Datensätze

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Eintrag 2661
Schlagworte Hagel; Unwetter; Überschwemmung
Ortsangaben Würges; Camberg; Oberselters; Erbach; Esch; Walsdorf
Zeitangabe 3.8.1780
Quellenzeitangabe
Originaltext 1780, am 3. August,
Des Nachmittags fiel ein so starker Regen mit Hagel vermischt, daß in wenigen Stunden die Bäche die Ufer überfluteten und die Wege voll Wasser standen. Das Wasser riß Zäune und Hecken ein und verwüstete Gärten und Felder. In Oberselters stürzten infolgedessen ein Haus und drei Scheunen ein und in Erbach die Brücke; Esch und Walsdorf verloren fast die gesamte Ernte. (Stadtarchiv Bad Camberg)
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   27.03.2009
Beleg Karl-Heinz Braun: Würges und Umgebung im Spiegel der Zeit. Bad Camberger Archivschrift Nr. 8. Bad Camberg 2000, S. 17f.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2665
Schlagworte Frost
Ortsangaben Camberg; Würges
Zeitangabe 1.6.1890 - 2.6.1890
Quellenzeitangabe
Originaltext In der Nacht vom 1. auf den 2. Juni sind in der Gemarkung Camberg und Umgebung die Bohnen, Kartoffeln und Gurken erfroren.
Bemerkungen Camberger Hausfreund für den Goldenen Grund von 1890.
Bearbeitungsstand   27.03.2009
Beleg Karl-Heinz Braun: Würges und Umgebung im Spiegel der Zeit. Bad Camberger Archivschrift Nr. 8. Bad Camberg 2000, S. 78.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2666
Schlagworte Unwetter; Gewitter; Sturm
Ortsangaben Würges; Camberg
Zeitangabe 18.3.1897
Quellenzeitangabe
Originaltext "Abends um 6 Uhr ging ein schweres Gewitter über den Camberger Raum nieder, wie es die ältesten Leute noch nicht erlebt hatten. Nach einem kurzen Hagelschauer brach um 6 Uhr ein Sturm los, wie er in der unsrigen Gegend zu den Seltenheiten gehört. Umgeworfene Häuser, abgerissene Dächer und Schornsteine, entwurzelte Bäume und umgerissene Gartengeländer waren die Folgen. Welche Gewalt der Sturm hatte, geht daraus hervor, daß zwei auf dem Bahngleise stehende Güterwagen umgeworfen wurden und der Bahnwärter Gernand, der hinter einem der Wagen Schutz gesucht hatte, von einem der umstürzenden Waggons erschlagen wurde. Der Sturm dauerte ungefähr 3 Minuten. Über die Schadenshöhe kann noch nichts ausgesagt werden. Man schätzt diesen jedoch auf über 100.000 Mark. Im Würgeser Wald, an der "Plattenkaut", dem "Suder", dem "Saupferch" und der "Langrausch" bot sich ein Bild der Verwüstung."
Bemerkungen Camberger Hausfreund für den Goldenen Grund Nr. 23
Bearbeitungsstand   27.03.2009
Beleg Karl-Heinz Braun: Würges und Umgebung im Spiegel der Zeit. Bad Camberger Archivschrift Nr. 8. Bad Camberg 2000, S. 85.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2668
Schlagworte Sturm; Gewitter
Ortsangaben Camberg
Zeitangabe 1.12.1897
Quellenzeitangabe
Originaltext "Ein furchtbarer Sturmwind, der manchen an den Schreckenstag vom März erinnerte, tobte in der Nacht vom Sonntag auf Montag über unsere Stadt. Das Wetter kam von Nordwesten und war von heftigen Gewittern begleitet. Es tobte von 24 Uhr bis 3 Uhr."
Bemerkungen Camberger Hausfreund für den Goldenen Grund Nr. 96.
Bearbeitungsstand   27.03.2009
Beleg Karl-Heinz Braun: Würges und Umgebung im Spiegel der Zeit. Bad Camberger Archivschrift Nr. 8. Bad Camberg 2000, S. 87.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2669
Schlagworte Trockenheit; Regen; Gewitter
Ortsangaben Camberg
Zeitangabe 9.4.1719 - 31.10.1719
Quellenzeitangabe
Originaltext "Das Eintausend Sieben Hundert neunzehnde Jahr ist ein erschrecklich druckenes Jahr. Es hat von Ostern bis September nicht mehr als zweymal gerechnet. Der erste dauerte nur zehn bis zwölf Vatter unser lang. Der zweyte aber etliche Stundt, und war ein Gewitter Regen. Aus Mangel des Regens seynd alle Sommerfrüchten verdorben. Die Waid ist allen Orten dürr geworden, und an theil Enden hat das Graß ausgesehen, als wann es mit Feuer verbrennt gewesen.
Der Wasem hat sich an etlichen Orten, wie eine Haut lassen abziehen. Die Bäche, welche Kein Brunnen Wasser hatten, seynd gantz ausgetrocknet, und wie wohl es Korn gegeben, so befürchtet man doch Hungersnoth, und wegen Mangel des Fuders Sterben unter dem Viehe. Am dreyzehenden September fing es an zu regnen. WIe aus den Zeitungen verlautet, so klagt man in gantz Europa den Regen. Alles Obst ist verdorben, kein Gemüß in den Gärten. Den 22ten Septembris hat es wiederum angefangen zu regnen, und etliche Finger tieg eingeweiget. Ein gleicher Regen folgte den 24ten Septembris nachmittags um 2 Uhr. Im October hat es auch einen Tag von morgendt 3, bis Abends 2 Uhr braf geregnet, wodurch der Winter Saat sehr geholfen. Wie man erzehlet, so soll das 1666te Jahr diesem gantz gleich gewesen seyn. Wie man ferner sagt, so ist das 1684te Jahr auch ein sehr drockenes jahr gewesen. Doch hat es dazumal um Jacobi angefangen zu regnen, und hat etliche Tag contieniret, daß die Leuth noch ziemlich Krommet eingeführet."
Bemerkungen Aus der "Fasti Cambergenses" des Philipp Peter Lauer.
Bearbeitungsstand   27.03.2009
Beleg F. Motyka, U. Lange: Die Camberger Chronik "Fasti Cambergenses" des Philipp Peter Lauer 1779 nebst der Familiengeschichte. Bad Camberg 1987, S. 134.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2670
Schlagworte Regen
Ortsangaben Camberg
Zeitangabe 4.1779
Quellenzeitangabe
Originaltext "N. 6. In dem Monath Merz 1779 fiengen die Mäuerer an, den Chorbau in die Höhe zu mäueren, weil sie aber wegen dem regnerischen Wetter, so in dem April einfiel, verschiedenen mahlen nicht arbeiten konnten, so wurden sie erst fertig den 9ten May besagten 1779ziger Jahres."
Bemerkungen Aus der "Fasti Cambergenses" des Philipp Peter Lauer 1779.
Bearbeitungsstand   27.03.2009
Beleg F. Motyka, U. Lange: Die Camberger Chronik "Fasti Cambergenses" des Philipp Peter Lauer 1779 nebst der Familiengeschichte. Bad Camberg 1987, S. 143.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   

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