Datensätze

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Eintrag 400
Schlagworte Witterung; Frost; Eisstand
Ortsangaben Rhein; Neuwied
Zeitangabe 10.12.1822 - 30.1.1823
Quellenzeitangabe Winter
Originaltext "Vom 10. Dezember 1822 bis zum 27. Januar 1823 herrschte ununterbrochen starker Frost, der auch alle Nebenflüsse des Rheins in Eisbande legte. Von Neuwied bis Coblenz [Koblenz] war eine feste Eisdecke, über die man Wege von Ufer zu Ufer bahnte. Mit großer Besorgnis sahen die Neuwieder dem Aufbruch der gewaltigen Eismasse entgegen. Doch als der verhängnisvolle Tag (30. Januar) anbrach und das Eis ins Treiben geriet, da blieb glücklicherweise die Stadt verschont. ... Bei Coblenz wurden 10 Schiffe durch den Eisgang zerstört.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   14.12.2004
Beleg Flach: Rhein, S. 20.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 773
Schlagworte Eisstand; Schädigung der Schleuse
Ortsangaben Eschwege; Werra
Zeitangabe 17.3.1696
Quellenzeitangabe Gertrudentag
Originaltext "Anno 1696 ist ein solcher warmer Winter gewesen, daß um Petritag die Bäume blühen wollen, darauf es Anfangs Martii so starken Frost gegeben, daß das Grundeis auf Gertruden Tag die Schliese aufgestoßen und die Bäume mitsamt den Dielen mitgenommen."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   24.05.2005
Beleg Henrich Hoferock: Kurze Beschreibung der Stadt Eschwege von 1736, hrsg. von Otto Perst, Göttingen 1954, S. 39.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 778
Schlagworte Eisstand
Ortsangaben Eschwege; Werra
Zeitangabe 4.10.1739
Quellenzeitangabe
Originaltext "Anno 1739 ist ein solcher vehementer Ostwind einige Tage in dem Oktober und Anfang November entstanden, daß auch die Werra den 4. Octobris zugefroren von der Mühle an bis hinauf nach dem Wehre zu, und das in einer Nacht."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   24.05.2005
Beleg Henrich Hoferock: Kurze Beschreibung der Stadt Eschwege von 1736, hrsg. von Otto Perst, Göttingen 1954, S. 40.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 951
Schlagworte Frost, strenger; Eisstand
Ortsangaben Rotenburg; Fulda, Fluss
Zeitangabe 31.12.1644 - 14.1.1645
Quellenzeitangabe
Originaltext "Grimmige Kälte, alle Flüsse in Eile zugefroren."
Bemerkungen Wetteraufzeichnungen des Landgrafen Hermann IV.; Datumsangaben sind durch Zugabe von 10 Tagen vom Julianischen auf den Gregorianischen Kalender umgerechnet.
Bearbeitungsstand   25.08.2005
Beleg Lenke: Klimadaten, S. 40
Bearbeiter Kazim Eruensal
   
Eintrag 1561
Schlagworte Frost; Eisstand; Probleme mit Wasserversorgung
Ortsangaben Treysa; Schwalm, Fluss
Zeitangabe 1829 - 1830
Quellenzeitangabe
Originaltext "Das Eis war auf der Schwaim 3 Fuß dick. Den ganzen Winter haben wir das Wasser bei der Schwalm geholt bis den 13. März. Da hat der Struchkumpf wieder gelaufen."
Bemerkungen Eintrag aus der Familienbibel des Treysaer Metzgermeisters Johannes May (*1764).
