Datensätze

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Eintrag 1771
Schlagworte Regen, viel
Ortsangaben Hessen
Zeitangabe 21.6.1804 - 20.9.1804
Quellenzeitangabe Sommer
Originaltext „... daß wegen der im vorigen Frühjahr [1804] lange angehaltenen rauhen und kalten Witterung das junge Federvieh später als sonst angezogen worden, und das im Sommer eingetrettene viele Regenwetter dem Wachsthum und Gedeihen desselben äusserst nachtheilig gewesen, und deshalb solches sehr mager geblieben sey“ Schreiben der Kammerräte Stockhausem, Bohlen, Gilsa, Buttlar und Apell an das Hofmarschallamt vom 2. Januar 1805
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   12.08.2006
Beleg StAM Best. 5 Nr. 16227
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 3237
Schlagworte Witterungsverhältnisse; Temperaturrückgang; Regen, viel
Ortsangaben Hersfeld
Zeitangabe 14.6.1882
Quellenzeitangabe
Originaltext „14. Juni [1882]: Heute Feuer im Arbeitszimmer (Louis Demme arbeitete im Rathaus.) Draußen nur 12 Grad Wärme. Die letzten Tage viel Regen bei ungefähr gleicher Temperatur.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   27.08.2009
Beleg Louis Demme: Nachrichten und Urkunden zur Chronik von Hersfeld, Bd. 4, zusammengestellt und bearbeitet von Dieter Handtke, Bad Hersfeld 2006, S. 42.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 3238
Schlagworte Witterungsverhältnisse; Regen, viel
Ortsangaben Hersfeld
Zeitangabe 9.7.1882
Quellenzeitangabe
Originaltext „9. Juli [1882]: Die Vorbereitungen für das in wenigen Tagen daher stattfindende landwirtschaftliche Fest sind im unfangreichsten Maße im Gange … Schade nur, dass das Wetter nicht günstig zu werden verspricht: wir haben seit 14 Tagen viel Regen, fast täglich; auf Siebenschläfer regnete es!"
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   27.08.2009
Beleg Louis Demme: Nachrichten und Urkunden zur Chronik von Hersfeld, Bd. 4, zusammengestellt und bearbeitet von Dieter Handtke, Bad Hersfeld 2006, S. 44 f.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 3241
Schlagworte Regen, viel; Hochwasser; Ernteaussichten, schlechte
Ortsangaben Hersfeld; Fulda, Fluss; Haune, Fluss
Zeitangabe 31.7.1882
Quellenzeitangabe
Originaltext 31. Juli [1882]: Der viele Regen in den letzten 14 Tagen hat uns großes Wasser gebracht und trübt die Ernteaussichten sehr! Der Höhenmesser des Wasserstandes and er Fuldabrücke zeigt 8 Fuß! Im Haunegrund müssen bedeutende Wassermengen niedergegangen sein. Der Fluß ist sehr groß. Die Talgrundstücke sind größtenteils überflutet."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   27.08.2009
Beleg Louis Demme: Nachrichten und Urkunden zur Chronik von Hersfeld, Bd. 4, zusammengestellt und bearbeitet von Dieter Handtke, Bad Hersfeld 2006, S. 48.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 3242
Schlagworte Witterungsverhältnisse; August, nasser; Regen, viel; Frühkartoffelernte, schlechte
Ortsangaben Hersfeld
Zeitangabe 2.9.1882
Quellenzeitangabe
Originaltext "2. September [1882]: Auch der Monat August hat nur ganz wenige von Regen freie Tage gehabt. Die Frühkartoffel hat durch die enorme Nässe erheblich gelitten. Eine öffentliche Feier des heutigen Sedantages fand, außer in den Schulen, nicht statt; jedoch war teilweise geflaggt.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   27.08.2009
Beleg Louis Demme: Nachrichten und Urkunden zur Chronik von Hersfeld, Bd. 4, zusammengestellt und bearbeitet von Dieter Handtke, Bad Hersfeld 2006, S. 48.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 3243
Schlagworte Witterungsverhältnisse; Regen, viel; Fruchtpreise; Lebensmittelpreise
Ortsangaben Hersfeld
Zeitangabe 29.9.1882
Quellenzeitangabe
Originaltext „29. September [1882] (Michaeli): Regen und immer Regen! Frucht- u. Lebensmittelpreise:
100 Kilogramm Weizen 20 Mark
100 Kilogramm Roggen 14 Mark
100 Kilogramm Gerste 15 Mark
100 Kilogramm Hafer 14 Mark
100 Kilogramm Kartoffeln 6 Mark
1 Kilogramm Rindfleisch 1 Mark 40 Pfennige
1 Kilogramm Schweinfleisch 1 Mark 30 Pfennige
I Kilogramm Kalbfleisch 1 Mark
1 Kilogramm Hammelfleisch 1 Mark 20 Pfennige
1 Kilogramm Kuhfleisch 1 Mark 20 Pfennige
1 Kilogramm Butter 2 Mark“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   27.08.2009
Beleg Louis Demme: Nachrichten und Urkunden zur Chronik von Hersfeld, Bd. 4, zusammengestellt und bearbeitet von Dieter Handtke, Bad Hersfeld 2006, S. 49.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 3507
Schlagworte Witterung, stürmische; Regen, viel; Gewitter; Sturm; Schneegestöber; Hagel; Masern; Todesopfer
Ortsangaben Hersfeld; Hessen; Kassel
Zeitangabe 6.1.1892 - 7.1.1892
Quellenzeitangabe
Originaltext „7. Januar [1892]: Bei im Ganzen gelinder, sehr stürmischer Witterung hatten wir bis jetzt viel Regen und oft Gewittererscheinungen. So herrschte z.B. gestern Nacht in Stadt und Land ein ungewöhnlich starker Sturm mit Schneegestöber, der nach den vorliegenden Meldungen über ganz Hessen, Süd-Hannover, Thüringen, Westfalen bis nach Bayern hinein sich erstreckt und namentlich in der Gegend von Kassel arg gewütet hat. Am Nachmittag trat dann plötzlich ein heftiges Gewitter auf, verbunden mit starkem Schneesturm und Hagel.
