Datensätze

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Eintrag 451
Schlagworte Witterung; Nachtfrost
Ortsangaben Kassel
Zeitangabe 13.5.1632 - 2.6.1632
Quellenzeitangabe
Originaltext "mehrenteils hell Wetter m. Frost, Nachtfröste ungewöhnlich"
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   02.11.2004
Beleg Lenke: Klimadaten, S. 30.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 636
Schlagworte Witterung; Nachtfrost
Ortsangaben Kassel
Zeitangabe 25.2.1638 - 10.3.1638
Quellenzeitangabe
Originaltext "schön, Nachtfröste"
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   24.02.2011
Beleg Lenke: Klimadaten, S. 35.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 834
Schlagworte Nachtfrost
Ortsangaben Rotenburg
Zeitangabe 21.3.1641 - 27.3.1641
Quellenzeitangabe
Originaltext "hell, Nachtfröste"
Bemerkungen Wetteraufzeichnungen des Landgrafen Hermann IV.; Datumsangaben sind durch Zugabe von 10 Tagen vom Julianischen auf den Gregorianischen Kalender umgerechnet.
Bearbeitungsstand   24.02.2011
Beleg Lenke: Klimadaten, S. 38.
Bearbeiter Benjamin Brandt
   
Eintrag 964
Schlagworte warm; Nachtfrost
Ortsangaben Rotenburg
Zeitangabe 31.3.1644 - 3.4.1644
Quellenzeitangabe
Originaltext "warm, Nachtfrost."
Bemerkungen Wetteraufzeichnungen des Landgrafen Hermann IV.; Datumsangaben sind durch Zugabe von 10 Tagen vom Julianischen auf den Gregorianischen Kalender umgerechnet.
Bearbeitungsstand   08.07.2005
Beleg Lenke: Klimadaten, S. 40
Bearbeiter Kazim Eruensal
   
Eintrag 2106
Schlagworte Nachtfrost; Obst erfroren
Ortsangaben Bilstein
Zeitangabe 28.9.1606
Quellenzeitangabe
Originaltext "Es ist die vergangene nacht grausam kalt gewesen, das der mehrer teil obs erfroren."
Bemerkungen Tagebucheintragung des Bilsteiner Drosten Caspar von Fürstenberg (1545-1618)
Bearbeitungsstand   15.04.2007
Beleg Alfred Bruns: Die Tagebücher Kaspars von Fürstenberg. Teil 1: 1572-1599, Teil 2: 1600-1610, Münster 1985.
Bearbeiter Dr. Tobias A. Kemper
   
