Datensätze

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Eintrag 772
Schlagworte Frosteinbruch
Ortsangaben Eschwege
Zeitangabe 3.1696
Quellenzeitangabe Anfang März
Originaltext "Anno 1696 ist ein solcher warmer Winter gewesen, daß um Petritag die Bäume blühen wollen, darauf es Anfangs Martii so starken Frost gegeben, daß das Grundeis auf Gertruden Tag die Schliese aufgestoßen und die Bäume mitsamt den Dielen mitgenommen."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   24.05.2005
Beleg Henrich Hoferock: Kurze Beschreibung der Stadt Eschwege von 1736, hrsg. von Otto Perst, Göttingen 1954, S. 39.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 1637
Schlagworte Frosteinbruch; Frostschäden an Weinstöcken; Frostschäden an Obstbäumen; Frostschäden an Nussbäumen
Ortsangaben Spiesheim
Zeitangabe 15.5.1815
Quellenzeitangabe
Originaltext "Im Jahr 1815 war ein sehr Gutes früh Jahr auf den 5t aprill hat man im wis garten futer gemacht für das vieh und ist alles schön gewachsen bis (den) 15t aprill ist kalt worten das die wein berg zum theil verfrohren sind das obst ist ganz verfrohren Aepfel bühren zweghen die nuß beymen sind ganz verfrohren"
Bemerkungen Spiesheim liegt nicht in den Grenzen des heutigen Hessens sondern in Rheinland-Pfalz, gehörte aber von 1803-1945 zum Großherzogtum Hessen (Darmstadt).
Bearbeitungsstand   26.06.2006
Beleg Aufzeichnung des Spiesheimer Schmiedemeisters Andreas Stephan, Privatbesitz.
Bearbeiter Ingolf Jung
   
Eintrag 3443
Schlagworte Schneefall; Frosteinbruch; Frost, starker
Ortsangaben Tann
Zeitangabe 17.5.1891 - 18.5.1891
Quellenzeitangabe
Originaltext „Am 1. Pfingsttage, dem 17. Mai 1891, von vormittags 11 Uhr an hat es zwei Stunden ohne Unterbrechung geschneit. Alles war weiß vom Schnee und gewährte mit den blühenden Obstbäumen einen prächtigen Anblick. Dieser Schnee und der am 1. und 2. Pfingsttage erfolgte harte Frost werden aber wohl die Hoffnung auf eine gute Obsternte vernichtet haben.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   24.02.2011
Beleg Manfred Blumenhofer: Feuer und Wasser, in: 650 Jahre Tann 1355–2005, Geschichte und Brauchtum eines hessischen Dorfes im Besengrund. hrsg. von dem Festausschuss Tann (Arbeitskreis Chronik), Ludwigsau, 2005, S. 372–376, hier S. 372.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 3663
Schlagworte Frosteinbruch; Weinernte, geringe
Ortsangaben Neumorschen; Melsungen
Zeitangabe 30.9.1589
Quellenzeitangabe
Originaltext „1589 erfahren wir mehr über die (Wein-) Ernte: Conrad Murhard, der Rentschreiber zu Spangenberg, hatte die Ernte beaufsichtigt – wegen der Abgaben. Er berichtete: „Ich begab mich ins Gericht Neumorschen und befinde, daß an bemeltem Ortt der Wein vor 8 Tagen alle abgelesen und dessen in allem 9 Fuder und 4 Ohme werden (92,80 hl). Ihme 85 Haußgeseße underhanden haben (Winzer), vbersende verzeichnis. Die meisten wollen den (dies Jahr) wenigen Wein selbst behalten. – Was des Fürsten Eigengewächs betrifft, so ist derselbe gestern Freytag in dessen Berge vor Neumorschen im beysein der Ambtesknechte (Beamten) zu Spangenberg, des Vogtes zu Haydau und Carl Schoenewalts abgelesen, gekeltert und gein Rotenburg geschicket worden: 2 Ohme 3 Viertel laut Bericht des Weinmeisters (= 4,4 hl nur). Den Dienstag nach Michaelis ist durch den hart gefallenen Frost diesem Wein viel Schaden zugerichtet worden, daher so wenig“ (Bericht vom 11.10.1589)“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   08.06.2012
Beleg Waltari Bergmann: Neumorschen 1259–1959. Eine Heimatgeschichte der Gemeinde Neumorschen und des Morschen-Haydauer Raumes als alten Gerichtes auf der Fulda, hg. v. Gemeinde Neumorschen, Melsungen 1959, S. 179 f.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 4202
Schlagworte Spätfrost; Frosteinbruch; Weinstöcke, erforene; Kirschbäume, erfrorene; Nussbäume, erfrorene; Obsternte, geringe; Mast, geringe
Ortsangaben Hochstadt
Zeitangabe 4.1615 - 12.1615
Quellenzeitangabe
Originaltext 1615: „Dir gegen Ende des Aprils eingefallen Kälte war dergestaltt schädlich, daß der Weinstock, die Kirsch- und Nussbäume nebst dem übrigen Obst und Mast zum Theil erfroren“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   05.01.2015
Beleg Auszug eines im Manuscript vorhanden und vom Jahre 1563 bis 1617 geführten Jahr- und Tage-Buchs von Hochstadt, in: Hanauisches Magazin 1 (1778), S. 17–24, hier S. 23.
Bearbeiter Jochen Ebert
   

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