Datensätze in der Wetterdatenbank

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Eintrag 4574
Schlagworte Winterwetter, schlimmes
Ortsangaben Gladenbach
Zeitangabe 12.1738 - 10.1.1739
Quellenzeitangabe
Originaltext Nachdem die umgehende Aufnahme ihres zeitweise furiosen Sohnes Johann Justus in das Hospital Haina am 15. Dezember 1738 durch Wilhelm VIII. von Hessen-Kassel bewilligt worden, bat dessen Mutter Magdalena Margretha Krebs, Ehefrau des verstorbenen Rentmeisters zu Blankenstein Johann Konrad Krebs um Fristverlängerung für die Einlieferung ihres Sohnes, da sie ihn zuvor neu kleiden und "etwas an Weiszeug" für ihn zurechtmachen wollte und da man "wegen des schlimmen Winter Wetters nicht wohl fort kommen" könne. Es dauerte jedoch noch fast zwei Jahre bis sie ihren Sohn nach Haina bringen ließ. Die Aufnahme in das Hospital erfolgte am 10. Oktober 1741.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   08.05.2020
Beleg LWV-Archiv, Best. Hospia, Nr. 680
BearbeiterIn Jochen Ebert
   
Eintrag 4573
Schlagworte Gewitter; Hagel; Regen; Schäden in Gärten; Feldschäden
Ortsangaben Felsberg
Zeitangabe 17.7.1769
Quellenzeitangabe
Originaltext "1769 Montags d. 17. julii entstunde gegen 3 Uhr Nachmittags ein sehr schweres Gewitter, welches mit ziemlich dicken Schloßen und sehr häufigem Regen begleitet war. Die Schloßen thaten in den Gärten beträchtl[ichen] Schaden, indem alles über sich wachsende Gemüse gäntzl[ich] zerschmettert ward, auf dem Felde an denen nahe zur Zeitigung gekommenen Früchten, besonders Roggen und Weitzen ward ersteres zum 3ten Theil, letzteres aber zur Helfte nach geschehener Besichtigung für verdorben angesehen."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   09.04.2020
Beleg Karl Muster: Memoria digna. Aufzeichnungen des Metropolitans J. G. Vilmar zu Felsberg 1752–1769, in: ZHG 64 (1953), S. 44–78, hier S. 78
BearbeiterIn Jochen Ebert
   
Eintrag 4572
Schlagworte Gewitter; Sturm; gebäudeschäden; Bäume, entwurzelte
Ortsangaben Felsberg
Zeitangabe 27.6.1768
Quellenzeitangabe
Originaltext "d. 27. junii [1768] enstunde des Abends nach 9 Uhr ein sehr schweres Donnerwetter, wobey ein so erschreckl[ich] starcker Sturmwind sich erhobe, daß nicht allein Hauser und Scheuren gäntzl[ich] davon niedergerissen, sondern auch die mehresten Gebäue der Ziegeln guten Theils beraubet wurden. Es daurete dieses Wetter bis nach Mitternacht, und des Morgens fande man, daß in denen Gärten eine grose Menge der grösten Obstbäume theils mit den Wurtzeln aus der Erde gerissen, theils vom Stamme abgebrochen waren. Auf dem Pfarrhof wurde an den Gebäuen der Ziegel Schaden wenigstens auf 1200 St[ück] gerechnet. Verschiedene Einwohner wolten bey dem heftigsten Sturme eine Erbebung der Erden verspüret haben, davon man doch im Pfarrhause nichts wahrgenommen. In dem Pfarrgarten bey dem Todtenhofe waren 18 Bäume niedergerissen und andere sehr beschädigt, im so genanten Thorgarten aber war nur ein Apfelbaum umgeworfen."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   09.04.2020
Beleg Karl Muster: Memoria digna. Aufzeichnungen des Metropolitans J. G. Vilmar zu Felsberg 1752–1769, in: ZHG 64 (1953), S. 44–78, hier S. 77
BearbeiterIn Jochen Ebert
   