Eintrag 2202
Schlagworte Hitze; Kälte; Nachtfrost
Ortsangaben Friedberg
Zeitangabe 30.4.1761
Quellenzeitangabe
Originaltext „1761 April 30. „Ist seit acht Tag wieder sehr kalt worden nach der großen Hitze. Heinte Nacht sind die neue Rebschößling an einem meiner Weinstöcke sämtlich erfroren. Item die Nußbäum. Auch viele Kornähren.““
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   13.07.2007
Beleg Ferdinand Dreher: Kulturgeschichtliches aus dem Tagebuch des 1793 verstorbenen Friedberger Augustinerschulrektors L. E. Langsdorff 1755-1763. In: Hessische Chronik. Monatsschrift für Familien- und Ortsgeschichte in Hessen und Hessen-Nassau. Bd. 6 (1917),
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2264
Schlagworte Kälte; Nachtfrost; Schnee
Ortsangaben Stausebach
Zeitangabe 4.1658
Quellenzeitangabe
Originaltext „In disem Jahr den 22ten Aprillis den Aben umb 5 Uhr hatt es ein großen Schne geworfen und des Nachts hart gefrohren, groß Eisen uff den stillstehente Wäsern, den 23ten dises gegen Abend ein wenig geregnet und die Nacht wider hart gefrohren, den 24. dises desgleichen, den 25ten dises auch hart gefroren. Ist gantz ein kalte Zeitt geweßen, das die Leuth nicht haben können ackern. Des Morgens den gantz Monadt Aprill ein gantz kalte Zeitt und ein durer haller Wind am Tag, und uff den alten Walburgetag hatt es fein warm geregnet und ist darnach gutt Weter worden und das liebe Korn sich wider etwas bekomen, dan es stund gar schlecht an villen Orten.“
Bemerkungen In der Origianlchronik S. 138f.
Bearbeitungsstand   15.07.2007
Beleg Wilhelm A. Eckhardt (Hrsg.): Bauernleben im Zeitalter des Dreißigjährigen Krieges. Die Stausebacher Chronik des Caspar Preis 1636-1667. Beiträge zur hessischen Geschichte 13. Marburg 1998, S. 87.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2277
Schlagworte Schnee; Kälte; Nachtfrost
Ortsangaben Stausebach
Zeitangabe 1.1665 - 4.1665
Quellenzeitangabe
Originaltext „Im Jahr 1665 hatt es nach Weinachten 37 Schne geworfen, das auch den 16. und 17. Tag Marty allen Tag einen großen Schne geworfen und auch den 20. Tag dieses den halben Tag geschneiet und gar ein große Schne geworfen. Die Schne haben alle uffeinander gelegen, keinmal abgangen, auch an etliche Örtern gar noch den gantzen Marty gelegen, das sich die Windersatt uff etlichen Ackern gar sehr verlohren. Was fur ein Jahr geben wird, das weiß der liebe Gott. Es hatt auch im Apprill alle Nacht Eiß gefrohren.“
Bemerkungen In der Originalchronik S. 178
Bearbeitungsstand   16.07.2007
Beleg Wilhelm A. Eckhardt (Hrsg.): Bauernleben im Zeitalter des Dreißigjährigen Krieges. Die Stausebacher Chronik des Caspar Preis 1636-1667. Beiträge zur hessischen Geschichte 13. Marburg 1998, S. 98.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 3048
Schlagworte Trockenheit; Nachtfrost
Ortsangaben Lauterbach
Zeitangabe 5.1764
Quellenzeitangabe
Originaltext "Der Maj Monath ware in diesem Jahr unfruchtbar, es hat in demselben gar nicht geregnet. Tag for Tag wehete der Ost=Wind sehr stark, dabey schiene die Sonne den gantzen Tag. Daher es denn kame, daß die Winther=Frucht am Stroh sehr kurtz und dünn wuchse. Auf die Pfingsten muß man wegen des kalten Windes und wegen der Nacht=Frösten Abens und Morgens noch warme Stuben machen. Zu Ausgang des Maj besorgte man schon wegen der Dörre einigen Mangel der Winther=Früchten. Auch konnte die Somer=Frücht wegen der Dörre nicht aufgehen."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   18.06.2009
Beleg Jean Louis Tilleur: Chronica (1762-1787, 1799-1805). Stadtnachrichten einer weltbürgerlichen Enzyklopädie. Ausgewählt und eingeleitet von K.-A. Helfenbein. Lauterbacher Sammlungen, Heft 81, 1996, S. 24.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 3236
Schlagworte Nachtfrost; Witterungsverhältnisse; Frostschäden an Kartoffeln; Frostschäden an Laubbäumen
Ortsangaben Hersfeld
Zeitangabe 13.5.1882
Quellenzeitangabe
Originaltext "13. Mai [1882]: Pankratius und Servatius soll man nie unterschätzen: letzte Nacht ist der Thermometer unter Null heruntergegangen, sodass die Kartoffelsträucher und das junge Laub vielfach erfroren sind.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   27.08.2009
Beleg Louis Demme: Nachrichten und Urkunden zur Chronik von Hersfeld, Bd. 4, zusammengestellt und bearbeitet von Dieter Handtke, Bad Hersfeld 2006, S. 41.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 3326
Schlagworte Nachtfrost
Ortsangaben Hersfeld
Zeitangabe 16.11.1885
Quellenzeitangabe
Originaltext „16. November [1885]: Vergangene Nacht 5 Grad Kälte.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   26.11.2009
Beleg Louis Demme: Nachrichten und Urkunden zur Chronik von Hersfeld, Bd. 4, zusammengestellt und bearbeitet von Dieter Handtke, Bad Hersfeld 2006, S. 111.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 3404
Schlagworte Nachtfrost; Frostschäden an Obstbäumen; Frostschäden an Getreide; Frostschäden an Weinstöcken; Frostschäden an Gartengewächsen
Ortsangaben Fulda, Stadt; Fulda, Gegend; Franken
Zeitangabe 26.5.1626
Quellenzeitangabe
Originaltext "Auch ist den 26. may [1626] umb Fulda in der nacht kirschen, epffell. biren undt ander opst mehr, wie auch etliche weinstuck, das korn und gartengewäsch mehrentheilsch erfrohren, wie auch der weinstock im Franckenlandt mehrenteils auch erfrohren."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   24.02.2011
Beleg Die chronikalischen Aufzeichnungen des Fuldaer Bürgers Gangolf Hartung (1607–1666), in: Fuldaer Geschichtsblätter 9 (1910), S. 69.
Bearbeiter U. Volz
   
