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Eintrag 1339
Schlagworte Regen, starker; Hochwasser; Menschen, ertrunkene; Vieh, ertrunkenes
Ortsangaben Hessen
Zeitangabe 24.6.1579 - 25.6.1579
Quellenzeitangabe
Originaltext „in Junio 24. und 25. ist ein solcher Regen und Fluth in Hessen entstanden, daß durch den Anlauf der Flüsse und Gewässer viel Vieh und Menschen ertrunken“
Bemerkungen Kirchenbuch Kirchlotheim
Bearbeitungsstand   15.09.2005
Beleg Helmut Göbel: Mehr als 100 Jahre Wetter in unserer Heimat, 1995, unveröffentlichtes Manuskript, S. 6.
Bearbeiter Karl-Hermann Völker
   
Eintrag 1348
Schlagworte Gewitter; Unwetter; Regen, starker; Hochwasser; Überschwemmung; Wiesen, verschlammte
Ortsangaben Kirchlotheim; Ittergrund; Itter, Fluss
Zeitangabe 6.1720
Quellenzeitangabe
Originaltext „1720 im Junio und abermals den 2. Julii auf das Fest Maria Heimsuchung ein starkes Donnerwetter entstanden, mit solchem Anlauf des Gewässers, daß die Itter ungemein groß worden und solchergestalt angelaufen, daß damit der ganze Ittergrund bedeckt, alle Stege, Wehre und Brücken weggeflößt, das ganze Gras mit Sand und Steinen zugeflößt, daß man weder abmähen noch mit Hacke und Schüppe hat wegbringen können, das Gemähte ist mit fort geführt und Frucht zugeschlemmt. Der Ittergrund lag voll Klötze und Bauhölzer. Dies Jahr war vor der Erndte ein großer Brodtmangel und galt das Mütte Korn l0 fl.“
Bemerkungen Kirchenbuch Kirchlotheim
Bearbeitungsstand   15.09.2005
Beleg Helmut Göbel: Mehr als 100 Jahre Wetter in unserer Heimat, 1995, unveröffentlichtes Manuskript, S. 7.
Bearbeiter Karl-Hermann Völker
   
Eintrag 1349
Schlagworte Gewitter; Unwetter; Regen, starker; Hochwasser; Überschwemmung; Wiesen, verschlammte
Ortsangaben Kirchlotheim; Ittergrund; Itter, Fluss
Zeitangabe 2.7.1720
Quellenzeitangabe
Originaltext „1720 im Junio und abermals den 2. Julii auf das Fest Maria Heimsuchung ein starkes Donnerwetter entstanden, mit solchem Anlauf des Gewässers, daß die Itter ungemein groß worden und solchergestalt angelaufen, daß damit der ganze Ittergrund bedeckt, alle Stege, Wehre und Brücken weggeflößt, das ganze Gras mit Sand und Steinen zugeflößt, daß man weder abmähen noch mit Hacke und Schüppe hat wegbringen können, das Gemähte ist mit fort geführt und Frucht zugeschlemmt. Der Ittergrund lag voll Klötze und Bauhölzer. Dies Jahr war vor der Erndte ein großer Brodtmangel und galt das Mütte Korn l0 fl.“
Bemerkungen Kirchenbuch Kirchlotheim
Bearbeitungsstand   15.09.2005
Beleg Helmut Göbel: Mehr als 100 Jahre Wetter in unserer Heimat, 1995, unveröffentlichtes Manuskript, S. 7.
