Datensätze

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Eintrag 240
Schlagworte Hochwasser; Überschwemmung; Eisgang; Gebäudeschäden
Ortsangaben Werra, Fluss; Wanfried
Zeitangabe 2.1784
Quellenzeitangabe
Originaltext 1784, Wanfried: "Im Februar großer Eisgang mit Hochwasser, wodurch die Ziegelhütte auf dem Grie teilweise zerstört wurde."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   09.03.2011
Beleg Reinhold Strauss: Chronik der Stadt Wanfried, Wanfried 1908, S. 142.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 241
Schlagworte Witterung; Frost; Hochwasser; Eisgang; Bauschäden
Ortsangaben Werra; Sooden-Allendorf
Zeitangabe 1841
Quellenzeitangabe
Originaltext "Eisgang der Werra. Das Wasser stand 13 Fuß hoch (ca. 830cm) und ging über die hölzerne Brücke zwischen Sooden und der Stadt Allendorf. Die hinterste Brücke hielt am ständigsten und vorzüglich, am mittelsten Bogen sind Schäden."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   27.10.2004
Beleg Chronik Bad Sooden-Allendorf.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 244
Schlagworte Eisgang
Ortsangaben Werra
Zeitangabe 25.3.1845
Quellenzeitangabe
Originaltext "3. Ostertag erster Eisgang der Werra."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   27.10.2004
Beleg Chronik BSA.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 245
Schlagworte Eisgang; Tauwetter
Ortsangaben Werra
Zeitangabe 26.3.1845
Quellenzeitangabe
Originaltext "ging alles Eis weg"
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   02.11.2004
Beleg Chronik Bad Sooden-Allendorf.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 256
Schlagworte Tauwetter; Eisgang
Ortsangaben Werra; Sooden-Allendorf
Zeitangabe 25.1.1891
Quellenzeitangabe
Originaltext "Der am 25. Januar beginnende Eisgang war einmalig. Es war ein Getöse, daß man sein eigenes Wort nicht verstand. Die Schollen waren über 1/2 Meter dick."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   27.10.2004
Beleg Chronik Bad Sooden-Allendorf.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 257
Schlagworte Witterung; Frost; Eisgang
Ortsangaben Werra; Kleinvach; Weiden
Zeitangabe 11.1891
Quellenzeitangabe
Originaltext "Bereits im November war die Werra zugefroren und ein starker Eisschutz ging. Die Schollen wurden aus dem Strombett gedrückt und fuhren wie kleine Kähne durch das Unterdorf... Durch den Anprall der Eisschollen, die donnernd gegen die Fachwerkhäuser trieben, wurden verschiedene Häuser stark beschädigt. An der Pumpe im Unterdorf lag das Eis den ganzen Winter hindurch. Die Fähre war stromabwärts getrieben worden und bot in ihrer Lage auf einem der Äcker am Seerain einen eigenartigen Anblick. Die Schulkinder aus Weiden konnten nicht zum Unterricht nach Kleinvach kommen. Nach diesem Eisschutz wurde es wieder grimmig kalt, sodaß der Strom wieder erstarrte. In der Nähe der alten Fähre fuhren die Anlieger nunmehr mit den Gespannen über das Eis, ja, Leute des Gutes fuhren mit vier Pferden die Meißnerkohlen auf Wagen herüber, von denen jeder 60 bis 80 Zentner geladen hatte!"
