Datensätze

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Eintrag 3201
Schlagworte Himmelszeichen; Polarlichter
Ortsangaben Eichelsdorf
Zeitangabe 1.3.1721
Quellenzeitangabe
Originaltext "Sonnabend 1. März 1721: ... ein groß Feyerzeichen am Himmel erschienen dergleichen seit menschen Gedenken nicht gesehen worden, mit Macht am Himmel gedröhn als ob groß geschütz gegen einander los brenneten ... "
Bemerkungen Text von Oliver Lein unter Verwendung von: 800 Jahre Eichelsdorf 1187-1987, zusammengestellt von Hans- Werner Knaus und Bruno Plitzkow auf Basis der Sammlung des Heimatforschers Wilhelm Würz.
Bearbeitungsstand   20.11.2018
Beleg http://www.nidda-eichelsdorf.de/eichelsdorf.html [22.07.2009]
Bearbeiter Dieter Wunder
   
Eintrag 4393
Schlagworte Polarlichter; Himmelszeichen
Ortsangaben Nesselröden
Zeitangabe 1.3.1721
Quellenzeitangabe
Originaltext Im Kirchenbuch von Nesselröden findet sich unter dem Jahr 1721 im Taufeintrag von Elisabeth Wilhelm, der Tochter von Reinhard Wilhelm, folgender Hinweis: "den 2ten Martii, als eben die Nacht vorher die entsetzl. Feurstrahlen in der Luft erschienen waren, deren Deutung allein Gott bekant".
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   20.11.2018
Beleg Kirchenbuch Nesselröden
Bearbeiter Dr. Karl Kollmann
   
Eintrag 4500
Schlagworte Himmelszeichen; Polarlichter; Kälte
Ortsangaben Lißberg; Nidda
Zeitangabe 17.2.1721 - 22.2.1721
Quellenzeitangabe
Originaltext Am 17. Februar [1721], um 8 bis nach 10 Uhr hatte man hier und anderswo im ganzen Umkreis Feuerstrahlen am Himmel gesehen. Im Norden war es besonders hell, so das man noch besser als bei Mondschein weit sehen konnte. Im Süden aber war es dunkel. Die Leute sind hinaus aufs Feld und die Berge gegangen um es besser zu sehen. Es zeigten sich feurige Striche und Strahlen am Himmel. Manche haben das Phänomen so oder so beurteilt, aber ich sagte, das darauf eine große Kälte kommen würde, wie im Jahr 1702, was dann auch geschah. Es kam eine Kälte, das sich die Leute nicht auf den Straßen aufhalten konnten. Der Petri Markt in Nidda war verdorben, weil sich fast kein Krämer oder Mensch dort aufhielt. So etwas gab es noch nie.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   20.11.2018
Beleg Kirchenbuch Lißberg
Bearbeiter Rudolf Beck
   
Eintrag 4501
Schlagworte Himmelszeichen; Polarlichter; Wetter, warmes
Ortsangaben Lißberg
Zeitangabe 1.3.1721
Quellenzeitangabe
Originaltext Am 1. März 1721 abends um 8 Uhr hatte man wieder feurige Strahlen, fast im ganzen Himmel im Norden bemerkt. Es dauerte fast die ganze Nacht, was fast aussah wie Blitze. Ich hatte dies für klaren Nordschein gehalten und dann an einen guten gelehrten Freund in Frankfurt geschrieben, um von ihm ein Gutachten zu erhalten, was dann auch geschah. Er schrieb mir, das sich durch das vorherige lang anhaltende warme Wetter in der Luft einige Donnerwolken zusammen gezogen hätten. Auf die schnelle Kälte konnte sich dies aber nicht vollenden. Da aber die Sonne jetzt ziemlich stark schien, würde sich dies entzünden. Wegen der Unvollkommenheit würde es deshalb nicht als Donner ausbrechen, sondern nur als dieses Feuer entzünden. Indessen haben aber die armen Leute große Angst gehabt. Sie glaubten es wäre Krieg oder Feuer.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   20.11.2018
Beleg Kirchenbuch Lißberg
Bearbeiter Rudolf Beck
   

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