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Eintrag 1706
Schlagworte Dauerregen; Hochwasser; Überflutung der Flussufer
Ortsangaben Frankfurt; Rödelheim; Main, Fluss
Zeitangabe 6.4.1846 - 13.4.1846
Quellenzeitangabe
Originaltext „Vom 6. April 1846 stammt der folgende Brief [Georg Brentano an seine Nichte Maximiliane von Arnim]. Zunächst berichtet er von verheerendem Regenwetter; wegen einer Überflutung des Mains müssen rasch alle Messbuden eingepackt werden, die offenbar auch am Flussufer,....,aufgestellt worden sind.“ Weiter unten heißt es: „Eine Woche später ist er wegen des Regens immer noch nicht nach St. Peter gezogen, wie er das Rödelheimer Petrihäuschen [auf dem Gelände seines Sommersitzes] liebevoll nennt.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   18.07.2006
Beleg Hartwig Schultz: Die Frankfurter Brentano, Stuttgart München 2001. S. 143 f.
Bearbeiter Peter Wiedersich
   
Eintrag 1906
Schlagworte Schneedecke, geschlossene
Ortsangaben Frankfurt; Marburg; Kassel
Zeitangabe 1774
Quellenzeitangabe Winter
Originaltext "Da der Boden noch ganz mit Schnee bedeckt ist, und die Straßen schlecht, und die Poststationen lang sind, so mußten wir jede Chaise mit sechs Pferden bespannen lassen, die dem allen ohnerachtet in einigen Gegenden nicht geschwinder fahren, als ein paar Leichenwagen."
Bemerkungen Reisebericht des Schotten John Moore (1729-1802), Brief 52.
Bearbeitungsstand   12.12.2017
Beleg Abriß des gesellschaftlichen Lebens und der Sitten in Frankreich, der Schweiz und Deutschland. In Briefen entworfen von D. Moores, Bd. 1, Leipzig 1779, S. 259.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 1946
Schlagworte trocken
Ortsangaben Frankfurt
Zeitangabe 3.10.1785
Quellenzeitangabe
Originaltext Am 3.10.1785 erfolgte in Frankfurt die erste Freiballonfahrt in Deutschland. Es gab anscheinend keinen Regen.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   06.04.2007
Beleg Robert Friderici: Aus der Frühgeschichte des Flugwesens in Kassel und Hessen, in: ZHG 90 (1984/85), S. 229 -241, hier S. 240.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 1991
Schlagworte Unwetter, schweres
Ortsangaben Frankfurt; Friedberg
Zeitangabe 19.9.1590
Quellenzeitangabe
Originaltext "Ich stehe zu Fridtpurgk ab zu mittag und reise dißen tag in großem ungewitter bis gen Franckfurt […]."
Bemerkungen Tagebucheintragung des Bilsteiner Drosten Caspar von Fürstenberg (1545-1618)
Bearbeitungsstand   15.04.2007
Beleg Alfred Bruns: Die Tagebücher Kaspars von Fürstenberg. Teil 1: 1572-1599, Teil 2: 1600-1610, Münster 1985.
