Datensätze

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Eintrag 1446
Schlagworte Ernte; Trauben; Kirschen
Ortsangaben Frauenstein
Zeitangabe 20.5.1865
Quellenzeitangabe 20. Mai
Originaltext "Am 20ten May hate man schon in den hiesichen Weinberg blühende Trauben, auch wurde da schon die früh Kir(sche) gebrochen."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   12.01.2006
Beleg Gerhard Jelen (Bearb.): Hausmanual des Anton Schneider aus Frauenstein, fortgeführt von Joseph Schneider, 1829 bis 1887. S. 58
Bearbeiter Stephan Hagenbusch
   
Eintrag 1447
Schlagworte Ernte; Kirschen; Trauben
Ortsangaben Frauenstein
Zeitangabe 3.7.1865
Quellenzeitangabe 3. Juni
Originaltext "Am 3te Juni wurde schon Hengelkirsche gebro(chen). Und die Trauben hatten schon fast alle verblüht, auch war die Blüth sehr günstig."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   11.01.2006
Beleg Gerhard Jelen (Bearb.): Hausmanual des Anton Schneider aus Frauenstein, fortgeführt von Joseph Schneider, 1829 bis 1887. S. 58
Bearbeiter Stephan Hagenbusch
   
Eintrag 1449
Schlagworte Witterung; Ernte; Kartoffeln; Dickwurz; Weiskraut; Stroh; Wein
Ortsangaben Frauenstein
Zeitangabe 10.1865
Quellenzeitangabe Nachsommer
Originaltext "Die Dickwurtz vielen mittelmässig aus, Weiskraut gab sehr wenig und schlecht, das 100 Faß (?) wo der Kopf so dick war wie ein Kaffekäppe kostettete 5 bis 7 fl. Und etwas dicker 8 bis 12 fl. Kartofle gab es zimlich viel, die Frucht ernte war in Körner gut, aber an Stroh sehr schlecht. Der Wein war ausgezeichnet gut, mann hätte schon anfang October lesen können wenn es geregnet hätte. es hat aber den ganzen Nachsommer nicht geregnet."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   11.01.2006
Beleg Gerhard Jelen (Bearb.): Hausmanual des Anton Schneider aus Frauenstein, fortgeführt von Joseph Schneider, 1829 bis 1887. S. 58-59.
Bearbeiter Stephan Hagenbusch
   
Eintrag 1451
Schlagworte Trockenheit; Wein; Ernte
Ortsangaben Frauenstein
Zeitangabe 1868
Quellenzeitangabe
Originaltext 1868 war wieder ein sehr drocken Jahr, Futter wenig, Früchte zimlich und sehr gut, der Wein erste Quallität, hat den ganzen Winter gegorn, war immer sehr süß, war in denen Schwöre Lettböden besser als in denen Trocken Schieferbergen.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   13.12.2005
Beleg Gerhard Jelen (Bearb.): Hausmanual des Anton Schneider aus Frauenstein, fortgeführt von Joseph Schneider, 1829 bis 1887. S. 58.
Bearbeiter Stephan Hagenbusch
   
Eintrag 1588
Schlagworte gute Witterung; Regen; Ernte
Ortsangaben Unteraltertheim
Zeitangabe 12.7.1816 - 14.6.1816
Quellenzeitangabe
Originaltext Am 12. Juli endlich ein schöner Tag; aber schon am Nachmittag wieder Regen, am 13. und 14. auch
Regengüsse. Man tut Heu und Klee herein, aber es ist nicht schön.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   03.03.2006
Beleg Herbert Thoma (Bearb.): Friedrich Hauck, Geschichte von Unteraltertheim und Steinbach. 1992, S. 34.
Bearbeiter Stephan Hagenbusch
   
Eintrag 1592
Schlagworte gute Witterung; Ernte; Gewitter
Ortsangaben Unteraltertheim
Zeitangabe 7.8.1816 - 9.8.1816
Quellenzeitangabe
Originaltext Vom 7.—9. ist es
schön, so daß man Korn schneiden kann. Am 9. abends wieder Gewitter.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   03.03.2006
Beleg Herbert Thoma (Bearb.): Friedrich Hauck, Geschichte von Unteraltertheim und Steinbach. 1992, S. 34.
Bearbeiter Stephan Hagenbusch
   
Eintrag 1593
Schlagworte gute Witterung; Ernte
Ortsangaben Unteraltertheim
Zeitangabe 12.8.1816 - 13.8.1816
Quellenzeitangabe
Originaltext Am 12. und
13. schön warm, so daß die ersten Erntewagen hereinkommen.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   03.03.2006
Beleg Herbert Thoma (Bearb.): Friedrich Hauck, Geschichte von Unteraltertheim und Steinbach. 1992, S. 34.
Bearbeiter Stephan Hagenbusch
   