Eintrag 3567
Schlagworte Nachtfrost; Hochwasser, Rückgang; Keller, überflutete; Schäden durch Überschwemmung
Ortsangaben Hanau; Main, Fluss
Zeitangabe 29.2.1784
Quellenzeitangabe
Originaltext "In der Nacht war Frost, welcher das Wasser so niederdrückte, daß fast nichts mehr auf dem Kirchenplatze zu sehen war, und so wurden die Predigten Vor- und Nachmittags abgehalten. Aber unter dem Nachmittagsgottesdienste fand sich das Gewässer, das mit dem Eisgang von den Oberländern herabkam, wieder ein, so daß viele Leute aus der Kirche mit Beschwerlichkeit wieder nach Haus kommen konnten. Binnen einer Stnnde drang das Wasser auch in diejenigen Straßen und Keller, die bisher noch davon frei geblieben waren. Die Hauptwache, die vom Hospitaltorschon am Freitage auf Wagen hereingebracht, und unter dem Komödienhause versetzt worden war, konnte auch da vor dem zudringenden Wasser nicht länger ausdauern, und retirirte sich nach dem Neustädter Rathhaus ... Das Gewässer nahm indessen durch die Straßen immer zu. In einigen niedrigen Gassen ist es den Leuten durchs untere Stockwerk gegangen, die sich höher hinauf flüchten musten, und einige Tage in großer Verlegenheit eingesperret saßen. Man kam mit Kähnen und Floßen so viel zu Hülfe al s möglich war, nur konnte man deren nicht genug haben. Vornehme und Niedrige haben sich rühmliehst bestrebt, den Nothleidenden zu helfen, obgleich auch manche vom Pöbel kaltblütig zusehen konnten. Das Vieh wurde aus den Straßen, wo es Noth hatte, in sichrere örter hingebracht. Alle Keller" auch die, wo sonst bei großen Fluthen nie Wasser eingedrungen war, standen jetzt voll, und es war gut, daß die meisten Eigenthümer vorher,ihre Fässer hatten sprießen lassen. Doch haben verschiedene Kaufleute und auch andere, bei dieser Noth viel Schaden gelitten."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   16.07.2011
Beleg J . C. Stockhausen über das Hochwasser des Jahres 1784, in: Hanauisches Magazin 7 (1784), S.107.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 3618
Schlagworte Nachtfrost; Frostschäden an Weinstöcken
Ortsangaben Kesselstadt
Zeitangabe 28.4.1861 - 29.4.1861
Quellenzeitangabe
Originaltext "… erfroren [im Schlossgarten Philippsruhe; J.E.] bei einer Temperatur von 3 1/2 Grad in der Nacht vom 28. zum 29.April 1861 alle jungen Triebe der Weinstöcke in der Philippsruher Gärtnerei und vereitelten dadurch die Aussicht auf eine gute Weinlese."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   22.04.2012
Beleg Klaus Hoffmann: Die Schloß- und Parkanlagen von Philippsruhe im 19. Jahrhundert unter besonderer Berücksichtigung der beiden Umgestaltungsphasen von 1826–29 und 1875–80, in: Hanauer Geschichtsblätter 32 (1994), S. 81.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 3816
Schlagworte bewölkt; 9° R; Nachtfrost; Frostschäden; Bohnen; Gurken; Kartoffeln
Ortsangaben Lichtenau
Zeitangabe 31.5.1890
Quellenzeitangabe
Originaltext "Bewölkt, 9°; nachts Frost, sodaß Bohnen, Gurken u. Kartoffeln größtenteils erfroren"
Bemerkungen Die Angaben beziehen sich auf die allgemeine Himmelsansicht. Der Thermometerstand nach Reaumur ist stets in der Mittagszeit im Schatten angegeben.
Bearbeitungsstand   29.12.2012
Beleg Stadtarchiv Hess. Lichtenau, 11, Konvolut 4, Faszikel 3, zitiert nach: Agnes Huck: Das Wetter vor hundert Jahren. Lichtenauer Wetterstatistik, in: Reichenbacher Blätter 7 (1989), S. 125–137, hier S. 130.
Bearbeiter Jochen Ebert
   

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