Datensätze

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Eintrag 573
Schlagworte Missernte Winterfrüchte; früher Wintereinbruch; Missernte Grummet; Teuerung
Ortsangaben Grebenstein
Zeitangabe 1739 - 1740
Quellenzeitangabe
Originaltext "Es sind leyder! in diesem Jahr alhier die Winterfrüchte so schlecht gerathen, daß die meisten kein Korn mehr haben; Weil nun vorhin eine große armuth sich alhier geäußert, wozzu die theure Zeit im Vergangenen sommer [1739] kommen und daß das grummeth meistentheils wegen alzu früh eingefallenen winters verdorben, Solchemnach ist alhier ein erbärmliches lamentiren. Damit nun die Bürgerschafft in diesem elenden Zustande einiger maßen soulagiret werde; Alß gelanget an Königl. Fürstl. RenthC. unser unterthäniges Bitten an den Winterheure einen erlaß wiederfahren zu laßen".
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   01.12.2004
Beleg StAM, Best. 330 Grebenstein 39: Ratsprotokoll 1738-45, p. 49.
Bearbeiter Karin Gottschalk
   
Eintrag 1546
Schlagworte Missernte Heu; Missernte Grummet
Ortsangaben Treysa
Zeitangabe 1789
Quellenzeitangabe
Originaltext "1789 hat man in der ganzen Aue kein Heu und Grummet können machen, sondern ist fast alles stehen blieben."
Bemerkungen Eintrag aus der Familienbibel des Treysaer Metzgermeisters Johannes May (*1764).
Bearbeitungsstand   07.02.2006
Beleg Alfred Giebel: Aus einer alten Treysaer Familienbibel, in: Schwälmer Jahrbuch (1975), S. 54-57, hier S. 55.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 1551
Schlagworte Jahr, schlechtes; Missernte Grummet
Ortsangaben Treysa
Zeitangabe 1816
Quellenzeitangabe
Originaltext „Das 1816te Jahr ist an sich selbst ein naß Mißjahr gewesen. Die Aue ist dreimal hart überschwemmt, so daß fast kein Heu, was nutz, gemacht ist. Zu Bartholomäi (24. August) ist erst Heu gemacht, Grummet wenig."
Bemerkungen Eintrag aus der Familienbibel des Treysaer Metzgermeisters Johannes May (*1764).
Bearbeitungsstand   15.01.2009
Beleg Alfred Giebel: Aus einer alten Treysaer Familienbibel, in: Schwälmer Jahrbuch (1975), S. 54-57, hier S. 56.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 1560
Schlagworte Sommer, regnerischer; Früchte nass geerntet; Winterfelder konnten nicht ausgestellt werden; Missernte Grummet
Ortsangaben Treysa
Zeitangabe 1829
Quellenzeitangabe
Originaltext „1829 hat es den ganzen Sommer fast alle Tag geregnet, so daß die Früchte alle naß nach Hause sind kommen. Viel Saatland hat gar nicht können besäet werden. Das Grummet ist wenig oder gar keins gemacht von wegen dem vieln Regenwetter."
Bemerkungen Eintrag aus der Familienbibel des Treysaer Metzgermeisters Johannes May (*1764).
Bearbeitungsstand   07.02.2006
Beleg Alfred Giebel: Aus einer alten Treysaer Familienbibel, in: Schwälmer Jahrbuch (1975), S. 54-57, hier S. 56.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 3444
Schlagworte Trockenheit, langanhaltende; Missernte Heu; Missernte Grummet; Futtermangel; Vieh musste abgeschafft werden; Getreideernte, mittlere; Kartoffelernte, mittlere
Ortsangaben Tann
Zeitangabe 1893
Quellenzeitangabe
Originaltext „Durch lange anhaltende Trockenheit war das Jahr 1893 für die Landwirtschaft sehr ungünstig. Die ältesten Leute hier können sich einer solchen Trockenheit nicht entsinnen. So sind z.B. Kartoffeln, welche ich am 15. Mai hatte legen lassen, wegen Regenmangels erst im August aufgegangen. Nur der Roggen und die Kartoffeln gaben einen mittleren Ertrag. Heu und Hafer dagegen gab es nur auf ganz feuchten Grundstücken. Auf den beiden Schweerwiesen, auf welchen ich sonst wenigstens einen starken Wagen voll Heu bekam, gab es nur zwei Kötzen voll Heu. Da im August es etwas Regen gab, fiel die Grummeternte etwas besser aus. Wegen des großen Futtermangels mußte viel Vieh abgeschafft werden.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   24.02.2011
Beleg Manfred Blumenhofer: Feuer und Wasser, in: 650 Jahre Tann 1355–2005, Geschichte und Brauchtum eines hessischen Dorfes im Besengrund. hrsg. von dem Festausschuss Tann (Arbeitskreis Chronik), Ludwigsau, 2005, S. 372–376, hier S. 372f.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   

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