Datensätze

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Eintrag 2938
Schlagworte kalter Winter; Vereisung
Ortsangaben Hohensolms
Zeitangabe 1362
Quellenzeitangabe
Originaltext 1362 und 1460 waren sehr kalte Winter. Im erstgenannten Jahr waren sogar die Flüsse 2 ½ Monate lang zugefroren.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   04.06.2009
Beleg Timo Zimmermann: Hohensolms. Tal, Stadt, Gemeinde und Ortsteil. Ein mittelhessisches Dorf im Wandel der Jahrhunderte. Hohensolms 2000, S. 194.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2939
Schlagworte kalter Winter
Ortsangaben Hohensolms
Zeitangabe 1460
Quellenzeitangabe
Originaltext 1362 und 1460 waren sehr kalte Winter.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   04.06.2009
Beleg Timo Zimmermann: Hohensolms. Tal, Stadt, Gemeinde und Ortsteil. Ein mittelhessisches Dorf im Wandel der Jahrhunderte. Hohensolms 2000, S. 194.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2940
Schlagworte Hagel; Unwetter
Ortsangaben Hohensolms
Zeitangabe 1517
Quellenzeitangabe
Originaltext 1517 ging schwerer Hagel nieder, ...
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   04.06.2009
Beleg Timo Zimmermann: Hohensolms. Tal, Stadt, Gemeinde und Ortsteil. Ein mittelhessisches Dorf im Wandel der Jahrhunderte. Hohensolms 2000, S. 194.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2941
Schlagworte Schnee, feuchter Sommer
Ortsangaben Hohensolms
Zeitangabe 1.10.1571
Quellenzeitangabe
Originaltext ... und 1571 war so ein feuchter und kalter Sommer, daß am 21. September sogar Schnee fiel, der die noch nicht geerntete Frucht vernichtete. Teuerung und Not waren die Folge.
Bemerkungen Datum auf den gregorianischen Kalender umgerechnet.
Bearbeitungsstand   04.06.2009
Beleg Timo Zimmermann: Hohensolms. Tal, Stadt, Gemeinde und Ortsteil. Ein mittelhessisches Dorf im Wandel der Jahrhunderte. Hohensolms 2000, S. 194.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2942
Schlagworte Hitze; Trockenheit
Ortsangaben Hohensolms
Zeitangabe 1590
Quellenzeitangabe
Originaltext 1590 und 1657 waren hingegen sehr heiße und trockene Sommer, in denen Wiesen verdorrten und Vieh verendete.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   04.06.2009
Beleg Timo Zimmermann: Hohensolms. Tal, Stadt, Gemeinde und Ortsteil. Ein mittelhessisches Dorf im Wandel der Jahrhunderte. Hohensolms 2000, S. 194.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2943
Schlagworte Hitze; Trockenheit
Ortsangaben Hohensolms
Zeitangabe 1657
Quellenzeitangabe
Originaltext 1590 und 1657 waren hingegen sehr heiße und trockene Sommer, in denen Wiesen verdorrten und Vieh verendete.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   04.06.2009
Beleg Timo Zimmermann: Hohensolms. Tal, Stadt, Gemeinde und Ortsteil. Ein mittelhessisches Dorf im Wandel der Jahrhunderte. Hohensolms 2000, S. 194.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2944
Schlagworte Schnee
Ortsangaben Hohensolms
Zeitangabe 2.1753
Quellenzeitangabe
Originaltext Im Februar 1753 fiel der höchste Schnee seit Menschengedenken, so daß aller Verkehr stockte.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   04.06.2009
Beleg Timo Zimmermann: Hohensolms. Tal, Stadt, Gemeinde und Ortsteil. Ein mittelhessisches Dorf im Wandel der Jahrhunderte. Hohensolms 2000, S. 195.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2945
Schlagworte Hagel; Unwetter; Gewitter
Ortsangaben Hohensolms; Frankenbach
Zeitangabe 17.6.1773
Quellenzeitangabe
Originaltext Ein schweres Hagelgewitter, das vor allem Hohensolms und Frankenbach heimsuchte und viel Frucht zerschlug, ging am 17. Juni 1773 nieder.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   04.06.2009
Beleg Timo Zimmermann: Hohensolms. Tal, Stadt, Gemeinde und Ortsteil. Ein mittelhessisches Dorf im Wandel der Jahrhunderte. Hohensolms 2000, S. 195.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2946
Schlagworte Orkan
Ortsangaben Hohensolms
Zeitangabe 1.1855
Quellenzeitangabe
Originaltext Das Jahr 1855 begann mit einem schweren Orkan, von dem eine alte Chronik berichtet, daß er die Häuser zwar nicht gerade zum Einstürzen brachte, sie unter der Wucht des Sturms aber immerhin erzittern ließ.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   04.06.2009
Beleg Timo Zimmermann: Hohensolms. Tal, Stadt, Gemeinde und Ortsteil. Ein mittelhessisches Dorf im Wandel der Jahrhunderte. Hohensolms 2000, S. 195.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2947
Schlagworte Gewitter; Blitzschlag
Ortsangaben Hohensolms
Zeitangabe 28.6.1867
Quellenzeitangabe
Originaltext Am 28. Juni 1867 wurden bei Hohensolms 10 Schafe im freien Feld und 4 Schweine auf einem Hof vom Blitz erschlagen.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   04.06.2009
Beleg Timo Zimmermann: Hohensolms. Tal, Stadt, Gemeinde und Ortsteil. Ein mittelhessisches Dorf im Wandel der Jahrhunderte. Hohensolms 2000, S. 195.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2948
Schlagworte Unwetter; Hagel
Ortsangaben Hohensolms
Zeitangabe 22.7.1867
Quellenzeitangabe
Originaltext Nur knappe vier Wochen später kam es am 22. Juli zu einem weiteren furchtbaren Hagelwetter, das die Früchte auf dem Feld zerschlug, Fensterscheiben zerbrach und mächtige Baumriesen entwurzelte. Die Schäden, welche die Hagelkörner an den Bäumen anrichteten, sollen noch rund dreißig Jahre später an deren Rinde zu sehen gewesen sein. Bei diesem Unwetter sollen alleine am Schloß über 50 Scheiben zu Bruch gegangen sein. Die preußische Regierung half den geschädigten Familien mit mehreren Zentnern Roggen aus ihrem Koblenzer Magazin weiter.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   04.06.2009
Beleg Timo Zimmermann: Hohensolms. Tal, Stadt, Gemeinde und Ortsteil. Ein mittelhessisches Dorf im Wandel der Jahrhunderte. Hohensolms 2000, S. 195.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2949
Schlagworte Orkan
Ortsangaben Hohensolms
Zeitangabe 12.3.1876
Quellenzeitangabe
Originaltext Am 12. März 1876 verlor der Hals einige seiner schönsten Linden durch einen Orkan, der bis tief in die Nacht dauerte. Auch im Scheuernwald lagen dicke Eichen und Buchen in wildem Durcheinander herum.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   04.06.2009
Beleg Timo Zimmermann: Hohensolms. Tal, Stadt, Gemeinde und Ortsteil. Ein mittelhessisches Dorf im Wandel der Jahrhunderte. Hohensolms 2000, S. 195.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2950
Schlagworte Schneesturm
Ortsangaben Hohensolms
Zeitangabe 8.2.1889
Quellenzeitangabe
Originaltext Am 8. Februar 1889 tobte ein Schneesturm. Der Hut des Pfarrers, der sich auf dem Heimweg von Altenstädten nach Hohensolms befand, wurde vom Wind erfaßt und bis zum Hollerberg mitgerissen. Zuhause angekommen, sah der Pfarrer, daß die Wände seines Hauses unter der Wucht des Orkans bebten. Am nächsten Tag setzte sich der Sturm fort. Es wird berichtet, daß der Schnee vor der Gastwirtschaft Sänger so hoch lag, daß ein großer Mann nicht mehr aufrecht darin habe stehen können. Postverbindung mit der Kreisstadt zu bekommen, war unmöglich.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   04.06.2009
Beleg Timo Zimmermann: Hohensolms. Tal, Stadt, Gemeinde und Ortsteil. Ein mittelhessisches Dorf im Wandel der Jahrhunderte. Hohensolms 2000, S. 195.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2951
Schlagworte Hagel; Unwetter
Ortsangaben Hohensolms
Zeitangabe 2.8.1890
Quellenzeitangabe
Originaltext Nach einem guten Frühjahr und Sommer erhoffte man sich 1890 eine gute Ernte, bis am Nachmittag des 2. August gegen fünf Uhr ein heftiges Hagelwetter von nur zehn Minuten alles kurz und klein stampfte. Auf der Straße lag der Hagel fußhoch. Die Feldfrüchte gingen größtenteils verloren.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   04.06.2009
Beleg Timo Zimmermann: Hohensolms. Tal, Stadt, Gemeinde und Ortsteil. Ein mittelhessisches Dorf im Wandel der Jahrhunderte. Hohensolms 2000, S. 195f.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 3026
Schlagworte Hagel; Unwetter
Ortsangaben Hohensolms; Königsberg; Krumbach
Zeitangabe 2.8.1890
Quellenzeitangabe
Originaltext „Am 2. August 1890 zog ein schweres Wetter über die hiesige Gegend, das über die Orte Hohensolms, Königsberg und Krumbach in einem heftigen Hagel sich entlud, durch den in Königsberg die ganze Ernte vernichet wurde und auch die zwei anderen genannten Ortschaften großen Schaden litten. Bubenrod wurde auch verhagelt, hatte aber versichert, ebenso der fürstliche Pächter in Hohensolms.

