Datensätze

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Eintrag 2572
Schlagworte Wetterstation, Errichtung einer
Ortsangaben Gersfeld
Zeitangabe 1.4.1884
Quellenzeitangabe
Originaltext „Seit dem 1. April 1884 ist auf Wunsch des königl. Preußischen statistischen Bureaus zu Berlin beim Vorstand des landwirthschaftlichen Vereins dahier eine Regen-Station errichtet worden und bis zum 31. März d. J. Folgendes beobachtet worden: Die größte Regenhöhe während dieser Zeit betrug 22 Millimeter (am 8. Okt.). Die geringste 0,1. Die höchste Regenmenge bei Gewittern 16. Millim. fiel am 14. Juli. Niederschläge überhaupt (Regen, Schnee) kamen während dieses Zeitraumes an 172 Tagen vor. Die meisten Niederschläge kamen im Oktober: 22. Die wenigsten im Januar: nur 7 vor.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   16.01.2009
Beleg Gersfelder Kreisblatt vom Mittwoch, den 8. April 1885, Rubrik „Aus Kreis, Provinz u. Nachbargebiet. Gersfeld, den 7. April 1885“.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 2573
Schlagworte Regen, starker
Ortsangaben Gersfeld
Zeitangabe 8.10.1884
Quellenzeitangabe
Originaltext Im Zeitraum vom 1. April 1884 bis zum 31. März 1885 war in Gersfeld der Tag mit der höchsten Niederschlagsmenge der 8. Oktober 1884 mit 22 Milimeter.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   16.01.2009
Beleg Gersfelder Kreisblatt vom Mittwoch, den 8. April 1885, Rubrik „Aus Kreis, Provinz u. Nachbargebiet. Gersfeld, den 7. April 1885“.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 2574
Schlagworte Gewitter; Regen, starker
Ortsangaben Gersfeld
Zeitangabe 14.7.1884
Quellenzeitangabe
Originaltext Im Zeitraum vom 1. April 1884 bis zum 31. März 1885 fiel in Gersfeld die höchste Regenmenge bei Gewittern am 14. Juli mit 16 Millimeter Niederschlagshöhe.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   16.01.2009
Beleg Gersfelder Kreisblatt vom Mittwoch, den 8. April 1885, Rubrik „Aus Kreis, Provinz u. Nachbargebiet. Gersfeld, den 7. April 1885“.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 2575
Schlagworte niederschlagsreichster Monat
Ortsangaben Gersfeld
Zeitangabe 10.1884
Quellenzeitangabe
Originaltext Im Zeitraum vom 1. April 1884 bis zum 31. März 1885 war in Gersfeld der Monat mit den meisten Niederschlagstagen (22) der Oktober.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   16.01.2009
Beleg Gersfelder Kreisblatt vom Mittwoch, den 8. April 1885, Rubrik „Aus Kreis, Provinz u. Nachbargebiet. Gersfeld, den 7. April 1885“.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 2576
Schlagworte niederschlagsärmster Monat
Ortsangaben Gersfeld
Zeitangabe 1.1885
Quellenzeitangabe
Originaltext Im Zeitraum vom 1. April 1884 bis zum 31. März 1885 war in Gersfeld der Monat mit den wenigsten Niederschlagstagen (7) der Januar.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   16.01.2009
Beleg Gersfelder Kreisblatt vom Mittwoch, den 8. April 1885, Rubrik „Aus Kreis, Provinz u. Nachbargebiet. Gersfeld, den 7. April 1885“.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 3643
Schlagworte Hungersnot; Teuerung; Preise
Ortsangaben Gersfeld
Zeitangabe 1816 - 1817
Quellenzeitangabe
Originaltext „Auf die Freiheitskriege folgte wieder eine große Teuerung und Hungersnot in unserer Gegend, nämlich in den Jahren 1816/17. Die Leute gruben die Queckenwurzeln aus und dörrten sie; dann wurden sie gemahlen und aus dem Queckenmehl Brot gebacken. Manche lebten auch nur von gekochten Disteln und anderen Wald= und Wiesenkräutern. Das Malter Korn kostete damals 50, das Malter Weizen 60 Gulden; den Laib Brot bezahlte man mit 50 Kreuzern, und oftmals war selbst für vieles Geld nichts zu haben. Da die Ernte im Herbste 1817 wieder gut ausgefallen war, flaute die Not bald ab.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   03.06.2012
Beleg Abel, Adolf: Der Kreis Gersfeld nach seiner erdkundlichen und geschichtlichen Seite, Eisenach 1924, S. 135.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 4134
Schlagworte Gewitter; Sturm; Donner
Ortsangaben Rhön; Kreuzberg; Weißbach; Gefäll; Bremich; Riedenberg; Oberbach; Burgwallbach; Schmalwasser; Sandberg; Langenleiten; Gersfeld; Oberthulba; Stangenroth
Zeitangabe 2.1809
Quellenzeitangabe
Originaltext "Am 14 Februar Fastnachts=Dinstage 1809 Abends 8-9 erhob sich auf dem Kreuzberge bis auf 6 Stunden in seinem Umkreise bei rabenschwarzer Finsterniß ein schreckbares Donnerwetter mit tosendem Sturmwinde und mit so heftigen Schlägen, daß die Fenster erzitterten und die Häuser erkrachten. Die Bewohner der Dörfer Weißbach, Gefäll, Bremich, Riedenberg, Oberbach, Burgwallbach, Schmalwasser, Sandberg, Langenleiten, Gersfeld, Oberthulba und Stangenroth glaubten nicht anders, als der jüngste Tag sei herangekommen. Sie flohen aus den Wirthshäusern vom Tanze in ihre Wohnungen, wo sie heulend und jammernd betheten, und sich der Barmherzigkeit Gottes empfahlen. Zum Unglücke war dieses Ungewitter eingetroffen, nachdem schon im vorhergehenden Monate November ein Sächsischer Kalenderverkäufer unter den dasigen Einwohnern die traurige Prophezeiung von dem nahen Ende der Welt verbreitet hatte, und in allen furchtsamen Gemüthern herrschte der schreckhafte Gedanke, daß durch Erdbeben und Vulkane die Berge und Felsen zerschmettert werden, Städte und Dörfer versinken, oder durch den Schwefelgestank die Menschen und Thiere ersticken würden.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   16.11.2014
Beleg Beschreibung des heiligen Kreuzberges und seiner Umgebungen, in Hinsicht auf die Erzeugnisse und Schönheiten der Natur, mit statistischen, geschichtlichen und religiösen Bemerkungen von Franz Nikolaus Baur, Dom=Vicar zu Würzburg, gedruckt auf Kosten der Freunde des Verfassers bei Johann Stephan Richter, Würzburg 1816, Nachdruck 1988, S. 35–26
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   

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