Datensätze

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Eintrag 2360
Schlagworte Schneedecke, geschlossene
Ortsangaben Bottenhorn; Dernbach
Zeitangabe 19.12.1854
Quellenzeitangabe
Originaltext "„Helena Nispel von Dernbach, geb. Bilsing von Bottenhorn, starb wahrscheinlich den 19. Dezember 1854. Sie ward am 21. December an den Wäldgen bei Dernbach(,) nach Bottenhorn zu links, tod gefunden. Es lag tiefer Schnee".
Bemerkungen Kirchenchronik Bottenhorn
Bearbeitungsstand   13.09.2007
Beleg Karl Heinrich Staus und Hannelore Kautzsch: Bottenhorn 1253-2003. Das Dorf auf dem Dach des Hinterlandes, hrsg. vom Verein zur Förderung gemeinnütziger Aufgaben Bottenhorn e.V., Bottenhorn 2003, S. 67.
Bearbeiter Horst W. Müller
   
Eintrag 2361
Schlagworte Unwetter; Gewitter; Wolkenbruch; Starkregen; Überschwemmung; Gebäudeschäden; Vieh, ertrunkenes
Ortsangaben Bottenhorn; Wallenfels; Endbach; Schlierbach
Zeitangabe 27.5.1826 - 28.5.1826
Quellenzeitangabe
Originaltext „Im Jahre 1826 am 27./28. Mai fand hier eine Überschwemmung durch Wolkenbruch statt. Drei Gewitter zogen zusammen. Eines von morgen und (eines) von mittag, das dritte vom Westerwald. Sie entluden sich über der Struth. 3 Uhr sonntags nachmittags. Des anderen Tages geschah dasselbe zur selben Stunde. Die benachbarten Orte Wallenfels, Endbach, Schlierbach wurden davon hart mitgenommen. Die 3 Stege in unserem Ort wurden mit fortgerissen. Feuerleitern mußten gelegt werden. Das ganze Dorf wurde mit Wasser überzogen. Das Vieh(,) das von der Weide heim wollte, wurde an den Freiberg nach Gönnern zu, der hochgelegen (,) getrieben ... Die ganze Nacht wurde es daselbst bewacht. 7 Stück Vieh aber ersoffen".
Bemerkungen Kirchenchronik Bottenhorn
Bearbeitungsstand   13.09.2007
Beleg Karl Heinrich Staus und Hannelore Kautzsch: Bottenhorn 1253-2003. Das Dorf auf dem Dach des Hinterlandes, hrsg. vom Verein zur Förderung gemeinnütziger Aufgaben Bottenhorn e.V., Bottenhorn 2003, S. 68.
Bearbeiter Horst W. Müller
   
Eintrag 2362
Schlagworte Schnee
Ortsangaben Bottenhorn; Gönnern
Zeitangabe 22.2.1784
Quellenzeitangabe
Originaltext „Am 22. Februar 1784 ist Ludwig Arnold von Bottenhorn in dem Schnee zwischen Gönnern und Bottenhorn tod gefunden worden. Alter 57 Jahre".
Bemerkungen Kirchenchronik Bottenhorn
Bearbeitungsstand   13.09.2007
Beleg Karl Heinrich Staus und Hannelore Kautzsch: Bottenhorn 1253-2003. Das Dorf auf dem Dach des Hinterlandes, hrsg. vom Verein zur Förderung gemeinnütziger Aufgaben Bottenhorn e.V., Bottenhorn 2003, S. 68.
Bearbeiter Horst W. Müller
   
Eintrag 2363
Schlagworte Schneedecke, geschlossene; Frost; Todesopfer
Ortsangaben Bottenhorn
Zeitangabe 2.1730
Quellenzeitangabe
Originaltext „Am 23. März 1730 ein Sohn privignus Johannis Buchbinder von Nantzenbach außm Dillenburgischen, war von Marburg mit Bücher kommen und bey Bottenhorn im Schnee stecken blieben und erfrohren, wurde nach 6 Wochen erst gefunden, besichtigt und daselbst begraben".
Bemerkungen Kirchenchronik Bottenhorn
Bearbeitungsstand   13.09.2007
Beleg Karl Heinrich Staus und Hannelore Kautzsch: Bottenhorn 1253-2003. Das Dorf auf dem Dach des Hinterlandes, hrsg. vom Verein zur Förderung gemeinnütziger Aufgaben Bottenhorn e.V., Bottenhorn 2003, S. 68.
Bearbeiter Horst W. Müller
   
