Datensätze

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Eintrag 3453
Schlagworte Herbstnebel, dichter; Sonnenschein
Ortsangaben Solz
Zeitangabe 28.9.1813
Quellenzeitangabe
Originaltext „Am Morgen des 28. September [1813], als eben die Sonne einen dichten Herbstnebel bekämpft hatte und den herrlichen Herbsttag verkündigte, hieß es mit einem Male: Die Russen sind in Eschwege und schon in Waldkappel!“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   24.02.2011
Beleg August Friedrich Christian Vilmar: Erinnerungen an seine Jugend in Solz 1800 bis 1816, in: Rund um den Alheimer, 1 (1979), S. 48–68, hier S. 60.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 3454
Schlagworte Herbstnebel, dichter
Ortsangaben Solz
Zeitangabe 3.10.1813
Quellenzeitangabe
Originaltext In seinen Erinnerungen beschreibt August Friedrich Christian Vilmar die große Freude im Dorf Solz, als am 3. Oktober 1813 das Ende des Königreiches Westfalen verkündet wurde, nachdem König Jérome Kassel aus Angst vor einer russischen Einheit unter General Tschernitschew verlassen hatte. Allerdings war er nach dem Rückzug der Russen von dort wieder zurückgekehrt.
„Aber der Umschlag trat gleich am folgenden Tage ein: die Franzosen waren uns näher, als wir gedacht hatten. In dem dichten Nebel, welcher in jenen Tagen über der Gegend lag, wurden die unbesorgt ihres Weges Dahinziehenden plötzlich von einem grimmigen „Que vive!“ Wer da! Kaum eine Viertelstunde vom Dorfe, angebrüllt und von französischen Kavalleristen angesprengt. General Allix war in Rotenburg und seine Vedetten (= Reiter-Vorposten) über eine Stunde weit nach Osten vorgeschoben, von woher er wohl einen zweiten Kosakeneinfall befürchten mochte.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   24.02.2011
Beleg August Friedrich Christian Vilmar: Erinnerungen an seine Jugend in Solz 1800 bis 1816, in: Rund um den Alheimer, 1 (1979), S. 48–68, hier S. 61.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   

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