Bearbeiter Karl-Hermann Völker
   
Eintrag 1350
Schlagworte Gewitter; Unwetter; Regen, starker; Hochwasser; Überschwemmung; Wiesen, verschlammte; Getreidemangel; Teuerung, vor Ernte; Roggenpreis
Ortsangaben Kirchlotheim; Ittergrund; Itter, Fluss
Zeitangabe 1720
Quellenzeitangabe
Originaltext „1720 im Junio und abermals den 2. Julii auf das Fest Maria Heimsuchung ein starkes Donnerwetter entstanden, mit solchem Anlauf des Gewässers, daß die Itter ungemein groß worden und solchergestalt angelaufen, daß damit der ganze Ittergrund bedeckt, alle Stege, Wehre und Brücken weggeflößt, das ganze Gras mit Sand und Steinen zugeflößt, daß man weder abmähen noch mit Hacke und Schüppe hat wegbringen können, das Gemähte ist mit fort geführt und Frucht zugeschlemmt. Der Ittergrund lag voll Klötze und Bauhölzer. Dies Jahr war vor der Erndte ein großer Brodtmangel und galt das Mütte Korn l0 fl.“
Bemerkungen Kirchenbuch Kirchlotheim
Bearbeitungsstand   15.09.2005
Beleg Helmut Göbel: Mehr als 100 Jahre Wetter in unserer Heimat, 1995, unveröffentlichtes Manuskript, S. 7.
Bearbeiter Karl-Hermann Völker
   
Eintrag 1381
Schlagworte Regen, starker; Hochwasser; Überschwemmung; Schäden, geringe
Ortsangaben Thalitter; Itter, Fluss
Zeitangabe 23.11.1890 - 24.11.1890
Quellenzeitangabe
Originaltext „In der Nacht vom 23. auf 24. Nov. war die das Dorf durchfließende Itterbach in Folge mehrtägigen Regens derartig angeschwollen, daß die treibenden Wassermengen über dem Brückenbogen standen u. sich seitwärts einen Weg suchen mußten. Obwohl das Wasser diesmal höher gestanden hat, als am 4. Dez. 1885, so ist der angerichtete Schaden bedeutend geringer. Nur ein Teil des dem Landwirt Heinr. Plock gehörigen Gartenzauns u. ein Düngerwagen wurde von den Fluten mitgenommen“.
Bemerkungen Schulchronik Thalitter
Bearbeitungsstand   28.09.2005
Beleg Helmut Göbel: Mehr als 100 Jahre Wetter in unserer Heimat, 1995, unveröffentlichtes Manuskript, S. 11.
Bearbeiter Karl-Hermann Völker
   
Eintrag 2383
Schlagworte Regen, starker
Ortsangaben Marburg
Zeitangabe 21.9.1740
Quellenzeitangabe
Originaltext Bis Dienstag, den 20.9.1740 blieb Stosch in Marburg, erwähnte aber nie das Wetter. Danach sollte die Reise für ein paar Tage nach Dillenburg
gehen.
Mittwoch, den 21.9.1740, von Marburg bis Dillenburg:
"Wir hatten uns nun zwar vorgesetzt, Morgends um halb 6 von hier abzureiten; Allein es fiel um selbige Zeit ein so starker Regen ein, dass wir unmögl. fortreiten konnten, sondern biss nach 9 Uhr warten mussten, da das Wetter sich ziemlich gut anliess, auch den Tag über ohne Regen blieb. Unsere Tour gieng von hier, über Okershausen, Hermershausen und Fribertshausen, nach Gladebach, ... Von Gladebach ritten wir gegen 3 Uhr ab, nahmen aber den Weg nicht gerade nach Herborn, sondern nach Dillenburg, ... Wir passirten von Gladebach, Harterode, Eisermerode, Obern Schelt, Niedern Schelt, und langten nach 6 zu Dillenburg an ..."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   10.01.2008
Beleg Erich Köppe: In Marburg anno 1740. Aus dem Reise-Journal des Kandidaten der Theologie, des späteren Professors und Predigers an der reformierten Kirche zu Frankfurt/Oder, Eberhard Heinrich Daniel Stosch, in: ZHG 82 (1971), S. 61-84, hier S. 70-71.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 2384
Schlagworte Regen, starker
Ortsangaben Dillenburg
Zeitangabe 22.9.1740
Quellenzeitangabe
Originaltext In Dillenburg wollte Stosch eigentlich den Prinzen von Oranien treffen. Der war aber am Montag bereits nach Diez abgereist.