Bearbeiter Dr. Tobias A. Kemper
   
Eintrag 2460
Schlagworte Dauerfrost; Tauwetter; Hochwasser; Überschwemmung; Brücken, zerstörte
Ortsangaben Kassel; Fulda, Fluss; Frankfurt; Main, Fluss; Vacha; Werra, Fluss; Creuzburg
Zeitangabe 1342
Quellenzeitangabe
Originaltext „1342 gelangen wir zu der größten Ueberschwemmung, welche im Mittelalter stattgefunden hat. Nach einem starken 15 Wochen anhaltenden Froste trat im Monat Januar Thauwetter ein und es entstand eine so große Ueberschwemmung, daß die Fluthen der Fulda über den Hochaltar der Unterneustädter Kirche hinweg gingen und die unteren Theile der alten Stadt ebenwohl unter Wasser standen. […] An anderen Orten waren die Ueberschwemmungen ebenwohl sehr groß, so z. B. in Frankfurt stand der Main 25 rheinländische Fuß über dem Nullpunkt des Brückenpegels. – Die Werra ging zu Creutzberg über die Stadtmauer hinweg und zerstörte zu Vach sämmtliche Brücken etc.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   18.02.2008
Beleg Die Ueberschwemmungen in früheren Zeiten zu Cassel, in: Casseler Tagespost, Nr. 1093 vom 12. April 1865, S. 1-3, hier S. 1.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 2505
Schlagworte Hitze; Trockenheit; Dürre
Ortsangaben Bensheim; Frankfurt; Rod; Hanau; Heppenheim; Laudenbach
Zeitangabe 1719
Quellenzeitangabe
Originaltext „ist ein noch viel hitziger Sommer gewesen, als voriges Jahr, so heiß, daß es keinem Menschen gedenken tut. Wenig Heu, gar kein Ohmet, alles verdorrt. Das Erdreich ist an unterschiedlichen Orten angangen und hat gebrannt, wie bei Offenbach, auch im Frankfurter Wald, bei Rod, Hanau, auch zwischen Heppenheim und Laudenbach. Wo fettes Erdreich war, in sumpfigen Wiesen, hats unter der Erde gebrennt, daß man den Dampf aber hat sehen aufsteigen. Die Bäume sind verdorrt, es hat kein Kraut noch Rüben geben, aber ein Austich Wein, die Ohm 4-5 fl.“

[...]

„In diesem ganzen Jahr gabs nur 3 Regen. Das Erdreich war so trocken, daß man hin und wieder einen Bettag gehalten um Regen.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   18.03.2008
Beleg H. Henkelmann: Die Bensheimer Hauschronik des Joh. Math. Blesinger. In: Hessische Chronik 2 (1913), S. 168f.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2517
Schlagworte Hitze; Wärmegewitter; Abkühlung, nächtliche
Ortsangaben Gießen; Frankfurt; Offenbach
Zeitangabe 1.8.1834 - 2.8.1834
Quellenzeitangabe
Originaltext Frankfurt, den 3. August 1834. … Freitag abends ging ich von Gießen weg; ich wählte die Nacht der gewaltigen Hitze wegen, und so wanderte ich in der lieblichsten Kühle unter hellem Sternenhimmel, an dessen fernstem Horizonte ein beständiges Blitzen leuchtete. Teils zu Fuß, teils fahrend mit Postillionen und sonstigem Gesindel, legte ich während der Nacht den größten Teil des Wegs zurück. Ich ruhte mehrmals unterwegs. Gegen Mittag war ich in Offenbach. Den kleinen Umweg machte ich, weil es von dieser Seite leichter ist, in die Stadt zu kommen, ohne angehalten zu werden.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   05.07.2008
Beleg Georg Büchners Werke und Briefe. Gesamtausgabe im Insel-Verlag Leipzig, 1967, S. 405-406.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 2543
Schlagworte Frost; Eisdecke, geschlossene; Eisstand; Fest
Ortsangaben Frankfurt; Main, Fluss
Zeitangabe 2.1838
Quellenzeitangabe
Originaltext Im Februar 1838 feierten die Frankfurter Bürger ein Fest auf dem zugefrorenen Main.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   16.01.2009
Beleg Klaus-Dieter Weber: Stadtbürgerliche Fest- und Feierkultur im 18. Jahrhundert in der Residenzstadt Kassel, in: ZHG 107 (2002), S. 181-202, hier S. 182, Anm. 6.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 3042
Schlagworte Hochwasser; Überschwemmung; Regen; Sturm
Ortsangaben Lauterbach; Frankfurt
Zeitangabe 30.10.1763 - 30.11.1763
Quellenzeitangabe
Originaltext "Ansonsten hat das Regenwetter sowol in unserer als in anderer Gegend sehr großen Schaden gethan, großen Jammer und Elend hat es in diessen an starken Flüssen gelegenen Orten verursacht. An einigen Orten sind die Flüße über ihre Däme gestiegen und haben Städte und Dörffer unter Waßer gesetzt. Der Strohm hat hier und da Häußer samt dessen darin befindlichen Familien fortgerißen und umgestürzt.