Seit einigen Wochen grassieren die Masern. Aus der Stadtschule wurden bis heute 315 Krankheitsfälle gemeldet. Anfänglich gutartig verlaufend fordert die Seuche jetzt zahlreiche Opfer, namentlich unter den kleinen Kindern.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   24.02.2011
Beleg Louis Demme: Nachrichten und Urkunden zur Chronik von Hersfeld, Bd. 4, zusammengestellt und bearbeitet von Dieter Handtke, Bad Hersfeld 2006, S. 205f.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 3787
Schlagworte Regen, viel; 8° R
Ortsangaben Lichtenau
Zeitangabe 25.4.1890
Quellenzeitangabe
Originaltext "Viel Regen, ca. 8° Wärme"
Bemerkungen Die Angaben beziehen sich auf die allgemeine Himmelsansicht. Der Thermometerstand nach Reaumur ist stets in der Mittagszeit im Schatten angegeben.
Bearbeitungsstand   30.12.2012
Beleg Stadtarchiv Hess. Lichtenau, 11, Konvolut 4, Faszikel 3, zitiert nach: Agnes Huck: Das Wetter vor hundert Jahren. Lichtenauer Wetterstatistik, in: Reichenbacher Blätter 7 (1989), S. 125–137, hier S. 129.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 4175
Schlagworte Regen, viel; Wind, starker; Sonnenschein, vereinzelter; Nebel; Dunst; Schneeregen
Ortsangaben Rhön; Kreuzberg
Zeitangabe 9.5.1816
Quellenzeitangabe
Originaltext "Am 9 Mai stand der Luftwäger Morgens 6 Uhr auf 6° und Nachts 10 Uhr auf 7°. Wir hatten viel Regen vom Morgen an mit heftig stürmenden und scharfen Nord-West=Westwinden. Um 8 Uhr erhob sich schwarzer düsterer Nebel vom Dammersfelde und von den beiden Auersbergen her. Mittags um 1 Uhr standen die Waldungen des großen Auersberges (Fußnote: Der natürlichste und sicherste Wetterprofet für die hiesigen Anwohner ist der große Auersberg; denn so bald auf diesem das geringste Nebelchen oder die so genannten Rauchsäulen aufsteigen, heißt es: Aha! Die Gräfin Karoline macht wieder Kaffee, d.i. oder bedeutet: wir bekommen Regen und Wind. Diese Beobachtung hat wirklich, seit meinem Hiersein, immer zugetroffen, und die Sage rührt vermuthlich aus der Vorzeit, wo das jetzt in Trümmern liegende Bergschloß Auersberg bewohnt war.) in dampfendem grauen Rauche, welcher vom Westwinde flüchtig gegen Osten getrieben wurde. Es folgten starke Regengüsse und mit unter etwas Sonnenschein; Abends um 4 Uhr Nebel und Regen mit Kieseln, und Nachts von 8 bis 10 Uhr starker Regen mit tobenden Winden. Wunderschön war Nachmittags der Anblick, da man von dem Dammersfeld mächtige Wassergüsse den Berg herab der Sinn zu stürzen sah. Bei flüchtigen Sonnenblicken schien diese Gegend auf einige Stunden Weges wie mit einem glänzenden Spiegel überzogen, und das reitzende (sic!) Grün der Wiesen hob den Strahlenglanz noch mehr."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   16.11.2014
Beleg Beschreibung des heiligen Kreuzberges und seiner Umgebungen, in Hinsicht auf die Erzeugnisse und Schönheiten der Natur, mit statistischen, geschichtlichen und religiösen Bemerkungen von Franz Nikolaus Baur, Dom=Vicar zu Würzburg, gedruckt auf Kosten der Freunde des Verfassers bei Johann Stephan Richter, Würzburg 1816, Nachdruck 1988, S. 273–274
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   

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