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Eintrag 730
Schlagworte Blitzschlag
Ortsangaben Germerode, Domäne
Zeitangabe 1755
Quellenzeitangabe
Originaltext 1755 wurde der Turm der ehemaligen Klosterkirche germerode "vom Blitz getroffen" und der Dachstuhl mußte erneuert werden.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   10.02.2005
Beleg Karl Kollmann: Vom Klostergut zur preußischen Staatsdomäne (1527-1930), in: Kloster Germerode. Geschichte – Baugeschichte – Gegenwart, hrsg. von Johannes Schilling, Kassel 1994 (Monographia Hassiae; Bd. 16), S. 86-110, hier S. 107.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 774
Schlagworte Blitzschlag
Ortsangaben Eschwege
Zeitangabe 1702
Quellenzeitangabe
Originaltext "Anno 1702 ist am hellen Mittag bei klaren Himmel eine Wolke gesehen worden, welche sich über die Stadt [Eschwege; J.E.] gezogen und im Mittag einen einzigen Donnerschlag getan, welcher in die Altstädter Kirche geschahe, und hat oben auf der welschen Haube heruntergestreift und zwei Sparren, so nebeneinander stehen, zerschlagen, und zwar den einen gegen Mittag wie Strohfastel, auch das Draht an der Uhr samt den Nägeln in den Latten zerschmolzen, weiter aber nichts verletzet und, Gott sei Dank, weiter nichts angezündet."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   24.05.2005
Beleg Henrich Hoferock: Kurze Beschreibung der Stadt Eschwege von 1736, hrsg. von Otto Perst, Göttingen 1954, S. 39 f.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 1156
Schlagworte Blitzschlag; Gewitter
Ortsangaben Lippoldsberg, Kloster
Zeitangabe 1788
Quellenzeitangabe
Originaltext Bei einem schweren Gewitter wurden Turm, Uhr und Orgel durch Blitzschlag beschädigt.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   16.08.2005
Beleg http://www.klosterkirche.de/kirche/geschichte/n-18.php [16.08.2005]
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 1161
Schlagworte Blitzschlag
Ortsangaben Wilhelmshausen
Zeitangabe 16.8.1891
Quellenzeitangabe
Originaltext Ein durch Blitzschlag verursachter Brand zerstörte die Kirche des Dorfes Wilhelmshausen.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   16.08.2005
Beleg http://www.knaufmedia.de/kirche/pages/main.php?kat=2&page=kiwilh [16.08.2005]
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 1300
Schlagworte Gewitter; Blitzschlag
Ortsangaben Sababurg
Zeitangabe 1644
Quellenzeitangabe
Originaltext „Blitzeinschlag in der Sababurg, Brand eines Turms“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   09.09.2005
Beleg Klaus Olischläger: Zeittafel Reinhardswald, in: Reinhardswald – Eine Kulturgeschichte, hrsg. von Hermann-Josef Rapp, Kassel 2002, S. 236-239, hier S. 238.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 1342
Schlagworte Blitzschlag; Kirchturm, zerstörter
Ortsangaben Korbach
Zeitangabe 1685
Quellenzeitangabe
Originaltext „Altstädter Kirchturm in Korbach durch Blitzschlag zerstört“
Bemerkungen Kirchenbuch Kirchlotheim
Bearbeitungsstand   15.09.2005
Beleg Helmut Göbel: Mehr als 100 Jahre Wetter in unserer Heimat, 1995, unveröffentlichtes Manuskript, S. 6.
