Datensätze

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Eintrag 1472
Schlagworte Blitzschlag
Ortsangaben Hasungen
Zeitangabe 1.7.1876
Quellenzeitangabe
Originaltext Am 1. Juni 1876, nachdem die Klosterbauten schon längt abgängig waren, wurde der Klosterturm der Abtei Hasungen durch einen Blitzschlag gespalten.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   13.12.2005
Beleg Christoph Noll und Johannes Burkardt: Hasungen, in: Die benediktinischen Mönchs- und Nonnenklöster in Hessen, in Verbindung mit Regina Elisabeth Schwerdtfeger, bearb. von Friedhelm Jürgensmeier, hrsg. von St. Ottilien 2004 (Germania Benedictina; Bd. 7: He
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 1473
Schlagworte Sturm
Ortsangaben Hasungen
Zeitangabe 1896 - 18.0.1897
Quellenzeitangabe
Originaltext Während eines heftigen Sturms im Winter 1896/97 fiel die Ruine des Klosterturms Hasungen zusammen.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   13.12.2005
Beleg Christoph Noll und Johannes Burkardt: Hasungen, in: Die benediktinischen Mönchs- und Nonnenklöster in Hessen, in Verbindung mit Regina Elisabeth Schwerdtfeger, bearb. von Friedhelm Jürgensmeier, hrsg. von St. Ottilien 2004 (Germania Benedictina; Bd. 7: He
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 1925
Schlagworte nasser Sommer; Nässe
Ortsangaben Hasungen
Zeitangabe 7.1456 - 11.1456
Quellenzeitangabe
Originaltext „Im Jahre 1456 trat mit Himmelfahrt starkes Hagelwetter und ein äußerst nasser Sommer ein; die stärkste Nässe begann mit dem Tage Apostel Teilung (jetzt 15. Juli, mithin dem Margarethen-Tag ziemlich entsprechend) und hielt nicht weniger als volle vier Monate und darüber an, also daß das Heu nicht konnte gemacht werden und großen Teils zu Grunde ging, das Getreide verdarb und sogar die Saatfrucht nur mit Mühe und Not in die Erde gebracht werden konnte,“
Bemerkungen Nach einer Chronik des Klosters Hasungen
Bearbeitungsstand   14.01.2007
Beleg August Friedrich Christian Vilmar: A. F. C. Vilmar’s Wetterbüchlein, 6. Aufl., Marburg 1903 (Nachdr. 1981), S. 45.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 1926
Schlagworte Schneefall; nasser Sommer; langer Winter
Ortsangaben Hasungen
Zeitangabe 1457 - 1458
Quellenzeitangabe
Originaltext „Das Jahr 1457 war seinem Vorgänger ähnlich. Anfangs Juni fiel ein großer Schnee, welcher den Leuten bis über die Kniee reichte. auf Magaretentag hagelte und regnete es ungemein stark, der Sommer war so naß, aber zugleich so heiß, daß das Getreide verfaulte oder gähreif (notreif) wurde. Das Zuwintern begann zwischen St. Elisabeth und St. Andreas-Tag, und der Winter dauerte ununterbrochen bis auf St. Matthiastag 1458.“
Bemerkungen Nach einer Chronik des Klosters Hasungen
Bearbeitungsstand   14.01.2007
Beleg August Friedrich Christian Vilmar: A. F. C. Vilmar’s Wetterbüchlein, 6. Aufl., Marburg 1903 (Nachdr. 1981), S. 45.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 1927
Schlagworte Kälte; Trockenheit; Hagel
Ortsangaben Hasungen; Kassel
Zeitangabe 3.1458 - 8.1458
Quellenzeitangabe
Originaltext „1458 herrschte von der Mitte März an, durch den April, Mai und Juni große Kälte und Trockenheit, mit Reif und Hagel, so daß die Gerste nicht aus der Erde konnte. Der Sommer war von Mariä Heimsuchung an, wo schwere Gewitter mit Hagel eintraten, die namentlich in Kassel viel Schaden thaten, gut.“
Bemerkungen Nach einer Chronik des Klosters Hasungen
Bearbeitungsstand   14.01.2007
Beleg August Friedrich Christian Vilmar: A. F. C. Vilmar’s Wetterbüchlein, 6. Aufl., Marburg 1903 (Nachdr. 1981), S. 46.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 1928
Schlagworte langer Winter; Kälte; Trockenheit
Ortsangaben Hasungen
Zeitangabe 1.1459 - 8.1459
Quellenzeitangabe
Originaltext „1459 dauerte der Winter 32 Wochen; das Frühjahr war kalt und trocken, St. Urban brachte Frost und für den Rest des Sommers große Trockenheit; nur acht Tage vor Mariä Himmelfahrt (also 19. August nach unserm jetzigen Kalender) trat schwerer Regen ein.“
Bemerkungen Nach einer Chronik des Klosters Hasungen
Bearbeitungsstand   14.01.2007
Beleg August Friedrich Christian Vilmar: A. F. C. Vilmar’s Wetterbüchlein, 6. Aufl., Marburg 1903 (Nachdr. 1981), S. 46.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 1929
Schlagworte langer Winter; warmer Sommer; Hagel; starker Regen
Ortsangaben Hasungen
Zeitangabe 12.1459 - 8.1460
Quellenzeitangabe