Donnerstag, den 22.9.1740, von Dillenburg nach Herborn:
"Wir nahmen uns drum auch vor, gleich den andern Tag frühe wegzureiten. Allein es fiel wieder ein starker Regen ein, der uns daran verhinderte. ...(Es folgt eine Schilderung eines Spontanbesuches in Dillenburg.) ...Um XI sind wir von Dillenburg abgeritten, und um XII zu Herborn angelanget ..."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   10.01.2008
Beleg Erich Köppe: In Marburg anno 1740. Aus dem Reise-Journal des Kandidaten der Theologie, des späteren Professors und Predigers an der reformierten Kirche zu Frankfurt/Oder, Eberhard Heinrich Daniel Stosch, in: ZHG 82 (1971), S. 61-84, hier S. 70-71.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 2386
Schlagworte Regen, starker
Ortsangaben Marburg
Zeitangabe 25.9.1740
Quellenzeitangabe
Originaltext Sonntag, den 25.9.1740 in Marburg:
"Am Sonntag früh bin in der Kirche gewesen, ... Nachmittags wurden wir durch einen einfallenden starken Regen verhindert auszugehen; blieben also bey Hrn. List ... "
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   10.01.2008
Beleg Erich Köppe: In Marburg anno 1740. Aus dem Reise-Journal des Kandidaten der Theologie, des späteren Professors und Predigers an der reformierten Kirche zu Frankfurt/Oder, Eberhard Heinrich Daniel Stosch, in: ZHG 82 (1971), S. 61-84, hier S. 76.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 2515
Schlagworte Regen, starker
Ortsangaben Darmstadt
Zeitangabe 24.3.1834
Quellenzeitangabe
Originaltext „Lieber Georg! Ich war wirklich nicht wenig erstaunt heute morgen, einen Brief von Dir zu erhalten, worin Du noch um Geld bittest. Im größten Regen ging ich sogleich in die Heyrische Buchhandlung und ließ mir eine Anweisung von 17 fl. 30 kr. an die dortige Buchhandlung geben.“
Brief von George Reuß aus Darmstadt an Georg Büchner nach Gießen vom 24. März 1834. Reuß war der Onkel von Büchner.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   05.07.2008
Beleg Georg Büchners Werke und Briefe. Gesamtausgabe im Insel-Verlag Leipzig, 1967, S. 545.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 2539
Schlagworte Überschwemmung; Regen, starker
Ortsangaben Frankenhausen
Zeitangabe 1.7.1831
Quellenzeitangabe
Originaltext Am 14. Juli 1831 berichtete der kurfürstliche Teichmeister Hermann vom Fischhof in Bettenhausen an das Oberhofmarschallamt in Kassel, der Teichaufseher Kurzenknabe aus Hohenkirchen habe ihm angezeigt, dass der Linsenteich bei Frankenhausen, der im vorangegangenen Jahr mit fünfzehn Schock Karpfen, vier Schock Karauschen und einem Schock Schleien besetzt worden war, am 1. Juli durch eine "grosse Wasserfluth" – vermutlich infolge starker Regenfälle – überschwemmt wurde. Hierdurch seien Setzlinge aus dem Teich gespült worden. So habe der Teichaufseher 25 Karpfen unterhalb des Linsenteichs auf den Wiesen gefunden und wieder in den Teich gesetzt. Weitere Schäden seinen allerdings nicht entstanden.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   03.11.2008
Beleg HStAM Best. 45, Rubr. 6, Grebenstein, Nr. 91
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 2573
Schlagworte Regen, starker
Ortsangaben Gersfeld
Zeitangabe 8.10.1884
Quellenzeitangabe
Originaltext Im Zeitraum vom 1. April 1884 bis zum 31. März 1885 war in Gersfeld der Tag mit der höchsten Niederschlagsmenge der 8. Oktober 1884 mit 22 Milimeter.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   16.01.2009
Beleg Gersfelder Kreisblatt vom Mittwoch, den 8. April 1885, Rubrik „Aus Kreis, Provinz u. Nachbargebiet. Gersfeld, den 7. April 1885“.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 2574
Schlagworte Gewitter; Regen, starker
Ortsangaben Gersfeld
Zeitangabe 14.7.1884
Quellenzeitangabe