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   27.10.2004
Beleg Chronik Kleinvach.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 574
Schlagworte strenger Winter; Frost; Kältetote; Eisgang
Ortsangaben Hessen-Kassel; Werra; Allendorf
Zeitangabe 10.1.1740 - 17.3.1740
Quellenzeitangabe
Originaltext "... der Winter war anhaltend kalt. Am 10. Januar 1740 die allerstärkeste Kälte gestanden, welche so grausam gewesen, daß, wie die Casselische Zeitung gemeldet, 193 Menschen allein in Hessenland erfroren. Und ist das Eis auf der Werra 6 Werkschuhe dick gefroren, hat auch gedauert his den 17. Martii, da dann das Eis losgebrochen und fortgegangen, jedoch ohne merklichen Schaden."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   01.12.2004
Beleg Chronik Bad Sooden-Allendorf
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 785
Schlagworte Eisgang
Ortsangaben Eschwege; Werra
Zeitangabe 17.3.1740
Quellenzeitangabe
Originaltext "Der in anno 1739 bis 1740 angehaltene kalte Winter, so in 1739 den 4. Octobris angefangen und immer fort gefroren, daß es 1740 von Neuen Jahr recht grimmig kalt worden, daß auch den Sonntag nach Heilige Drei Könige die allerstärkste Kälte gestanden, welche so grausam gewesen, daß, wie die Casselische Zeitung gemeldet, 193 Menschen allein im Hessenland erfroren. Und ist das Eis auf der Werra 6 Werkschuhe dick gefroren, hat auch gedauert bis den 17. Martii, da dann das Eis losgebrochen und fortgangen, jedoch ohne merklichen Schaden. Es hat mit Frost und Schnee alle Tage continuieret bis zum Aprilis, und ist ein solcher harter Winter bei keines Menschen Gedenken so stark gewesen."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   24.05.2005
Beleg Henrich Hoferock: Kurze Beschreibung der Stadt Eschwege von 1736, hrsg. von Otto Perst, Göttingen 1954, S. 41.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 793
Schlagworte Eisgang; Hochwasser; Überschwemmung
Ortsangaben Eschwege; Werra
Zeitangabe 5.3.1744 - 8.3.1744
Quellenzeitangabe
Originaltext "... bis gedachten 5. Tag Martii, da das Eis aufgebrochen und darauf ein solches Gewässer ankommen, daß man es niemals so gesehen, so groß, daß man in der Vorstadt von der vordersten Brücken bis zu der hintersten drei Tage von einer zur anderen herfahren müssen, geschweige in dem Grebendörfer Weg, daß also alles unter Wasser gestanden."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   24.05.2005
Beleg Henrich Hoferock: Kurze Beschreibung der Stadt Eschwege von 1736, hrsg. von Otto Perst, Göttingen 1954, S. 41.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 1184
Schlagworte Eisgang
Ortsangaben Rotenburg; Fulda, Fluss
Zeitangabe 1776
Quellenzeitangabe
Originaltext „Die Fuldabrücke wird wieder einmal durch Eisgang zerstört.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   25.08.2005
Beleg Chronik der Stadt Rotenburg an der Fulda von 1700 bis 1972, bearbeitet von Hans-Günter Kittelmann, Kassel 1998 (Hessische Forschungen zur geschichtlichen Landes- und Volkskunde; Bd. 30), S. 27.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 1209
Schlagworte Hochwasser; Eisgang; Gebäudeschäden
Ortsangaben Wallau; Lahn, Fluss
Zeitangabe 1803
Quellenzeitangabe
Originaltext "Hochwasser; die Brücke wurde durch Eis und Wasser fortgeschwemmt."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   02.09.2005
Beleg Adolf Menges: Geschichte und Kulturkunde des Dorfes Wallau an der Lahn, Wallau 1936, S. 264.
