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Eintrag 764
Schlagworte Himmelszeichen; Komet
Ortsangaben Deutschland; Hessen
Zeitangabe 1587
Quellenzeitangabe
Originaltext "Anno 1587 hat sich ein Kometstern über ganz Teutschland sehen lassen, welcher ein ganz Jahr am Himmel gestanden, und ist von den großen Zeichen eines, so vor dem Jüngsten Tag hergehen, gehalten worden."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   24.05.2005
Beleg Henrich Hoferock: Kurze Beschreibung der Stadt Eschwege von 1736, hrsg. von Otto Perst, Göttingen 1954, S. 39.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 765
Schlagworte Himmelszeichen; Komet
Ortsangaben Deutschland; Hessen
Zeitangabe 12.1680
Quellenzeitangabe Christmonat
Originaltext "Anno 1680 hat sich ... ein schrecklich Komet am Himmel präsentieret, welcher einen Schweif gehabt, als nie auf der Welt einer gesehen worden, und ist anfangs niedrig, hernach immer höher aufgangen, und sein Bezürk hat sich viel tausend Meile belaufen und sind in alle vier Teile der Welt gewendet. Was solcher vor Unheil nach sich gezogen, ist leider mehr dann so viel bekannt."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   24.05.2005
Beleg Henrich Hoferock: Kurze Beschreibung der Stadt Eschwege von 1736, hrsg. von Otto Perst, Göttingen 1954, S. 39.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 794
Schlagworte Komet; Himmelserscheinung
Ortsangaben
Zeitangabe 1743 - 1744
Quellenzeitangabe
Originaltext "In diesem Jahr [1744; J.E.] ist auch der Komet, so seinen Anfang in vorigem Jahr genommen, stark gesehen worden. Der Stern hat allzeit gegen Abend gestanden, der Schweif gegen Morgen. Hat aber sehr zum Untergang geeilet, wann er einige Stunden gestanden."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   24.05.2005
Beleg Henrich Hoferock: Kurze Beschreibung der Stadt Eschwege von 1736, hrsg. von Otto Perst, Göttingen 1954, S. 41.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 810
Schlagworte Komet
Ortsangaben Battenfeld; Allendorf; Hessen
Zeitangabe 11.1680 - 12.1680
Quellenzeitangabe
Originaltext „Anno 1680 im Monat Dezember steht ein großer Komet am Himmel, der seinen Lauf von Nordosten nach Südwesten nimmt. Nach anderwärtigen Berichten wurde dieser Komet zuerst am 4. November 1680 ‚von einem gewissen Kirch in Coburg’ gesehen – und ging mit beschleunigter Bewegung, welche gegen Ende November 9 Grad täglich betrug, zur Sonne und stand mit dieser Anfang Dezember in gleicher Breite. Am 22. Dezember kam er jenseits derselben wieder zum Vorschein, und sein Schweif hatte damals eine Länge von 70 graden, eine bedeutende Breite und ein drohendes Aussehen.Der Kopf des Kometen ging zwar bald nach der Sonne unter, aber sein Schweif war noch die ganze Nacht sichtbar.“
Bemerkungen Angabe stammt aus einer Abschrift (um 1865) der Battenfelder Kirchenbücher.
Bearbeitungsstand   04.06.2005
Beleg Norbert Henkel (Bearb.): Dorfbuch Allendorf (Eder). Beiträge zur Geschichte einer hessischen Gemeinde, Bielefeld 2004, S. 197.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 811
Schlagworte Komet
Ortsangaben Battenfeld; Allendorf; Hessen
Zeitangabe 1618
Quellenzeitangabe
Originaltext „Auch im Jahr 1618 hatte ein Komet am Himmel gestanden, dessen Schweif eine solche Länge hatte, daß dieser noch unter dem Horizont war, wenn der Kopf bereits die Mitte des Himmels erstiegen hatte.“
Bemerkungen Angabe stammt aus einer Abschrift (um 1865) der Battenfelder Kirchenbücher.
Bearbeitungsstand   04.06.2005
Beleg Norbert Henkel (Bearb.): Dorfbuch Allendorf (Eder). Beiträge zur Geschichte einer hessischen Gemeinde, Bielefeld 2004, S. 197.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 812
Schlagworte Komet
Ortsangaben Battenfeld; Allendorf; Hessen
Zeitangabe 1769
Quellenzeitangabe
Originaltext „Der Komet von 1769 hatte schon vor dem Durchgang durch den Punkt seiner Sonnennähe einen Schweif von 40 Grad Länge, erreichte das Perihelium am 7. Oktober und hatte bei seinem Wiederhervortreten aus den Strahlen der Sonne ‚noch an Furchtbarkeit des Aussehens’ zugenommen.“
Bemerkungen Angabe stammt aus einer Abschrift (um 1865) der Battenfelder Kirchenbücher.
