Datensätze

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Eintrag 1170
Schlagworte Schneefall, starker; Schneeschmelze; Dauerregen; Hochwasser; Überschwemmung
Ortsangaben Besse; Kassel; Hann.-Münden
Zeitangabe 1.1643
Quellenzeitangabe
Originaltext "Anno 1643 uf diese Neujahrsnacht hats einen starcken Schnee geworfen und so balt die folgende Nacht angefangen zu Schmelzen. Ein Nacht und Tag oder drey contino ... geregnet, davon ein solch Gewässer worden, desgleichen niemahlß dißer Orten und sonderlich zu Caßel und Münden und dero Orten, ist erhöret worden. Ist ein unsäglich Schade geschehen an weg gefloßen Bäume und anders mehr."
Bemerkungen Die Angaben stammen aus den Kirchenbüchern von Besse 1575-1720.
Bearbeitungsstand   04.09.2006
Beleg Willfried Dippel: Das Dorf Besse in der \"guten alten Zeit\", Kassel 1993 (Forschungen zur hessischen Familien- und Heimatkunde; Bd. 83).
Bearbeiter Mario Arend
   
Eintrag 1431
Schlagworte Temperaturanstieg; Schneeschmelze
Ortsangaben Frankfurt am Main
Zeitangabe 1774
Quellenzeitangabe Winter
Originaltext „Den Vormittag bringen wir nun, da der Schnee seit kurzem weggeschmolzen ist, mit Lustreisen in der sehr anmuthigen Gegend dieser Stadt zu.“
Bemerkungen Reisebericht des Schotten John Moore (1729-1802), Brief 48.
Bearbeitungsstand   26.10.2005
Beleg Abriß des gesellschaftlichen Lebens und der Sitten in Frankreich, der Schweiz und Deutschland. In Briefen entworfen von D. Moores, Bd. 1, Leipzig 1779, S. 228.
Bearbeiter Holger Hamecher
   
Eintrag 2242
Schlagworte Regen; Schneeschmelze; Hochwasser; Überschwemmung
Ortsangaben Rhein; Gerau; Wolfskehlen; Dornberg
Zeitangabe 1.1651
Quellenzeitangabe
Originaltext „Im Januar 1651 regnete es acht Tage lang, und der Rhein wurde sowohl dadurch, als auch durch den geschmolzenen Schnee so stark, daß er bis Wolfskehlen, Gerau, Dornberg und andere Orte reichte.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   14.07.2007
Beleg Georg Wilhelm Justin Wagner: Hessisches Volksbuch oder Merkwürdigkeiten aus dem Vaterlande. Darmstadt 1834, S. 156.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2250
Schlagworte Regen; Schnee; Schneeschmelze; Hochwasser; Überschwemmung
Ortsangaben Stausebach; Marburg; Niederwald
Zeitangabe 14.1.1643 - 15.1.1643
Quellenzeitangabe
Originaltext „Im Jahr 1643, den 14. und 15. Tag January neues Callenters, da regnet es die 2 Tag und Nacht aneinander und lag zuvor auch ein zimlicher Schne. Der ging zuvor und mit dem Regen, das es ein schröcklich und großes Wasser war. Es war ein erschröcklich Gewin und Brausens, das sich zu verwundern war. Das Wasser thät große Schaden an Stätt und Dörfern. Es zerbrach zu Marpurg die Kupfermuhln. Es war ein uberaus Gewässer, das der Schadte, den es thät, nicht zu erzellen ist. Das Wasser war so gros, das man nicht zehen Morgen trocken Land vor Niderwalt sehen kund dan eitel Waßer. Es kamen viel Menschen und Viehe umbs Leben.“
Bemerkungen In der Originalchronik S. 35
Bearbeitungsstand   15.07.2007
Beleg Wilhelm A. Eckhardt (Hrsg.): Bauernleben im Zeitalter des Dreißigjährigen Krieges. Die Stausebacher Chronik des Caspar Preis 1636-1667. Beiträge zur hessischen Geschichte 13. Marburg 1998, S. 51.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2828
Schlagworte Nebel; Frost; Schneeschmelze; Tauwetter
Ortsangaben Köddingen
Zeitangabe 3.1853
Quellenzeitangabe
Originaltext „Am 7. März gabs Nebel, wovon der Schnee anzuschmelzen fing, allein in der Nacht vom 9. auf 10. fror es wieder, die Tage schien die Sonne warm, nachts Frost, sodaß für Winterfrüchte kein guter März bestand ...“