Eintrag 4571
Schlagworte Erdbeben
Ortsangaben Felsberg
Zeitangabe 4.4.1767
Quellenzeitangabe
Originaltext "d. 12. Aprilis [1767] wurde urn Mitternacht kurtz nach 12 Uhren ein ziemlich harter StoB von einem Erdbeben aIlhier verspüret, wodurch die meiesten Einwohner in der Nachbarschaft des Pfarrhauses aus dem Schlafe gewecket wurden, er daurete aber nicht völlig eine Minute und ging, sovieI mir bekannt, dem Allerhochsten sey Danck, ohne Schaden ab. Kurtz vor 1 Uhren repetirte dieser Stoß, doch weit gelinder als vorher, und ein wenig vor 3 Uhren verspürete man einen dritten Stoß, der zwar etwas härter war als der 2te, aber nicht so heftig als der erste."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   09.04.2020
Beleg Karl Muster: Memoria digna. Aufzeichnungen des Metropolitans J. G. Vilmar zu Felsberg 1752–1769, in: ZHG 64 (1953), S. 44–78, hier S. 77
BearbeiterIn Jochen Ebert
   
Eintrag 4570
Schlagworte Gewitter; Donner; Regen; Hagel; Feldschäden
Ortsangaben Felsberg
Zeitangabe 3.6.1757
Quellenzeitangabe
Originaltext "d. 3. Junii [1757] Entstunde des Nachmittags nach 2 Uhr ein ungemein starckes Wetter, welches mit ohnunterbrochenen Donnerschlägen, davon etliche urn 4 bis 5 Uhr sehr erschrecklich waren, bis des Nachts urn eilf Uhr fortwährete, dabey auch ein so häufiger Regen fiel, daß in denen frisch geackerten Sommerfeldern viel weggespület und verfloset wurde. Anfangs fielen auch einzelne ziemlich starcke Schlossen, davon aber doch, dem Höchsten sey unendlich gedancket, kein merckl[icher] Schaden vor hiesiger Stadt verursachet ward."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   09.04.2020
Beleg Karl Muster: Memoria digna. Aufzeichnungen des Metropolitans J. G. Vilmar zu Felsberg 1752–1769, in: ZHG 64 (1953), S. 44–78, hier S. 50
BearbeiterIn Jochen Ebert
   
Eintrag 4569
Schlagworte Gewitter; Sturm; Hagel; Feldfrüchte, Schaden an; fenster, zerschlagene
Ortsangaben Felsberg
Zeitangabe 28.6.1756
Quellenzeitangabe
Originaltext "d. 28. Junii [1756] Entstunde gegen Abend zw[ischen] 8 und 9 Uhr ein gar heftiges Gewitter, welches mit einem entsetzl[ich]en Sturmwinde und starcken Schlossen begleitet war,
davon ein gar beträchtl[icher] Schaden an Feldfrüchten, sonderl[ich] an Korn und Weitzen sich äußerte, wie dann auch von der Abend Seite die Fenster grösten Theils zerschlagen wurden."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   09.04.2020
Beleg Karl Muster: Memoria digna. Aufzeichnungen des Metropolitans J. G. Vilmar zu Felsberg 1752–1769, in: ZHG 64 (1953), S. 44–78, hier S. 50
BearbeiterIn Jochen Ebert
   
Eintrag 4568
Schlagworte Erdbeben
Ortsangaben Felsberg; Kassel; Hessen
Zeitangabe 18.2.1756
Quellenzeitangabe
Originaltext "d. 18. Febr. [1756] morgens urn 8 Uhr. Hat man in hiesiger Vorstadt sonderI[ich] in dem adelichen von Blomeischen Hofe einige Stöse eines Erdbebens verspüret, welches auch in Cassell und andern Orten des Landes wahrgenommen worden; doch sind dieselben gar gelinde nach der Güte des HErrn gewesen".
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   09.04.2020
Beleg Karl Muster: Memoria digna. Aufzeichnungen des Metropolitans J. G. Vilmar zu Felsberg 1752–1769, in: ZHG 64 (1953), S. 44–78, hier S. 49
BearbeiterIn Jochen Ebert
   
Eintrag 4567
Schlagworte Tage, warme; Baumblüte
Ortsangaben Felsberg
Zeitangabe 31.3.1755 - 15.4.1755
Quellenzeitangabe
Originaltext "U[nd] da mit dem Ende des Martii [1755] gar feine warme Tage kamen und fortwehreten, so wurden in der Helfte des Aprilis fast alle Baume außer den Apfelbaumen in der angenehmsten Blüte gesehen."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   09.04.2020
Beleg Karl Muster: Memoria digna. Aufzeichnungen des Metropolitans J. G. Vilmar zu Felsberg 1752–1769, in: ZHG 64 (1953), S. 44–78, hier S. 48
BearbeiterIn Jochen Ebert
   
