Datensätze

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Eintrag 1991
Schlagworte Unwetter, schweres
Ortsangaben Frankfurt; Friedberg
Zeitangabe 19.9.1590
Quellenzeitangabe
Originaltext "Ich stehe zu Fridtpurgk ab zu mittag und reise dißen tag in großem ungewitter bis gen Franckfurt […]."
Bemerkungen Tagebucheintragung des Bilsteiner Drosten Caspar von Fürstenberg (1545-1618)
Bearbeitungsstand   15.04.2007
Beleg Alfred Bruns: Die Tagebücher Kaspars von Fürstenberg. Teil 1: 1572-1599, Teil 2: 1600-1610, Münster 1985.
Bearbeiter Dr. Tobias A. Kemper
   
Eintrag 2054
Schlagworte Wetter, schlechtes
Ortsangaben Butzbach; Friedberg
Zeitangabe 3.12.1600
Quellenzeitangabe
Originaltext "Diße tagreise von Butzbach uf Fridtburgh wirdt in dem bösen wetter von furgangener und kunftiger willen kurzgemacht."
Bemerkungen Tagebucheintragung des Bilsteiner Drosten Caspar von Fürstenberg (1545-1618)
Bearbeitungsstand   16.04.2007
Beleg Alfred Bruns: Die Tagebücher Kaspars von Fürstenberg. Teil 1: 1572-1599, Teil 2: 1600-1610, Münster 1985.
Bearbeiter Dr. Tobias A. Kemper
   