Originaltext Im Zeitraum vom 1. April 1884 bis zum 31. März 1885 fiel in Gersfeld die höchste Regenmenge bei Gewittern am 14. Juli mit 16 Millimeter Niederschlagshöhe.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   16.01.2009
Beleg Gersfelder Kreisblatt vom Mittwoch, den 8. April 1885, Rubrik „Aus Kreis, Provinz u. Nachbargebiet. Gersfeld, den 7. April 1885“.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 3196
Schlagworte Wind, starker; Regen, starker
Ortsangaben Gudensberg
Zeitangabe 6.9.1772
Quellenzeitangabe vormittags
Originaltext "Darauf [Vormittag des 6. September 1772; J.E.] wendeten wir uns nach dem Gudensberg und bestiegen mit nicht geringer Lebensgefahr bei heftigem Toben des Windes und in starkem Regen die hohen Felsen, welche ebenso aus Basaltsäulen aufgebaut sind. Ziemlich hungrig und sehr vom Klettern ermüdet kamen wir Mittags vor der Stadt Gudensberg an, wo uns die Wache nicht zum Thore einlassen wollte, weil wir keinen Paß hatten. Wir sahen an Kleidern und an unsern Haaren ziemlich confiscirt aus und man mochte uns für Landstreicher halten."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   24.10.2016
Beleg Leben des königl. preußischen Geheimen-Rathes und Doctors der Arzneiwissenschaft Ernst Ludwig Heim. Band 1, hrsg. von Ernst Wilhelm Kessler, Leipzig 1835, S. 197–198.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 3265
Schlagworte Trockenheit; Regen, starker; Frost; Saat, vernichtete
Ortsangaben Altenbreitungen; Herrenbreitungen; Frauenbreitungen
Zeitangabe 9.1890 - 12.1890
Quellenzeitangabe
Originaltext „Der Herbst 1890 war so trocken, daß erst spät gesät werden konnte. Die auflaufende Saat wurde durch starken Regen und nachfolgenden Frost vernichtet. Im Frühjahr 1891 boten die Felder einen trostlosen Anblick. Wenn auch ein Zentner Getreide mit 12-14 Mark bezahlt werden mußte, so konnte doch infolge der guten Verkehrsverhältnisse eine Hungersnot überbrückt werden.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   10.11.2009
Beleg Wilhelm Uehling: Breitungens Landwirtschaft, in: Breitunger Heimatbuch Alten-, Frauen- und Herrenbreitungen in Wort und Bild 933-1933, 1933 Breitungen/Werra, 2. Auflage 1993, S. 155-165, hier S. 161 f.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 3408
Schlagworte Gewitter, starkes; Regen, starker; Blitzschlag
Ortsangaben Fulda, Stadt
Zeitangabe 5.11.1626
Quellenzeitangabe
Originaltext "Auch ist diessen 5. november [1626] den abent ein grossen regen komen, ein gross, das es gewetterleucht und gedonnert hat."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   24.02.2011
Beleg Die chronikalischen Aufzeichnungen des Fuldaer Bürgers Gangolf Hartung (1607–1666), in: Fuldaer Geschichtsblätter 9 (1910), S. 77.
Bearbeiter U. Volz
   
Eintrag 3413
Schlagworte Wind, starcker; Regen, starker; Hochwasser; Überschwemmung; Schäden, große; Vieh, ertrunkenes; Wetterleuchten; Gewitter
Ortsangaben Fulda, Stadt; Fulda, Gegend; Fulda, Fluss; Großenlüder
Zeitangabe 6.1.1628
Quellenzeitangabe
Originaltext "Anno 1628 ist viell grosser windt undt regens im landt undt zu Fulda gewessen, auch auf heilige 3 konigtag ist hir zu Fulda so ein grosser windt und regen gewest, dass in Fuld keinem man gedenckt; ist den leutten zu Fuld in die heusser undt keller gangen, auch uff der Langenbrücken weidt uber die schrifft gangen; dass wasser den abent zwischen 4 undt 5 uher in möllen undt in der Weyssmühl, die benck in der stuben geschwomben, undt der regen grossen schaden gethan; zu Grossenluder viel schaff ertruncken, undt den
abent umb 4 uher hir zu Fulda gewetterleucht undt gedonner auf heilige 3 königtag den 6. januarius dieses 1628. jahr."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   24.02.2011
Beleg Die chronikalischen Aufzeichnungen des Fuldaer Bürgers Gangolf Hartung (1607–1666), in: Fuldaer Geschichtsblätter 9 (1910), S. 85.
