Datensätze in der Wetterdatenbank

Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | >> Anzeige kompakt
Sortiert nach:
 

Eintrag 4607
Schlagworte Hitze
Ortsangaben Geismar
Zeitangabe 6.1802 - 8.1802
Quellenzeitangabe
Originaltext Am 1. September 1802 berichteten der Grebe und die Vorsteher des Dorfes Geismar an die Beamten zu Gudensberg, dass Nicolaus Weineck, der Anfang April des Jahres als vollständig geheilt aus dem Hospital Haina entlassen worden war, "jetzt in der grausamsten Hitze [Ende August] alle Tage, drey bis viermahl ein gewaltiges Feur im Ofen gemacht, so daß die Nacbarn sind herzu gesprungen, daß er nicht das Haus in Ausbruch des Brands gesetzt" habe.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   15.09.2022
Beleg LWV-Archiv, Hospia, 928
BearbeiterIn Jochen Ebert
   
Eintrag 4606
Schlagworte Gewitter; Starkregen; Überschwemmungen; Gebäudeschäden; brücken, zerstörte; Flutopfer(Tote
Ortsangaben Schwarzenhasel; Erkshausen
Zeitangabe 3.8.1870 - 4.8.1870
Quellenzeitangabe
Originaltext "Am 3. bzw. 4. August 1870 kam es erneut zu einer großen Flutkatastrophe, die diesmal das gesamte Haseltal überflutete. Die Chronik von Schwarzenhasel berichtet dazu, dass ein starkes Gewitter ohne Regen vier Stunden lang dauerte, erst danach kam es zu wolkenbruchartigem Starkregen und großen Wassermassen, die sich talabwärts wälzten. Der Starkregen ließ die Untermühle unterhalb des Dorfes von Erkshausen volllaufen, das Vieh der Mühle konnte mit Mühe gerettet werden. Die vorhandenen Brücken im Dorf wurden dagegen durch das Hochwasser zerstört. Auch durch das unterhalb von Erkshausen gelegene Dorf Schwarzenhasel wälzte sich das Hochwasser und richtete erheblichen Schaden an. Dort ertrank ein 10-jähriger Junge, der an diesem Tag allein zu Hause war. Er wurde von den Wassermassen mitgenommen und konnte nur noch tot aus dem Schlamm geborgen werden."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   14.09.2022
Beleg Ingrid Waldeck: Hochwasser im Haseltal – Das Rätsel von der versunkenen Kirche in Erkshausen, in: Rund um den Alheimer 43 (2022), S. 64–69, hier S. 68
BearbeiterIn Jochen Ebert
   
Eintrag 4605
Schlagworte Unwetter; Starkregen; Hochwasser; Überschwemmung; Erosion
Ortsangaben Erkshausen
Zeitangabe 1576
Quellenzeitangabe
Originaltext "Wahrscheinlich kam es 1576 zu einem großen Unwetter. Der Hattenbach konnte das Regenwasser nicht fassen, es riss tiefe Schluchten in den Graben, mächtige Erdmassen und Geröll schoben sich in den damaligen Ortskern, der etwa auf einer Höhe von 250 Meter liegt. Die ungewöhnlich tiefe Schluchtenbildung im Hattenbachsgraben und im direkt angrenzenden Jordansgraben sind heute noch westlich der Ortslage bis auf eine Höhe von 360 Meter gut zu sehen. [...] Das Kirchengebäude mit seinem massiven Untergeschoss konnte dieser Flutkatastrophe wohl trotzen. Was mit den Häusern und ihren Bewohnern !m Ortskern geschehen ist, kann man nur vermuten. Die Erdaufschüttungen in der Ortslage sind wahrscheinlich nicht mehr vollständig beseitigt worden. Das liegengebliebene Erdreich bildet die heutige Ortshöhe. Die Kirche wurde vermutlich wieder freigeschaufelt. Dies bedeutet, dass die Kirche nicht in die Erde versunken ist, sondern bis heute auf ihrem ursprünglichen Niveau steht, genau an der Stelle, an der sie einstmals im Mittelalter errichtet wurde."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   14.09.2022
Beleg Ingrid Waldeck: Hochwasser im Haseltal – Das Rätsel von der versunkenen Kirche in Erkshausen, in: Rund um den Alheimer 43 (2022), S. 64–69, hier S. 66f.
BearbeiterIn Jochen Ebert
   