Bearbeiter Karl-Hermann Völker
   
Eintrag 1472
Schlagworte Blitzschlag
Ortsangaben Hasungen
Zeitangabe 1.7.1876
Quellenzeitangabe
Originaltext Am 1. Juni 1876, nachdem die Klosterbauten schon längt abgängig waren, wurde der Klosterturm der Abtei Hasungen durch einen Blitzschlag gespalten.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   13.12.2005
Beleg Christoph Noll und Johannes Burkardt: Hasungen, in: Die benediktinischen Mönchs- und Nonnenklöster in Hessen, in Verbindung mit Regina Elisabeth Schwerdtfeger, bearb. von Friedhelm Jürgensmeier, hrsg. von St. Ottilien 2004 (Germania Benedictina; Bd. 7: He
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 1534
Schlagworte Gewitter; Blitzschlag
Ortsangaben Gießen
Zeitangabe 1560
Quellenzeitangabe
Originaltext "Auch Giessen blieb im Laufe der Jahre von Unglücksfällen nicht verschont; eine durch den Blitz entzündete Feuersbrunst äscherte im Jahre 1560 hundert und sechzig Häuser ein; der Name Brand und Brandgasse erinnern noch an diese Calamität, welche die Stadt betroffen hat."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   28.01.2006
Beleg August Spieß: Das Lahnthal von seinem Ursprung bis zur Ausmündung nebst seiner Umgebung. Ems 1866, S. 45.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 1634
Schlagworte Gewitter; Blitzschlag; Pferd, getötetes; Kind, verletztes
Ortsangaben Spiesheim; Wallertheim
Zeitangabe 9.6.1815
Quellenzeitangabe
Originaltext "im Jahr 1815 (den) 9t Juny gabs ein schwör gewitter das es in Wallertheim hat ein geschlagen in ein stal und hat ein Pfert und ein Rind tod geschlagen und hat auch ein Kind getroffen"
Bemerkungen Spiesheim liegt nicht in den Grenzen des heutigen Hessens sondern in Rheinland-Pfalz, gehörte aber von 1803-1945 zum Großherzogtum Hessen (Darmstadt).
Bearbeitungsstand   26.06.2006
Beleg Aufzeichnung des Spiesheimer Schmiedemeisters Andreas Stephan, Privatbesitz.
Bearbeiter Ingolf Jung
   
Eintrag 1635
Schlagworte Gewitter; Blitzschlag
Ortsangaben Spiesheim
Zeitangabe 25.5.1816
Quellenzeitangabe
Originaltext "Im Jahr 1816 (den) 25t May gabs nach Mitag ein gewiter und hat in der Heul ein geschlagen in ein bieren baum"
Bemerkungen Spiesheim liegt nicht in den Grenzen des heutigen Hessens sondern in Rheinland-Pfalz, gehörte aber von 1803-1945 zum Großherzogtum Hessen (Darmstadt).
Bearbeitungsstand   26.06.2006
Beleg Aufzeichnung des Spiesheimer Schmiedemeisters Andreas Stephan, Privatbesitz.
Bearbeiter Ingolf Jung
   
Eintrag 1678
Schlagworte Gewitter; Blitzschlag; Kirchturm, zerstörter
Ortsangaben Armsheim
Zeitangabe 19.2.1852
Quellenzeitangabe
Originaltext "Eine Wunter bare geschichte,
Im Jahr 1852 (den) 19 febery, nachmitag, gabs ein Gewiter das hat eingeschlagen in Armsheim in den Kirchen Thurm das er abgebrandt ist, das ganze Holzwerk bis auf das Mauer Werk die große Glocke ist verschmolzen Andreas Stephan in Spiesheim"
Bemerkungen Armsheim liegt nicht in den Grenzen des heutigen Hessens sondern in Rheinland-Pfalz, gehörte aber von 1803-1945 zum Großherzogtum Hessen (Darmstadt).
Bearbeitungsstand   26.06.2006
Beleg Aufzeichnung des Spiesheimer Schmiedemeisters Andreas Stephan, Privatbesitz.