„die Raben ... ganz verhungert und die Blutfinken ebenfalls an den Häusern beängstigt Nahrung suchten ...“

„am 31. März trübte es ein und brachte matten Sonnenschein und wärmere Luft Tauwetter, sodaß unsere im Garten stehenden Bienen das Erstemal, obgleich noch der Schnee lag, ausflogen.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   29.03.2009
Beleg Karl Brodhäcker: Es war eine Kälte, dass die Vögel in der Luft erfroren. Der Köddinger Landwirt zeichnete Mitte des 19. Jahrhunderts systematisch Wetterbeobachtungen auf. Heimat im Bild 36. Woche, September 2000.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2852
Schlagworte Kälte; Schnee; Schneeschmelze; Hochwasser; Eisstau; Überschwemmung
Ortsangaben Sechshelden
Zeitangabe 1.1784 - 2.1784
Quellenzeitangabe
Originaltext „Die bemelte Kälte, so Verwichenes Jahr dem 30ten december hat noch bis den 25. february anghehalten und dabey so Viehler Schne welcher sehr dief daß auch der Säu hirt nicht könen außtreiben, und sich auch niemand unter stehen konnte holtz aus der struth zu langen und des wegen Viehle obstbäume abgehauen wurden.“

„Da nun daß Wetter wie gemelt den 25. february sich geEndert und anfing zu Regnen. So ist daß Eiß aufgebrochen und sehr große Eiß schilben gab welche mehrentheils 15-20 schu dick waren, die sätzten sich des Abents bey der sogenannten schleiff mühl und stunten über 2 stockwerk hoch. Wie auch bey meines schwager haasen seinem brau hauß, daß auch die werden auß ihrem heußgen frü zeitig muste. Und hat sich das Wasser wegen der Viehlen und großen Eiß schilben so sehr gedeicht. So daß es über dem Wassen bey der Linde gegangen. un in des Alten helts hof und ins bitzen Ja so gar daß gantze felt und grosses Elend und Jammern bey den menschen. Und haben der Jh. heinrich glaßner Philips und Johannes diehl. Wie auch der Kayser und Wilhelm döner ihr Küh und Schafe in die stuben müssen thun, und dabey in grosser furcht lebten. Ihre heusser mehme die fluth mit dann es konnte niemand zu ihnen kommen sie zu Retten. und alle menschen meinten sie müsten zu grund gehen. mit gebäu und aller habschafft. Aber der liebe Gott gedachte an sie wie an Noa in der Arche, und er rettede sie unvermuth in dem die Eiß schilben von sich selbst aufbrachen und die nachbaren wieder zu ihnen kommen konten.
Bemerkungen Bericht des Sechsheldener Chronisten Johann Peter Haas.
Bearbeitungsstand   09.04.2009
Beleg Walter Klein: Hochwasserfluten im 18. Jahrhundert. Heimatjahrbuch für das Land an der Dill im Lahn-Dill-Kreis 40, 1997 (1996) S. 290.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 3007
Schlagworte Kälte; Schnee; Schneeschmelze; Hochwasser
Ortsangaben Atzbach; Dorlar; Waldgirmes
Zeitangabe 1.1.1784 - 17.4.1784
Quellenzeitangabe
Originaltext „Ein langer, kalter Winter mit viel Schnee; das Vieh in den Ställen muß nachts aufgejagt werden, damit es nicht erfriert. Erst am 17. April beginnt der Schnee zu schmelzen. Es gibt ein Hochwasser, wie seit Menschengedenken nicht mehr. Der Sommer ist so trocken, daß die Sommerfrucht verdirbt.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   18.06.2009
Beleg Heimatkundliche Arbeitsgemeinschaft Lahntal (Hrsg.): Lahnau. 2000 Jahre Siedlungsgeschichte. Atzbach, Dorlar, Waldgirmes. Lahnau 2000, S. 170.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 3099
Schlagworte Kälte; Trockenheit; Schneeschmelze; Hochwasser; Überschwemmung
Ortsangaben Bicken
Zeitangabe 12.1840 - 3.1841
Quellenzeitangabe
Originaltext „So wenig tiefer Schnee und große Kälte zu den Seltenheiten der hiesigen Gegend gehören, so verdient doch der Winter 1840/41 mit seinen ungewöhnlichen Erscheinungen der Art, einer Erwähnung und Beschreibung.
Mit dem Monat December 1840 trat eine große Kälte ein und dauerte bis zum Schluße des Monats. Es lag kein Schnee, darum drang der Frost zwei Fuß tief in die Erde.
Am Schluße des Monats ließ die große Kälte nach, und in den ersten 10 Tagen des Januar 1841 schneiete es fast beständig, daß der Schnee, Windwehen abgerechnet, zwei Fuß tief lag.
Den 14 ten Januar stellte sich Thauwetter ein, und man befürchtete, nicht ohne Grund, ein großes Gewässer, welches sich am 15 ten einstellte.
Am Abend des 15 ten trat wieder Frost ein und das Wasser fiel.
Aber am 16 ten wehte der Wind aus Südwest begleitet mit Regen. Jetzt schmolz die Schneemasse zusehends, dass den 17 ten um 3 Uhr morgens das Wasser eine bedeutende Höhe erreicht hatte.
Mehrere Einwohner in Kleinbicken mußten um diese Zeit schon ihr Vieh aus den Ställen schaffen.
Vormittags 10 Uhr kam die Weidbach gebraust. Die Gewölbe und Brücken über die selbe faßten die Wassermasse nicht mehr, sie verbreitete sich über die Chaussee bis vor die Schule und füllte alle niederen Höfe und Stallungen aus, daß ich, Herr Pfarrer Jöckel und viele andern Einwohner bis über die Knie durchs Wasser waten mußten, um unser Vieh aus den Ställen zu retten.
Das vor der Schule über die Chaussee fließende Wasser hatte den da befindlichen Brunnen ganz bedeckt und die Wohnstübe des Johann Philipp Enners 1 ½ Fuß hoch gefüllt. Der höchste Wasserstand war am 17 ten Januar Mittags um ein Uhr.
Kleinbicker hatten ihre Schafe, weil keine Ausflucht mehr war, auf die Speicher getragen; ein Mann, Heinrich Weber hatte seine Kuh in der Stube.
Abends um 8 Uhr war das Wasser beinahe um 2 Fuß gefallen.

