Datensätze

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Eintrag 4037
Schlagworte Dammbau
Ortsangaben Rhein, Fluss; Oppenheim; Nierstein; Schwabsburg; Dexenheim; Erfelden; Poppenheim; Leeheim; Geinsheim; Trebur; Astheim; Wallerstädten; Gerau; Dornheim; Hahn; Eberbach; Hessisches Ried
Zeitangabe 1433
Quellenzeitangabe
Originaltext „Im Jahre 1433 wird von den Dammbaumaßnahmen des Grafen Johann von Katzenelnbogen im Kreis Groß-Gerau berichtet. In der damaligen Deichordnung vereinbarte er mit den Gemeinden Oppenheim, Nierstein, Schwabsburg und Dexenheim (wegen ihrer rechtsrheinischen Alemende) und den Rieddörfern Erfelden, Poppenheim, Leeheim, Geinsheim, Trebur, Astheim, Wallerstädten, Gerau, Dornheim, Hahn und dem Kloster Eberbach (klösterlicher Besitz waren die Güter Bensheimerhof, Hof Hayna und der Riedhäuser Hof), dass der Deich in den kommenden zehn Jahren hinab von Poppenheim bis Nierstein wieder herzustellen sei. Außerdem wurden zwei Deichschützen zur Überwachung ernannt. Sie hatten auch das Deichgeld von denen einzutreiben, deren Äcker, Wiesen und Vieh durch den Deich geschützt wurden. 1434 weigerte sich der ,mäinzische‘ Schultheiß, für neu gekaufte ,mäinzische‘ Güter Deichgeld zu zahlen.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   12.10.2013
Beleg Norbert Hämel: Leben mit dem Rhein – Ein stetiger Kampf mit dem Hochwasser, in: Astheim – Geschichte und Geschichten, hg. v. Organisationskomitee 1150 Jahre Astheim, Trebur 1999, S. 313–315, hier S. 313.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 4542
Schlagworte Kälte, langanhaltende; Frostschäden; Baumschäden; Weinstöcke, erfrorene
Ortsangaben Pfungstadt; Hahn
Zeitangabe 12.1879 - 4.1880
Quellenzeitangabe
Originaltext "Darmstadt, 30. April [1880]: Jetzt erst zeigt es sich, welch ganz enormen Schaden die langandauernde Kälte des letzten Winters an den Bäumen, hauptsächlich den Apfelbäumen verursacht hat. So sind beispielsweise an der Chaussee von Pfungstadt nach Hahn die auf beiden Seiten stehenden, mindestens 40–50jährigen Apfelbäume, sicher über 200 Stück, fast ohne Ausnahme erfroren. Wie hier verhält es sich in vielen Gegenden, namentlich in Ebenen und Thälern, während die an höher gelegenen Berghängen oder auch Hochebenen stehenden Bäume verschont geblieben sind. Auch die Weinberge haben verhältnismäßig gelitten."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   25.03.2020
Beleg Lauterbacher Anzeiger vom Mittwoch, den 5.5.1880
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   

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