Datensätze

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Eintrag 3199
Schlagworte Dürre; Missernte Roggen; Mühlenstillstand; Brotmangel; Teuerung
Ortsangaben Eichelsdorf
Zeitangabe 1719
Quellenzeitangabe Herbst
Originaltext "1719 berichtet man von einer großen Dürre im Herbst, dass das Korn verdörrt. Die Mühlen stehen still, es gibt kein Brot und darob eine große Teuerung."
Bemerkungen Text von Oliver Lein unter Verwendung von: 800 Jahre Eichelsdorf 1187-1987, zusammengestellt von Hans- Werner Knaus und Bruno Plitzkow auf Basis der Sammlung des Heimatforschers Wilhelm Würz.
Bearbeitungsstand   22.07.2009
Beleg http://www.nidda-eichelsdorf.de/eichelsdorf.html [22.07.2009]
Bearbeiter Dieter Wunder
   
Eintrag 4083
Schlagworte Missernte Wein; Hagel; Missernte Roggen
Ortsangaben Hochstadt
Zeitangabe 29.5.1597
Quellenzeitangabe
Originaltext 29. Mai 1597: "hat das Wetter Wein und Korn erschlagen, und das Achtel hat 3 Gulden gegolten"
Bemerkungen Aufzeichnungen von Konrad Appel aus Hochstadt
Bearbeitungsstand   14.10.2013
Beleg Auszug eines im Manuscript vorhanden und vom Jahre 1563 bis 1617 geführten Jahr- und Tage-Buchs von Hochstadt, in: Hanauisches Magazin 1 (1778), S. 17–24, hier S. 18.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 4477
Schlagworte Witterung; Regen; Heu, verfaultes; Heuernte, verspätete; Brotmangel; Missernte Roggen; Weizenernte, verspätete; Ausstellung Winterfeld, verspätete; Ernte Sommerfeld, verspätete; Krummet, Missernte
Ortsangaben Wonsheim
Zeitangabe 1816
Quellenzeitangabe
Originaltext „Die Witterung vom Frühling an bis den 1. May [1816] war so ziemich gut aber doch immer kalt dabay, vom 1. May an hat es Tag für Tag geregnet, daß das Kleeheu alles im Felde verfault ist, auf den Johannestag noch keines geerntet war. Um Jakobitag hat es am Rand gestanden, daß bei vielen Haushaltungen Brotmangel gegeben hat. Wegen dem vielen Regenwetter war kein Korn heimzubringen. Nachgehends ist die Emdt mit vieler Müh und doch langsam eingetan werden und ist in unsrer Gemark noch im Oktober Weitzen draus gewesen aber in den Waldgemarkungen noch sehr viel, denn auch der Hafer, Erbsen, Wicken, Kleesamen mehrenteils ist nicht eingetan werden. Das Krumet ist zum Teil stehen geblieben, und was abgemacht worden, ist verfault. Die Herbstsaat ist beschwerlich und mit vieler Mühe ausgesäet worden wegen dem sehr vielen Regenwetter. Die Kartoffeln, Gelbrüben und sonstiges Gepflänz ist mit vieler Mühe und doch sehr langsam eingetan worden. Die Gelbrüben sind auch sehr viele bis nach dem Neujahr 1817 im Feld geblieben.“
Zitiert aus den Aufzeichnungen des Großvaters von Heinrich Bechtolsheimer von dems. in: Der Südwesten Rheinhessens in der geschichtlichen Zeit, in: Rheinhessen in seiner Vergangenheit, 2. Band, Mainz 1923
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   22.05.2018
Beleg Gensinger Chronik 768–1968. Beiträge aus Kultur und Geschichte der Gemeinde, hrsg. v. d. Gemeindeverwaltung Gensingen, Gensingen 1968, S. 40.
Bearbeiter Gerhard Remmet
   

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