[…]

Vom 17 ten bis 31 ten Januar gelindes Wetter. Der Februar begann wieder mit sehr strenger Kälte bis zum 13 ten. Von da gelinde bis zum Schluße.
Der März hatte uns mit ausgezeichnet schönem Wetter erfreut, welches uns in Freie lockte, und unsere Gartenarbeiten beginnen ließ.

Geschrieben am 22 ten März 1841
Schilling Schullehrer“
Bemerkungen Aus der Schulchronik Bicken.
Bearbeitungsstand   22.06.2009
Beleg Helmut Groos: Mittenaar. Ein Heimatbuch. Mittenaar 1988, S. 365f.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 3100
Schlagworte strenger Frost; Schnee; Schneeschmelze; Hochwasser; Regen; Überschwemmung
Ortsangaben Bicken
Zeitangabe 19.12.1848 - 13.1.1849
Quellenzeitangabe
Originaltext „Am 19 ten December 1848 kündigte sich der Winter durch Eintritt einer strengen Kälte an, welche ununterbrochen bis zum 13 ten Januar 1849 anhielt. Den 27 ten December schneite es, jedoch nicht bedeutend, weil die Ost- und Nordostwind über 14 Tage scharf und schneidend waren, wodurch das Erdreich über zwei Fuß tief fror. Es war unterdessen allmählich die Schneemasse bis zu 1 ½ Fuß Tiefe angewachsen. In der Nacht vom 13 ten auf den 14 ten Januar schlug der Wind um und wehte am 14 ten heftig aus Westen mit starkem Regen begleitet. Dadurch schmolz die Schneemasse zusehens, daß die Bäche anschwollen und schon Nachmittags 3 Uhr aus ihren Ufern traten. Von nunan wuchs die Fluth von Minute zu Minute, daß die tiefer wohnenden Einwohner ihr Vieh: Schweine, Schafe und Rindvieh aus den Ställen bringen mußten. Auch ich war wie 1841 genöthigt, mein in den Pfarrställen befindliches Vieh in Sicherheit zu bringen.
Das Wasser stand bedeutend höher als in 1841; es bedeckte den vor der Schule gefindlichen Brunnen, strömte 1 ½ Fuß tief zwischen der Schule und der Pfarrscheune über die Straße, und durch die Thüre des Pfarrhauses und füllte den dabefindlichen Keller in einigen Augenblicken bis oben an. Von 6 bis 7 Uhr Abends war die Weidbach u. die Aar vor Johannes Ludwig Bernhammers Hause ein Wasserspiegel. Um dieselbe Zeit sah man mehrmals Blitzen. Ob die Blitze von Donner begleitet waren, konnte ich wegen den tosenden Wogen nicht hören. Andere wollen auch Donner gehört haben. Unglücke sind indessen bei dem Ganzen dahier nicht vorgekommen.“
Bemerkungen Aus der Schulchronik Bicken.
Bearbeitungsstand   22.06.2009
Beleg Helmut Groos: Mittenaar. Ein Heimatbuch. Mittenaar 1988, S. 366.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 3173
Schlagworte Kälte; Schneeschmelze; Tauwetter; Eisgang; Hochwasser; Überschwemmung
Ortsangaben Essershausen
Zeitangabe 2.1799
Quellenzeitangabe
Originaltext „1799 war ein sehr harter Winter, der die von 88 und 94 noch übertraf – das Eis war sehr dick auf der Weil und weil es plötzlich aufbrach, ging unsere Brücke im Februar morgens 5 Uhr mit Sack und Pack der Weil und Lahn hinunter bis Odersbach, wo einiges oder vielmehr das mehrste Gehölz aufgefangen wurde. Die Leute konnten also über 6 Wochen, weil das Waßer stark war, nicht in die hiesige Kirche gehen.
Ich bin daher die Zeit über durch den Schnee bis an die Knie 5mal über Freienfels nach Edelsberg gewadet, um dorten Kirche zu halten – die 2 erstemal gieng ich mit dem Glöckner Schmidt um 7 Uhr hierweg und kam erst 1 Viertel nach 9 Uhr dort an – denn man mußte mit Mühe die Beine aus dem Schnee ziehen und jenseit wegen dem Waßer über die Berge klettern.