An anderen Orten sind Wiegen mit Kindern wolverwart und umbunden in denen reißenden Ströhmen ankomen.
In großen Handels-Städten absonderlich in Frankfurth sind die Flüße angeschwollen, so zwar, daß das Waßer die Städte und Kramgewölber angefüllet und einen unbeschreiblichen Schaden verursacht hat.
Nicht weniger waren Äcker, Wiesen, gehende und fahrende Wege in allen Gegenden, desgleichen die Waßer Straßen, die Stege und Brücken dermasen beschädigt, daß viele Zeit Geld und Mühe erfordert wurde, diese Dinge wieder in Stand zu setzen. Kurtz, so außerordentlich und unerhört und ungewöhnlich das beständige Sturm- und Regenwetter ware, aber so ware auch die Wirkung deßelben, und diese waren um desto schädlicher, weil diese Regen Fluthen sehr lang, ja manigmal 12 Stunden dauerten, welches bei Regen Fluthen, die vom Donnerwetter entstehen nicht zu geschehen pflegt, indem solche bald ablauffen. Die größte dieser Fluthen wären den 30sten Oktober 1763. schrecklich und entsetzlich ware sie besonders deßwegen, weil sie in stockfinsterer Nacht, in einer sehr fürchterlichen Dunckelheit mit dessen entsetzlichsten Sturmwinden am Höchsten gestiegen war.
Diese Fluth hat auch bei uns sowol als an anderen Orten so weit nur unser Horizont geht, denn das Regenwetter ware allgemein den größten Schaden gethan. 4 Wochen nach dieser erfolgte zwar auch wieder eine sehr große Fluth, allein die Waßer stiegen so hoch nicht als bei jener, folglich hatten sie auch die Wirkung nicht.
O! wie manche Nacht brachte man in diesem Winter in Sorgen und Schrecken hin, weil die brüllenden Sturmwinden und rauschenden Wasser fürchterliche Vorstellungen und Vermuthungen machten. Alleine der Gott, der die Natur geschaffen hat, durch dessen Wort sie würdet, und der auch eben durch solche schreckliche Natur-Begebenheithen zu verherrlichen ist, hat uns sowol erhalten als auch die tobende Natur in rechter Zeit wieder in die Stille gebracht. Der Landman wurde durch dieses beständige Regenwetter in Bekümmerniß gesetzt, weil die Länderey durch den Regen dermaßen hart geworden ware und sich zusammengesetzt hatte, daß sie einer Tene oder hartgetrettenem Wege gleichte, nicht weniger lage die Winter-Frucht mit entblößten weißen Wurtzeln durch die noch zu hoffende Kälte Schaden nehmen."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   18.06.2009
Beleg Jean Louis Tilleur: Chronica (1762-1787, 1799-1805). Stadtnachrichten einer weltbürgerlichen Enzyklopädie. Ausgewählt und eingeleitet von K.-A. Helfenbein. Lauterbacher Sammlungen, Heft 81, 1996, S. 21.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 3354
Schlagworte Überschwemmung; Hochwasser; Gebäudeschäden; Brückenschäden
Ortsangaben Main, Fluss; Hanau; Frankfurt; Wertheim; Aschaffenburg; Klingenberg
Zeitangabe 1682
Quellenzeitangabe
