Datensätze

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Eintrag 2384
Schlagworte Regen, starker
Ortsangaben Dillenburg
Zeitangabe 22.9.1740
Quellenzeitangabe
Originaltext In Dillenburg wollte Stosch eigentlich den Prinzen von Oranien treffen. Der war aber am Montag bereits nach Diez abgereist.
Donnerstag, den 22.9.1740, von Dillenburg nach Herborn:
"Wir nahmen uns drum auch vor, gleich den andern Tag frühe wegzureiten. Allein es fiel wieder ein starker Regen ein, der uns daran verhinderte. ...(Es folgt eine Schilderung eines Spontanbesuches in Dillenburg.) ...Um XI sind wir von Dillenburg abgeritten, und um XII zu Herborn angelanget ..."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   10.01.2008
Beleg Erich Köppe: In Marburg anno 1740. Aus dem Reise-Journal des Kandidaten der Theologie, des späteren Professors und Predigers an der reformierten Kirche zu Frankfurt/Oder, Eberhard Heinrich Daniel Stosch, in: ZHG 82 (1971), S. 61-84, hier S. 70-71.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 2885
Schlagworte große Kälte
Ortsangaben Herborn; Dillenburg; Donsbach
Zeitangabe 1704
Quellenzeitangabe
Originaltext Der Anfang und das Ende des Jahres waren ungemein kalt. Im Dillenb. Thiergarten waren über ein halb hundert Stück Wildpret erfroren, die auf und neben dem Weeg nach Donßbach lagen.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   10.04.2009
Beleg Johann Hermann Steubing: Topographie der Stadt Herborn. Marburg 1792, S. 23f.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 4226
Schlagworte Ernte, magere; Seuchen; Hungertyphus; Ruhr; Pest; Tote
Ortsangaben Nassau; Dillenburg; Frankfurrt am Main
Zeitangabe 1625 - 1626
Quellenzeitangabe
Originaltext "In Nassau kamen zu einer mageren Ernte drückende Einquartierungen und böse die verschiedenen Landesteile verheerende Seuchen. In Dillenburg folgte auf Hungertyphus und Ruhr die Pest. Furchtbar schwang „der schwarze Tod" seine Sichel schonungslos über die Stadt. Am 18. Dezember 1625 begann die Krankheit und dauerte bis zum 30. Oktober 1626; in 10 Monaten starben 378 Personen, ein Drittel der Bevölkerung. (...)
Auch in Frankfurrt a. M. kehrte die Seuche ein und verursachte größere Sterblichkeit. Die gewöhnliche Sterbeziffer mit 700 erhöhte sich auf 1871. Man öffnete daher das Pestilenzhaus. Dieser Krankheit erlagen in 3 Monaten 3 Stadtärzte. Der Frankfurter Arzt L. v. Hörnigk spricht in seiner Schrift „Würgengel" den Tadel aus, daß man bei dem Ausbruche der Pest die nötigen sanitären Vorkehrungen gegen die Verbreitung unterlassen habe."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   24.10.2015
Beleg Gottfried Lammert: Geschichte der Seuchen, Hungers- und Kriegsnoth zur Zeit des Dreissigjährigen Krieges 1625–1635, Wiesbaden 1827, S. 68. (Stand: 24.10.2015).
Bearbeiter Michael Adam
   

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