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Eintrag 1480
Schlagworte Orkan
Ortsangaben Marburg; Fritzlar
Zeitangabe 1866 - 1880
Quellenzeitangabe
Originaltext „An Orkanen hat Marburg in den betreffenden 15 Jahren drei aufzuweisen, 1) am 7. December 1868 aus W, 2) am 12. März 1876 aus SW, 3) am 11. April 1878 aus NNO. Der erste bewirkte bekanntlich den Einsturz des Domthurmes zu Fritzlar; durch den zweiten wurde der auf dem Ortenberge (Spiegels-Lust) bei Marburg erbaute Aussichtsthurm zu Fall gebracht. Als Anmerkung zu den Beobachtungen des 12. März 1876 lesen wir: »Dieser Orkan hat in Hessen und besonders in der Gegend von Marburg bedeutenden Schaden gethan, und lässt sich annehmen, dass er als Summe von einzelnen Boen oder Stössen aufzufassen ist. Denn man findet ziemlich unmittelbar aneinander liegende Waldstrecken, von denen eine verschont geblieben ist, die benachbarte aber niedergeworfen wurde. Ich habe Waldstrecken und zwar Kiefern – und Fichtenwälder gesehen, welche zu zwei Dritteln umgeworfen wurden.«“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   04.01.2006
Beleg Adolf Linz: Klimatische Verhältnisse von Marburg auf Grund fünfzehnjähriger Beobachtungen an der meteorologischen Station daselbst. Marburg 1886, S. 15.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 1904
Schlagworte Orkan
Ortsangaben Marburg; Dagobertshausen
Zeitangabe 18.7.1841
Quellenzeitangabe
Originaltext Erinnerung an die tausendjährige Eiche bei Dagobertshausen, welche am 18. Juli 1841*) den Todesstoß durch einen Sturm erhielt.

Bevor uns 50 Jahre schwanden
Zog oftmals ich zum Ort hinaus,
Wo eine Eiche hat gestanden
Nicht fern von Dagoberts Haus.

Ihr war, wie alte Sagen melden,
Eintausend Jahr die Lebenszeit.
Gleich der von Bonifaz gefällten
Dem starken Donnergott geweiht.

Ein halb Jahrhundert ist verschwunden,
Daß unsre Eiche fand ihr Ziel,
Daß sie nach oft geschlagnen Wunden
Gepeitscht vom Sturme niederfiel.

Zur Jugendzeit sah Christenheere
Vorbei sie wider Sachsen ziehn,
Heimkehren mit dem blutgen Speere,
Indeß besiegt die Heiden fliehn.

In ihrem kühlen Schatten ruhte
Ein Pilger oft und Wandersmann,
Der dann gestärkt mit heiterm Mute
Zog fürder die beschnittne Bahn.

Wie manches Vöglein, das bedrohte
Falk oder Habicht mit dem Mord,
Fand seine Rettung von dem Tode
In einem sichern Neste dort!

Wie oft erkor die grünen Zweige
In ihrem Heim Frau Nachtigall,
Die, wenn der Tag ging spät zur Neige,
Hier flötete den süßen Schall.

Zuletzt ohn’ alle Pietäte,
Ward sie, vom Alter ausgeschält,
Zur Wohnung und unsaubern Stätte
Zwei Borstentieren auserwählt.

Die während oben Vöglein sangen,
Einmischten eklen Schauerton,
Bis mit dem Messer kam gegangen
Ein Mann und gab verdienten Lohn.

Der Sturmwind kam, nahm diese Schande
Und hat ein gutes Werk getan,
Bedrückt durch langer Jahre Bande
Kam ihr des Alters Schwachheit an.

Und welche grimme Macht ist eigen,
Zerstörung bringend, bösen Sturm,
Hat mancher Sturz uns wollen zeigen,
Wer denkt nicht an den Siegesturm?

Kaum weiß man noch das Fleckchen Erde,
Wo unser Baum stand 1000 Jahr,
Kaum, welcher Tag ihn einst zerstörte,
Das wunderbare Exemplar.


