Datensätze

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Eintrag 2847
Schlagworte Unwetter; Überschwemmung
Ortsangaben Hadamar
Zeitangabe 27.1.1652 - 28.1.1652
Quellenzeitangabe
Originaltext An der Liebfrauenkirche hatten die Jesuiten 1643 einen neuen Friedhof angelegt, da der bisherige Kirchhof auf dem Berge als Bauplatz für das Franziskanerkloster in Aussicht genommen war. In der Nacht vom 17./18. Januar 1652 wurde die Friedhofsmauer wie auch die Mauer um das Schloß durch die Fluten der Elb zusammengerissen, wobei das Schloß und seine Umgebung, ähnlich wie im Jahre 1909, unter Wasser stand.
Bemerkungen Auf den gregorianischen Kalender umgerechnet.
Bearbeitungsstand   09.04.2009
Beleg Hermann Rauch (Hrsg.): Aus Hadamars Vergangenheit. Festbuch zur Sechs-Jahrhundertfeier der Stadt Hadamar 1924. Wiesbaden 1924, S. 27.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2848
Schlagworte Hochwasser; Überschwemmung
Ortsangaben Hadamar
Zeitangabe 11.1824
Quellenzeitangabe
Originaltext Im November starkes Hochwasser. Schloßbrücke zerstört, obere Brücke stark beschädigt.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   09.04.2009
Beleg Karl Joseph Stahl: Hadamar. Stadt und Schloß. Eine Heimatgeschichte anlässlich der 650-Jahrfeier der Stadtrechteverleihung an die Stadt Hadamar 1974. Hadamar 1974, S. 15.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 4383
Schlagworte Wasserguss; Starkregen; Sturm; Hochwasser; Überschwemmung; Gebäudeschäden; Brücken, zerstörte; Vieh, ersoffenes; Menschen, ertrunkene; Stadtmauern, eingestürzte; Erdrutsch
Ortsangaben Lahn, Fluss; Limburg; Diez; Hadamar; Gießen; Wanfried; Werra, Fluss; Treis an der Lumda; Herrenbreitungen; Fritzlar; Altenburg; Röhrenfurt; Rotenburg; Fulda, Fluss; Kassel
Zeitangabe 5.1.1643 - 6.1.1643
Quellenzeitangabe
Originaltext "Wie in ganz Italien, Deutschland und den Niederlanden dieses Jahr mit einem fürchterlichen Aufruhr aller Elemente, mit Erdbeben, Wassergüssen und geftigen Stürmen begann, so stieg auch in Ober- und Niederhessen durch angeschwollene und ausgetretene Flüsse die Gefahr der Ueberschwemmung bis zu einem erhöhten Grade. Die Lahn, welche in der Gegend von Limburg, Dietz und Hadamar Mühlen, Häuser, Menschen, Vieh und Früchte mit sich fortriß, überfluthete zuerst den niedrigen Wallgraben der Stadt Gießen; bei Wanfried zerborst der Felsen der Plesse und stürzte ins Thal; zu Treiß an der Lumbde, zu Herrenbreitungen, zu Fritzlar, Altenburg und Röhrenfurt stürzten Stadtmauern, Häuser und Brücken zusammen. Die Fulda, um Christtag bei Rotenburg drei Tage angeschwollen erreichte binnen zwei Tagen zu Cassel einen so hohen (noch jetzt durch mehrere Inschriften bezeichneten) Stand, daß die Kirchenkanzel der Unterneustadt bespült und der Hauptwall mit seinen neuen Gegenschaaren zerstört wurde; die in den oberen Geschossen des Nassauer Hofes, des Wohnsitzes der Landgräfin Juliane und ihrer Töchter, bedrohten fürstlichen Frauenzimmer konnten nur durch schleunig erbaute Gerüste gerettet werden."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   18.01.2016
Beleg Christoph von Rommel: Neuere Geschichte von Hessen, Achter Band, Cassel 1843,S. 639–640.
Bearbeiter Holger Hamecher
   

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