Bearbeiter Horst Heck
   
Eintrag 1309
Schlagworte Eisgang
Ortsangaben Rotenburg; Fulda, Fluss
Zeitangabe 11.2.1830
Quellenzeitangabe
Originaltext „Durch das anhaltende Tauwetter, das wie angegeben mehrere Tage dauerte, war der Eisgang unterm 11. Februar von bestem Erfolg."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   14.09.2005
Beleg Chronik der Stadt Rotenburg an der Fulda von 1700 bis 1972, bearbeitet von Hans-Günter Kittelmann, Kassel 1998 (Hessische Forschungen zur geschichtlichen Landes- und Volkskunde; Bd. 30), S. 54.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 1361
Schlagworte Eisgang; Brücke, zerstörte; Schäden an angrenzenden Feldern
Ortsangaben Herzhausen; Kirchlotheim; Eder, Fluss
Zeitangabe 26.1.1864
Quellenzeitangabe
Originaltext „Im Jahre 1864, den 26 ten Januar setzte sich das Eis auf der Eder welches eine Sterke von 5 Fuß überreicht hatte durch die herandringende Waßer Maße in bewegung, das Eis staute sich an der Eder Brücke und das selbe wurde hirdurch gewaltsam aus dem Ederuferbett gedrückt und lagerte sich in gewaltigen Maßen auf das an das an die Eder grensende Feld ... (unleserlich!) der angrenzenden Gutsbesitzer ein nicht unbedeutender Schaden an ihren .... (unleserlich) entstand. Die Eisschollen hatten sich so weit vorgeschoben daß die selben bis an ein häusgen (Häuschen) Kinder den Ochsenbohl welches zirka 300 schridt von der Eder entfernt ist, aufgeschichten lagen was seidt Menschen Gedenken kaum der fal gewesen ist. bei dieser gelegenheit fingen zwei Arme Knaben von Schmidtlotheim einen Salm von 18 Pfund gewicht ganz na(h) an dem genannten häusgen, was gewiß eine ganse seldenheit ist.“
Bemerkungen Aufzeichnungen Georg Stiehl, 1867
Bearbeitungsstand   15.09.2005
Beleg Helmut Göbel: Mehr als 100 Jahre Wetter in unserer Heimat, 1995, unveröffentlichtes Manuskript, S. 8.
Bearbeiter Karl-Hermann Völker
   
Eintrag 1417
Schlagworte Hochwasser; Eisgang
Ortsangaben Kinzig, Fluss
Zeitangabe 7.1.1539
Quellenzeitangabe
Originaltext Am 7. Januar Hochwasser der Kinzig.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   04.10.2005
Beleg Ernst J. Zimmermann: Hanau. Stadt und Land. Kulturgeschichte und Chronik einer fränkisch-wetterauischen Stadt und ehemaligen Grafschaft, Hanau, 2. Aufl. 1917, S. 706.
Bearbeiter Reiner Bremser
   
Eintrag 1420
Schlagworte Tauwetter; Eisgang; Hochwasser; Überschwemmung
Ortsangaben Kassel; Fulda, Fluss
Zeitangabe 18.1.1841
Quellenzeitangabe
Originaltext „Das nächste Jahr 1841 brachte eine schwere Katastrophe für die hessische Hauptstadt und zugleich dem Kurprinzen eine Gelegenheit, sich als hilfsbereiter Landesvater zu betätigen. Nach hartem Winter plötzlich eingetretenes Tauwetter verursachte eine Stockung des Eisgangs mit Überschwemmung der Fuldaufer und ungeheurer Wassersnot, wie sie seit 1643 nicht dagewesen war, auch nie wieder vorgekommen ist. Am 18. Januar stand die ganze Unterneustadt unter Wasser, das bei den Häusern der tiefer gelegenen Gassen bis über die ersten Stockwerke reichte. Durch den Dammbruch war auch die Aue völlig überschwemmt, und viele Menschen gerieten in Lebensgefahr und höchste Not. Bei den Rettungsarbeiten beteiligte sich der Kurprinz mit aufopfernder Energie, brachte in einem Kahn den von den Fluten Abgeschnittenen Lebensmittel und rettete einige von dem Tode des Ertrinkens. Auch bei den Sammlungen an Geld und Naturalien für die zahlreichen durch die Hochflut Beschädigten ging der Kurprinz mit gutem Beispiel voran und erwarb sich damals im Volke, das ihn bei seinen Rettungsfahrten mit Jubelrufen begrüßte, manche Sympathie.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   06.10.2005
