Datensätze

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Eintrag 3362
Schlagworte Witterung, ungünstige; Sommer, nasser; Regen, fast täglich; Sommer, kühler; Sommer, rauher; Regengüsse, anhaltende; Heuernte, verzögerte; Heuernte, schlechte; Raupenplage
Ortsangaben Hersfeld
Zeitangabe 6.1888 - 2.8.1888
Quellenzeitangabe
Originaltext „2. August [1888]: Am 30., 31. Juli und 1. August hielt der Verein für Hessische Geschichte und Landeskunde seine (54.) Landeshauptversammlung dahier ab, zu welcher in Folge der Ungunst der Witterung und des Wiederbeginns des Unterrichts in den Schulen nach beendeten Sommerferien nur eine geringe Mitgliederzahl erschienen war. […] Wir haben einen sehr nassen Sommer; seit Mitte Juni fast täglich Regen und Ende Juli war es so rauh und kühl, daß man mehrer Tage lang das Zimmer heizen mußte. In Folge der anhaltenden Regengüsse werden aufs neue große Überschwemmungen, namentlich auch wieder aus den Gebieten gemeldet, die im Frühjahr schon einmal von diesem Unglück heimgesucht wurden. Die Heuernte konnte längere Zeit nicht eingebracht werden und hat gelitten. Außerordentlich viele Raupen zeigten sich an den Obstbäumen und machten das polizeiliche Einschreiten zum Zweck der Vertilgung derselben erforderlich.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   30.01.2010
Beleg Louis Demme: Nachrichten und Urkunden zur Chronik von Hersfeld, Bd. 4, zusammengestellt und bearbeitet von Dieter Handtke, Bad Hersfeld 2006, S. 149 f.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 4251
Schlagworte Heuernte, schlechte; Grummeternte, schlechte; Strohernte, schlechte
Ortsangaben Schwickartshausen
Zeitangabe 1876
Quellenzeitangabe
Originaltext „Im Frühjahr 1877 herrscht hier und im ganzen Kirchspiel großer Mangel an Viehfutter (Heu, Grummet, Stroh) infolge der mittelmäßigen Ernte von 1876.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   16.01.2016
Beleg Kirchenbücher der Pfarrei Schwickartshausen, in: Schwickartshausen – unser Dorf im Laisbachtal, Schwickartshausen 2008.
Bearbeiter Rudolf Beck
   
Eintrag 4434
Schlagworte Sommerhitze; Trockenheit, langanhaltende; Heuernte, schlechte; Schulferien, Verlängerung
Ortsangaben Herbstein
Zeitangabe 8.1781
Quellenzeitangabe
Originaltext „[17. August] 1781. In diesem Sommer waren die Wiesen durchgehends rot gebrannt, die Heuernte war sehr schlecht und Grummet überhaupt nicht zu erwarten. Die Fürstliche Schulkommission wurde deshalb gebeten, die Schulferien von nur 20 Tagen zu verlängern, da die Kinder unbedingt zum Ausfahren vonnöten seien. Die Ferien hätten übrigens auch zur unrechten Zeit begonnen, da man von der Kanzel herab sie bestimmt habe und niemand zu Rat gezogen worden wäre.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   01.12.2017
Beleg Im Nachlass des Anfang der 1950er-Jahre zur Herbsteiner Heimatgeschichte forschenden Herbsteiner Lehrers Hans Reiter, der in Plastikhüllen verwahrt wird, findet sich in der 40. Hülle ein Text „Unsere Stadt im 18. Jahrhundert“.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   

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