Eintrag 4604
Schlagworte Winterwetter; Schnee, tiefer; Wege, unpassierbare
Ortsangaben Kassel; Oberkaufungen; Wickenrode; Großalmerode
Zeitangabe 1.1721 - 3.1721
Quellenzeitangabe
Originaltext Am 7. Januar 1721 hatte die Kasseler Rentkammer den Kasseler Oberschultheiß Berisch und den Oberberginspektor Zumbe mit der Visitation der Berg- und Hüttenwerke zu Großalmerode, Wickenrode und Oberkaufungen beauftragt. Dass der Auftrag erst am 4. April 1721 ausgeführt werden konnte, entschuldigte Zumben u.a. mit dem "biß meist anitzo angehaltenen Winter Wetter und sehr tieffen Schnee, welcher zu dießen Wercken alle Wege inpassabel gemachet".
Bemerkungen Zitiert nach kommentierter Quellenedition (HStAM, Best. 55 a, Nr. 97) in unten genanntem Aufsatz
Bearbeitungsstand   12.09.2022
Beleg Herbert Brandt: Alaunberg- und Hüttenwerke zu Großalmerode, Wickenrode und Oberkaufungen 1721, in: Kaufunger Wald. Land und Leute zwischen Fulda und Werra (2007), S. 23–34, hier S. 24
BearbeiterIn Jochen Ebert
   
Eintrag 4603
Schlagworte Hagelschlag; Ernteschäden; Gebäudeschäden
Ortsangaben Niederwetz
Zeitangabe 16.7.1830
Quellenzeitangabe
Originaltext "Ein starker Hagelschlag vernichtete am 16. Juli 1830 einen Großteil der Ernte und richtete viel Schaden an Gebäuden und Scheunen an."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   07.09.2022
Beleg Reinhard Klippert, Helmut Wolf, unter Mitarb. von Klaus Röttger und Manfred Barth: Niederwetz – ein Dorfbuch, Schöffengrund 2007, S. 46
BearbeiterIn Jochen Ebert
   
Eintrag 4602
Schlagworte Unwetter; Wolkenbruch; Starkregen; Hochwasser; Überschwemmung; Brücken, zerstörte
Ortsangaben Niederwetz; Oberwetz
Zeitangabe 20.7.1875
Quellenzeitangabe
Originaltext "Etwa 100 Jahre später wurde unser Niederwetz ein weiteres Mal von einem schweren Unwetter heimgesucht. Am 20. Juli 1875, nachts 3.00 Uhr, fiel in Richtung Oberwetz ein Wolkenbruch. Der größte Teil des Ortes wurde dabei überflutet. Das Wasser stieg innerhalb einer halben Stunde bis auf 2 1/2 Meter. Alle Brücken über den Wetzbach wurden weggerissen und ein bedeutender
Schaden angerichtet."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   07.09.2022
Beleg Reinhard Klippert, Helmut Wolf, unter Mitarb. von Klaus Röttger und Manfred Barth: Niederwetz – ein Dorfbuch, Schöffengrund 2007, S. 46
BearbeiterIn Jochen Ebert
   