Originaltext „Der Winter 1459/60 trat erst nach Weihnachten, dauerte aber bis in die Mitte des Mai, d.h. nach dem heutigen Kalender bis gegen den 27. Mai 1460, mit unerhörter Kälte. Die Aenderung für den Sommer trat zwischen St. Urban und St. Veit (15. Juni) mit Gewittern ein, und brachte einen warmen, aber die schwersten Regengüsse mit Hagel bringenden Gewittern reichen Sommer.“
Bemerkungen Nach einer Chronik des Klosters Hasungen
Bearbeitungsstand   14.01.2007
Beleg August Friedrich Christian Vilmar: A. F. C. Vilmar’s Wetterbüchlein, 6. Aufl., Marburg 1903 (Nachdr. 1981), S. 46.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 3376
Schlagworte Blitzschlag; Gebäudeschäden
Ortsangaben Hasungen; Burghasungen
Zeitangabe 1.7.1876
Quellenzeitangabe
Originaltext „Im 19. Jahrhundert stand auf dem Berg nur noch der etwa 28 m hohe einsame Turm der Klosterkirche [Hasungen]… Über die Jahre und durch vorsätzlichen Steinraub war er in einen schlechten Zustand gekommen. Daher beschloss das Kurfürstliche Innenministerium zu Kassel am 15. September 1837 eine Sicherung des damals noch dem Staat gehörenden Turms … 1841 und 1874 veranlassten die kurhessischen bzw. preußischen Baubehörden in Kassel und Wolfhagen … weitere umfangreiche bauliche Sicherungsarbeiten an dem Turm. Sie reichten, jeweils mit Einrüstung des hohen Bauwerks innen und außen, bis hinauf zu den Schallarkaden und der Mauerkrone. Auf diese Weise gesichert, hätte der Turm weiter bestehen können, wenn nicht anderthalb Jahre nach Abschluss der letzten Maßname am 1. Juli 1876 ein Blitz das hoch aufragende Bauwerk bis auf das quadratische Untergeschoss gespalten hätte. Die danach zweizackig in den Himmel ragende Ruine war nun so instabil geworden, dass sie mit damaligen Mitteln nicht mehr zu sichern war – auch heute wäre dies nur mit aufwändiger Technik und immensen Kosten möglich. In einem der nächsten Jahr stürzte die südliche Zacke ein und in der Nacht vom 3. auf den 4. März 1896 in einem Sturm auch der andere Teil, so dass nur noch die Südwand des quadratischen Turmuntergeschosses stehen blieb … bis auch dieser letzte Rest im Jahre 1946 eingestürzt ist.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   21.02.2010
Beleg Klaus Sippel: Das closter […] mag wohl dabevor eines der aller vornemsten gebeu in Hessen undt benachbarten landen gewesen seyn – Gründung, Verschwinden und Wiederkehr des Klosters Hasungen auf dem Hasunger Berg bei Zierenberg-Burghasungen, Kr. Kassel, in: Denkmalpflege & Kulturgeschichte, H. 4 (2009), S. 27–32, hier S. 30.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 3377
Schlagworte Sturm; Gebäudeschäden
Ortsangaben Hasungen; Burghasungen
Zeitangabe 3.3.1896 - 4.3.1896
Quellenzeitangabe
Originaltext „Im 19. Jahrhundert stand auf dem Berg nur noch der etwa 28 m hohe einsame Turm der Klosterkirche [Hasungen]… Über die Jahre und durch vorsätzlichen Steinraub war er in einen schlechten Zustand gekommen. Daher beschloss das Kurfürstliche Innenministerium zu Kassel am 15. September 1837 eine Sicherung des damals noch dem Staat gehörenden Turms … 1841 und 1874 veranlassten die kurhessischen bzw. preußischen Baubehörden in Kassel und Wolfhagen … weitere umfangreiche bauliche Sicherungsarbeiten an dem Turm. Sie reichten, jeweils mit Einrüstung des hohen Bauwerks innen und außen, bis hinauf zu den Schallarkaden und der Mauerkrone. Auf diese Weise gesichert, hätte der Turm weiter bestehen können, wenn nicht anderthalb Jahre nach Abschluss der letzten Maßname am 1. Juli 1876 ein Blitz das hoch aufragende Bauwerk bis auf das quadratische Untergeschoss gespalten hätte. Die danach zweizackig in den Himmel ragende Ruine war nun so instabil geworden, dass sie mit damaligen Mitteln nicht mehr zu sichern war – auch heute wäre dies nur mit aufwändiger Technik und immensen Kosten möglich. In einem der nächsten Jahr stürzte die südliche Zacke ein und in der Nacht vom 3. auf den 4. März 1896 in einem Sturm auch der andere Teil, so dass nur noch die Südwand des quadratischen Turmuntergeschosses stehen blieb … bis auch dieser letzte Rest im Jahre 1946 eingestürzt ist.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   21.02.2010
Beleg Klaus Sippel: Das closter […] mag wohl dabevor eines der aller vornemsten gebeu in Hessen undt benachbarten landen gewesen seyn – Gründung, Verschwinden und Wiederkehr des Klosters Hasungen auf dem Hasunger Berg bei Zierenberg-Burghasungen, Kr. Kassel, in: Denkmalpflege & Kulturgeschichte, H. 4 (2009), S. 27–32, hier S. 30.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   

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