Nach einer Mitteilung des Pfarrers von Hohensolms berechnet sich der Schaden der nicht versicherten Hagelgeschädigten in dasiger Gemeinde auf 8500 Mark. An demselben 2. August wurde auch die Gegend bei Marburg, der Ebsdorfer Grund, vom Hagelwetter getroffen in 30 Gemarkungen, und belief sich hier der Schaden bis in die Millionen, so daß von der Behörde aus für die Armen Sorge getroffen werden mußte. Waldgirmes und auch Naunheim blieben verschont. Die hiesige Gemeinde brachte auf eine Aufforderung von der Kanzel aus 150 Mark zusammen, außerdem sammelten die Schulkinder 26 Mark, der Gesangverein 15 Mark, die Fabrikarbeiterinnen 14 Mark, so daß im Ganzen mehr als 200 Mark zusammen kamen.

Der Kirchenvorstand in Naunheim, dem ich den Antrag stellte, auch dort eine Bitte von der Kanzel zur milden Gabe für die Hagelgeschädigten aufzufordern, lehnte ab. Er wolle erst sehen, was durch den dortigen Bürgermeister geschah!“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   18.06.2009
Beleg Heimatkundliche Arbeitsgemeinschaft Lahntal (Hrsg.): Lahnau. 2000 Jahre Siedlungsgeschichte. Atzbach, Dorlar, Waldgirmes. Lahnau 2000, S. 178f.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   

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