*) Nach Ritters zuverlässigen meteorologischen Aufzeichnungen war dieser Orkan am 18. Juli und nicht wie in Vilmars hessischer Chronik steht am 18. Juni. Ein Bild dieser Eiche befindet sich in dem von Carl Wilhelm Justi (weiland Superintendent, Professor [] in Marburg) herausgegebenen Jahrbuch „Die Vorzeit“, Jahrgang 1821, wo derselbe Seite 316 auch schreibt: Wollt ihr, deutscher Art und deutschen Sinnes, herrlichstes Abbild, das Gott zwischen Himmel und Erde aufgestellt hat, sehen, so geht gen Dagobertshausen und schaut nach am Dorfe eine Eiche, hoch und hehr, und von solchem erstaunlichen Umfange, daß ihr werdet sagen müssen: Solch’ eine Eiche sahen wir nie! Diese tausendjährige heilige Gottes-Eiche, worunter Deutschlands Schutzgeist ehemals sein Wesen hatte, ist ,weil sie unten hohl war ,gegen die Mitte des 18. Jahrhunderts für den Schweinehirten des Dorfes zum Schweinestall gemacht worden. O ökonomischer Sinn und Geist des Jahrhunderts, was vollbringst du nicht für Werke! Oben singen nun die Nachtigallen in den grünen Zweigen, und unten hausen Schweine. - Noch immer treibt diese uralte Eiche Blätter und Zweige, und erneuert alljährlich das beschimpfte Andenken einer ehrwürdigen vaterländischen Vorzeit.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   23.08.2006
Beleg Oberhessische Zeitung, No. 166, 18.7.1891.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 1905
Schlagworte Orkan
Ortsangaben Dagobertshausen; Marburg
Zeitangabe 18.7.1841
Quellenzeitangabe
Originaltext „Vor dem Wall stand ehemals eine uralte und starke Eiche, die hohl war und als Schweinestall von einem Hirten benutzt wurde. Ein Orkan zerstörte das Naturdenkmal am 18. Juli 1841. Dr. K. W. Justi schrieb darüber in seinem wertvollen Werkchen „Die Vorzeit“ vom Jahre 1821 unter der Ueberschrift „Oekonomischer Sinn und Geist des Jahrhunderts“ wie folgt: „Wollt ihr, deutscher Art und deutschen Sinnes, herrlichstes Abbild, das Gott zwischen Himmel und Erde aufgestellt hat, sehen – so geht gen Dagobertshausen und schaut nach am Dorfe – eine Eiche, hoch und hehr, und von solchem erstaunlichen Umfange, daß ihr werdet sagen müssen: „solch’ eine Eiche sahen wir nie! Diese tausendjährige heilige Gottes-Eiche, worunter Deutschlands Schutzgeist ehemals sein Wesen hatte, ist – weil sie unten hohl war – gegen die Mitte des 18. Jahrhunderts – für den Schweinehirten des Dorfes – zum Schweinestall gemacht worden. O ökonomischer Sinn und Geist des Jahrhunderts! Was vollbringst du nicht für Werke! - - Oben singen nun die Nachtigallen in den grünen Zweigen, und unten hausen Schweine. Noch immer treibt diese uralte Eiche Blätter und Zweige, und erneuert alljährlich das beschimpfte Andenken einer ehrwürdigen vaterländischen Vorzeit!“ – Wie wir sahen, ist die prächtige Eiche 1841 zerstört worden. Justis Werk bietet noch ein schönes Bild von dem gewaltigen Baum.“
Bemerkungen Von Lehrer Pez, Herbertshausen
Bearbeitungsstand   23.08.2006
Beleg Oberhessische Blätter, Wöchentliche Unterhaltungsbeilage zur Oberhessischen Zeitung, Nr. 4, Februar 1931.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 1922
Schlagworte Orkan
Ortsangaben Hessen; Frankenberg
Zeitangabe 8.9.1424
Quellenzeitangabe
Originaltext „Heftiger Orkan zwischen dem Rhein und der Weser, welcher die Wälder verwüstete und namentlich in Frankenberg viel Schaden anrichtete.“
Bemerkungen Kalender unklar
Bearbeitungsstand   14.01.2007