Beleg Philipp Losch: Geschichte des Kurfürstentums Hessen 1803-1866, Marburg 1922, ND 1972, S. 218 f.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 1629
Schlagworte Eisgang; Brückenschäden
Ortsangaben Röddenau; Eder, Fluss
Zeitangabe 1804 - 1805
Quellenzeitangabe
Originaltext Im Winter 1804/5 wurde die „Rothen Brücke" bei Röddenau durch Eisgang zur Hälfte weggerissen.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   16.06.2006
Beleg Röddenau. Ein Dorf und seine Geschichte. Beginn 9. Jahrhundert - 2005. Festschrift zur 1200-Jahr-Feier, hrsg. vom Arbeitskreis Festschrift, Frankenberg-Röddenau 2005, S. 160.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 1630
Schlagworte Eisgang; Brückenschäden
Ortsangaben Röddenau; Eder, Fluss
Zeitangabe 1809
Quellenzeitangabe
Originaltext 1809 wurde die „Rothen Brücke" bei Röddenau durch Eisgang vollständig zerstört. Ein Bericht der Frankenberger Beamten Giesler und Bellinger an die Kurfürstliche Ober-Rentkammer in Kassel vom 1. Oktober 1816 lässt die wirtschaftlichen Folgen des Wetterereignisses erkennen:
"Die sogenannte Rothebrücke bey Röddenau, die von unvordencklichen Jahren her bestanden hat und zu deren Herstellung die Zoll Casse 27/97, die Gemeinde 20/97, und die übrigen Ämter des Oberfürstenthums 50/97, der Kosten bezahlen müssen, ist eine der unentbehrlichsten der hiesigen Gegend. Vor der feindlichen Occupation des Landes wurde auf die Unterhaltung derselben alle mögliche Sorgfalt verwendet und noch im Jahr 1806 eine Hauptreparatur daran vorgenommen; allein unglücklicherweise wurde sie schon in 1809 durch die heftigste Eisfluth, die sich nur denken läßt, von Grund aus wieder zerstört. Eine Hauptursache dieses so höchst nachtheiligen Vorfalls scheint darin zu liegen, daß sich der Edderfluß seit einigen Jahren einen anderen Lauf gebildet hat und demnach in schräger Richtung zerstöhrend auf die Brücke würckte. Seit dieser Zeit sind nur noch die steinernen Pfeiler davon übrig geblieben und auch diese haben bisher sehr gelitten. Zwar hat sich die Gemeinde Röddenau sowohl als die hiesige Verwaltungsbehörde während der feindlichen Occupation alle mögliche Mühe gegeben, um die Herstellung der Brücke zu bewürken; allein vergebensj es ging hiermit wie mit vielen anderen Brücken, Wasserbrücken, eingestürzten Canälen und dergleichen - sie wurden 20 mal besehen, ausgemessen, gezeichnet, die Diäten davon genommen und gelassen, wie sie War. Indessen ist diese Brücke, wie gesagt, eine der unentbehrhchsten der ganzen hiesigen Gegend, denn nicht allein wird dadurch die Verbindung der Gemeinde Röddenau mit der Stadt Frankenberg, sondern auch die des Herzogthums Berg und der Siegener Landstraße mit den diesseitigen Staaten, bewürckt. Durch die Zerctöhrung derselben hat also ein bedeutendes Publicum sehr gelitten; der
Handelsverkehr aus jenen Gegenden mußte sich über Hallenberg durch das Herzogthum Westphalen in das Waldeckische ziehenj die Erwerbszweigevieler Menschen des hiesigen Amts gingen größtentheils verlohren und die Gemeinden Röddenau, Haina einige hierher zinsbare großherzogl. Hessische Ortschaften waren gezwungen, entweder die gefährlichsten Umwege hierher9 einzuschlagen, oder sich durch die Eder zu wagen, welches zu mancher Jahreszeiten ein lebensgefährliches unternehmen ist. Noch verwichenes Frühjahr verlohr ein Einwohner aus Röddenau auf diese Art ein Pferd und kaum konnte er der Gefahr entrissen werden, mit seinem übrigen Vieh selbst zu ertrincken. Dieser Nothstand der hiesigen Gegend wird noch dadurch erhöhet, daß eine der Frankenberger Brücken gänzlich eingestürzt ist, und die andere sich in einem so elenden Zustand befindet, daß sie keinen Lastwagen tragen kann, weshalb man auch von Polizey wegen genöthigt gewesen ist, zur Verhütung großer Unglücksfälle eine Barriere davor machen zu lassen. Aus diesen Umständen wird Kurfürstliche Oberrenth-Cammer zu entnehmen geruhen, daß die Herstellung der gedachten Brücke eine dringende Nothwendigkeit ist. Die ungeheuren Wasserbrüche über und unter dieser Brücke mit der Herstellung derselben
