Datensätze

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Eintrag 1448
Schlagworte Hitze; Trockenheit; Missernte; Regen; Schädlingsbefall; Heu; Grumet; Klee; Steckrüben; Raupen
Ortsangaben Frauenstein
Zeitangabe 21.6.1865 - 21.9.1865
Quellenzeitangabe Sommer
Originaltext Vor allem will ich noch bemerken, daß alle Gewächse wie schon bemerkt, vier Wochen früher als sonst hervor wuchsen. Der Sommer war sehr trocken, und sehr heis und folche dessen tratt ein groser Futtermangel ein. Der erste Klee war so zimlich, der 2te und 3te Sch(nitt) ist ganz verdört. Heu und Grumet gab es wenig. Kurz vor der Ernte gab es Zimlich Regen da wurd viel Stegelrübe gesetzt, alle Rübe stanten sehr schöhn, als Sie aber ein wenig heraus gewachsen waren, sind zu folche der wieder eigefalene große hitze verdört und zuletzt noch ganz von den Raupen gefressen.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   13.12.2005
Beleg Gerhard Jelen (Bearb.): Hausmanual des Anton Schneider aus Frauenstein, fortgeführt von Joseph Schneider, 1829 bis 1887. S. 58-59
Bearbeiter Stephan Hagenbusch
   
Eintrag 1598
Schlagworte Regen; Rauhreif; Ernte; Klee; Äpfel; Birnen; Flachs; Korn; Hafer; Kartoffeln; Hafer
Ortsangaben Unteraltertheim
Zeitangabe 1.10.1816 - 31.10.1816
Quellenzeitangabe
Originaltext Am 2. Oktober steht der Klee noch; er wird nicht dürr wegen des Regenwetters. Äpfel, Birnen und
Zwetschgen gibt es gar nicht das geringste. Am 8. und 9. Oktober wird der Flachs vollends gerupft. 10. und 11.
Klee zum Dürrmachen gemäht. Das Korn gilt 21 fl. Am 17. Oktober der erste Reif. Am 20. steht noch der
Haber. 23. und 25. starker Reif, der viel Schaden tut. Endlich wird Haber und Klee gemäht. Die Kartoffeln
werden herausgetan. Es hat viele gegeben. Die Wicken sind noch nicht geschnitten. 30. Oktober Klee und
Haber eingeführt. Die Wicken werden nicht zeitig. Die Hoffnung auf Most ist aus. Das Korn gilt 22 fl.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   03.03.2006
Beleg Herbert Thoma (Bearb.): Friedrich Hauck, Geschichte von Unteraltertheim und Steinbach. 1992, S. 34.
Bearbeiter Stephan Hagenbusch
   
Eintrag 1599
Schlagworte Regen; Ernte; Futter; Kraut; Wicken; Klee; Schnee
Ortsangaben Unteraltertheim
Zeitangabe 1.11.1816 - 30.11.1816
Quellenzeitangabe
Originaltext Im November tut man “Futter im Dreck heim”. Die Schnecken tun viel Schaden im Kraut. Die Äcker sind
schon ganz kahl. 11. und 12.: Man tut Wicken und Kraut im Schneegestöber heim. 15. bis 18. Frost. 23. und
24. noch viel Wicken und Klee draußen, die Leute schütteln den Schnee herunter und führen alle Tage heim.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   03.03.2006
Beleg Herbert Thoma (Bearb.): Friedrich Hauck, Geschichte von Unteraltertheim und Steinbach. 1992, S. 34.
Bearbeiter Stephan Hagenbusch
   

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