Datensätze

Seite: 1 | 2

Eintrag 1307
Schlagworte Eisdecke, geschlossene
Ortsangaben Rotenburg; Fulda, Fluss
Zeitangabe 5.2.1830
Quellenzeitangabe
Originaltext „Die Eisdecke auf der Fulda war [bei minus 23 Grad] 4 Fuß hoch.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   14.09.2005
Beleg Chronik der Stadt Rotenburg an der Fulda von 1700 bis 1972, bearbeitet von Hans-Günter Kittelmann, Kassel 1998 (Hessische Forschungen zur geschichtlichen Landes- und Volkskunde; Bd. 30), S. 54.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 1331
Schlagworte Frost; Eisdecke, geschlossene
Ortsangaben Rotenburg; Fulda, Fluss
Zeitangabe 26.11.1884
Quellenzeitangabe
Originaltext „Starke Kälte und Eis auf der Fulda; viele Schlittschuhläufer nutzen das Wetter.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   28.03.2006
Beleg Chronik der Stadt Rotenburg an der Fulda von 1700 bis 1972, bearbeitet von Hans-Günter Kittelmann, Kassel 1998 (Hessische Forschungen zur geschichtlichen Landes- und Volkskunde; Bd. 30), S. 112.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 1547
Schlagworte Frost; Eisdecke, geschlossene
Ortsangaben Treysa; Schwalm, Fluss
Zeitangabe 20.3.1814
Quellenzeitangabe
Originaltext „1814 den 20. März war die ganze Aue noch ein Eis; über die Schwalm konnte man mit dem schweren Wagen fahren."
Bemerkungen Eintrag aus der Familienbibel des Treysaer Metzgermeisters Johannes May (*1764).
Bearbeitungsstand   07.02.2006
Beleg Alfred Giebel: Aus einer alten Treysaer Familienbibel, in: Schwälmer Jahrbuch (1975), S. 54-57, hier S. 55.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 1911
Schlagworte Eisdecke, geschlossene; Eisstand
Ortsangaben Gieselwerder; Weser, Fluss
Zeitangabe 11.11.1739
Quellenzeitangabe
Originaltext "Um Martini war die Weser zweimal zugefroren ..."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   07.12.2006
Beleg Albrecht Deiß und Thomas Ende: Schicksale am Fluß. Aus den Kirchenbüchern der Weserdörfer Oedelsheim und Gieselwerder, in: 900 Jahre Gieselwerder. 1093-1993. Beiträge zur Orts- und Heimatgeschichte und zum Dorfleben, hrsg. vom Gemeindevorstand der Gemeind
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 1914
Schlagworte Eisdecke, geschlossene; Eisstand
Ortsangaben Gieselwerder; Weser, Fluss
Zeitangabe 6.1.1744
Quellenzeitangabe
Originaltext "Am 6. Januar fror die Weser abermals zu ..."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   07.12.2006
Beleg Albrecht Deiß und Thomas Ende: Schicksale am Fluß. Aus den Kirchenbüchern der Weserdörfer Oedelsheim und Gieselwerder, in: 900 Jahre Gieselwerder. 1093-1993. Beiträge zur Orts- und Heimatgeschichte und zum Dorfleben, hrsg. vom Gemeindevorstand der Gemeind
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 2315
Schlagworte Frost; Eisdecke, geschlossene
Ortsangaben Ziegenhain
Zeitangabe 1.1778
Quellenzeitangabe
Originaltext „Wintertags war die Gefahr der Desertion besonders groß, weil dann der zugefrorene Wallgraben die Flucht erleichterte. Auf Befehl des Gouverneurs hatte die Bürgerschaft von Ziegenhain die Gräben aufzueisen, was sie mit Widerwillen befolgte. Bürger und Gefangene mußten täglich zweimal mit dem Schiff die ganze Festung umfahren. Im Januar 1778 taten die Bürger ihre Arbeit so nachlässig, daß das Eis zwischen … zwei Festungsbastionen nicht zerbrochen war. Verärgert ließ der Gouverneur die ganz Bürgerschaft auf den folgenden Tag um 8 Uhr zum Aufeisen antreten.“ Sie mußte mit Pferden und Ochsen zum Ziehen des Schiffes zur Stelle sein und wurde für eine etwaige Desertion der Rekruten haftbar gemacht.