Eintrag 4601
Schlagworte Gewitter; Unwetter; Blitzschlag; Donner; Wind; Baumschäden; Starkregen; Hochwasser; Überschwemmung; Gebäudeschäden; Vieh, ertrunkenes; Tote
Ortsangaben Niederwetz
Zeitangabe 2.7.1768
Quellenzeitangabe
Originaltext "Am 2. Juli 1768, Mariä Heimsuchung, entstand ein erschreckendes Gewitter, als nie von den ältesten Leuten gesehen worden, mit Blitzen und fast beständig anhaltendem Donner, ein grausamer Wind, der großen Schaden an Bäumen und
Wäldern getan, abends um 8 Uhr, und dauerte bis 10 Uhr. Hierbei gab es ein Gewässer, welches zu Niederwetz 9–10 Schuh (Schuh = Fuß, 1 Fuß = etwa 30 cm, also ca. 2,70 Meter bis 3,00 Meter) hoch gestanden, etliche Scheunen, Ställe, Backhaus/Brauhaus) um- und mitgerissen, und 10 Stück Rindvieh ohne die Schweine ersoffen. Keiner hat dem andern zur Hilfe kommen können, und ist groß Jammern und Elend gewesen. Die Eltern haben in den Betten und auf den Öfen gesessen und ihre Kinder in die Höhe gehalten, da ihnen das Wasser bis unter die Arme gegangen und auch nicht aus der Stube gekonnt haben. Andere haben ihr Vieh noch in die Stube geführt und sich selbst in das zweite Stockwerk
begeben und Gott auf den Knien um Errettung angerufen.
Bei diesem Unwetter sind 2 Personen, Wenzel Unfug, 49 Jahre, und Maria Barbara Hartmann, 50 Jahre, durch ein Gefach im 2. Stockwerk ihres kleinen Häuschens durchgebrochen, und, um sich zu retten, ins Wasser gesprungen, um
gegen Martin Waßmuths Haus auf die Höhe zu schwimmen, weil sie ihr Haus verloren gaben, in dem dabei Waßmuths Scheune fortfloss, aber das Häuschen blieb stehen, und sie ertranken."
"Von dem im Jahre 1768 datierten Starkregen-Ereignis sind heute noch mehrere schluchtenartig vertiefte Rinnen an den steilen bewaldeten Berghängen von den Hochebenen zum Wetzbachtal hinunter erhalten. Der Wetzbach ist ein relativ kleiner Bachlauf, der nach 12 km Länge in Wetzlar in die Lahn mündet." (Anmerkung von Bodo Desch in E-Mail an Jochen Ebert vom 3.9.2022)
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   07.09.2022
Beleg Reinhard Klippert, Helmut Wolf, unter Mitarb. von Klaus Röttger und Manfred Barth: Niederwetz – ein Dorfbuch, Schöffengrund 2007, S. 45 f.
BearbeiterIn Jochen Ebert
   
Eintrag 4600
Schlagworte Gewitter; Unwetter; Blitzschlag; Gebäudeschäden
Ortsangaben Niederwetz
Zeitangabe 12.7.1883
Quellenzeitangabe
Originaltext "Alte Aufzeichnungen berichten, dass der Blitz, ohne zu zünden, schon einmal, am 12. Juli 1883 eingeschlagen hatte. Damals war der Turm [der Kirche von Niederwetz] so beschädigt, dass er neu aufgebaut werden musste."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   07.09.2022
Beleg Reinhard Klippert, Helmut Wolf, unter Mitarb. von Klaus Röttger und Manfred Barth: Niederwetz – ein Dorfbuch, Schöffengrund 2007, S. 45.
BearbeiterIn Jochen Ebert
   