Bearbeitungsstand   07.02.2006
Beleg Alfred Giebel: Aus einer alten Treysaer Familienbibel, in: Schwälmer Jahrbuch (1975), S. 54-57, hier S. 56 f.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 1911
Schlagworte Eisdecke, geschlossene; Eisstand
Ortsangaben Gieselwerder; Weser, Fluss
Zeitangabe 11.11.1739
Quellenzeitangabe
Originaltext "Um Martini war die Weser zweimal zugefroren ..."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   07.12.2006
Beleg Albrecht Deiß und Thomas Ende: Schicksale am Fluß. Aus den Kirchenbüchern der Weserdörfer Oedelsheim und Gieselwerder, in: 900 Jahre Gieselwerder. 1093-1993. Beiträge zur Orts- und Heimatgeschichte und zum Dorfleben, hrsg. vom Gemeindevorstand der Gemeind
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 1914
Schlagworte Eisdecke, geschlossene; Eisstand
Ortsangaben Gieselwerder; Weser, Fluss
Zeitangabe 6.1.1744
Quellenzeitangabe
Originaltext "Am 6. Januar fror die Weser abermals zu ..."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   07.12.2006
Beleg Albrecht Deiß und Thomas Ende: Schicksale am Fluß. Aus den Kirchenbüchern der Weserdörfer Oedelsheim und Gieselwerder, in: 900 Jahre Gieselwerder. 1093-1993. Beiträge zur Orts- und Heimatgeschichte und zum Dorfleben, hrsg. vom Gemeindevorstand der Gemeind
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 2543
Schlagworte Frost; Eisdecke, geschlossene; Eisstand; Fest
Ortsangaben Frankfurt; Main, Fluss
Zeitangabe 2.1838
Quellenzeitangabe
Originaltext Im Februar 1838 feierten die Frankfurter Bürger ein Fest auf dem zugefrorenen Main.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   16.01.2009
Beleg Klaus-Dieter Weber: Stadtbürgerliche Fest- und Feierkultur im 18. Jahrhundert in der Residenzstadt Kassel, in: ZHG 107 (2002), S. 181-202, hier S. 182, Anm. 6.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 2544
Schlagworte Frost; Eisdecke, geschlossene; Eisstand; Eisgang; Fest
Ortsangaben Kassel; Fulda, Fluss
Zeitangabe 10.3.1740 - 15.5.1740
Quellenzeitangabe
Originaltext „Im Jahre 1740 erregten die Bendergesellen der Kasseler Böttcherzunft durch ein in seiner Art ebenso ungewöhnliches wie spektakuläres Fest die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit: Sie bauten auf der zugefrorenen Fulda ein 22 ½ Hektoliter (2250 Liter) fassendes Holzfaß. Das Faß war das Hochzeitsgeschenk der Bendergesellen an den Erbprinzen Friedrich, den späteren Landgrafen Friedrich II., der für den Sommer 1740 die Hochzeit mit der englisch Prinzessin Maria, der Tochter des englischen Königs Georg II:, angekündigt hatte. …
Die Casselische Policey- und Commercien-Zeitung berichtete für den 10. März 1740: Nachdem auf Hochf. gnädigste Permission hiesige Hoff= und Stadt=Bänderey=Knechte, ein Faß von ungefehr 15 Ohmen (ca. 2250 Liter, K.-D.W.) auf der zugefrorenen Fulda den 10. Mart. zu verfertigen angefangen, solches auch die nachfolgende Tage über nach ihrer guten Weile, bey allerhand Lustbarkeiten fertig gemacht, und den 15. ejusd. Vor=Mittag noch, ehe daß Eiß den Abend um 10. Uhr gebrochen und losgegangen, von bißherigen ungewöhnlichen Arbeits=Platz auf das trockene in Fürstl. Commis gebracht, …"
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   05.11.2008
Beleg Klaus-Dieter Weber: Stadtbürgerliche Fest- und Feierkultur im 18. Jahrhundert in der Residenzstadt Kassel, in: ZHG 107 (2002), S. 181-202, hier S. 182.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 2545
Schlagworte Frost; Eisdecke, geschlossene; Eisstand; Fest
Ortsangaben Kassel; Fulda, Fluss
Zeitangabe 18.3.1845 - 23.3.1845
Quellenzeitangabe
Originaltext „Im Winter 1845 wiederholte die Kasseler Böttcherzunft vom 18. bis 23. März den Fassbau auf dem Eis, diesmal allerdings war das Faß dem Kurprinzen und Mitregenten Friedrich Wilhelm gewidmet."