Historischer Hintergrund:
Im April 1777 wurde die Festung Ziegenhain zum Standort des Rekrutendepot bestimmt, das den Nachschub für die auf dem amerikanischen Kriegsschauplatz stehenden hessischen Regimenter sicherstellen sollte. Aus verschiedenen Gründen gab es Versuche von Rekruten, aus der Festung, die von einem mit Wasser gefüllten Wallgraben umgeben war, zu fliehen. Am 15.9.1777 probierten dies drei Rekruten. Sie ertranken aber beim Versuch, den Wallgraben zu durchschwimmen.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   09.08.2007
Beleg Erich Kaiser: Nachschub für die hessischen Regimenter in Amerika. Das Rekrutendepot in der Festung Ziegenhain, in: ZHG Bd. 86 (1976/77) S. 185-200, hier S. 198.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 2316
Schlagworte Frost; Eisdecke, geschlossene
Ortsangaben Ziegenhain
Zeitangabe 11.1781
Quellenzeitangabe
Originaltext „Wintertags war die Gefahr der Desertion besonders groß, weil dann der zugefrorene Wallgraben die Flucht erleichterte. Auf Befehl des Gouverneurs hatte die Bürgerschaft von Ziegenhain die Gräben aufzueisen, was sie mit Widerwillen befolgte. Bürger und Gefangene mußten täglich zweimal mit dem Schiff die ganze Festung umfahren.“
Im November 1781 wurde gerade noch rechtzeitig ein Komplott aufgedeckt, bei dem sich alle Rekruten entschlossen hatten, die Wachen zu überrumpeln und dann über die gefrorenen Wallgräben zu entfliehen. Der Aufstand brach ohne Blutvergießen und Gewalttätigkeiten zusammen.

Historischer Hintergrund:
Im April 1777 wurde die Festung Ziegenhain zum Standort des Rekrutendepot bestimmt, das den Nachschub für die auf dem amerikanischen Kriegsschauplatz stehenden hessischen Regimenter sicherstellen sollte. Aus verschiedenen Gründen gab es Versuche von Rekruten, aus der Festung, die von einem mit Wasser gefüllten Wallgraben umgeben war, zu fliehen. Am 15.9.1777 probierten dies drei Rekruten. Sie ertranken aber beim Versuch, den Wallgraben zu durchschwimmen.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   09.08.2007
Beleg Erich Kaiser: Nachschub für die hessischen Regimenter in Amerika. Das Rekrutendepot in der Festung Ziegenhain, in: ZHG Bd. 86 (1976/77) S. 185-200, hier S. 198.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 2543
Schlagworte Frost; Eisdecke, geschlossene; Eisstand; Fest
Ortsangaben Frankfurt; Main, Fluss
Zeitangabe 2.1838
Quellenzeitangabe
Originaltext Im Februar 1838 feierten die Frankfurter Bürger ein Fest auf dem zugefrorenen Main.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   16.01.2009
Beleg Klaus-Dieter Weber: Stadtbürgerliche Fest- und Feierkultur im 18. Jahrhundert in der Residenzstadt Kassel, in: ZHG 107 (2002), S. 181-202, hier S. 182, Anm. 6.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 2544