Originaltext „Die ersten Einträge für das Jahr 1682 beginnen mit der Beschreibung der großen Überschwemmungskatastrophe am Untermain. Große Teile Hanaus, Frankfurts und Wertheims standen unter Wasser. Zu Aschaffenburg stürzten zwei Bogen der Mainbrücke ein, und zu Klingenberg hatte der Fluß alle Häuser und Scheunen vor der Stadtmauer hinweggespült.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   30.01.2010
Beleg Heinz-Peter Mielke: Geschehnisse im kurmainzischen Oberamt Hausen-Salmünster (1680-1684). Nach den Aufzeichnungen des Amtmannes Johann von Hattstein, in: Bergwinkel-Bote 30 (1979), S.65–71, hier S. 67.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 4008
Schlagworte Hochwasser
Ortsangaben Frankfurt; Friedberg
Zeitangabe 10.5.1850 - 9.1588
Quellenzeitangabe
Originaltext "Das Hochwasser hat auch eine Verzögerung der auf morgen bestimmt gewesenen Eröffnung des Dienstes auf der Main-Weser-Eisenbahn zwischen hier und Friedberg eintreten lassen, doch hofft man, daß diese von nicht zu langer Dauer sein müsse. Zum Besten der hilfsbedürftigen Wasserbeschädigten in unserer Stadt und auf deren Ortschaften veranstaltet nächsten Samstag der neue Bürgerverein in seinem Lokale einen glanzenden Ball."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   20.06.2013
Beleg Deutsche Zeitung, Nr. 42, 1850, S. 329.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 4009
Schlagworte Hochwasser, Ende
Ortsangaben Frankfurt; Main, Fluss
Zeitangabe 9.2.1850
Quellenzeitangabe
Originaltext "Frankfurt, 9. Febr. Das Hochwasser des Mains ist für diesmal vorüber. Der Strom steht heute auf 11 Fuß und überschwemmt seine Ufer nur noch an wenigen Stellen. Die Quai's namentlich und der Zellhof sind wieder frei von Wasser."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   20.06.2013
Beleg Deutsche Zeitung, Nr. 40, 1850, S. 319.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 4010
Schlagworte Hochwasser; Überschwemmung
Ortsangaben Frankfurt; Main, Fluss
Zeitangabe 1342
Quellenzeitangabe
Originaltext 1343 bedeckte ein Hochwasser des Mains die bei der Alten Brücke im Arnsberger Hof gelegene Jakobskapelle bis zu drei Fuß.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   20.06.2013
Beleg Luitgard Gedeon: Spuren der Jakobsverehrung und das Zusammentreffen alter Pilgerwege in Franfurt am Main, in: Stadt und Pilger. Soziale Gemeinschaften und Heiligenkult, hrsg. von Klaus Herbere, Tübingen , S. 141–160, hier S. 150.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 4020
Schlagworte Frost; Eisdecke, geschlossene; Eisstand; Eisgang; Fest
Ortsangaben Frankfurt; Main, Fluss
Zeitangabe 2.1.1608 - 17.2.1608
Quellenzeitangabe
Originaltext "In den "Annales rei publica francofurtensis", einer älteren Chronik, wird uns berichtet, daß der Main am 2.