Eintrag 4599
Schlagworte Regen; Weter, schlechtes
Ortsangaben Feldberg; Taunus; Esch; Schwalbach; Frankfurt
Zeitangabe 23.9.1813 - 25.9.1813
Quellenzeitangabe
Originaltext „Im August und September 1813 unternahm der Lehrer Ludwig Boclo eine vierwöchige Schülerreise durchs gesamte Rhein-Main-Gebiet und auch durch Teile des Hochtaunus und hinterließ darüber einen ausführlichen Bericht, betitelt: „Fußreise der Gegend von Cassel über den Vogelsberg nach Heidelberg und Coblenz, von da zurück über einige Bäder des Taunus.“ (S. 100) … Boclo und seine Schüler brauchten vier Tage, nämlich vom 22. bis zum 25.September 1813, um den Taunus zu durchqueren. …Die Gruppe begann ihre Taunusdurchquerung, von der Lahn herkommend, in Selters. (S. 102) … Boclo wählte Esch als Ausgangspunkt für einen Feldbergwanderung. … Zu den typischen Mustern der Feldbergerzählungen der Wanderer gehört, dass das Wetter einen Strich durch die Rechnung macht und den Reisenden die großartige Fernsicht verwehrt bleibt – so auch dem Lehrer und seinen Schülern (am 23.9.1813): „Kaum aber lag das Dorf in unserm Rücken, als wir unangenehm officirt wurden, von einer kalten Feldbergsluft und von einen trüben, Regen drohenden Himmel. Leider gieng die Drohung nur zu bald in Erfüllung, denn wir waren noch nicht dreyßig Minuten gegangen, als es ganz solide zu regnen anfing. Ein wahres Unglück für uns, weil wir dadurch verhindert wurden, den Feldberg zu besteigen. Gleich hinter Esch wird der Weg steil und dies dauert etliche Stunden weit. Auf der Höhe angekommen, wurden wir über unser nasses Schicksal dadurch getröstet, dass es andern nicht besser gieng, als uns denn eine ganze Menge geputzter Menschen, eine ganze Caravane Marketender, zu Fuß und zu Karren, kamen mühsam dahergezogen, dem Jupiter Pluvius die bittersten Vorwürfe machend. Sie walfahrteten nämlich nach dem Gipfel des Berges, wo heute eine große Feyerlichkeit, nämlich die Grenzberichtigung zwischen Frankfurt, Hessen und Usingen vor sich gehen sollte, denn hier stoßen jene Gebiete zusammen.“ (Zitat aus Boclo, Fußreise, S. 372/373) … Stattdessen besuchten die Reisenden die Burg Königstein. (S. 103) … Auf dem Rückweg nach Frankfurt, dem Endpunkt der Reise, kreuzte Boclo noch Kronberg (am 24.9.1813) und Schwalbach (am 25.9.1813). (S. 104) … Bei schlechtem Wetter kehrte er über Schwalbach (damals noch „Kleinschwalbach“) nach Frankfurt zurück.“ (S. 105)
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   15.07.2022
Beleg Peter Maresch: Mit Schiller im Tornister. Eine Schülerreise durchs Rhein-Main-Gebiet am Vorabend der Befreiungskriege 1813, in: Jahrbuch des Hochtaunuskreises 2016, S. 100–105
BearbeiterIn Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 4598
Schlagworte Gewitter; Wolkenbruch; Starkregen; Hochwasser; Gebäudeschäden; Brücken, zerstörte
Ortsangaben Rotterterode; Neuenstein; Geis, Gewässer; Aula, Gewässer; Hersfeld; Obergeis
Zeitangabe 24.7.1876
Quellenzeitangabe
Originaltext „Über das Unwetter (von 1876) schrieb der Chronist Peter Roßkopf in „Mein Heimatland“ 1971:
Am Nachmittag des 24. Juli 1876 entlud sich gegen 16 Uhr über das Geis- und Aulatal ein schweres Gewitter. Der Schwerpunkt lag über Rotterterode und zog sich bis Neuenstein hin. Ungeheure Wassermassen gingen nieder und wälzten sich durch die Täler von Geis und Aula. Mehr als drei Stunden lang bildeten sich in den Tälern große Seen, überall Verwüstungen zurücklassend.