Schlagworte Frost; Eisdecke, geschlossene; Eisstand; Eisgang; Fest
Ortsangaben Kassel; Fulda, Fluss
Zeitangabe 10.3.1740 - 15.5.1740
Quellenzeitangabe
Originaltext „Im Jahre 1740 erregten die Bendergesellen der Kasseler Böttcherzunft durch ein in seiner Art ebenso ungewöhnliches wie spektakuläres Fest die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit: Sie bauten auf der zugefrorenen Fulda ein 22 ½ Hektoliter (2250 Liter) fassendes Holzfaß. Das Faß war das Hochzeitsgeschenk der Bendergesellen an den Erbprinzen Friedrich, den späteren Landgrafen Friedrich II., der für den Sommer 1740 die Hochzeit mit der englisch Prinzessin Maria, der Tochter des englischen Königs Georg II:, angekündigt hatte. …
Die Casselische Policey- und Commercien-Zeitung berichtete für den 10. März 1740: Nachdem auf Hochf. gnädigste Permission hiesige Hoff= und Stadt=Bänderey=Knechte, ein Faß von ungefehr 15 Ohmen (ca. 2250 Liter, K.-D.W.) auf der zugefrorenen Fulda den 10. Mart. zu verfertigen angefangen, solches auch die nachfolgende Tage über nach ihrer guten Weile, bey allerhand Lustbarkeiten fertig gemacht, und den 15. ejusd. Vor=Mittag noch, ehe daß Eiß den Abend um 10. Uhr gebrochen und losgegangen, von bißherigen ungewöhnlichen Arbeits=Platz auf das trockene in Fürstl. Commis gebracht, …"
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   05.11.2008
Beleg Klaus-Dieter Weber: Stadtbürgerliche Fest- und Feierkultur im 18. Jahrhundert in der Residenzstadt Kassel, in: ZHG 107 (2002), S. 181-202, hier S. 182.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 2545
Schlagworte Frost; Eisdecke, geschlossene; Eisstand; Fest
Ortsangaben Kassel; Fulda, Fluss
Zeitangabe 18.3.1845 - 23.3.1845
Quellenzeitangabe
Originaltext „Im Winter 1845 wiederholte die Kasseler Böttcherzunft vom 18. bis 23. März den Fassbau auf dem Eis, diesmal allerdings war das Faß dem Kurprinzen und Mitregenten Friedrich Wilhelm gewidmet."
Bemerkungen Vgl. Robert Friderici (Hsg.): Das Faß auf der Fulda. Ein kleines Kulturbild aus dem Kasseler Biedermeier (Schriftenreihe des Magistrats der Stadt Kassel, Kleine Reihe 1), Kassel 1964, S. 38 f.
Bearbeitungsstand   05.11.2008
Beleg Klaus-Dieter Weber: Stadtbürgerliche Fest- und Feierkultur im 18. Jahrhundert in der Residenzstadt Kassel, in: ZHG 107 (2002), S. 181-202, hier S. 182.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 4020
Schlagworte Frost; Eisdecke, geschlossene; Eisstand; Eisgang; Fest
Ortsangaben Frankfurt; Main, Fluss
Zeitangabe 2.1.1608 - 17.2.1608
Quellenzeitangabe
Originaltext "In den "Annales rei publica francofurtensis", einer älteren Chronik, wird uns berichtet, daß der Main am 2.