Eintrag 2364
Schlagworte Hagelgewitter; Unwetter; Dächer, abgedeckte; Bäume, entwurzelte; Felderfrüchte, zerstörte
Ortsangaben Bottenhorn; Gönnern; Simmersbach; Obereisenhausen
Zeitangabe 7.1639
Quellenzeitangabe
Originaltext ""Anno 1639 auf St. Jacobi sindt die beidt Seniores von N.Eisenhausen, als mit nomen Johannes Kremer, gerichtsSchöffe und Jacob Becker der älter vor mir dem Pfarrer erschienen, vorgebend, es sey die Gemeinde N.Eisenhausen sinnes und willens, unseren H. Gott an diesem Tag ein freywilliges gelöbte zu thun, nemlich sie und ihre Kinder, auch Kindts Kinder und nachkommende wollten und sollten diesen bemeldten Tag feyerlich halten mit H.Wercken Angehen im Glauben und Hoffnung. Gott werde hinfüro ihre weide in Gnaden verschohnen mit schloßen und Hagelgewitter wie vor 14 Jahren und itzo vor wenig tag durch Hagelgewittter durch eines strichs schloßen großer schade vorging, und welches ich nun nach gehaltener predigt werckstellig gemacht. Und als die Gemeyn izto gantz fleißig beisammen war ohne Peter Hoffmann, welcher zu Biedenkopf war ahn welches statt sein sohn gelobet, die andern aber allesamt mit ja und amen bejahet, welches ich deßwegen hiermit ansetzen wollen. So einer diese gelübde brechen würde, sollte derselbst der Kirch mit gebührlicher Strafe verfallen sein. Actum ut supra. Testor
Johann wilhelm Dornseif, Pastor".
In anderen Berichten heißt es, dass die Dörfer Gönnern, Simmersbach und Obereisenhausen von einem furchtbaren Unwetter heimgesucht wurden. Bottenhorn ist hier zwar nicht erwähnt, vermutlich aber auch betroffen gewesen. Es wird dargelegt, orkanartige Gewitterstürme hätten Dächer abgedeckt, Bäume entwurzelt und taubeneigroße Hagelkörner die Saat zerstört und die Felder mit einer Eisschicht überzogen.
Es lässt sich mehrfach belegen, dass in Bottenhorn jährlich an diesem Tag der Pfarrer einen Bericht vom großen Unwetter verlas, in dem betont wird, das Vieh sei von der Weide ins Dorf geschwommen. Der Pfarrer der 2. Pfarrei von Gladenbach musste bis 1848 am 25.07. stets die sog. „Hagelpredigt" halten."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   13.09.2007
Beleg Karl Heinrich Staus und Hannelore Kautzsch: Bottenhorn 1253-2003. Das Dorf auf dem Dach des Hinterlandes, hrsg. vom Verein zur Förderung gemeinnütziger Aufgaben Bottenhorn e.V., Bottenhorn 2003, S. 68-69.
Bearbeiter Horst W. Müller
   
Eintrag 2365
Schlagworte Hagelunwetter; Gewitter
Ortsangaben Bottenhorn
Zeitangabe 1625
Quellenzeitangabe
Originaltext "Gott werde hinfüro ihre weide in Gnaden verschohnen mit schloßen und Hagelgewitter wie vor 14 Jahren [=1625]und itzo vor wenig tag durch Hagelgewittter durch eines strichs schloßen großer schade vorging".
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   13.09.2007
Beleg Karl Heinrich Staus und Hannelore Kautzsch: Bottenhorn 1253-2003. Das Dorf auf dem Dach des Hinterlandes, hrsg. vom Verein zur Förderung gemeinnütziger Aufgaben Bottenhorn e.V., Bottenhorn 2003, S. 68.
Bearbeiter Horst W. Müller
   

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