Januar 1608 zugefroren ist, so daß man schon zwei Tage später über das Eis gehen konnte. Die grimmigste Kälte hat gegen Ende Januar nachgelassen, ohne daß der Main aufbrach. Am Aschermittwoch, den 10. Februar 1608, begannen die Benderknechte morgens um 8 Uhr mitten auf dem Eis des Mains ein neues Stückfaß, das bei der Prüfung 11 Ohm und 8 Viertel (1126 Liter) hielt, aufzusetzen. Noch am selben Nachmittag um 4 Uhr war das Faß fertig und wurde in festlichem Zuge, den Trommler und Pfeifer begleiteten, durch die Stadt und zweimal um den Brunnen des Römerbergs herumgeführt, um alsdann im Römer dem ehrbaren Rat übereignet zu werden. […] Die erstgenannte Quelle berichtet weiter, daß das Eis des Maines am 17. Februar 1608 aufbrach und dann ein starker Eisgang einsetzte."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   24.09.2013
Beleg Franz Lerner: Die Bender machen an Fastnacht ein Faß auf dem zugefrorenen Main. Ein Alt-Frankfurter Handwerksbrauch, in: Mit Gunst, Meister und Gesellen eines ehrbaren Handwerks. Gesammelte Beiträge zur Frankfurter Handwerksgeschichte, hrsg. von Franz Lerner, Frankfurt am Main 1987 (Schriften des Historischen Museums Frankfurt am Main; Bd. 18), S. 107–115, hier S. 107 f.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 4021
Schlagworte Frost; Eisdecke, geschlossene; Eisstand; Eisgang; Fest
Ortsangaben Frankfurt; Main, Fluss
Zeitangabe 19.1.1624 - 19.2.1624
Quellenzeitangabe
Originaltext "Aus dem Schreibbüchlein des Peter Müller, Mahler und Bürger in Frankfurt, einer kleinen Haus-Chronik aus dieser Zeit, erfahren wir jedoch, daß die Bendergesellen wiederum am 10. Februar [1624; J.E.], oder wie er schreibt, den 10. Tag im Hornung, auf dem Eis des Maines, das damals schon 3 Wochen stand, ein Faß von 16 Ohm und 1 Viertel (= 2302 Liter) Inhalt angefertigt haben. […] Vom 19. Januar bis 19. Februar 1624 war die Eisdecke […] geschlossen."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   24.09.2013
Beleg Franz Lerner: Die Bender machen an Fastnacht ein Faß auf dem zugefrorenen Main. Ein Alt-Frankfurter Handwerksbrauch, in: Mit Gunst, Meister und Gesellen eines ehrbaren Handwerks. Gesammelte Beiträge zur Frankfurter Handwerksgeschichte, hrsg. von Franz Lerner, Frankfurt am Main 1987 (Schriften des Historischen Museums Frankfurt am Main; Bd. 18), S. 107–115, hier S. 108.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 4022
Schlagworte Frost; Eisdecke, geschlossene; Eisstand
Ortsangaben Frankfurt; Main, Fluss
Zeitangabe 12.1623
Quellenzeitangabe
Originaltext "war der Main […] im Dezember 1623 eine Zeitlang zugefroren"
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   24.09.2013
Beleg Franz Lerner: Die Bender machen an Fastnacht ein Faß auf dem zugefrorenen Main. Ein Alt-Frankfurter Handwerksbrauch, in: Mit Gunst, Meister und Gesellen eines ehrbaren Handwerks. Gesammelte Beiträge zur Frankfurter Handwerksgeschichte, hrsg. von Franz Lerner, Frankfurt am Main 1987 (Schriften des Historischen Museums Frankfurt am Main; Bd. 18), S. 107–115, hier S. 108.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 4023
Schlagworte Frost; Eisdecke, geschlossene; Fest
Ortsangaben Frankfurt; Main, Fluss
Zeitangabe 22.2.1672
Quellenzeitangabe
Originaltext "Aus dem Jahre 1672 wird uns der Brauch [Anfertigung eines Fasses auf dem zugefrorenen Main; J.E.] erneut belegt. Wir besitzen dafür nur den Eintrag des Rechenmeisterbuches, wo es unter dem 22. Februar heißt, daß den Bendergesellen "wegen des Neu uf dem Mayn gemacht und E. E. Rathskeller presentierten Faß" 30 Gulden geschenkt worden seien."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   24.09.2013
