Datensätze

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Eintrag 2359
Schlagworte Nordwind; Trockenheit; Hochnebel; Dürre
Ortsangaben Holzhausen
Zeitangabe 26.5.1847 - 8.6.1847
Quellenzeitangabe
Originaltext "heute am 8. Juni hat das Korn ausgeblüht, ist mit über Mannes Höhe, theils 8 - 9 Fuß hoch. Alle Saaten stehen hoffnungsvoll, wenn nur die seit 14 Tagen andauernden Nordwinde, mit Höhenrauch [Hochnebel] und Dürre verbunden, die Erwartungen nicht [unleserlich] zunichte machen"
Bemerkungen Eintragungen des Pfarrers Wilhelm Dornseiff
Bearbeitungsstand   13.09.2007
Beleg Gudrun Brose: 750 Jahre Holzhausen am Hünstein. Ein Dorfbuch, Holzhausen am Hünstein, 2., überarb. u. erw. Ausg.. 2004, S. 43.
Bearbeiter Horst W. Müller
   
Eintrag 2600
Schlagworte Nordwind
Ortsangaben Veckerhagen
Zeitangabe 5.1860
Quellenzeitangabe
Originaltext "... im Mai [1860] wieder bei Nordwind ..."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   24.01.2009
Beleg Willy Gerth: Wetter und Ernten vor etwa 100 Jahren in Veckerhagen, in: Veckerhagen - zwischen Weser und Reinhardswald. Die Geschichte eines Oberweserdorfes, Veckerhagen 1965, S. 178-185, hier S. 178.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 2896
Schlagworte milder Winter; Kälte; Nordwind
Ortsangaben Herborn
Zeitangabe 1721
Quellenzeitangabe
Originaltext Wie der Schluß des vorigen, so war der Anfangsmonat dieses Jahres durchaus warm und neblicht. Die Tulipanen und Narzissen waren bis zum Blumenkopf geschossen und der sogenannte Kornlattig hatte zu Anfang Febr. Stengel getrieben. Zu Ende Febr. und März weheten kalte Nordwinde. Diesen Winter durch gab es ungewöhnlich viele Nordlichter. Der Sommer war gut und die Erndte im Herbste sehr reichlich. Im Spätherbste thaten die Feldschnecken und Mäuse grosen Schaden.
Anecd. Am 2ten Jänner ließ der Bürger und Metzger Meister Jacob Jüngst zu Herborn viele Hämmel in der Dille waschen und auf der sogenannten Bürgermeisterwiese scheren.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   10.04.2009
Beleg Johann Hermann Steubing: Topographie der Stadt Herborn. Marburg 1792, S. 25.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 3766
Schlagworte schön; klar; Nordwind; 10° R
Ortsangaben Lichtenau
Zeitangabe 30.3.1890
Quellenzeitangabe
Originaltext "Schön u. klar bei etwas kühlem Nordwind, ca. 10° Wärme"
Bemerkungen Die Angaben beziehen sich auf die allgemeine Himmelsansicht. Der Thermometerstand nach Reaumur ist stets in der Mittagszeit im Schatten angegeben.
Bearbeitungsstand   30.12.2012
Beleg Stadtarchiv Hess. Lichtenau, 11, Konvolut 4, Faszikel 3, zitiert nach: Agnes Huck: Das Wetter vor hundert Jahren. Lichtenauer Wetterstatistik, in: Reichenbacher Blätter 7 (1989), S. 125–137, hier S. 128.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 3989
Schlagworte trübe; Nebel; Nordwind; Schneefall
Ortsangaben Kassel
Zeitangabe 4.3.1782
Quellenzeitangabe
Originaltext "Meine Neugier indessen trieb mich dennoch beim trübsten Wintertage in den auf engländische Art angelegten Garten. Die dicke Luft hatte den Winterkasten gänzlich umschleiert und selbst den oben auf selbigem befindlichen Herkules in dichte Nebel gehüllt. In Gesellschaft meines damaligen Reisebegleiters C** durchlief ich, unerachtet der Nordwind die schwangern Schneewolken gegen die Felsen peitschte, die dädalischen entkleideten Gänge des Gartens."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   03.03.2013
Beleg Neue Reisebemerkungen in und über Deutschland. Von verschiedenen Verfassern, Band 2, Halle 1786, S. 111.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 4141
Schlagworte Nordwind; Sturm; Schneegestöber, starkes; Kälte, heftige; Schneehöhe 30–40 Schuh; Schnee, festgefrorener
Ortsangaben Rhön; Kreuzberg; Haselbach; Bischofsheim
Zeitangabe 19.2.1816 - 2.3.1816
Quellenzeitangabe
Originaltext "Aber in der Nacht vom 19 Febr. tobten die wüthigsten Nordwinde mit starkem Schneegestöber heran, und die heftigste Kälte verbreitete sich nun über unsern Kreuzberg und seine Umgebungen. Die ältesten Klostergeistlichen, Männer von 70-80 Jahren können sich noch keiner so fürchterlichen Kälte aus der Vorzeit entsinnen, und behaupten, daß ein so hoher Schnee noch nie auf dem Kreuzberge gelegen sei. Die Fenster der Kirche und des 2ten Stockwerkes im Kloster gegen Nord=Osten sind ganz zugeschneit, und die Hunde gehen wieder bequem über die Klostermauern ins Freie. Im Winter 1814 ragten doch die Bäume des Waldmantels gegen Sandberg noch über den Schnee hervor: aber heuer im Febr. 1816 gehen die Leute auf dem 30-40 Schuh hohen und festgefrornen Schnee über die unsichtbaren Bäume und Büsche weg. Natürlich ist nun das Kloster auf mehrere Tage unzugangbar, und um demselben nur etwas Luft zu machen, muß wirklich die Gemeinde des Dorfes Haselbach durch Frohnarbeit einen Weg nach Bischofsheim öffnen. Alle Bewohner des Klosters versichern, daß sie noch nie so stürmische Tage und so grimmige Kälte erlebt haben, als die vom 18 Febr. bis 2 März 1816, und sie, (sic!) wundern sich nur, daß der Nordwind nicht das ganze Dach des Klosters zertrümmert hat."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   16.11.2014
Beleg Beschreibung des heiligen Kreuzberges und seiner Umgebungen, in Hinsicht auf die Erzeugnisse und Schönheiten der Natur, mit statistischen, geschichtlichen und religiösen Bemerkungen von Franz Nikolaus Baur, Dom=Vicar zu Würzburg, gedruckt auf Kosten der Freunde des Verfassers bei Johann Stephan Richter, Würzburg 1816, Nachdruck 1988, S. 61–62
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   

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