Datensätze

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Eintrag 559
Schlagworte Niedrigwasser
Ortsangaben Werra; Berka; Dippach; Dankmarshausen; Widdershausen; Heringen; Gerstungen; Neustädt; Sallmannshausen; Wommen
Zeitangabe 25.10.1682
Quellenzeitangabe
Originaltext "Im Jahr 1682. am 22 Trinitatis, trug sich ein wunderwürdiges Geheimniß der Natur zu. Denn wie ein gewaltiger Strom die Werra ist, so ist dennoch selbige in dem Flecken Bercka, (so zwo Meilen von der Stadt Eisenach lieget, und zum Theil Hochfürstl. Sachsen=Eisenachischer, zum Theil aber Hochfürstlich Hessen=Casselischer Bothmäßigkeit ist) unter währenden Gottesdienst der Früh=Predigt aussen geblieben, dergestalt, daß man die Fische, Aale, Krebse u. s. w. in grosser Menge mit den Händen greiffen und fangen können. Man hat anfangs vermeynet, die Werra hätte mit ihrem Strom einen andern gewaltigen Ausbruch genommen, und daher etliche Bothen, so aufwärts, nach Dippach, Danckmannshausen, Wildershausen, bis nach Heringen, als niederwärts, nacher Gerstungen, Neustadt, Salmanshausen, bis Wommeda, abgefertiget, welche es in der That befunden, daß so wenig Wasser an bemeldten Orten gewesen, als zu Bercka, und nichts destoweniger ist die Werra in vollem Lauff zu Vacha und Hertelshausen gewesen. Wie dieses zugegangen, ist GOtt bekannt."
Bemerkungen Das Niedrigwasser ist , folgt man den Zeitgenossen, nicht auf eine längeranhaltende Trockenheit zurückzuführen, d. h. letzten Endes nicht wetterbedingt..
Bearbeitungsstand   19.11.2004
Beleg Art. "Werra oder Werre", in: Zedler Bd. 55 (1748), Sp. 549 f.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 1950
Schlagworte Hochwasser; Ertrunkene
Ortsangaben Werra, Fluss; Wölfershausen; Heringen
Zeitangabe 1579
Quellenzeitangabe
Originaltext 1579 gab es auf der Werra ein ziemliches Hochwasser, beim dem der Heringer Pfarrer Mosebach und sein Küster ertranken. Um zur Wölfershäuser Filiale zu gelangen, mussten sie mit einem Kahn über den Fluss übersetzen, wobei sie verunglückten.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   07.08.2007
Beleg Wölfershausen und seine Geschichte, 600 Jahrfeier 1997, S. 80.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   

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