Bearbeitungsstand   04.06.2005
Beleg Norbert Henkel (Bearb.): Dorfbuch Allendorf (Eder). Beiträge zur Geschichte einer hessischen Gemeinde, Bielefeld 2004, S. 197 f.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 813
Schlagworte Komet
Ortsangaben Battenfeld; Allendorf; Hessen
Zeitangabe 1807
Quellenzeitangabe
Originaltext „Die späteren Kometen von 1807 und 1811, namentlich der von 1811, sind noch jetzt (um 1865) manchem im Andenken.“
Bemerkungen Angabe stammt aus einer Abschrift (um 1865) der Battenfelder Kirchenbücher.
Bearbeitungsstand   04.06.2005
Beleg Norbert Henkel (Bearb.): Dorfbuch Allendorf (Eder). Beiträge zur Geschichte einer hessischen Gemeinde, Bielefeld 2004, S. 198.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 814
Schlagworte Komet
Ortsangaben Battenfeld; Allendorf
Zeitangabe 10.1811 - 11.1811
Quellenzeitangabe
Originaltext „Der Komet von 1811 hatte eine Hülle, die ihn sonnenwärts halbkugelförmig umgab und auf der entgegengesetzten Seite in zwei Schweife ausging, die schon Ende August eine ansehnliche Länge erreicht hatten. Am 16. Oktober zeigte sich auch kurze Zeit ein Nebenschweif an dem vorangehenden Schweife, am 7. November bildete sich dieselbe Erscheinung an der entgegengesetzten Seite, und am 9. November erschienen zwei kleine Schweife, welche die beiden Hauptschweife umfaßten und an dem Scheitel berührten. Sie verschwanden indessen bald wieder. Überhaupt waren an diesem Kometen die Veränderungen so mannigfaltig, daß ein Astronom (Peazzi) bemerkt, es würde nötig gewesen sein, stündlich eine neue Zeichnung von ihm zu nehmen.“
Bemerkungen Angabe stammt aus einer Abschrift (um 1865) der Battenfelder Kirchenbücher.
Bearbeitungsstand   04.06.2005
Beleg Norbert Henkel (Bearb.): Dorfbuch Allendorf (Eder). Beiträge zur Geschichte einer hessischen Gemeinde, Bielefeld 2004, S. 198.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 815
Schlagworte Komet
Ortsangaben Battenfeld; Allendorf; Hessen
Zeitangabe 2.6.1858 - 11.1858
Quellenzeitangabe
Originaltext „Einer der bedeutendsten unter allen betrachteten Kometen war der von 1858. Zuerst am 2. Juni entdeckt, konnte man bald aus dem schwachen Licht und seiner langsamen Bewegung am Himmel schließen, daß er in einer ungeheuren Entfernung von uns aus sich befinde. Aber er rückte näher, und schon am 12. September betrug sein Schweif 2 1/2 Grad. Am 15./ 16. September hatte sein Kern bereits einen Glanz und eine Größe erreicht, daß er dem Planet Venus glich, wenn derselbe in seiner oberen Konjunktion mit der Sonne steht. Am 22. September abends stand dieser Himmelskörper etwa 10 Millionen Meilen von der Erde oder 12 3/4 Millionen Meilen von der Sonne entfernt. Den größten Grad der Helligkeit erreichte dieser Komet in den Tagen vom 4. bis 6. Oktober. An dem von Dünsten reinen Himmel Italiens war damals sein Schweif so lang, daß er im Osten schon wieder sichtbar wurde, nachdem kurz vorher sein Schweif im Westen untergegangen. Merkwürdig war noch bei diesem Kometen, daß sein Schweif, nachdem er am 11. Oktober auf 28 Grade verkürzt war, am 12. wieder auf 35 Grade wuchs.“
Bemerkungen Angabe stammt aus einer Abschrift (um 1865) der Battenfelder Kirchenbücher.
