Datensätze

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Eintrag 3376
Schlagworte Blitzschlag; Gebäudeschäden
Ortsangaben Hasungen; Burghasungen
Zeitangabe 1.7.1876
Quellenzeitangabe
Originaltext „Im 19. Jahrhundert stand auf dem Berg nur noch der etwa 28 m hohe einsame Turm der Klosterkirche [Hasungen]… Über die Jahre und durch vorsätzlichen Steinraub war er in einen schlechten Zustand gekommen. Daher beschloss das Kurfürstliche Innenministerium zu Kassel am 15. September 1837 eine Sicherung des damals noch dem Staat gehörenden Turms … 1841 und 1874 veranlassten die kurhessischen bzw. preußischen Baubehörden in Kassel und Wolfhagen … weitere umfangreiche bauliche Sicherungsarbeiten an dem Turm. Sie reichten, jeweils mit Einrüstung des hohen Bauwerks innen und außen, bis hinauf zu den Schallarkaden und der Mauerkrone. Auf diese Weise gesichert, hätte der Turm weiter bestehen können, wenn nicht anderthalb Jahre nach Abschluss der letzten Maßname am 1. Juli 1876 ein Blitz das hoch aufragende Bauwerk bis auf das quadratische Untergeschoss gespalten hätte. Die danach zweizackig in den Himmel ragende Ruine war nun so instabil geworden, dass sie mit damaligen Mitteln nicht mehr zu sichern war – auch heute wäre dies nur mit aufwändiger Technik und immensen Kosten möglich. In einem der nächsten Jahr stürzte die südliche Zacke ein und in der Nacht vom 3. auf den 4. März 1896 in einem Sturm auch der andere Teil, so dass nur noch die Südwand des quadratischen Turmuntergeschosses stehen blieb … bis auch dieser letzte Rest im Jahre 1946 eingestürzt ist.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   21.02.2010
Beleg Klaus Sippel: Das closter […] mag wohl dabevor eines der aller vornemsten gebeu in Hessen undt benachbarten landen gewesen seyn – Gründung, Verschwinden und Wiederkehr des Klosters Hasungen auf dem Hasunger Berg bei Zierenberg-Burghasungen, Kr. Kassel, in: Denkmalpflege & Kulturgeschichte, H. 4 (2009), S. 27–32, hier S. 30.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 3377
Schlagworte Sturm; Gebäudeschäden
Ortsangaben Hasungen; Burghasungen
Zeitangabe 3.3.1896 - 4.3.1896
Quellenzeitangabe
Originaltext „Im 19. Jahrhundert stand auf dem Berg nur noch der etwa 28 m hohe einsame Turm der Klosterkirche [Hasungen]… Über die Jahre und durch vorsätzlichen Steinraub war er in einen schlechten Zustand gekommen. Daher beschloss das Kurfürstliche Innenministerium zu Kassel am 15. September 1837 eine Sicherung des damals noch dem Staat gehörenden Turms … 1841 und 1874 veranlassten die kurhessischen bzw. preußischen Baubehörden in Kassel und Wolfhagen … weitere umfangreiche bauliche Sicherungsarbeiten an dem Turm. Sie reichten, jeweils mit Einrüstung des hohen Bauwerks innen und außen, bis hinauf zu den Schallarkaden und der Mauerkrone. Auf diese Weise gesichert, hätte der Turm weiter bestehen können, wenn nicht anderthalb Jahre nach Abschluss der letzten Maßname am 1. Juli 1876 ein Blitz das hoch aufragende Bauwerk bis auf das quadratische Untergeschoss gespalten hätte. Die danach zweizackig in den Himmel ragende Ruine war nun so instabil geworden, dass sie mit damaligen Mitteln nicht mehr zu sichern war – auch heute wäre dies nur mit aufwändiger Technik und immensen Kosten möglich. In einem der nächsten Jahr stürzte die südliche Zacke ein und in der Nacht vom 3. auf den 4. März 1896 in einem Sturm auch der andere Teil, so dass nur noch die Südwand des quadratischen Turmuntergeschosses stehen blieb … bis auch dieser letzte Rest im Jahre 1946 eingestürzt ist.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   21.02.2010
Beleg Klaus Sippel: Das closter […] mag wohl dabevor eines der aller vornemsten gebeu in Hessen undt benachbarten landen gewesen seyn – Gründung, Verschwinden und Wiederkehr des Klosters Hasungen auf dem Hasunger Berg bei Zierenberg-Burghasungen, Kr. Kassel, in: Denkmalpflege & Kulturgeschichte, H. 4 (2009), S. 27–32, hier S. 30.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   

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