Januar 1608 zugefroren ist, so daß man schon zwei Tage später über das Eis gehen konnte. Die grimmigste Kälte hat gegen Ende Januar nachgelassen, ohne daß der Main aufbrach. Am Aschermittwoch, den 10. Februar 1608, begannen die Benderknechte morgens um 8 Uhr mitten auf dem Eis des Mains ein neues Stückfaß, das bei der Prüfung 11 Ohm und 8 Viertel (1126 Liter) hielt, aufzusetzen. Noch am selben Nachmittag um 4 Uhr war das Faß fertig und wurde in festlichem Zuge, den Trommler und Pfeifer begleiteten, durch die Stadt und zweimal um den Brunnen des Römerbergs herumgeführt, um alsdann im Römer dem ehrbaren Rat übereignet zu werden. […] Die erstgenannte Quelle berichtet weiter, daß das Eis des Maines am 17. Februar 1608 aufbrach und dann ein starker Eisgang einsetzte."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   24.09.2013
Beleg Franz Lerner: Die Bender machen an Fastnacht ein Faß auf dem zugefrorenen Main. Ein Alt-Frankfurter Handwerksbrauch, in: Mit Gunst, Meister und Gesellen eines ehrbaren Handwerks. Gesammelte Beiträge zur Frankfurter Handwerksgeschichte, hrsg. von Franz Lerner, Frankfurt am Main 1987 (Schriften des Historischen Museums Frankfurt am Main; Bd. 18), S. 107–115, hier S. 107 f.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 4021
Schlagworte Frost; Eisdecke, geschlossene; Eisstand; Eisgang; Fest
Ortsangaben Frankfurt; Main, Fluss
Zeitangabe 19.1.1624 - 19.2.1624
Quellenzeitangabe
Originaltext "Aus dem Schreibbüchlein des Peter Müller, Mahler und Bürger in Frankfurt, einer kleinen Haus-Chronik aus dieser Zeit, erfahren wir jedoch, daß die Bendergesellen wiederum am 10. Februar [1624; J.E.], oder wie er schreibt, den 10. Tag im Hornung, auf dem Eis des Maines, das damals schon 3 Wochen stand, ein Faß von 16 Ohm und 1 Viertel (= 2302 Liter) Inhalt angefertigt haben. […] Vom 19. Januar bis 19. Februar 1624 war die Eisdecke […] geschlossen."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   24.09.2013
Beleg Franz Lerner: Die Bender machen an Fastnacht ein Faß auf dem zugefrorenen Main. Ein Alt-Frankfurter Handwerksbrauch, in: Mit Gunst, Meister und Gesellen eines ehrbaren Handwerks. Gesammelte Beiträge zur Frankfurter Handwerksgeschichte, hrsg. von Franz Lerner, Frankfurt am Main 1987 (Schriften des Historischen Museums Frankfurt am Main; Bd. 18), S. 107–115, hier S. 108.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 4022
Schlagworte Frost; Eisdecke, geschlossene; Eisstand
Ortsangaben Frankfurt; Main, Fluss
Zeitangabe 12.1623
Quellenzeitangabe
Originaltext "war der Main […] im Dezember 1623 eine Zeitlang zugefroren"
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   24.09.2013
Beleg Franz Lerner: Die Bender machen an Fastnacht ein Faß auf dem zugefrorenen Main. Ein Alt-Frankfurter Handwerksbrauch, in: Mit Gunst, Meister und Gesellen eines ehrbaren Handwerks. Gesammelte Beiträge zur Frankfurter Handwerksgeschichte, hrsg. von Franz Lerner, Frankfurt am Main 1987 (Schriften des Historischen Museums Frankfurt am Main; Bd. 18), S. 107–115, hier S. 108.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 4023
Schlagworte Frost; Eisdecke, geschlossene; Fest
Ortsangaben Frankfurt; Main, Fluss
Zeitangabe 22.2.1672
Quellenzeitangabe
Originaltext "Aus dem Jahre 1672 wird uns der Brauch [Anfertigung eines Fasses auf dem zugefrorenen Main; J.E.] erneut belegt. Wir besitzen dafür nur den Eintrag des Rechenmeisterbuches, wo es unter dem 22. Februar heißt, daß den Bendergesellen "wegen des Neu uf dem Mayn gemacht und E. E. Rathskeller presentierten Faß" 30 Gulden geschenkt worden seien."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   24.09.2013