Bearbeiter Ingolf Jung
   
Eintrag 1951
Schlagworte Wind, starker; Blitzschlag; Gebäudeschäden; Schneefall, starker
Ortsangaben Hersfeld
Zeitangabe 20.12.1760 - 21.12.1760
Quellenzeitangabe
Originaltext Am 20.12.1760 trat vor 19.00 Uhr ein starker Wind auf ohne Anzeichen eines heraufziehenden Gewitters. Um 19.00 Uhr schlug plötzlich ein Blitz in die Spitze des 150 Fuß hohen Kirchturms der Hersfelder Stadtkirche. Auch unmittelbar nach dem Einschlag fanden sich noch keine Anzeichen eines Gewitters. Die Kirchturmspitze fing sofort Feuer. Die Funken flogen als Folge des Windes über einen großen Teil der Stadt, wobei in den Quellen keine Angaben über die bevorzugte Richtung gemacht wurden. Von der Lage der Kirche zur übrigen, damaligen Stadt her zu urteilen, dürfte es sich am ehesten um einen Wind aus Westen bis Norden gehandelt haben. Es setzte bald starker Schneefall ein, wodurch die Funken rasch gelöscht wurden, bevor sich ein Feuer ausbreiten konnte. Um 21.00 Uhr stürzte dann das spitze Turmdach ein, fiel nur nach unten, was dafür spricht, daß der Wind nicht so stark war, es in eine bestimmte Richtung fallen zu lassen. Nachts legte sich der Wind, so daß helles Mondlicht erschien und die Löscharbeiten bis 2.30 Uhr erfolgreich abgeschlossen werden konnten.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   15.04.2007
Beleg Adolf Müller: Der Brand des Stadtturmes in, ders.: Vier Schreckenstage der Stadt Hersfeld 1896, S. 16-18, nachgedruckt in: Bad Hersfeld - ein Lesebuch, Husum-Verlag, Husum, 1998, S. 36-37.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 2314
Schlagworte Unwetter; Blitzschlag; Todesopfer
Ortsangaben Maden
Zeitangabe 21.5.1720
Quellenzeitangabe
Originaltext "Ao 1720, den 22. Mai, hatt der Donner den Pfarrer von Vorschütz todt geschlagen auf der matsch Heyd (Mader Heide, der Verf.). Er hatt seine Mutter an der hand geleitet, undt der hatts ganz und gar nichts gethan."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   31.07.2007
Beleg Haarberg, Rudolf: Das Handbuch von Besse. Ein bäuerliches Merkbuch aus dem 18. Jahrhundert, in: ZHG 85 (1975), S. 135-167, hier S. 157.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 2507
Schlagworte Gewitter; Blitzschlag
Ortsangaben Bensheim
Zeitangabe 24.7.1739
Quellenzeitangabe
Originaltext Ein Blitz schlug in die Pfarrkirche „oben an der Uhr hinein, an der Mittelthür oben hinaus und gleich wieder hinein, dem Glöckner, meinem Vetter Johs. Jost in die Tasche und hat ihm im Sack die Spitze seiner Scheere verschmolzen, er ist in Ohnmacht nach Haus geführt worden.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   18.03.2008
Beleg H. Henkelmann: Die Bensheimer Hauschronik des Joh. Math. Blesinger. In: Hessische Chronik 2 (1913), S. 206.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2519
Schlagworte Blitzschlag; Brand
Ortsangaben Eisenach
Zeitangabe 18.6.1544
Quellenzeitangabe
Originaltext Wilhelm Neuhaus schildert aus der 17-jährigen Haftzeit des Täufers Fritz Erbe im Gefängnisturm der Wartburg bei Eisenach folgendes Ereignis: „Am Trinitatissonntag 1544 schlug der Blitz nachts in seinen Gefängnisturm und zündete. Sein Geschrei rief die Burgbewohner herbei, so daß man den Brand noch rechtzeitig löschen konnte. Nun erhielt er, wohl als Belohnung, eine kleine Erleichterung. Er brauchte nicht mehr auf dem nackten Boden des Turmes zu liegen. Er bekam ein etwas erhöhtes Lager auf einer Bretterpritsche.“ Der Trinitatissonntag fiel 1544 auf den 18. Juni.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   20.07.2008
Beleg Wilhelm Neuhaus: Die Wiedertäuferbewegung im Hersfeldischen Lande, in: Wilhelm Neuhaus, Geschichten von Hersfeld. Hersfelder Geschichtsblätter, Bd. 3/2007, S. 34-41, hier S. 39.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 2546
Schlagworte Blitzschlag; Gewitter; Gebäudeschäden
Ortsangaben Simmershausen
Zeitangabe 26.6.1885
Quellenzeitangabe
Originaltext "Nachdem am 26ten Juni des
Jahres 1885 durch einen Blitz-Einschlag
unsere Kirche stark beschädigt, namentlich
der Thurm, die Orgel und im Erdgeschoß
mehrere Frauenbänke, so wurde am
heutigen Tage des 22ten August 1885
auch die abgenommene Fahne durch den
Herrn Dachdeckermeister Moritz
Beyer zu Simmershausen wieder
aufgesteckt wie es früherer Zeit war"
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   14.12.2008
Beleg Volker Luckhard: 925 Jahre Simmershausen 1074-1999, Fuldabrück (ohne Jahr), S. 83.