Beleg August Friedrich Christian Vilmar: Hessische Chronik. Wiederabdruck des in dem „hessischen Volksfreunde“ erschienenen Geschichtskalenders in chronologischer Ordnung. Marburg 1855, S. 13.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 1934
Schlagworte Orkan
Ortsangaben Hessen; Langendorf
Zeitangabe 25.7.1491
Quellenzeitangabe
Originaltext „Heftiger Orkan, welcher in vielen Gegenden die größten Verwüstungen anrichtete und in Hessen unter andern in dem Dorfe Langendorf bei Gemünden die Kirche, so wie alle Häuser, Scheunen und sonstigen Gebäude gänzlich zertrümmert, mit Ausnahme eines einzigen geringen Häuschens, in welches man die Kinder des Dorfes in Sicherheit gebracht hatte.“
Bemerkungen Kalender unklar
Bearbeitungsstand   14.01.2007
Beleg August Friedrich Christian Vilmar: Hessische Chronik. Wiederabdruck des in dem „hessischen Volksfreunde“ erschienenen Geschichtskalenders in chronologischer Ordnung, S. 24.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 1939
Schlagworte Sturm; Orkan
Ortsangaben Hersfeld
Zeitangabe 19.2.1807 - 20.2.1807
Quellenzeitangabe nachts
Originaltext In der Nacht vom 19./20.Februar 1807 stürmte es heftig. Laut Angaben von Oberleutnant Lingg habe die Nacht einem schrecklichsten Sturm, einem wahrhaften Orkan geglichen, der fürchterlich wütete und die Idee von Lingg, am nächsten Morgen nur ausgewählte Häuser anzuzünden, ohne jedoch die ganze Stadt einzuäschern, unausführbar erschienen ließ. Zwischen 3-4 Uhr habe sich der Sturm gelegt, das Firmament sei im Glanze des reinen Sonnenlichtes erschienen, und der Wind hätte sich in den Schoß einer heiteren Luft gelegt (s.S.161).
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   06.04.2007
Beleg Beate Elisabeth Schwarz und Gerhard Kraft: Hersfeld in der napoleonischen Zeit und die Ereignisse um Lingg von Linggenfeld von 1806/07, Stadt Bad Hersfeld, 2006.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 2230
Schlagworte Gewitter; Hagel; Orkan
Ortsangaben Darmstadt
Zeitangabe 26.10.1824
Quellenzeitangabe
Originaltext „Am 26. Oktober 1824 stieg in der Gegend von Darmstadt, gegen Abend, ein Gewitter auf, das theilweise von Hagel und einem wahren Orkan begleitet war.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   14.07.2007
Beleg Georg Wilhelm Justin Wagner: Hessisches Volksbuch oder Merkwürdigkeiten aus dem Vaterlande. Darmstadt 1834, S. 107.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2470
Schlagworte Orkan; Sturm; Gewitter; Erdbeben
Ortsangaben Hessen
Zeitangabe 12.1.1552
Quellenzeitangabe
Originaltext "... am 12. Januar [1552; J.E.], wüthete ein furchtbarer Orkan zwischen 12 und 1 Uhr, von einem sehr starken Gewitter begleitet, während welchem einzelne Erdstöße verspürt wurden, sodaß an manchen Orten die Mauern borsten und auf den Todtenhöfen die Leichensteine tief einsanken.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   18.02.2008
Beleg Die Ueberschwemmungen in früheren Zeiten zu Cassel, in: Casseler Tagespost, Nr. 1093 vom 12. April 1865, S. 1-3, hier S. 2.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 2500
Schlagworte Sturm; Orkan; Gebäudeschäden; Vieh, verendetes; Personenopfer
Ortsangaben Wanfried
Zeitangabe 25.7.1491
Quellenzeitangabe
Originaltext "1491. 25. Juni war ein heftiger Orkan und fauler Wind, so in hiesiges Ort nicht nur Schaden an Gebewen und etzlichem Vieh sondern auch Morbilis unter Menschen hervorgebracht."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   27.12.2017