Eintrag 4566
Schlagworte Tauwetter; Hochwasser; Überschwemmung
Ortsangaben Felsberg; Eder, Fluss
Zeitangabe 15.3.1755
Quellenzeitangabe
Originaltext "Als nun medio Martii [1755] das Thauwetter beständig anhieIte. verursachte die angelaufene Edder zwar eine ziemliche Überschwemmung, unterdessen, weil kein Regen dazu kam, verlief sich das Wasser in wenig Tagen wiederum, daß der Schaden an den Winterfeldern eben so merckl[ich] nicht seyn wird."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   09.04.2020
Beleg Karl Muster: Memoria digna. Aufzeichnungen des Metropolitans J. G. Vilmar zu Felsberg 1752–1769, in: ZHG 64 (1953), S. 44–78, hier S. 48
BearbeiterIn Jochen Ebert
   
Eintrag 4565
Schlagworte Kälte; Schnee, tiefer; Wild, hungerndes
Ortsangaben Felsberg
Zeitangabe 1.12.1754 - 15.3.1755
Quellenzeitangabe
Originaltext "1754 d. 1. Xbris nahm eine ungemeine Kälte den Anfang, welche mit darzwischen zuweilen eingefalIenen Thautagen bis in die Halfte des Martii 1755 anhielte, dabey ein so tiefer Schnee fiel und auch beständig dauerte, dergleichen sich die altesten Leute nicht erinnern konnen gesehen und erlebt zuhaben. Darüber ein solcher Hunger unter dem Wilde entstanden, daß es sich nicht scheuete, gegen Abend in die Stadt zukommen und seine Nahrung hier u. a. in den Gärten und um die Scheuren zusuchen."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   09.04.2020
Beleg Karl Muster: Memoria digna. Aufzeichnungen des Metropolitans J. G. Vilmar zu Felsberg 1752–1769, in: ZHG 64 (1953), S. 44–78, hier S. 48
BearbeiterIn Jochen Ebert
   
Eintrag 4564
Schlagworte Hitze; Unwetter; Gewitter
Ortsangaben Felsberg
Zeitangabe 17.5.1754
Quellenzeitangabe
Originaltext "d. 17. Maji entstunde nach der etliche Tage über gewesenen großen Hitze ein starckes Wetter, welches mit Donnern und Blitzen etliche Stunden heftig anhielte, bis es des Abends urn 7 Uhr mit entsetzlichtem Krachen in den Schloßthurn einschluge und die ganze Stadt in großen Schrecken setzte. Inzwischen war durch die Gute des Allrnächtigen Gottes der Schlag kalt gewesen, sonsten würde durch das neben dem Thurn stehende Pulver-Magazin eine erbärmliche Verwüstung seyn angerichtet worden."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   09.04.2020
Beleg Karl Muster: Memoria digna. Aufzeichnungen des Metropolitans J. G. Vilmar zu Felsberg 1752–1769, in: ZHG 64 (1953), S. 44–78, hier S. 47 f.
BearbeiterIn Jochen Ebert
   
Eintrag 4563
Schlagworte Himmelszeichen; Polarlichter
Ortsangaben Dannenrodt
Zeitangabe 1721
Quellenzeitangabe
Originaltext In einem Attest, das der Physicus Dr. J. O. Wegehausen aus Homburg an der Ohm am 12. Februar 1737 nach der Untersuchung des ins Delirum gefallenen Bildwebers Johann Jost Kister aus Dannenrodt im Amt Homberg an der Ohm verfasste, schreibt er, dass die Erkrankung 1721 "durch einen gehabten grosen Schrecken über den damahlen im Frühjahr sich gezeigten starcken Nordtschein oder feurige Phaenomenon am Himmel" ausgelöst worden sei.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   08.04.2020
Beleg LWV-Archiv, Hospia, 1005
BearbeiterIn Jochen Ebert
   
Eintrag 4562
Schlagworte Eislaufen; Frost
Ortsangaben Darmstadt
Zeitangabe 8.1.1824
Quellenzeitangabe
Originaltext "Glück hatte ein Kupferstecher namens Felsing, der am 8. Januar 1824 beim Eislaufen auf dem Großen Woog in Darmstadt ins Eis einbrach. Er wurde durch den mutigen Einsatz des im 2. Garderegiment stehende Hornisten Odé gerettet, der kurzerhand ins Wasser sprang, den Verunglückten „mit der einen Hand bey den Haaren“ fasste und „mit der andern Hand aber das Eis vor sich aufgeschlagen“ hat, unterstützt durch den (Lehr-)Kandidaten Kahl (HStAD Best. D 12 Nr. 8/12, Digitalisat online)."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   08.04.2020
Beleg Dorothee A.E. Sattler: Eislaufen – (k)ein ganz harmloses Vergnügen, https://landesarchiv.hessen.de/schlittschuhlaufen [abgerufen 08.04.2020]
BearbeiterIn Jochen Ebert
   