Gegen 19 Uhr erreichte die entfesselte Geis den Stadtrand von Hersfeld. Die [am] Bachlauf liegenden Straßenzüge standen bald unter Wasser. Die überraschten Bewohner mußten in die oberen Stockwerke flüchten. Die vom Klaustor sich in die Innenstadt ergießenden Wassermassen legten etwa vier Stunden den gesamten Verkehr lahm. Weder Fußgänger noch Fuhrwerke konnten passieren. Auch von der Dachsmühle und vom Eisfeld her ergossen sich die Fluten. Besonders betroffen war hier das Fabrikgebäude von August Braun (später Schimmelpfeng-Spar, heute „Herkules“). Dabei sollen Schäden von ca. 10 000 Taler entstanden sein. Über die sonstigen Schäden ist wenig bekannt. Es ist nur noch zu lesen, daß mehrere Brücken Schaden erlitten, darunter die Geisbrücke von Obergeis, die weggerissen wurde.
Über dieses Unwetter lesen wir in der Schulchronik von Obergeis: 1876 wurde Obergeis von einem sehr großen Wasser heimgesucht. Es war hier und zum nahen Beyersgraben hin, ein Wolkenbruch niedergegangen (Monat Juli). Das Dorfwasser schwoll plötzlich zu einem Strom an, zerriß die anliegende Straße und nahm Wagen und alles, was ihm in den Weg kam, mit. Konrad Bernhardt, welcher noch seinen Wagen retten wollte, wurde von den Fluten mit fortgerissen. Erst unterm Dorf gelang es ihm, sich an einem offenen Stalltor festzuhalten und sich auf den Boden eines Stalles zu retten. Menschenleben waren glücklicherweise nicht zu beklagen. Die Brücke unterm Dorf wurde damals weggerissen. Soweit die Chronik, die aber durch einen Nachtrag ergänzt wurde: Konrad Bernhardt erkrankte schließlich an Lungenentzündung und erholte sich nicht mehr. Etwa drei Monate später verstarb er. Kann also als ein Opfer des Unwetters bezeichnet werden.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   15.07.2022
Beleg Franz Fladerer: Hochwasser im Geistal, in: Mein Heimatland 37 (1996), S. 5–7, hier S. 5
BearbeiterIn Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 4597
Schlagworte Blitzschlag
Ortsangaben Herbstein
Zeitangabe 22.9.1810
Quellenzeitangabe
Originaltext „Die aus Sandstein gefertigte Stele am Westrand der Stadt wurde zum Gedenken an den hier im September 1810 beim Ochsenhüten vom Blitz erschlagenen 10-Jährigen August Kaiser errichtet. Mit einem leicht eingezogenen Bogen abschließend, zeigt sie an der Ansichtsseite ein Kreuz. Eine bildliche Darstellung des Unglücks und eine dazu gehörende Inschrift existiert nur als Entwurf auf Papier.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   15.07.2022
Beleg Walter Krug: Kulturdenkmäler in Hessen. Vogelsbergkreis II,1: Freiensteinau, Grebenhain, Herbstein, Lautertal, hrsg. vom Landesamt für Denkmalpflege Hessen, Wiesbaden, Konrad Theiss Verlag, Darmstadt, 2016
BearbeiterIn Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 4596
Schlagworte Blitzschlag
Ortsangaben Herbstein
Zeitangabe 22.9.1810
Quellenzeitangabe
Originaltext „Am 22. September 1810 wurde ein Sohn des Christoph Kaiser vom Blitz erschlagen und an dem Platz, wo es geschah, ein Denkstein gesetzt (Karlsspitz).“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   15.07.2022
Beleg H. Narz: Unglücksfälle und Freveltaten, in: Bald u. a.: 700 Jahre Stadtrecht Herbstein, Geschichte und Entwicklung einer Stadt, Lauterbach/Hessen, 1962, S. 124–125, hier S. 125
BearbeiterIn Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 4595
Schlagworte Schnee; Sturm
Ortsangaben Friedewald
Zeitangabe 2.1795
Quellenzeitangabe
Originaltext Am 25. Februar 1795 berichtete der Friedewälder Justizamtmann Friedrich Julius Hartert an Obervorsteher Friedrich von Stamford zu Haina: "Das eingefallene stürmische Schnee[-]Wetter machte es unmöglich, den [in Raserei gefallenen] gewesenen hiesigen Landbereuther George Reinhard [nach Haina in das dortige Hospital] abzuschicken. Da es nun aber gelinder worden und derselbe aus mancherley Besorgnissen und der großen Wachtkosten halber und bey aller verschwundenen Hoffnung des baldigen Besserwerdens nicht länger dahier bleiben kann, so habe auf moregn dessen Absendung eingerichtet."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   28.03.2022
Beleg LWV-Archiv, Hospia, 1349
BearbeiterIn Jochen Ebert
   