Bearbeitungsstand   04.06.2005
Beleg Norbert Henkel (Bearb.): Dorfbuch Allendorf (Eder). Beiträge zur Geschichte einer hessischen Gemeinde, Bielefeld 2004, S. 198.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 1602
Schlagworte Komet; Himmelserscheinung
Ortsangaben Goßfelden
Zeitangabe 1652
Quellenzeitangabe
Originaltext Beobachtung eines Kometen
Bemerkungen Pfarrchronik im ältesten Kirchenbuch von Goßfelden bei Marburg
Bearbeitungsstand   16.03.2006
Beleg Alfred Höck: Aus dem handschriftlichen Hausbuch eines hessischen Bauern, in: ZHG, Bd. 74 (1963), S. 195-198, hier S. 196.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 1603
Schlagworte Komet; Himmelserscheinung
Ortsangaben Goßfelden
Zeitangabe 1682
Quellenzeitangabe
Originaltext Beobachtung eines Kometen
Bemerkungen Pfarrchronik im ältesten Kirchenbuch von Goßfelden bei Marburg
Bearbeitungsstand   16.03.2006
Beleg Alfred Höck: Aus dem handschriftlichen Hausbuch eines hessischen Bauern, in: ZHG, Bd. 74 (1963), S. 195-198, hier S. 196.Alfred Höck: Aus dem handschriftlichen Hausbuch eines hessischen Bauern, in: ZHG, Bd. 74 (1963), S. 195-198, hier S. 196.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 1604
Schlagworte Komet; Himmelserscheinung
Ortsangaben Anzefahr
Zeitangabe 1811
Quellenzeitangabe
Originaltext "Im Jahr 1811 er schienn im monat mey an dem Himmel ein groser Commet Stern mitt einem ungeheure grose Schweif, welcher von Frankreich gegen abent auf ging und Stralte nach Rußland. aber im monat Sebtemb. wendet Sich der Stern um und gieng von Rußland auf und Stralte nach Frankreich. und dieser Stern machte die Nacht so hell als wie der mond und ist in ganz Europa gesehen worden. und über diesen Stern haben viele Gelehrte und Ast-Rolochen und Philisofen geurtheilt und geprofizeit, der eine dieß der andre Jenes; aber vergebens, dan niemand konde die almacht Gottes aus kründen."
Bemerkungen Hausbuch des Peter Jüngst aus Anzefahr.
Bearbeitungsstand   16.03.2006
Beleg Alfred Höck: Aus dem handschriftlichen Hausbuch eines hessischen Bauern, in: ZHG, Bd. 74 (1963), S. 195-198, hier S. 196.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 1620
Schlagworte Komet
Ortsangaben Hessen; Bottendorf
Zeitangabe 1743
Quellenzeitangabe
Originaltext „... den im Jahre 1743 hat ein Komet gestanden ...“
Bemerkungen aus Bottendorfer Chronik des Hanndaniel Geitz
Bearbeitungsstand   21.04.2006
Beleg Georg Junker: Rundum den alten Kirchturm. Ortschronik Cassdorf. Dorf und Gemarkung in Vergangenheit und Gegenwart, Homberg 1986, S. 114.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 1915
Schlagworte Schneedecke, hohe; Komet
Ortsangaben Gieselwerder
Zeitangabe 1.1744 - 31.3.1744
Quellenzeitangabe
Originaltext "... bis Ende März lag sehr viel Schnee. Während dieser Zeit konnte abends bis gegen 21 oder 22 Uhr ein "Comethstern" beobachtet werden."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   07.12.2006
Beleg Albrecht Deiß und Thomas Ende: Schicksale am Fluß. Aus den Kirchenbüchern der Weserdörfer Oedelsheim und Gieselwerder, in: 900 Jahre Gieselwerder. 1093-1993. Beiträge zur Orts- und Heimatgeschichte und zum Dorfleben, hrsg. vom Gemeindevorstand der Gemeind
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 2329
Schlagworte Komet
Ortsangaben Wommelshausen
Zeitangabe 1811
Quellenzeitangabe
Originaltext "Ein großer Komet den ganzen Sommer hindurch sichtbar."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   13.08.2007
Beleg Horst W. Müller (Bearb.): Wommelshausen. 1336-1986. Ein Dorfbuch, hrsg. vom Heimat- und Verschönerungsverein Wommelshausen e.V, Marburg, 2., überarb. und erg. Aufl. 1995, S. 66.