Beleg Reinhold Strauss: Chronik der Stadt Wanfried, Wanfried 1908, S. 14.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 2582
Schlagworte Orkan; Schäden an Kirchturm
Ortsangaben Gittersdorf
Zeitangabe 12.3.1876
Quellenzeitangabe
Originaltext „Orkanschäden 12. März 1876: Infolge eines heftigen Orkans wurde die [Gittersdorfer] Kirche ihrer Fahne nebts Knopfes beraubt.“ Im Frühjahr 1878 wurde sie wiederhergestellt.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   16.01.2009
Beleg Gittersdorfer Dorfgeschichte(n) 1356-2006, hg.v. Heimatverein Gittersdorf, S. 127.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 2678
Schlagworte Orkan
Ortsangaben Roth
Zeitangabe 19.4.1830
Quellenzeitangabe
Originaltext „Den 19. April war des Nachts ein furchtbarer Orkan, der Bäume und Häuser umwarf.“
Bemerkungen Aus einer Rother Schulchronik.
Bearbeitungsstand   27.03.2009
Beleg Paul Stahl: Unwetter über dem Westerwald. Heimatjahrbuch für das Land an der Dill 33 (1990) S. 102.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2813
Schlagworte Orkan
Ortsangaben Driedorf
Zeitangabe 19.4.1830
Quellenzeitangabe
Originaltext Orkan entwurzelt Bäume und warf Häuser nieder.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   29.03.2009
Beleg Paul Stahl: Witterung und Ernte nach Berichten unserer Schulchroniken. Heimatjahrbuch für den Lahn-Dill-Kreis 2 (1992). S. 99.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2946
Schlagworte Orkan
Ortsangaben Hohensolms
Zeitangabe 1.1855
Quellenzeitangabe
Originaltext Das Jahr 1855 begann mit einem schweren Orkan, von dem eine alte Chronik berichtet, daß er die Häuser zwar nicht gerade zum Einstürzen brachte, sie unter der Wucht des Sturms aber immerhin erzittern ließ.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   04.06.2009
Beleg Timo Zimmermann: Hohensolms. Tal, Stadt, Gemeinde und Ortsteil. Ein mittelhessisches Dorf im Wandel der Jahrhunderte. Hohensolms 2000, S. 195.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2949
Schlagworte Orkan
Ortsangaben Hohensolms
Zeitangabe 12.3.1876
Quellenzeitangabe
Originaltext Am 12. März 1876 verlor der Hals einige seiner schönsten Linden durch einen Orkan, der bis tief in die Nacht dauerte. Auch im Scheuernwald lagen dicke Eichen und Buchen in wildem Durcheinander herum.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   04.06.2009
Beleg Timo Zimmermann: Hohensolms. Tal, Stadt, Gemeinde und Ortsteil. Ein mittelhessisches Dorf im Wandel der Jahrhunderte. Hohensolms 2000, S. 195.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2968
Schlagworte Orkan
Ortsangaben Villingen
Zeitangabe 25.7.1858
Quellenzeitangabe
Originaltext „Am 25 Juli zog ein gewaltiger Orkan, ebenfalls von Nordwesten kommend, über unsere Gemarkung dahin und verursachte großen Schaden an dem in der Reife begriffenen Weizen, der in den Hülsen hing, an. Mehr als der Saatweizen wurde auf die Aecker ausgeschüttelt, und das Obst, namentlich die Aepfel erlitten durch das Abschütteln derselben, beträchtlichen Schaden, welcher jedoch durch die größere Vollkommenheit des hangen gebliebenen Obstes bedeutend vermindert wurde.“
Bemerkungen Chronik des Pfarrvikars Emil Sellheim.
Bearbeitungsstand   06.06.2009
Beleg Heimatkundlicher Arbeitskreis innerhalb der Evangelischen Kirchengemeinde Villingen/Nonnenroth (Hrsg.): Orts-Chronik des evangelischen Kirchenspiels Villingen und Nonnenroth (auf die Eintragungen von Nonnenroth wurde nur hingewiesen.) 1. Teil von 1858-1900. Villingen 2006, S. 19.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2983
