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Eintrag 2563
Schlagworte Missernte; Teuerung; Anstieg der Getreidepreise; Hungerjahr; Ankauf von Getreide im Ausland; Gründung einer Suppenanstalt zur Versorgung der hungernden Armen
Ortsangaben Hersfeld; Hessen
Zeitangabe 1816
Quellenzeitangabe
Originaltext "Durch die vollständige Mißernte von 1816 waren Teuerung und Hunger aufs höchste gestiegen. Im Juni 1817 kostete das Viertel
Weizen (3 Zentner) 15 Taler, 3 Silbergroschen, 9 Heller, das Viertel Roggen 11 Taler, 15 Silbergroschen. Der Kurfürst gab einen Vorschuß von 2000 Taler zum Ankauf von Getreide und spendete 300 Taler für die Erweiterung der Rumfordschen Suppenanstalt, die zur Speisung der Armen diente." Kurz darauf spricht Hans Lerch in seiner hessischen Agrargeschichte vom "Hungerjahr 1816, in dem die Getreidepreise eine schwindelnde Höhe erreichten" und berichtet, dass infolge des Hungerjahrs im ganzen Land Vorratshäuser und Fruchtmagazine eingerichtet worden wären.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   12.01.2009
Beleg Hans Lerch: Hessische Agrargeschichte des 17. und 18. Jahrhunderts, Hersfeld 1926, S. 152 ff.
Bearbeiter Jochen Ebert
   

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