Eintrag 1596
Schlagworte gute Witterung; Ernte; Korn
Ortsangaben Unteraltertheim
Zeitangabe 26.8.1816 - 31.8.1816
Quellenzeitangabe
Originaltext Am 26. ein schöner Erntetag. Bis Ende des Monats kann bei schönem
Wetter die Frucht dürr heimgebracht werden. Viel Korn gibt’s nicht. Viele Bäcker haben Korn um 21 fl.
gekauft.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   03.03.2006
Beleg Herbert Thoma (Bearb.): Friedrich Hauck, Geschichte von Unteraltertheim und Steinbach. 1992, S. 34.
Bearbeiter Stephan Hagenbusch
   
Eintrag 1597
Schlagworte gute Witterung; Ernte; Korn; Dinkel; Gras; Hafer; Wicken; Aussaat
Ortsangaben Unteraltertheim
Zeitangabe 1.9.1816 - 30.8.1816
Quellenzeitangabe
Originaltext Im Anfang September kann der Rest der Ernte gut hereingebracht werden. Korn ist wenig, Dinkel gut
geraten; “Gott sei’s gedankt, daß die Ernte so gut hereingebracht ist.” Die Wicken sind noch grasgrün. Die
zweite Grasernte beginnt. Man ist froh, daß man sie herein hat wegen der vielen Gewitter. Infolge des vielen
Regens beginnen die Hornungsquellen zu laufen, den 17. hat man mit säen angefangen, den 30. ist noch kein
Haber geschnitten. Die Wicken sind noch grasgrün. Korn gilt in der Stadt 18 fl.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   03.03.2006
Beleg Herbert Thoma (Bearb.): Friedrich Hauck, Geschichte von Unteraltertheim und Steinbach. 1992, S. 34.
Bearbeiter Stephan Hagenbusch
   
Eintrag 1598
Schlagworte Regen; Rauhreif; Ernte; Klee; Äpfel; Birnen; Flachs; Korn; Hafer; Kartoffeln; Hafer
Ortsangaben Unteraltertheim
Zeitangabe 1.10.1816 - 31.10.1816
Quellenzeitangabe
Originaltext Am 2. Oktober steht der Klee noch; er wird nicht dürr wegen des Regenwetters. Äpfel, Birnen und
Zwetschgen gibt es gar nicht das geringste. Am 8. und 9. Oktober wird der Flachs vollends gerupft. 10. und 11.
Klee zum Dürrmachen gemäht. Das Korn gilt 21 fl. Am 17. Oktober der erste Reif. Am 20. steht noch der
Haber. 23. und 25. starker Reif, der viel Schaden tut. Endlich wird Haber und Klee gemäht. Die Kartoffeln
werden herausgetan. Es hat viele gegeben. Die Wicken sind noch nicht geschnitten. 30. Oktober Klee und
Haber eingeführt. Die Wicken werden nicht zeitig. Die Hoffnung auf Most ist aus. Das Korn gilt 22 fl.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   03.03.2006
Beleg Herbert Thoma (Bearb.): Friedrich Hauck, Geschichte von Unteraltertheim und Steinbach. 1992, S. 34.
Bearbeiter Stephan Hagenbusch
   
Eintrag 1599
Schlagworte Regen; Ernte; Futter; Kraut; Wicken; Klee; Schnee
Ortsangaben Unteraltertheim
Zeitangabe 1.11.1816 - 30.11.1816
Quellenzeitangabe
Originaltext Im November tut man “Futter im Dreck heim”. Die Schnecken tun viel Schaden im Kraut. Die Äcker sind
schon ganz kahl. 11. und 12.: Man tut Wicken und Kraut im Schneegestöber heim. 15. bis 18. Frost. 23. und
24. noch viel Wicken und Klee draußen, die Leute schütteln den Schnee herunter und führen alle Tage heim.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   03.03.2006
Beleg Herbert Thoma (Bearb.): Friedrich Hauck, Geschichte von Unteraltertheim und Steinbach. 1992, S. 34.
Bearbeiter Stephan Hagenbusch
   
Eintrag 1601
Schlagworte Ernte; Korn
Ortsangaben Unteraltertheim
Zeitangabe 1.11.1817 - 21.12.1817
Quellenzeitangabe
Originaltext Das Korn ist so selten, daß viel Kartoffelbrot gebacken wird; “es wird auch schön”. Seitdem die neue
Ernte eingebracht ist, ist die Not doch vorüber.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   03.03.2006
Beleg Herbert Thoma (Bearb.): Friedrich Hauck, Geschichte von Unteraltertheim und Steinbach. 1992, S. 35.
Bearbeiter Stephan Hagenbusch
   
Eintrag 1729
Schlagworte Ernte
Ortsangaben Spiesheim
Zeitangabe 21.8.1849
Quellenzeitangabe
Originaltext "d. 21 t Agust haben wir unsere Ernte heim gebracht"
Bemerkungen Spiesheim liegt nicht in den Grenzen des heutigen Bundeslandes Hessen, sondern in Rheinland-Pfalz, gehörte aber von 1803-1945 zum Großherzogtum Hessen (Darmstadt).
Bearbeitungsstand   04.08.2006
Beleg Hausbuch des Spiesheimer Schmiedemeisters Andreas Stephan, Privatbesitz
Bearbeiter Ingolf Jung
   

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