Schlagworte Orkan
Ortsangaben Villingen
Zeitangabe 12.3.1876
Quellenzeitangabe
Originaltext „13. März. Gestern Abend, Sonntag, wüthete bis gegen 11 Uhr hier ein gewaltiger orkanartiger Sturm, der nicht nur an Dächern vieler Häuser und Scheunen großen Schaden angerichtet, in dem er zahlreiche Forstziegel hinab warf, und selbst einzelne Schornsteine herunterstürzte, sondern auch in den Waldungen eine große Anzahl schöner starker Bäume entwurzelt und umgelegt hat. In den benachbarten Waldungen Hungen und Langsdorf ist der Schaden, den der Sturm angerichtet hat, ein so eminenter, daß die umgelegten Bäume in 2 oder 3 Jahren nicht können aufbereitet werden.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   06.06.2009
Beleg Heimatkundlicher Arbeitskreis innerhalb der Evangelischen Kirchengemeinde Villingen/Nonnenroth (Hrsg.): Orts-Chronik des evangelischen Kirchenspiels Villingen und Nonnenroth (auf die Eintragungen von Nonnenroth wurde nur hingewiesen.) 1. Teil von 1858-1900. Villingen 2006, S. 67.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 3158
Schlagworte Orkan
Ortsangaben Siegbach
Zeitangabe 31.12.1833
Quellenzeitangabe
Originaltext In der Sylvesternacht 1833 tobte ein derartiger Orkan, daß die Leute mit Stangen und langen Leitern ihre Strohdächer festhalten mußten. Im Schelderwald fielen rd. 1000 Klafter Holz um.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   25.06.2009
Beleg Oswald K. Thielmann: Wo Berge rings ein Tal umschließen. Siegbach. Eine junge Gemeinde mit alter Geschichte. Siegbach 1981, S. 125.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 3548
Schlagworte Orkan; Gebäudeschäden; Waldschäden
Ortsangaben Wanfried
Zeitangabe 18.6.1841
Quellenzeitangabe
Originaltext 1841, Wanfried: "18. Juni. Ungewöhnlich starker Orkan, der an Gebäuden und namentlich in den Wäldern großen Schaden anrichtete."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   10.03.2011
Beleg Reinhold Strauss: Chronik der Stadt Wanfried, Wanfried 1908, S. 171.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 3613
Schlagworte Orkan
Ortsangaben Rotenburg
Zeitangabe 12.3.1876 - 13.3.1876
Quellenzeitangabe
Originaltext Ein Orkan hatte während der Nacht eine Reihe von Bäumen im Schlossgarten entwurzelt.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   03.02.2012
Beleg Vgl. Löwenstein: „Der Gartte zu Rotenberg stehet sehr wol und lustig“. Geschichte des Schloßgartens in Rotenburg, in: Hessisches Jahrbuch für Landesgeschichte 45 (1995), S. 31–76, hier S. 70.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 4233
Schlagworte Sturm, heftiger; Orkan; Dächer, abgedeckte; Obstbäume, entwurzelte
Ortsangaben Grebendorf
Zeitangabe 31.12.1833 - 1.1.1834
Quellenzeitangabe
Originaltext "… in der Neujahrsnacht 1833/34 trat nochmals ein orkanartiger Sturm auf und blies die Ziegeln von den Dächern. Es entstand daraufhin ein Mangel an Ziegeln, sodass die Dächer vorübergehend mit Stroh abgedeckt wurden."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   14.11.2015
Beleg 750 Jahre Grebendorf. 1262–2012, herausgegeben anlässlich des Jubiläums im Jahre 2012 vom Arbeitskreis „Geschichte Grebendorf“ und der Gemeinde Meinhard, Grebendorf 2012, S. 208–209.
Bearbeiter Jochen Ebert
   

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