Bearbeiter Peter Wiedersich
   
Eintrag 2625
Schlagworte Blitzschlag; Gebäudeschäden
Ortsangaben Fulda
Zeitangabe 5.6.1395
Quellenzeitangabe
Originaltext „1395 durften die ersten Frauenzimmer in den ihnen früher verschlossenen Dom gehen, und sobald die Kirchweih des heiligen Bonifatius (das ist der 5. Juni) gehalten war, zündete der Blitz die Kirche und das Stift brannte zum dritten Male ab.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   09.03.2009
Beleg Joseph Schneider: Topographische und geschichtliche Beschreibung der Stadt Fulda, in: Buchonia, eine Zeitschrift für vaterländische Geschichte, Alterthums-Kunde, Geographie, Statistik und Topographie, 4. Band (1829), S. 1-59, hier S. 33.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 2644
Schlagworte Gewitter; Blitzschlag
Ortsangaben Amöneburg
Zeitangabe 7.1695
Quellenzeitangabe
Originaltext „Im Juli 1695, als man eben von der Einqaurtierung etwas aufatmen konnte, schlug der Blitz ein und zündete, sodaß eine Feuersbrunst entstand und viele Häuser, darunter auch das Lindauer Tor, abbrannten.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   24.02.2011
Beleg Max Ehrenpfordt: Chronik von Amöneburg. Kirchhain 1927, S. 266.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2840
Schlagworte Gewitter; Blitzschlag
Ortsangaben Nösberts-Weidmoos
Zeitangabe 2.4.1876
Quellenzeitangabe
Originaltext „Am 2. April 1876 schlug ein Blitz in das Anwesen des Bauern Heinrich Müller in Weid-Moos ein. Es war ein sogenannter „kalter Schlag“. Feuer brach dadurch nicht aus, aber der Blitz tötete zwei dreijährige Ochsen im Stall, deren Fleisch dadurch ungenießbar wurde.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   09.04.2009
Beleg Hermann Müller, Karl Müller: Altes und Neues aus Nösberts-Weidmoos. Lauterbacher Sammlungen, Heft 57. Lauterbach 1975, S. 134.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2921
Schlagworte Gewitter; Blitzschlag
Ortsangaben Rixfeld
Zeitangabe 19.8.1809
Quellenzeitangabe
Originaltext "Im Jahr Christi den 19. August 1809 mit dem Sonnabend Morgens , wie wir noch zur Ruh in den Betten lagen - entstand ein Gewitter über dem Dorfe in den Wolken und Gott der Allmächtige ließ seine Allmacht sehen durch ein Gewitterschlag und schlug in das Nachbars über uns in die Scheuer in das Futter ein, daß das ganze Haus zu der ersten Minute sogleich ganz in Feuer stand, daß keiner im stand war, darüber zu gehen und Wasser konnte darauf schütten. Und Gott der Herr erhörte einen Wind zugleich und machte die Flamme noch größer. Der Wind trieb das Feuer fort bis an meine Scheuer."
Bemerkungen Aus der Chronik der Familie Klingel
Bearbeitungsstand   04.06.2009
Beleg Heinrich Decher: Unser Rixfelder Heimatbuch. Teil I. Heft 42 der Lauterbacher Sammlungen. Lauterbach 1963, S. 25.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   

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