Bemerkungen Vgl. Robert Friderici (Hsg.): Das Faß auf der Fulda. Ein kleines Kulturbild aus dem Kasseler Biedermeier (Schriftenreihe des Magistrats der Stadt Kassel, Kleine Reihe 1), Kassel 1964, S. 38 f.
Bearbeitungsstand   05.11.2008
Beleg Klaus-Dieter Weber: Stadtbürgerliche Fest- und Feierkultur im 18. Jahrhundert in der Residenzstadt Kassel, in: ZHG 107 (2002), S. 181-202, hier S. 182.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 2596
Schlagworte Eisstand; Frost
Ortsangaben Veckerhagen; Weser, Fluss
Zeitangabe 12.1859
Quellenzeitangabe
Originaltext "Die Weser fror in diesem Jahr im Dezember [1859] zu und am 1. Weihnachtstag ging das Eis wieder weg."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   24.01.2009
Beleg Willy Gerth: Wetter und Ernten vor etwa 100 Jahren in Veckerhagen, in: Veckerhagen - zwischen Weser und Reinhardswald. Die Geschichte eines Oberweserdorfes, Veckerhagen 1965, S. 178-185, hier S. 178.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 2623
Schlagworte Frost; Kartoffeln erfroren; Kälte, schneelose; Eisstand
Ortsangaben Veckerhagen; Weser, Fluss
Zeitangabe 11.1864 - 12.1864
Quellenzeitangabe
Originaltext "Dann [November 1864] fror es ein, so daß noch vielen Leuten die Kartoffeln auf dem Felde erfroren. Die Kälte nahm immer langsam zu ohne Schnee, so daß die Weser lange vor Weihnachten zugefroren war."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   05.02.2009
Beleg Willy Gerth: Wetter und Ernten vor etwa 100 Jahren in Veckerhagen, in: Veckerhagen - zwischen Weser und Reinhardswald. Die Geschichte eines Oberweserdorfes, Veckerhagen 1965, S. 178-185, hier S. 179.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 3212
Schlagworte Hochwasser; Eisstand
Ortsangaben Hersfeld; Fulda, Fluss
Zeitangabe 9.2.1867
Quellenzeitangabe
Originaltext „9. Februar [1867]: Großes Wasser – ohne Eisgang – dennoch über den Stand vom 17. Juni 1841. Es zeigt sich, daß durch den Eisenbahndamm eine Stauung des Wassers hinterm Hain um beinahe 2 Fuß (ein Fuß entspricht c. 0,30 cm) stattfindet.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   25.08.2009
Beleg Louis Demme: Nachrichten und Urkunden zur Chronik von Hersfeld, Bd. 4; zusammengestellt und bearbeitet von Dieter Handtke, Bad Hersfeld 2006, S. 14.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 3490
Schlagworte Kälte, anhaltende; Eisstand
Ortsangaben Leeheim; Rhein, Fluss
Zeitangabe 3.1740
Quellenzeitangabe
Originaltext „Seit Menschengedenken sei in unserer Gegend keine so anhaltende Kälte wie im März 1740 gewesen. Der zugefrorene Rhein habe an vielen Stellen überquert werden können.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   24.02.2011
Beleg Adam Weiss und Rudolf Schwartz: Heimatbuch der Gemeinde Leeheim, Griesheim 1966, S. 27.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 3502
Schlagworte Hochwasser; Überschwemmung; Eisstand; Tauwetter; Kälteeinbruch
Ortsangaben Leeheim; Rhein, Fluss; Dornheim; Ried; Biebesheim; Crumstadt; Goddelau; Hofheim; Erfelden
Zeitangabe 1.1.1651 - 27.2.1651
Quellenzeitangabe