Eintrag 4561
Schlagworte Kälte; Frost; Wintervergnügungen; Schlittschulaufen
Ortsangaben Wilhelmsthal
Zeitangabe 12.1810 - 1.1811
Quellenzeitangabe Jahreswechsel 1810/11
Originaltext Katharina schilderte die im Schloss Wilhelmsthal verbrachten Feiertage in ihrem Tagebuch: "Wir sind im Moment zusammen achtzig Personen, mit dem König, meinem Bruder und mir. Wir essen um elf Uhr, mit allen Damen und meinem Bruder. Nach dem Essen spielen wir eine Stunde lang Federball, um uns aufzuwärmen, denn es ist sehr kalt. Danach ziehe ich mich zurück um zu lesen, zu schreiben oder zu arbeiten. Um fünf Uhr mache ich mich fertig, denn um sechs Uhr essen wir alle zusammen. Nach dem Essen spiele ich zwei oder drei Partien Wolf mit dem König, das Gleiche mit dem Justizminister Simeon oder dem Großstallmeister Morio. Zu Sylvester haben wir allen möglichen Unsinn getrieben, zum Beispiel einen goldenen Ring in einer Mehlschüssel suchen. Es ist fast unmöglich, den Ring mit dem Mund zu finden. Und am 1. Januar kamen alle Herren und Damen, um dem König und mir und dann meinem Bruder Glück zu wünschen. Sie waren ganz einfach in Jagdkleidung erschienen. Dann haben wir gegessen. Es war zu kalt, um spazieren zu gehen. Also haben wir Federball gespielt. Dann haben wir bis Mitternacht kleine Spiele organisiert und sind danach zu Bett gegangen."
Am folgenden Tag wurden die Vergnügungen draußen fortgesetzt: "Auf dem großen Becken vor dem Schloss fing der König an, auf dem Eis zu gleiten. Er ermunterte mich, das gleiche zu tun, aber ich hatte den Mut dazu nicht. Als der König sah, dass er mich nicht überreden konnte, ließ er im Dorf kleine Holzschlitten holen. Man fand aber nur einen etwas zu großen. Die Soldaten der Garde zogen den Schlitt en auf dem Eis, um zu prüfen, ob es tragfähig wäre. Denn der König wünschte, dass ich mich darauf setzte, falls das Eis fest war. Kaum hatten die armen Kerle zwanzig Schritte getan, brach das Eis, und zwei rutschten ins Wasser. Gott sei Dank war das Wasser nicht so tief, so dass man die Unglücklichen herausholen konnte. Ich war durch diesen
Unfall sehr erschrocken. Der König ließ diesen guten Soldaten jede Menge Schnaps geben und einige Münzen, so dass sie auf diese Weise entschädigt wurden."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   02.04.2020
Beleg Zitiert nach: König Lustik!? Auf den Spuren von König Jérôme in Kassel. Ein Stadtrundgang, hrsg. von Museumslandschaft Hessen Kassel und Michael Eissenhauer, Kassel 2007, S. 37
BearbeiterIn Jochen Ebert
   
Eintrag 4560
Schlagworte Frost
Ortsangaben Kassel
Zeitangabe 21.11.1813
Quellenzeitangabe
Originaltext Über den Einzug von Kurfürst Wilhelm I. in Kassel nach Ende des Königreichs Westphalen berichtete der preußische Bergrat Karl von Raumer in seinen Erinnerungen: "Vor dem Kurfürsten
her zog eine Menge Bauern zu Pferde, zum Theil angetrunken,
dann Förster, eine Schar weißgekleideter, vor Frost
zitternder Mädchen, Schulmeister mit angestrengt schreienden
Chorschülern, Nationalgarden zu Pferde und zu Fuß. Endlich
kam der Kurfürst selbst …"
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   02.04.2020
Beleg Zitiert nach: König Lustik!? Auf den Spuren von König Jérôme in Kassel. Ein Stadtrundgang, hrsg. von Museumslandschaft Hessen Kassel und Michael Eissenhauer, Kassel 2007, S. 25
BearbeiterIn Jochen Ebert
   
