Datensätze

Seite: 1

Eintrag 2533
Schlagworte Frühnebel; Sommerabend, schöner
Ortsangaben Brückenau; Hammelburg; Gemünden; Lohr; Aschaffenburg
Zeitangabe 18.7.1856
Quellenzeitangabe
Originaltext Per Postkutsche ging es rasch bis um 11 Uhr nach Hammelburg. „Der Nebel, welcher uns des Morgens die Gegend theilweise versteckt hatte, verzog sich zusehends mehr und es versprach noch immer schönes Wetter zu bleiben.“ Nach der Besichtigung von Brückenau, das 1854 durch ein Großfeuer ziemlich zerstört worden war, sowie der Burg Saaleck ging es per Kutsche weiter nach Gemünden zum dortigen Eisenbahnhof. Von dort um 16 Uhr über Lohr und durch den Spessart weiter bis nach Aschaffenburg. „Wir benutzten auch gleich den herrlichen Abend um das Pompejanum zu sehen.“ Dessen Lage wurde beschrieben. „… und ebenso konnte die Beleuchtung nicht herrlicher sein, als sie heute Abend war.“ Es folgte die Beschreibung des Blicks von dort. „Die Landschaft war bereits in den zarten Duft halb verhüllt, welcher sich an schönen Sommerabenden zu bilden pflegt und die wundervollen roth und goldenen Farben des Abendhimmels spiegelten sich in dem klaren Flusse. Dazu nun das rötliche fremdartige Gebäude mit seinen schlanken Säulchen und der zarten rötlichen Farbe. Dies Alles versetzte uns, die wir das wirkliche Italien nicht kannten in einen südlicheren Himmelsstrich und ließ uns ganz vergeßen, daß wir uns im rauhen Deutschland befanden.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   24.02.2011
Beleg Reinhard Heinrich Martin Bezzenberger: Reise nach Fulda und über die Rhön 1856, herausgegeben und mit Anmerkungen versehen von Günther E. Th. Bezzenberger, in: ZHG 100 (1995), S. 185-211, hier S. 205-208.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 2534
Schlagworte Himmel, eisgrauer
Ortsangaben Aschaffenburg
Zeitangabe 19.7.1856
Quellenzeitangabe
Originaltext „Als wir heute Morgen zum Zweitenmale dies schöne Fleckchen" - gemeint ist das Aschaffenburger Pompejanum - "Erde besuchten, war der Zauber verschwunden. Das Gebäude schien unter dem eisgrauen Himmel zu frieren und wir fühlten, daß es doch eine verfehlte Idee sei, solch exotische Gewächse im Freien bei uns anpflanzen zu wollen. Das hat sich dann auch in anderer Richtung gezeiget, indem die offenen Räume so arg von Regen und Schnee mitgenommen sind, daß man allenthalben Bretterverschalungen angebracht hat.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   03.08.2008
Beleg Reinhard Heinrich Martin Bezzenberger: Reise nach Fulda und über die Rhön 1856, herausgegeben und mit Anmerkungen versehen von Günther E. Th. Bezzenberger, in: ZHG 100 (1995), S. 185-211, hier S. 208.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 3354
Schlagworte Überschwemmung; Hochwasser; Gebäudeschäden; Brückenschäden
Ortsangaben Main, Fluss; Hanau; Frankfurt; Wertheim; Aschaffenburg; Klingenberg
Zeitangabe 1682
Quellenzeitangabe
Originaltext „Die ersten Einträge für das Jahr 1682 beginnen mit der Beschreibung der großen Überschwemmungskatastrophe am Untermain. Große Teile Hanaus, Frankfurts und Wertheims standen unter Wasser. Zu Aschaffenburg stürzten zwei Bogen der Mainbrücke ein, und zu Klingenberg hatte der Fluß alle Häuser und Scheunen vor der Stadtmauer hinweggespült.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   30.01.2010
Beleg Heinz-Peter Mielke: Geschehnisse im kurmainzischen Oberamt Hausen-Salmünster (1680-1684). Nach den Aufzeichnungen des Amtmannes Johann von Hattstein, in: Bergwinkel-Bote 30 (1979), S.65–71, hier S. 67.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   

Seite: 1