Originaltext „1651 eines der gefährlichsten Hochwasserjahre im Ried. Der Rhein war zugefroren. Neujahr trat aber Tauwetter ein. Der dreifußhohe Schnee schmolz, und der noch vom Herbst her hochgebliebene Wasserspiegel des Rheins stieg bis an den Damm. Bald strömte das Wasser über den Biebesheimer Landdeich. Mit Schnee wurde gedämmt. Schließlich wurde es empfindlich kalt. Am Freitag, den 27. Februar, waren Crumstadt, Goddelau und Hofheim (Philippshospital) unter Wasser. Noch immer stand das Rheineis. Erfelden wurde auf Befehl geräumt. Das Wasser stieg. Gegen Mittag schien Stillstand zu sein; doch gegen Abend schwoll es immer höher. Gegen 11 Uhr ertönte ein mächtiges Brausen. Das Wasser lief über die Dämme und setzte Erfelden und Leeheim unter Wasser.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   24.02.2011
Beleg Adam Weiss und Rudolf Schwartz: Heimatbuch der Gemeinde Leeheim, Griesheim 1966, S. 26f.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 3623
Schlagworte Eisstand; Fluss, zugefrorener
Ortsangaben Kesselstadt; Main, Fluss
Zeitangabe 22.2.1678
Quellenzeitangabe
Originaltext "1678 den 22. Febr. haben die Faßbender auf dem Maine bei Kesselstadt ein Faß gebunden."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   01.06.2012
Beleg Jakob Rullmann: Versuch einer Geschichte des Pfarrdorfes Kesselstadt, Hanau 1881, S. 56.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 3647
Schlagworte Hochwasser; Überschwemmung; Eisstand; Frostschäden
Ortsangaben Leeheim; Rhein, Fluss
Zeitangabe 1811
Quellenzeitangabe
Originaltext „1811 trat bei sehr hohem Wasserstand Frost ein, der Anfang Februar zum Eisstand führte. Zahllose Wingerte fielen der Kälte zum Opfer. In den Straßen der Rheinstädtchen lagen die Eisschollen, das Hochwasser erreichte in manchen Ortschaft das zweite Stockwerk der Häuser.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   08.06.2012
Beleg Adam Weiss und Rudolf Schwartz: Heimatbuch der Gemeinde Leeheim, Griesheim 1966, S. 33.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 3649
Schlagworte Eisstand; Fluss, zugefrorener; Hochwasser
Ortsangaben Leeheim; Rhein, Fluss
Zeitangabe 1838
Quellenzeitangabe
Originaltext „1838 brachte strengen Frost. Fast ein Vierteljahr war der Rhein zu. Die Dicke des Eises soll an manchen Stellen 1 Meter erreicht haben. Das nachfolgende Hochwasser setzte wieder einen Teil der Rheinorte unter Wasser.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   08.06.2012
Beleg Adam Weiss und Rudolf Schwartz: Heimatbuch der Gemeinde Leeheim, Griesheim 1966, S. 34.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 3650
Schlagworte Eisstand; Fluss, zugefrorener; Hochwasser; Überschwemmung
Ortsangaben Leeheim; Rhein, Fluss
Zeitangabe 1845
Quellenzeitangabe
Originaltext „1845: Der Rhein war damals länger als 3 Monate zugefroren. Das Hochwasser warf Eisblöcke an Land, deren Reste an schattigen Stellen noch im Mai zu sehen waren. Das Unterdorf von Leeheim war zum Teil überschwemmt.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   08.06.2012
Beleg Adam Weiss und Rudolf Schwartz: Heimatbuch der Gemeinde Leeheim, Griesheim 1966, S. 34.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 3668
Schlagworte Eisstand; Fluss, zugefrorener
Ortsangaben Rhein, Fluss
Zeitangabe 1895
Quellenzeitangabe
Originaltext „1895 fror der Rhein zwischen Mannheim und der Loreley zu und stand vom 8. Februar bis zu Frühlings Anfang, am 21. März. Die Kälte erreichte damals den Tiefstand von -25 Grad C.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   08.06.2012
Beleg Adam Weiss und Rudolf Schwartz: Heimatbuch der Gemeinde Leeheim, Griesheim 1966, S. 40.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   

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