsangaben Alsfeld
Zeitangabe 7.1888 - 20.7.1888
Originaltext Alsfeld, 20. Juli 1888 „Die Arbeiten im Rathaus sind bis jetzt langsam vorgeschritten, es ist hier jeden Tag bis jetzt so schreckliches Regenwetter gewesen, daß man alle Lust verlor, derartige Arbeiten vorzunehmen …“
   
Eintrag 4432
Schlagworte Kraniche, Vorboten des Winters
Ortsangaben Lauterbach
Zeitangabe 18.10.1888
Originaltext Mi., den 24.10.1888: „Lauterbach, 18. Oktober. Die ersten Vorboten des nahenden Winters, eine große Schaar Kraniche, zogen heute Abend über unsere Stadt.“
   
Eintrag 4431
Schlagworte Regen, wolkenbruchartiger
Ortsangaben Lauterbach
Zeitangabe 7.1888
Originaltext Mi. den 25. Juli 1888: „Lauterbach. Von dem herrlichsten Wetter begünstigt, feierte der Bezirkskriegerverein Lauterbach-Schlitz vergangenen Sonntag sein 4. Bezirksfest. Nachdem es die ganze Woche, ja noch in der Nacht vorher, theilweise wolkenbruchartig geregnet hatte, stieg am frühen Morgen die Sonne am Horizonte golden empor und erfüllte die Herzen mit Freude …“
   
Eintrag 4430
Schlagworte Wetter, ungünstiges
Ortsangaben Vogelsberg
Zeitangabe 1.7.1888
Originaltext Mi, den 11.7.1888: „Vogelsberger Höhen=Club. Durch das ungünstige Wetter am 1.d.M. mußte der Hauptausflug auf den Hoherodskopf verschoben werden und findet solcher nun nächsten Sonntag, 15. l. M. statt, wozu wir eine Einladungsliste nächsten Freitag herumgehen lassen und bitte um zahlreiche Betheiligung. Lauterbach, 9. Juli 1888. Der Sectionsausschuß“
   
Eintrag 4429
Schlagworte Gewitter; Blitzeinschlag; Gebäude, geschädigte; Vieh, getötetes
Ortsangaben Schletzenhausen
Zeitangabe 14.6.1888
Originaltext Mi., den 20.6.1888: „Aus dem Vogelsberg, 15. Juni. Gestern Nachts halb 1 Uhr schlug während eines heftige Gewitters der Blitz in die Mühle des E. Klüh (sog. Eselsmühle) bei Schletzenhausen, zündete und äscherte ein Haupt= und vier Nebengebäude vollständig ein. Vieh und Mobiliar wurden ein Raub der Flammen.“
   
Eintrag 4428
Schlagworte Sammlung für Wettergeschädigte des Kreises Grünberg
Ortsangaben Grünberg; Herbstein
Zeitangabe 1840
Originaltext Sa., den 25.1.1840: „An der Sammlung der Kreisgemeinden für die Wettergeschädigten des Kreises Grünberg beteiligte sich die Gemeinde Herbstein mit 34 fl. 23 ½ kr. Der Gesamtbetrag: 416 fl. 6 ¾ kr.“
   

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