Beleg Franz Lerner: Die Bender machen an Fastnacht ein Faß auf dem zugefrorenen Main. Ein Alt-Frankfurter Handwerksbrauch, in: Mit Gunst, Meister und Gesellen eines ehrbaren Handwerks. Gesammelte Beiträge zur Frankfurter Handwerksgeschichte, hrsg. von Franz Lerner, Frankfurt am Main 1987 (Schriften des Historischen Museums Frankfurt am Main; Bd. 18), S. 107–115, hier S. 108.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 4024
Schlagworte Kälte, starke; Frost; Eisstand; Eisdecke, geschlossene; Fest; Schlittschulaufen; Eisgang
Ortsangaben Frankfurt; Main, Fluss
Zeitangabe 12.1680 - 18.2.1681
Quellenzeitangabe
Originaltext "Näheres erfahren wir übet diese Ereignisse aus den Aufzeichnungen eines Unbekannten über die Jahre 1672–1693, die sich früher bei den Glauburgischen Handschriften befanden. Darin heißt es, daß der Winter 1680/81 schon früh mit starker Kälte eingesetzt hat, "und ist auch der Mayn solange zublieben, daß die Leuth mit Schlittschuh und sonsten viellen Wochen trüber haben gehen können." Am Fastnachtstag [18.2.; J.E.] haben die Bender nach altem Brauch 2 Fässer auf dem Main gemacht und noch am selben Tag ist das Eis gebrochen."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   24.09.2013
Beleg Franz Lerner: Die Bender machen an Fastnacht ein Faß auf dem zugefrorenen Main. Ein Alt-Frankfurter Handwerksbrauch, in: Mit Gunst, Meister und Gesellen eines ehrbaren Handwerks. Gesammelte Beiträge zur Frankfurter Handwerksgeschichte, hrsg. von Franz Lerner, Frankfurt am Main 1987 (Schriften des Historischen Museums Frankfurt am Main; Bd. 18), S. 107–115, hier S. 108.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 4025
Schlagworte Frost; Eisdecke, geschlossene; Eisstand; Eisgang; Fest
Ortsangaben Frankfurt; Main, Fluss
Zeitangabe 1683 - 1684
Quellenzeitangabe Winter
Originaltext "Im Winter 1683/84 war der Main wiederum zugefroren. […] aus den Aufzeichnungen, die J. Chr. von Stetten über die Begebenheiten von 1684–1709 hinterlassen hat, erfahren wir mehr. Danach ist der Main um Neujahr 1684 zugefroren, und bis Fastnacht blieb die Eisdecke geschlossen. Obwohl es um diese Zeit schon zu tauen begann, haben die Bender der alten Gewohnheit entsprechend wieder ein Faß auf dem Main angefertigt."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   14.10.2013
Beleg Franz Lerner: Die Bender machen an Fastnacht ein Faß auf dem zugefrorenen Main. Ein Alt-Frankfurter Handwerksbrauch, in: Mit Gunst, Meister und Gesellen eines ehrbaren Handwerks. Gesammelte Beiträge zur Frankfurter Handwerksgeschichte, hrsg. von Franz Lerner, Frankfurt am Main 1987 (Schriften des Historischen Museums Frankfurt am Main; Bd. 18), S. 107–115, hier S. 108 f.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 4026
Schlagworte Frost; Eisdecke, geschlossene; Eisstand; Eisgang
Ortsangaben Frankfurt; Main, Fluss
Zeitangabe 1.1695 - 30.1.1695
Quellenzeitangabe
Originaltext "Auch im Jahre 1695 war der Main wiederum zugefroren. Nach den Annalen der Stadtarchivare Rasor, Waldschmidt und Schneider ist er jedoch in der Nacht des 30. Januar aufgebrochen."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   25.09.2013
Beleg Franz Lerner: Die Bender machen an Fastnacht ein Faß auf dem zugefrorenen Main. Ein Alt-Frankfurter Handwerksbrauch, in: Mit Gunst, Meister und Gesellen eines ehrbaren Handwerks. Gesammelte Beiträge zur Frankfurter Handwerksgeschichte, hrsg. von Franz Lerner, Frankfurt am Main 1987 (Schriften des Historischen Museums Frankfurt am Main; Bd. 18), S. 107–115, hier S. 109.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 4027
