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Eintrag 4442
Schlagworte Regenwetter, dauerhaftes; Dauerregen; Felder, augeweichte; Hochwasser; Überschwemmungen; Felder, beschädigte
Ortsangaben Grebendorf; Werra, Fluss
Zeitangabe 9.5.1818 - 17.5.1818
Quellenzeitangabe
Originaltext „Im Jahre 1818 (obgleich sonstens mehr trocken als naß) waren die Tage des Frühlings, nehmlich vom 9ten bis zum 17ten Mai, von einem solchen anhaltenden, heftig ununterbrochenen Regenwetter angefüllt, desgleichen sich noch niemand zu denken wußte. Die Erde schien gleichsamst davon als von Wasser eingeweicht zu seyn. … Es waren ferner die Bäche zu Strömen und die Flüsse zu Fluten geworden, welche ganze Felder überschwemmten und zu Seen machten. Auch that dies die Werra in unserem Felde, und auch noch in einem weit höheren Wasserstande als 1816. Doch war aber der Schaden jetzt nicht so groß wie damals. Denn die nun eingetretene schöne Sonnenwitterung verwischte viel der Ereignisse und machte, daß man baldigst (ob es gleich auch schon Johannistag war) wieder Gerste säen und Kartoffeln setzen konnte.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   17.12.2017
Beleg Helmut Stück und York-Egbert König (Bearb.): Martin Menthe (1802–1889). Aufzeichnungen aus Grebendorf, Grebendorf [2015], S. 25.
Bearbeiter Jochen Ebert
   

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