Eintrag 2199
Schlagworte Sturm
Ortsangaben Friedberg
Zeitangabe 9.10.1758
Quellenzeitangabe
Originaltext „1758 Okt. 9. „Sind bey entsetzlichem Wind die Süsbirn fast alle herunter gefallen, 4 Tragkörbe voll.“ „Den 12. annoch 2 Körbe voll Süsbirn abgemacht.“
„Es ist ein vollkommen gesegnetes Jahr gewesen, an Getreid und Obst.“"
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   29.07.2007
Beleg Ferdinand Dreher: Kulturgeschichtliches aus dem Tagebuch des 1793 verstorbenen Friedberger Augustinerschulrektors L. E. Langsdorff 1755-1763. In: Hessische Chronik. Monatsschrift für Familien- und Ortsgeschichte in Hessen und Hessen-Nassau. Bd. 6 (1917),
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2200
Schlagworte milder Winter
Ortsangaben Friedberg
Zeitangabe 16.1.1759
Quellenzeitangabe
Originaltext „1759 Jan. 16. „Das gelinde Wetter hält noch immer an ...““
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   13.07.2007
Beleg Ferdinand Dreher: Kulturgeschichtliches aus dem Tagebuch des 1793 verstorbenen Friedberger Augustinerschulrektors L. E. Langsdorff 1755-1763. In: Hessische Chronik. Monatsschrift für Familien- und Ortsgeschichte in Hessen und Hessen-Nassau. Bd. 6 (1917),
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2201
Schlagworte Trockenheit
Ortsangaben Friedberg
Zeitangabe 14.10.1759
Quellenzeitangabe
Originaltext „1759 Okt. 14. „Das Wasser ist sehr klein. Man kann nicht gemahlen kriegen. Mein Korn vom 25. Sept. steht noch in der Mühle ...““
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   13.07.2007
Beleg Ferdinand Dreher: Kulturgeschichtliches aus dem Tagebuch des 1793 verstorbenen Friedberger Augustinerschulrektors L. E. Langsdorff 1755-1763. In: Hessische Chronik. Monatsschrift für Familien- und Ortsgeschichte in Hessen und Hessen-Nassau. Bd. 6 (1917),
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2202
Schlagworte Hitze; Kälte; Nachtfrost
Ortsangaben Friedberg
Zeitangabe 30.4.1761
Quellenzeitangabe
Originaltext „1761 April 30. „Ist seit acht Tag wieder sehr kalt worden nach der großen Hitze. Heinte Nacht sind die neue Rebschößling an einem meiner Weinstöcke sämtlich erfroren. Item die Nußbäum. Auch viele Kornähren.““
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   13.07.2007
Beleg Ferdinand Dreher: Kulturgeschichtliches aus dem Tagebuch des 1793 verstorbenen Friedberger Augustinerschulrektors L. E. Langsdorff 1755-1763. In: Hessische Chronik. Monatsschrift für Familien- und Ortsgeschichte in Hessen und Hessen-Nassau. Bd. 6 (1917),
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2232
Schlagworte Unwetter; Gewitter; Hagel; Sturm
Ortsangaben Friedberg; Mainz
Zeitangabe 25.7.1822
Quellenzeitangabe
Originaltext „Am 25. Juli 1822 zog von Nordwesten ein Gewitter auf, das sich über die Gegend von Friedberg bis über Mainz verbreitete, und auf seinem Wege unsäglichen Schaden verursachte. Die Blitze hatten etwas noch nie Gesehenes, und glichen einem wild bewegten Flammenmeere. Ein Hagel, worunter Körner von 3-4 Loth waren, zerschlug in wenigen Augenblicken nicht nur die Fenster nach der Nord- und Westseite, sondern auch alle Feld- und Gartenfrüchte. Der Sturm war so stark, daß eine große Menge Hasen, Feldhühner und andere Thiere auf den Feldern und unter dem entblätterten Blumen gefunden wurden.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   14.07.2007
Beleg Georg Wilhelm Justin Wagner: Hessisches Volksbuch oder Merkwürdigkeiten aus dem Vaterlande. Darmstadt 1834, S. 107f.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 4008
Schlagworte Hochwasser
Ortsangaben Frankfurt; Friedberg
Zeitangabe 10.5.1850 - 9.1588
Quellenzeitangabe
Originaltext "Das Hochwasser hat auch eine Verzögerung der auf morgen bestimmt gewesenen Eröffnung des Dienstes auf der Main-Weser-Eisenbahn zwischen hier und Friedberg eintreten lassen, doch hofft man, daß diese von nicht zu langer Dauer sein müsse. Zum Besten der hilfsbedürftigen Wasserbeschädigten in unserer Stadt und auf deren Ortschaften veranstaltet nächsten Samstag der neue Bürgerverein in seinem Lokale einen glanzenden Ball."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   20.06.2013
Beleg Deutsche Zeitung, Nr. 42, 1850, S. 329.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 4229
Schlagworte Pest
Ortsangaben Schlüchtern; Friedberg; Wetterau; Hersfeld
Zeitangabe 3.1626 - 1627
Quellenzeitangabe
Originaltext "Im März starben verschiedene Personen an der Pest in Schlüchtern. In Friedberg in der Wetterau brach die Pest, nachdem sie sich kurz vorher schon gezeigt, wieder aus und raffte in der Stadt allein 336 Menschen dahin. Im Anfange des folgenden Jahres starben auch der Rektor der Augustinerschule Johann Conrad Kirch mit Weib und 4 Kindern. - Hersfeld an der Fulda wurde aufs neue von der Pest heimgesucht; es starben vom Juni bis September 445 Personen."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   24.10.2015
Beleg Gottfried Lammert: Geschichte der Seuchen, Hungers- und Kriegsnoth zur Zeit des Dreissigjährigen Krieges 1625–1635, Wiesbaden 1827, S. 82. (Stand: 24.10.2015)
Bearbeiter Michael Adam
   
Eintrag 4413
Schlagworte Regen, starker; Witterung, kühle; Witterung, nasse
Ortsangaben Friedberg
Zeitangabe 9.1874
Quellenzeitangabe
Originaltext "Die Manöver der 21., 22. und 25. Division (11. Armeecorps) bei Friedberg sind sehr befriedigend verlaufen. Kaiser Wilhelm sprach seine volle Zufriedenheit über die Leistungen der Truppen aus und gedachte insbesondere der von ihnen im Kriege bewiesenen Tapferkeit. In dem Gefolge des Kaisers befanden sich der Kronprinz, der Prinz von Wales, der Großherzog von Weimar und viele fremde Officiere, der Großherzog von Weimar führte das 94. Regiment dem Kaiser selber vor. Während des Vorbeimarsches fiel leider starker Regen, wie denn auch die vorhergegangenen Bivouacs kühl und naß waren. Abends war Friedberg glänzend beleuchtet. Der Kaiser ist nach Hannover, der Kronprinz nach Cassel gereist."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   10.05.2017
Beleg Lauterbacher Anzeiger, Samstag, 19.9.1874.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   

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