Bearbeiter Horst W. Müller
   
Eintrag 2368
Schlagworte Komet; Himmelszeichen
Ortsangaben Hartenrod
Zeitangabe 14.8.1719
Quellenzeitangabe
Originaltext 14. August 1719: "Abends zwischen 11 und 12 Uhr hat man alhier ein feuriges Luft zeichen wahrgenommen, welches ohngefehr ein halbe Viertelstund still gestanden, demnach sich wie eine Schlange sich ineinand gleichsam gewickelt und als Zertheilet."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   13.09.2007
Beleg Pfarrchronik Hartenrod
Bearbeiter Alexander Ceres
   
Eintrag 2592
Schlagworte Komet
Ortsangaben Veckerhagen
Zeitangabe 1858
Quellenzeitangabe
Originaltext "1858 war ein Stern oder Planet mit einem ungeheuer langen Schweif mehrere
Wochen des Abends sichtbar."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   24.01.2009
Beleg Willy Gerth: Wetter und Ernten vor etwa 100 Jahren in Veckerhagen, in: Veckerhagen - zwischen Weser und Reinhardswald. Die Geschichte eines Oberweserdorfes, Veckerhagen 1965, S. 178-185, hier S. 178.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 3409
Schlagworte Komet; Himmelserscheinung
Ortsangaben Fulda, Stadt
Zeitangabe 1627
Quellenzeitangabe
Originaltext "Anno 1627. jahr ist am himmell ein kommedtstern gesehen wordten"
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   24.02.2011
Beleg Die chronikalischen Aufzeichnungen des Fuldaer Bürgers Gangolf Hartung (1607–1666), in: Fuldaer Geschichtsblätter 9 (1910), S. 79.
Bearbeiter U. Volz
   
Eintrag 4013
Schlagworte Komet
Ortsangaben Lippoldsberg
Zeitangabe 13.12.1680 - 11.1.1681
Quellenzeitangabe
Originaltext "Anno 1680: […] hat sich den 13ten December gegen Orient ein großer Comet-Stern in Form einer Ruthe sehen lassen, dessen Strahlen gegen Occident gegangen, ist von Tag zu Tag größer geworden, und hat bis den 11ten Januar 1681 gestanden".
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   22.09.2013
Beleg Die Chronik des Lippoldsberger Amtsvogtes Itter von 1722, in: Jochen Desel: Das Kloster Lippoldsberg und seine auswärtigen Besitzungen, Melsungen 1967, S. 175–182, hier S. 178 f.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 4438
Schlagworte Komet; Trockenheit, große
Ortsangaben Grebendorf
Zeitangabe 1811
Quellenzeitangabe
Originaltext „Im Herbst des Jahres 1811 wurde ein Komet, auch Schwanzstern genannt, am nördlichen Himmel gesehen, welcher mit einem langen Schweife nach Südwest hinzeigte, und der, indes alle andere himmlische Lichter, als Sonne, Mond und Sterne, in immer gewohnter Weise von Osten nach Westen gehen, seinen Lauf von Westen nach Osten machte. Dieser Himmelsstern war lange Zeit nicht von unserer vaterländischen Welt gesehen worden, und man ging deshalb umso mehr hinaus und beobachtete und bewunderte ihn. Mit Anbruch der Nacht trat er hinter dem Königsberge hervor und entzog sich erst nach Mitternacht beim Greifenstein unserem Auge wieder. Und so eben wie er uns mit Anfang des Herbstes erschien und immer näher kam, Ebenso entfernte und verschwand er uns auch mit dessen Ende wieder. Sein schneller Lauf hatte ihn gar bald in die Räume weit entlegener Ferne geführt, und nur der Aberglaube wollte viel, sowohl Gegenwärtiges als auch Zukünftiges, in seinem Erscheinen ersehen haben. Er sollte es nehmlich sein, welcher an der großen Trockenheit dieses Jahres wie an den so häufig ausbrechenden Feuersbrünsten und der so heftig brennenden Kraft des Feuers dieses Herbstes schuld sey. Daß es nun auch sehr trocken war und viel und heftig brannte, ist gewiß, ob aber der jetzt am Himmel gestandene Komet mitgewirkt hat, läßt sich keineswegs behaupten noch erforschen.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   17.12.2017
Beleg Helmut Stück und York-Egbert König (Bearb.): Martin Menthe (1802–1889). Aufzeichnungen aus Grebendorf, Grebendorf [2015], S. 13.
Bearbeiter Jochen Ebert
   

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