Eintrag 4594
Schlagworte Pestepidemie
Ortsangaben Rotenburg
Zeitangabe 1597 - 1597
Quellenzeitangabe
Originaltext "Größere Pestepidemien sind aus den Jahren 1576, 1584 und 1597 bezeugt."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   27.08.2021
Beleg Uta Löwenstein und Holger Th. Gräf: Hessischer Städteatlas. Lieferung III,3. Rotenburg an der Fulda. Textheft, Marburg 2012, S. 14
BearbeiterIn Jochen Ebert
   
Eintrag 4593
Schlagworte Pestepidemie
Ortsangaben Rotenburg
Zeitangabe 1584 - 1584
Quellenzeitangabe
Originaltext "Größere Pestepidemien sind aus den Jahren 1576, 1584 und 1597 bezeugt."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   27.08.2021
Beleg Uta Löwenstein und Holger Th. Gräf: Hessischer Städteatlas. Lieferung III,3. Rotenburg an der Fulda. Textheft, Marburg 2012, S. 14
BearbeiterIn Jochen Ebert
   
Eintrag 4592
Schlagworte Pestepidemie
Ortsangaben Rotenburg
Zeitangabe 1576 - 1576
Quellenzeitangabe
Originaltext "Größere Pestepidemien sind aus den Jahren 1576, 1584 und 1597 bezeugt."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   27.08.2021
Beleg Uta Löwenstein und Holger Th. Gräf: Hessischer Städteatlas. Lieferung III,3. Rotenburg an der Fulda. Textheft, Marburg 2012, S. 14
BearbeiterIn Jochen Ebert
   
Eintrag 4591
Schlagworte Hochwasser
Ortsangaben Erkshausen
Zeitangabe 1576 - 1576
Quellenzeitangabe
Originaltext 1576 ist die Kirche zu Erkshausen in Folge eines Hochwassers "7 Schuh tief in die Erde versunken“.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   27.08.2021
Beleg Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler: Hessen I: Regierungsbezirke Gießen und Kassel, München u. a. 2008, S. 212
BearbeiterIn Jochen Ebert
   
Eintrag 4590
Schlagworte Tauwetter; Hochwasser
Ortsangaben Seligenthal; Schmalkalde, Fluss
Zeitangabe 31.3.1860
Quellenzeitangabe
Originaltext "1860 Mai 11. Am 31. März fiel die 7-jährige Tochter des verstorbenen Wagners Georg Schneider oberhalb der Schneidemühle in Seligenthal in die Schmalkalde, die das Kind gleich 700 Schritt weit abtrieb, so dass herbeieilende Feldarbeiter nicht helfen konnten. Der Bauer Eduard Wolff sprang in den vom Tauwetter angeschwollenen Fluss, verfehlte das Kind, lief dann auf dem Land neben dem Fluss her, bis er das Mädchen überholte, und sprang erneut ins Wasser. Dabei riskierte er eine gefährliche Erkältung. Andere scheuten sich einzugreifen: Wolff erhält 10 Thl."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   25.11.2020
Beleg Niklot Klüßendorf: Lebensretter in Schmalkalden in der kurhessischen Zeit, in: Schmalkaldener Geschichtsblätter 10 (2020), S. 114–132, hier S. 124
BearbeiterIn Jochen Ebert
   
Eintrag 4589
Schlagworte Hochwasser
Ortsangaben Stille, Fluss
Zeitangabe 1.4.1858
Quellenzeitangabe
Originaltext "1858 Aug. 30. Der Schreinergeselle Heinrich Kehr erhält 5 Thl., weil er am 1. Apr. zur Rettung des 6½-jährigen Joseph Wilhelm Katzung, Sohn des Zainers David Katzung zu Schmalkalden, in das Hochwasser der Stille gesprungen war."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   25.11.2020
Beleg Niklot Klüßendorf: Lebensretter in Schmalkalden in der kurhessischen Zeit, in: Schmalkaldener Geschichtsblätter 10 (2020), S. 114–132, hier S. 124
BearbeiterIn Jochen Ebert
   
Eintrag 4588
Schlagworte Eisgang
Ortsangaben Werra, Fluss
Zeitangabe 7.4.1858
Quellenzeitangabe
Originaltext "1858 Mai 1. Heinrich Schmidt, Herrenbreitungen, erhält 5 Thl. für die Rettung des 9-jährigen Caspar Friedrich Heymel aus der Eisgang führenden Werra am 7. April."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   25.11.2020
Beleg Niklot Klüßendorf: Lebensretter in Schmalkalden in der kurhessischen Zeit, in: Schmalkaldener Geschichtsblätter 10 (2020), S. 114–132, hier S. 124
BearbeiterIn Jochen Ebert
   

Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | >>