Datensätze

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Eintrag 747
Schlagworte Dürre; Mißernte; Brotmangel; Fruchtausfuhrverbot
Ortsangaben Hessen-Kassel
Zeitangabe 1661
Quellenzeitangabe
Originaltext "Im Bereich von Landwirtschaft und Versorgung wurden erstmals staatliche Maßnahmen deutlich, als im Jahre 1661 infolge schlechter Witterungsverhältnisse und anhaltender Dürre die Ernte schlecht ausgefallen war. Im Hinblick auf die Notwendigkeit einer Getreideausfuhr in guten Erntefahren konnte sich die Regierung in Kassel zwar nicht zu einem absoluten Ausfuhrverbot ertschließen, machte jedoch die Ausfuhr über die Landesgrenzen hinaus von einem "spezial-Paß" abhängig, der in seiner Wirkung einem Ausfuhrverbot gleich kam. Unter diese Bestimmungen fielen neben sämtlichen Getreidearten auch Bohnen, Erbsen, Linsen und Wicken. Aus handelspolitischen Überlegungen wurde bereits im Frühsommer des Jahres 1662 versucht, sie Fruchtsperre zu lockern, was jedoch wegen allgemeinen "Brotmangels" scheiterte. Erst nachdem die ausreichende Ernte des Jahres 1662 voll zur Vorratshaltung verwandt worden war, konnte das Ausfuhrverbot im Frühjahr 1663 aufgehoben werden."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   08.03.2005
Beleg Manfred Lasch: Untersuchungen über Bevölkerung und Wirtschaft der Landgrafschaft Hessen-Kassel und der Stadt Kassel vom 30jährigen Krieg bis zum Tode Landgraf Karls 1730. Ein Beitrag zur Geschichte des deutschen Merkantilismus, Kassel 1969, S. 125 f.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 748
Schlagworte Mißernte; Fruchtausfuhrverbot
Ortsangaben Hessen-Kassel
Zeitangabe 1684 - 1685
Quellenzeitangabe
Originaltext
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   08.03.2005
Beleg Manfred Lasch: Untersuchungen über Bevölkerung und Wirtschaft der Landgrafschaft Hessen-Kassel und der Stadt Kassel vom 30jährigen Krieg bis zum Tode Landgraf Karls 1730. Ein Beitrag zur Geschichte des deutschen Merkantilismus, Kassel 1969, S. 125 f.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 749
Schlagworte Mißernte; Fruchtausfuhrverbot
Ortsangaben Hessen-Kassel
Zeitangabe 1692 - 1695
Quellenzeitangabe
Originaltext
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   08.03.2005
Beleg Manfred Lasch: Untersuchungen über Bevölkerung und Wirtschaft der Landgrafschaft Hessen-Kassel und der Stadt Kassel vom 30jährigen Krieg bis zum Tode Landgraf Karls 1730. Ein Beitrag zur Geschichte des deutschen Merkantilismus, Kassel 1969, S. 125 f.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 750
Schlagworte Mißernte; Teuerung; Fruchtausfuhrverbot
Ortsangaben Hessen-Kassel
Zeitangabe 1698
Quellenzeitangabe
Originaltext "Der Staat verhängte eine strikte Ausfuhrsperre und verbot das Branntweinbrennen. Wo tatsächlich das Getreide für das tägliche Brot fehlte, wurde aus staatlichen Vorräten geholfen. Der aus der Verknappung resultierenden Preissteigerung wußte die Regierung in Kassel allerdings noch nicht wirksam zu begegnen. In der Stadt Kassel stieg der Preis für 1 Viertel Korn von 3 Rthlr. 16 alb. im November 1697 auf 5 Rthlr. im Jahre 1699, um nach der guten Ernte des Jahres 1700 im November desselben Jahres auf 2 Rthlr. zu fallen."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   08.03.2005
Beleg Manfred Lasch: Untersuchungen über Bevölkerung und Wirtschaft der Landgrafschaft Hessen-Kassel und der Stadt Kassel vom 30jährigen Krieg bis zum Tode Landgraf Karls 1730. Ein Beitrag zur Geschichte des deutschen Merkantilismus, Kassel 1969, S. 126.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 751
Schlagworte Mißernte; Brotmangel; Teuerung; Festsetzung von Festpreisen für Getreide; Fruchtausfuhrverbot
Ortsangaben Hessen-Kassel
Zeitangabe 1720
Quellenzeitangabe
Originaltext "Bei der Mißernte des Jahres 1720 setzte die Regierung erstmals Festpreise für Getreide an, die unter keinen Umständen überschritten werden durften."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   08.03.2005
Beleg Manfred Lasch: Untersuchungen über Bevölkerung und Wirtschaft der Landgrafschaft Hessen-Kassel und der Stadt Kassel vom 30jährigen Krieg bis zum Tode Landgraf Karls 1730. Ein Beitrag zur Geschichte des deutschen Merkantilismus, Kassel 1969, S. 126 f.
Bearbeiter Jochen Ebert
   

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