Schlagworte Frost; Eisstand; Eisdecke, geschlossene
Ortsangaben Frankfurt; Main, Fluss
Zeitangabe 1.1709 - 2.1709
Quellenzeitangabe
Originaltext "[…] war 1709 im Januar und Februar eine so große Kälte, daß der Main fast 5 Wochen zugefroren war und nach Angaben einer Chronik war sogar der Wein in den Kellern im Faß eingefroren."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   25.09.2013
Beleg Franz Lerner: Die Bender machen an Fastnacht ein Faß auf dem zugefrorenen Main. Ein Alt-Frankfurter Handwerksbrauch, in: Mit Gunst, Meister und Gesellen eines ehrbaren Handwerks. Gesammelte Beiträge zur Frankfurter Handwerksgeschichte, hrsg. von Franz Lerner, Frankfurt am Main 1987 (Schriften des Historischen Museums Frankfurt am Main; Bd. 18), S. 107–115, hier S. 110.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 4028
Schlagworte Frost; Eisstand; Eisdecke, geschlossene; Fest
Ortsangaben Frankfurt; Main, Fluss
Zeitangabe 2.1740 - 1.3.1740
Quellenzeitangabe
Originaltext "Im Februar 1740 traten die geschworenen Meister des Benderhandwerks an den Rat mit der Bitte heran, daß er ihnen auf Fastnacht die Wiederaufnahme des alten Brauches, dessen Ausübung seit 45 Jahren nicht mehr möglich gewesen sei, gestatten möge. […] wurde der 1. März 1740 zu einem wahren Festtag für das Frankfurter Benderhandwerk. […] Auch das Meisterbuch des Frankfurter Faßbenderhandwerks, das 1705 begonnen und über ein Jahrhundert weitergeführt worden ist, enthält auf 10 Seiten eine ausführliche Darstellung dieses großen Ereignisses. Daraus ersehen wir, daß schon Wochen zuvor das ganze Handwerk mit Vorbereitungen beschäftigt war. Vorsorglich hatte man auf dem Eis ständig für warmes Wasser gesorgt, damit sich keiner bei einem kalten Trunk Schaden antun konnte. Man baute sogar eine Brücke auf das Eis, damit man mit Kutschen auf den Main fahren konnte. Für die Absperrung waren umfassende Maßnahmen getroffen und Soldaten aufgeboten, die alle Hände voll zu tun hatten, um die Zuschauerrnassen zurückzuhalten. Die Meister ließen es sich auf dem Eis durchaus wohl sein. Sie haben offenbar dem Wein nach altem Benderbrauch tüchtig zugesprochen. Auch das Essen war dem Feste entsprechend. Es gab eine Schwanenpastete.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   25.09.2013
Beleg Franz Lerner: Die Bender machen an Fastnacht ein Faß auf dem zugefrorenen Main. Ein Alt-Frankfurter Handwerksbrauch, in: Mit Gunst, Meister und Gesellen eines ehrbaren Handwerks. Gesammelte Beiträge zur Frankfurter Handwerksgeschichte, hrsg. von Franz Lerner, Frankfurt am Main 1987 (Schriften des Historischen Museums Frankfurt am Main; Bd. 18), S. 107–115, hier S. 110 ff.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 4029
Schlagworte Frost; Eisstand; Eisdecke, geschlossene
Ortsangaben Frankfurt; Main, Fluss
Zeitangabe 2.1755
Quellenzeitangabe
Originaltext "Im Februar 1755 war der Main wiederum zugefroren."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   25.09.2013
Beleg Franz Lerner: Die Bender machen an Fastnacht ein Faß auf dem zugefrorenen Main. Ein Alt-Frankfurter Handwerksbrauch, in: Mit Gunst, Meister und Gesellen eines ehrbaren Handwerks. Gesammelte Beiträge zur Frankfurter Handwerksgeschichte, hrsg. von Franz Lerner, Frankfurt am Main 1987 (Schriften des Historischen Museums Frankfurt am Main; Bd. 18), S. 107–115, hier S. 112.
Bearbeiter Jochen Ebert
   

Seite: 1 | 2