Bearbeiter U. Volz
   
Eintrag 3446
Schlagworte Regen, starker
Ortsangaben Schlüchtern
Zeitangabe 7.9.1841
Quellenzeitangabe
Originaltext Dorothea Grimm, die Ehefrau von Wilhelm Grimm, berichtete am 7. September 1841 in einem Brief an ihren Schwager Jacob in Berlin von einem Besuch in Schlüchtern:
„Die Gegend ist recht schön, recht wie mirs gefällt. Es regnete sehr stark.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   24.02.2011
Beleg Ilse Werder und Susanne Gries-Engel: Frauen in Schlüchtern. Damals – heute. Ein Buch zur 1000jährigen Wiederkehr der ersten urkundlichen Erwähnung der Bergwinkelstadt, hrsg. vom Archiv Frauenleben im Main-Kinzig-Kreis e.V., Gelnhausen 1993, S. 23.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 3530
Schlagworte Sommergewitter, starkes; Regen, starker; Überschwemmung; Todesfälle; Gebäudeschaden
Ortsangaben Wanfried; Großburschla; Schwebda
Zeitangabe 1.6.1747
Quellenzeitangabe
Originaltext 1747, Wanfried: "1 Juni war ein starkes Gewitter, welches in hiesiger Gegend großen Schaden durch Wasserfluten verursacht. Besonders hat es in Großburschla ein Haus worinnen Vater und Mutter nebst 3 Kindern jämmerlich umkommen, aus dem Grunde gerissen, daß man fast nicht sehen kann wo das Haus gestanden. Der Vater von diesem Hause war mit Namen Nicolaus Hübethal; derselbe ist auch zu Großburschla wieder gefunden und daselbst begraben; die Mutter dieses Hauses ist zu Schwebda gefunden und daselbst begraben; der älteste Sohn und Tochter sind in unserer Grenze [Wanfried; J.E.] gefunden und auf unserem Gottesacker mit ordentlichen Ceremonien begraben worden."
Bemerkungen Da Zitat stammt nach straus aus dem Tagebuch des Kantors Daniel.
Bearbeitungsstand   08.03.2011
Beleg Reinhold Strauss: Chronik der Stadt Wanfried, Wanfried 1908, S. 123.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 3571
Schlagworte Regen, starker
Ortsangaben Marburg
Zeitangabe 10.7.1813
Quellenzeitangabe Sommer
Originaltext „Der Garten am Dammelsberg oder Schlossberg wurde 1799 durch die Großeltern Bickell von Ockershäuser Einwohnern erworben. Im Tagebuch Friedrich Bickells wird dieser Garten sehr häufig genannt. … Der Garten diente auch der Geselligkeit. An einem Tag im Sommer 1813 war eine Gesellschaft dahin gebeten worden, aber wegen des harten Regens kamen sie in das Haus.“ (StA MR 340 Bickell Nr. 20: Tagebuch I von Friedrich Bickell, 10.7.1813)
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   13.09.2011
Beleg Heinrich Meyer zu Ermgassen: Marburgbilder in Bickell-Briefen, in: ZHG 110 (2005), S. 193–229, hier S. ???.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 3685
Schlagworte Regen, starker; Regen, wochenlanger
Ortsangaben Kassel
Zeitangabe 1524
Quellenzeitangabe
Originaltext "1524 regnete es fortwährend und so stark, daß der Glaube vorherrschend war, das Ende der Welt sei im Anzuge."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   20.11.2012
Beleg Kasseler Wetter, in: Hessenland 9 (1895), S. 94–95, hier S. 95
Bearbeiter Jochen Ebert
   

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