Datensätze

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Eintrag 3634
Schlagworte Hochwasser; Überschwemmung; Mühlbetrieb, Einstellung des; Flusspassage, unterbrochene
Ortsangaben Neumorschen; Altmorschen; Fulda, Fluss
Zeitangabe 1634
Quellenzeitangabe
Originaltext Bei Neumorschen gab es an der Fulda mindestens seit 1400 eine Mühle namens „Wogmühle“, wo auch die Altmorschener hin gebannt waren. Auf der Gegenseite gab es zumindest ab 1618 eine andere Mühle namens „Heckmühle“.
„1634 war Hochwasserjahr, alle Mühlen standen still. Die Altmorschener konnten nicht in der Wogmühle mahlen lassen.“ (S.258)
„1634 holte der Heckmüller Florian sich Mahlgut in Altmorschen obwohl ihm dies nicht zustand. Er redete sich heraus, da „ja die Fulda zu groß stand“, d. h. niemand nach Neumorschen hinüberkonnte. Doch wegen Mahlrechtsverstoßes wurde er streng gerügt und mit 5 fl. Strafe belegt!“ (S.262)
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   03.06.2012
Beleg Waltari Bergmann: Neumorschen 1259–1959. Eine Heimatgeschichte der Gemeinde Neumorschen und des Morschen-Haydauer Raumes als alten Gerichtes auf der Fulda, hrsg. von der Gemeinde Neumorschen, Melsungen 1959, S. 258 u. 262.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   

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