Datensätze

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Eintrag 4259
Schlagworte Wolkenbruch; Regen, starker; Überschwemmung; Heu, weggeschwemmtes; Heu, ruiniertes; Wiesen, verschlämmte; Wege, zerstörte
Ortsangaben Schwickartshausen; Fauerbach; Ober-Lais
Zeitangabe 15.6.1878
Quellenzeitangabe
Originaltext „Am 15. Juni 1878, frühe um 5 Uhr fiel, nachdem es die ganze Nacht stark geregnet, zwischen Fauerbach und Ober Lais ein Wolkenbruch, der viele Wiesen und Äcker unter Wasser setzt, das Heu aus den Gründen wegschwemmt und das noch stehende Gras mit Schlamm überzog und mehrer Stege und Wege zerstörte.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   16.01.2016
Beleg Kirchenbücher der Pfarrei Schwickartshausen, in: Schwickartshausen – unser Dorf im Laisbachtal, Schwickartshausen 2008.
Bearbeiter Rudolf Beck
   
Eintrag 4512
Schlagworte Gewitter; Regen; Hagel; Feldschäden; Wiesenschäden; Erosionsschäden
Ortsangaben Lißberg; Nidda; Schmitten; Fauerbach
Zeitangabe 9.6.1746
Quellenzeitangabe
Originaltext Am 9. Juni 1746 nachmittags gegen 3 Uhr betraf uns wieder ein starkes Gewitter mit einem ganz erstaunlichen Regenguss, der mit Hagel vermischt war. Dieses Gewitter kam wieder von Westen und zog weiter nach Südost. Das Korn auf den Schronäckern hatte stark gelitten. Das andere Korn auf den Rädern, im Riegel und Rückäckern ist gottlob schadlos geblieben. Der Lerchenberg dahingegen aber als derzeitiges Sommerfeld und die Seeäcker sind umso stärker betroffen. Besonders sind die Äcker auf die Wiesen geschwemmt worden sodass die Sommerfrüchte, Gartengewächse und Gras, was so insgesamt sehr schön gestanden hatte, sehr empfindlich zugerichtet wurde. Und wieder kann sich niemand erinnern, jemals den Lerchenberg so übel zugerichtet überschwemmt und die Wiesen mit Erde überschwemmt gesehen zu haben. Dieses ist ein weit größerer Schaden als das oben beschriebene große Gewässer [23.05.1746]. Die Wiesen des hiesigen Ortes und besonders mich hat es im Hinblick auf den mir zustehenden Zehnten und ein Teil meines eigenen Gewächses am härtesten getroffen.
Am 9. Juni 1746 um die Mittagszeit sah man ein erstaunliches Gewitter von Norden aufziehen, wovon wir nur einen kleinen Regen abbekamen. Wie man aber leider erfahren hat, so hat dieses Nidda, Schmitten und Fauerbach sehr hart heimgesucht und mit einer Überschwemmung erbärmlich geschädigt.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   20.11.2018
Beleg Kirchenbuch Lißberg
Bearbeiter Rudolf Beck
   
Eintrag 4514
Schlagworte Gewitter; Blitzschlag; Todesopfer
Ortsangaben Fauerbach; Hirzenhain
Zeitangabe 17.6.1766
Quellenzeitangabe
Originaltext Am 17. Juni 1766 wurden 3 Frauen aus Fauerbach, als sie von der Hirzenhainer Mühle kamen, unter einem Birnbaum auf dem Feld bei starkem Gewitter von einem Blitz getroffen und getötet. Zwei waren verheiratet und eine ledig.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   20.11.2018
Beleg Kirchenbuch Lißberg
Bearbeiter Rudolf Beck
   

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