in Verbindung zu setzen, wird hoffentlich um so weniger Schwierigkeiten finden, da die hiesigen Amtsunterthanen nach so vielen vergeblich eingelegten Bitten und nach den in anderen Aemtern geleisteten unzähligen Wasserbaudiensten ebenfalls Hülfe erwarten dürfen. und wir müßten Pflichten halber unterthänig darauf antragen die gnädige Verfügung zu treffen, daß der Bau derselben kommendes Frühjahr vorgenommen würde."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   16.06.2006
Beleg Röddenau. Ein Dorf und seine Geschichte. Beginn 9. Jahrhundert - 2005. Festschrift zur 1200-Jahr-Feier, hrsg. vom Arbeitskreis Festschrift, Frankenberg-Röddenau 2005, S. 161 ff.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 2220
Schlagworte Eisgang; Hochwasser
Ortsangaben Goßfelden
Zeitangabe 1757
Quellenzeitangabe
Originaltext „Es blieb vorläufig also alles beim alten, bis 1757 die alte Brücke durch Eisgang vollständig zerstört wurde.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   13.07.2007
Beleg Oberhessische Blätter: Wöchentliche Unterhaltungsbeilage zur Oberhessischen Zeitung, 17.12.1924.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2240
Schlagworte Eisgang; Eisstau; Überschwemmung; Hochwasser
Ortsangaben Main
Zeitangabe 2.2.1823 - 12.2.1823
Quellenzeitangabe
Originaltext 2.-5.2.1823: Eisgang des Mains, Eisstau, bis zum 12.2., starke Überschwemmungen, enorme Schäden.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   14.07.2007
Beleg Georg Wilhelm Justin Wagner: Hessisches Volksbuch oder Merkwürdigkeiten aus dem Vaterlande. Darmstadt 1834, S. 112f.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2491
Schlagworte Tauwetter; Eisgang; Hochwasser; Überschwemmung
Ortsangaben Kassel; Fulda, Fluss
Zeitangabe 28.1.1809
Quellenzeitangabe
Originaltext „1809 am 28. Januar brach das Eis der Fulda und fand dadurch eine nicht unbedeutende Ueberschwemmung der nächsten Umgebung derselben statt, so daß die Straße vor dem Leipziger Thore überfluthet wurde. Ein mit 10 Personen besetzter Wagen wurde durch die Gewalt des Stromes umgerissen und die darauf befindlichen Personen in die größte Lebensgefahr gebracht. – Nachdem dem König von Westphalen augenblicklich von diesem Vorfalle Rapport erstattet worden war, eilte derselbe zu Pferd, von einem Adjutanten begleitet, zur Stelle und ritt, um das Schicksal der in Lebensgefahr befindlichen Menschen zu erfahren und womöglich Hülfe zu bringen, ohne Rücksicht auf die Gefahr des steigenden Wassers und der Eisschollen soweit vor, bis das Pferd den Boden nicht mehr halten konnte und zu schwimmen begann. Durch Muth und Entschlossenheit war es einem Casseler Bürger gelungen, sämmtliche Personen zu retten, und erst als der König sich überzeugt hatte, daß Niemand mehr in Gefahr sei, kehrte der selbe um und ließ dem hochherzigen Reter 10 Louisd’or als Geschenk verabreichen, und sofort 80 Stück dergleichen unter die hülfsbedürftigen Einwohner der Leipziger Vorstadt vertheilen.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   18.02.2008
Beleg Die Ueberschwemmungen in früheren Zeiten zu Cassel (Schluß), in: Casseler Tagespost, Nr. 1094 vom 13. April 1865, S. 1-2, hier S. 2.
Bearbeiter Jochen Ebert
   

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