Beleg Franz Lerner: Die Bender machen an Fastnacht ein Faß auf dem zugefrorenen Main. Ein Alt-Frankfurter Handwerksbrauch, in: Mit Gunst, Meister und Gesellen eines ehrbaren Handwerks. Gesammelte Beiträge zur Frankfurter Handwerksgeschichte, hrsg. von Franz Lerner, Frankfurt am Main 1987 (Schriften des Historischen Museums Frankfurt am Main; Bd. 18), S. 107–115, hier S. 108.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 4024
Schlagworte Kälte, starke; Frost; Eisstand; Eisdecke, geschlossene; Fest; Schlittschulaufen; Eisgang
Ortsangaben Frankfurt; Main, Fluss
Zeitangabe 12.1680 - 18.2.1681
Quellenzeitangabe
Originaltext "Näheres erfahren wir übet diese Ereignisse aus den Aufzeichnungen eines Unbekannten über die Jahre 1672–1693, die sich früher bei den Glauburgischen Handschriften befanden. Darin heißt es, daß der Winter 1680/81 schon früh mit starker Kälte eingesetzt hat, "und ist auch der Mayn solange zublieben, daß die Leuth mit Schlittschuh und sonsten viellen Wochen trüber haben gehen können." Am Fastnachtstag [18.2.; J.E.] haben die Bender nach altem Brauch 2 Fässer auf dem Main gemacht und noch am selben Tag ist das Eis gebrochen."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   24.09.2013
Beleg Franz Lerner: Die Bender machen an Fastnacht ein Faß auf dem zugefrorenen Main. Ein Alt-Frankfurter Handwerksbrauch, in: Mit Gunst, Meister und Gesellen eines ehrbaren Handwerks. Gesammelte Beiträge zur Frankfurter Handwerksgeschichte, hrsg. von Franz Lerner, Frankfurt am Main 1987 (Schriften des Historischen Museums Frankfurt am Main; Bd. 18), S. 107–115, hier S. 108.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 4025
Schlagworte Frost; Eisdecke, geschlossene; Eisstand; Eisgang; Fest
Ortsangaben Frankfurt; Main, Fluss
Zeitangabe 1683 - 1684
Quellenzeitangabe Winter
Originaltext "Im Winter 1683/84 war der Main wiederum zugefroren. […] aus den Aufzeichnungen, die J. Chr. von Stetten über die Begebenheiten von 1684–1709 hinterlassen hat, erfahren wir mehr. Danach ist der Main um Neujahr 1684 zugefroren, und bis Fastnacht blieb die Eisdecke geschlossen. Obwohl es um diese Zeit schon zu tauen begann, haben die Bender der alten Gewohnheit entsprechend wieder ein Faß auf dem Main angefertigt."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   14.10.2013
Beleg Franz Lerner: Die Bender machen an Fastnacht ein Faß auf dem zugefrorenen Main. Ein Alt-Frankfurter Handwerksbrauch, in: Mit Gunst, Meister und Gesellen eines ehrbaren Handwerks. Gesammelte Beiträge zur Frankfurter Handwerksgeschichte, hrsg. von Franz Lerner, Frankfurt am Main 1987 (Schriften des Historischen Museums Frankfurt am Main; Bd. 18), S. 107–115, hier S. 108 f.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 4026
Schlagworte Frost; Eisdecke, geschlossene; Eisstand; Eisgang
Ortsangaben Frankfurt; Main, Fluss
Zeitangabe 1.1695 - 30.1.1695
Quellenzeitangabe
Originaltext "Auch im Jahre 1695 war der Main wiederum zugefroren. Nach den Annalen der Stadtarchivare Rasor, Waldschmidt und Schneider ist er jedoch in der Nacht des 30. Januar aufgebrochen."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   25.09.2013
Beleg Franz Lerner: Die Bender machen an Fastnacht ein Faß auf dem zugefrorenen Main. Ein Alt-Frankfurter Handwerksbrauch, in: Mit Gunst, Meister und Gesellen eines ehrbaren Handwerks. Gesammelte Beiträge zur Frankfurter Handwerksgeschichte, hrsg. von Franz Lerner, Frankfurt am Main 1987 (Schriften des Historischen Museums Frankfurt am Main; Bd. 18), S. 107–115, hier S. 109.
Bearbeiter Jochen Ebert
   

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