Die diesseitigen Dorfkinder an der Zahl 7 habe ich während der Zeit, weil sie nicht in die Schule gehen konnten, täglich 2 Stunden in der Stubenkammer informiret und mir dabei oft eine Schule gewünscht, weil ich sah, was ein Pfarrer mit 1 Stunde täglichen Unterrichts bei den Kindern ausrichten könnte – aber so sind 3 Schulen und keine im Ort.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   26.06.2009
Beleg Uschi Finger: Die Essershäuser konnten sechs Wochen nicht zur Kirche gehen: Hochwasser im Weiltal vor knapp 200 Jahren. In: Heimat an Lahn und Dill 359 (1998) S. 2: III,
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 3246
Schlagworte Tauwetter; Schneeschmelze; Regen, anhaltender; Hochwasser
Ortsangaben Hersfeld; Fulda, Fluss
Zeitangabe 23.11.1882
Quellenzeitangabe
Originaltext „23. November [1882]: In Folge raschen Wegganges der seit dem 14. d. Mts. niedergegangenen Schneemassen, sowie durch anhaltenden Regen wieder großes Wasser, welches am Höhenmesser an der Fuldabrücke 9 ½ Fuß erreicht.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   27.08.2009
Beleg Louis Demme: Nachrichten und Urkunden zur Chronik von Hersfeld, Bd. 4, zusammengestellt und bearbeitet von Dieter Handtke, Bad Hersfeld 2006, S. 55.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 3358
Schlagworte Hochwasser; Überschwemmung; Schneeschmelze
Ortsangaben Hersfeld
Zeitangabe 12.3.1888
Quellenzeitangabe
Originaltext „12. März [1888]: … Heute großes Wasser! In Folge raschen Abgangs großer Schneemassen sind die Fulda und Haune ausgetreten; der Pegel an der Fuldabrücke stand heute morgen auf 9 Fuß über dem gewöhnlichen Wasserstand.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   30.01.2010
Beleg Louis Demme: Nachrichten und Urkunden zur Chronik von Hersfeld, Bd. 4, zusammengestellt und bearbeitet von Dieter Handtke, Bad Hersfeld 2006, S. 143.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 3427
Schlagworte Schneeschmelze; Hochwasser; Überschwemmung; Dauerregen
Ortsangaben Fulda, Fluss; Fulda, Stadt; Horas
Zeitangabe 15.1.1643 - 18.1.1643
Quellenzeitangabe
Originaltext "Den 15. jener [1643] ist die Fuldt von abgehendem schnee undt stättigem regen dermassen auf geschwollen, dass man schwerlich uber die Langebrück zu pfert kommen können, undt ist das wasser uber alle krauthgärten an der brücken gangen: zu Horaw hat man kaum die mullräder noch sehen können, alle mühlen haben rundt im wasser gestanden, summa. von menschen gedencken oder doch in 100 jharen mag die Fuldt nit grosser gewesen sein, dan der muller in der Wissmull mit keinem pfert auss der mull kommen mögen, hat jämmerlich ümb helff geschrihen; ihm hatt aber, biss dass wasser gefallen, nemant helffen können, es hath 2 1/2 tag gerehnet, undt ist dass wasser an der Langenbrucken andert halb eln uber die schrifft gangen."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   24.02.2011
Beleg Die chronikalischen Aufzeichnungen des Fuldaer Bürgers Gangolf Hartung (1607–1666), in: Fuldaer Geschichtsblätter 9 (1910), S. 123f.
Bearbeiter U. Volz
   