Eintrag 4559
Schlagworte Frost; Kälte, große
Ortsangaben Kassel
Zeitangabe 23.11.1811 - 24.11.1811
Quellenzeitangabe
Originaltext In der In der Nacht zum 24. November 1811 brach im Südflügel des Kasseler Stadtschlosses ein Feuer aus. Ursache des Brandes war eine Fußbodenheizung, die König Jérôme hatte einbauen lassen. Das Feuer breitete sich rasch aus, da die Löscharbeiten u.a. witterungsbedingt nicht schnell genug in Gang kamen. Wegen der großen Kälte gefror das Wasser in den Feuerspritzen.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   02.04.2020
Beleg König Lustik!? Auf den Spuren von König Jérôme in Kassel. Ein Stadtrundgang, hrsg. von Museumslandschaft Hessen Kassel und Michael Eissenhauer, Kassel 2007, S. 23
BearbeiterIn Jochen Ebert
   
Eintrag 4558
Schlagworte Winterzeit, Beginn
Ortsangaben Lauterbach
Zeitangabe 11.1879
Quellenzeitangabe
Originaltext "Bekanntmachung.
… Mit Rücksicht auf den Eintritt der Winterszeit bringen wir die Bestimmungen der Local=Reglements vom … 27. October 1856 in Erinnerung. Lauterbach, den 25. November 1879. …
Reglement, Behängen der Schlitten und Chaisen mit Schellen betreffend.
Auf Grund des Art. 273 des Polizeistrafgesetzes wird mit Genehmigung Großherzoglichen Ministeriums des Innern (Rescript vom 7. Augsut 1856 zu Nr. M.d. I.11339) Folgendes verordnet:
Zur Zeit, wenn die Straßen mit Schnee bedeckt sind, müssen die an Schlitten oder Chaisen angespannten Pferde mit Schellen behängt werden, bei Meidung der im Art. 273 des Polizeistrafgesetzes angedrohten Strafe.
Lauterbach, am 27. October 1856."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   25.03.2020
Beleg Lauterbacher Anzeiger vom 13.12.1879, S. 1
BearbeiterIn Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 4557
Schlagworte Nachtfrost
Ortsangaben Lauterbach
Zeitangabe 12.1879
Quellenzeitangabe
Originaltext "Wasserleitung. Da bei dem andauernden Froste viele Wasserconsumenten aus der herrschaftlichen Leitung, zur Verhütung des Einfrierens, das Wasser Tag und Nacht laufen lassen und hierdurch Wassermangel eingetreten sit, so sehen wir uns veranlaßt, darauf aufmerksam zu machen, daß wir, sollte dieser Wasserverschwendung nicht Einhalt geboten werden, genöthigt wären, die Leitung für die Nachtzeit zu schließen.
Bei dieser Gelegenheit empfehlen wir wiederholt das Anbringen von Abstellhähnen mit Entleerungsvorrichtung, wodurch dem Einfrieren des Wassers vorgebeugt werden kann.
Lauterbach, den 5. Dezember 1879
Freiherrlich Riedeselische Renteiverwaltung
Weil. Werner."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   25.03.2020
Beleg Lauterbacher Anzeiger vom 10.12.1879, S. 3
BearbeiterIn Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 4556
Schlagworte Nacht, kalte
Ortsangaben Lauterbach
Zeitangabe 7.12.1879 - 8.12.1879
Quellenzeitangabe
Originaltext "Lauterbach, 8. Dec.: Die heutige Nacht war bis jetzt die kälteste in diesem Winter. Das Thermometer zeigte um 8 Uhr Morgens 20° R."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   25.03.2020
Beleg Lauterbacher Anzeiger vom 10.12.1879, S. 2
BearbeiterIn Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 4555
Schlagworte Wettereinflüsse; Planetenkonstellation
Ortsangaben
Zeitangabe 1880
Quellenzeitangabe
Originaltext "Die eigenthümlichen Wetterverhältnisse dieses Jahres haben selbstverständlich schon mehrfach Veranlassung gegeben, die Ursachen derselben zu ergründen. Der deutsche Forscher Dr. Knapp leitet dieselben aus kosmischen Verhältnissen her, nämlich aus der Stellung der vier größten Planeten unsers Sonnensystems, welche während der Jahre 1880–1885 zu gleicher Zeit nicht weit von ihrer größten Sonnennähe sein, mithin auch in größte Erdnähe kommen werden und somit wohl einen Einfluß auf unsere irdischen Verhältnisse ausüben können. Dr. Knapp prophezeite daher auch für die nächsten fünf Jahre ähnliche Witterungszustände wie die diesjährigen."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   25.03.2020
Beleg Lauterbacher Anzeiger von Mittwoch vom 16.6.1880, S. 3
BearbeiterIn Dr. Friedhelm Röder
   

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