Datensätze

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Eintrag 3597
Schlagworte Wassermangel; Behinderung der Messingproduktion
Ortsangaben Leutenberg; Grünau
Zeitangabe 1.1722 - 12.1722
Quellenzeitangabe
Originaltext Am 7.12.1719 wurde Marcus Fulda in Rudolstadt als Hütten- und Hammerinspektor für die Kupferhütten in Leutenberg und der Messinghütte Grünau, die 5 km südlich von Leutenberg lag, vereidigt (S. 171). Im Rahmen dieser Tätigkeit kam es wiederholt zu Konflikten mit einem Oberfaktor Fleischmann, der für den Vertrieb aller Kupfer- und Messingerzeugnisse aller Werke, einschließlich der Rohstoffversorgung des von ihm in Personalunion geleiteten Messingwerkes in Grünau. Dieser machte Fulda den unberechtigten Vorwurf, ihm technisch ungenügenden Rohmessing zu liefern, worüber ein Schriftverkehr geführt wurde, in welchem Fulda sich rechtfertigte. „In seinem Antwortschreiben … vom 18. Januar 1723 … wies Fulda darauf hin, daß … anderntheils aber bekanntermaßen der im vorigen Sommer und Herbst eingefallene große Wassermangel …, weswegen ich, wie beyliegender Specifikation zu ersehen, 70 Tage habe feyern müßen, [was] eine nicht geringe Verhinderung in der Arbeit verursacht hat.“ (S. 175)
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   13.09.2011
Beleg Karl Hachenberg und Helmut Ullwer: Marcus Fulda (1689–1734). Hessischer Hützten- und Hammerinspektor und kaiserlicher Berghauptmann, in: ZHG 110 (2005), S. 159–191.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   

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