Eintrag 4094
Schlagworte Hochwasser; Überschwemmung; Schneeschmelze
Ortsangaben Usa, Gewässer
Zeitangabe 3.3.1879
Quellenzeitangabe
Originaltext Hochwasser und Überschwemmung infolge Schneeschmelze
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   27.12.2017
Beleg Heinrich May: Die Landwirtschaft der Wetterau unter Berücksichtigung der natürlichen, wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse, Gießen 1903, S. 20.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 4164
Schlagworte Tauwetter; Schneeschmelze
Ortsangaben Rhön; Kreuzberg
Zeitangabe 9.4.1816 - 13.4.1816
Quellenzeitangabe
Originaltext "Vom 9-13 April war anhaltendes Thauwetter, wobei viel Schnee schmolz. In großen Bezirken und in den Thalwiesen erschien die erstorbene Erde wieder im bräunlichen Gewande."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   16.11.2014
Beleg Beschreibung des heiligen Kreuzberges und seiner Umgebungen, in Hinsicht auf die Erzeugnisse und Schönheiten der Natur, mit statistischen, geschichtlichen und religiösen Bemerkungen von Franz Nikolaus Baur, Dom=Vicar zu Würzburg, gedruckt auf Kosten der Freunde des Verfassers bei Johann Stephan Richter, Würzburg 1816, Nachdruck 1988, S. 267
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 4178
Schlagworte Neuschnee; Schneedecke, geschlossene; Schneeschmelze; Windstille; Tauwetter; Sonnenschein; Schneegestöber; Wind, starker; Gewitter; Mäuse, ersoffene
Ortsangaben Rhön; Kreuzberg
Zeitangabe 12.5.1816
Quellenzeitangabe
Originaltext "Der 12 Mai, wo der Luftwäger von 5° bis 7° wechselte, zeigte dem Auge den wahren Winter: wohin es schaute, war Alles weiß. Von den entfernteren Bergen erkannte man kaum die Wälder, deren nakte (sic!) Bäume so wie die auf dem Kreuzberge ganz mit Schnee bekrustet waren. Auch in den Thälern lag Schnee, welcher jedoch schon Morgens gegen 7 Uhr zu schmelzen anfing. Gegen Mittag war es windstill: wir Sonnenschein und Thauwetter; Nachmittags um 3 Uhr Schneegestöber bei starkem Westwinde. Abends sah man noch Schnee auf allen Bergen, und gegen 6 Uhr hörte man den ersten Donner rollen. Das Gewitter zog zwischen Bergen und Thälern über Sandberg, Gefäll, u. s. w. nach Süden. Um 7 ½ Uhr hatten wir Regen und schön völlige Nachtfinsterniß bei schwarzgrauem Himmel, und um 9 Uhr war der Schnee wieder so hoch wie heute frühe.
Bei solchen frostigen, traurigen, nassen und äußerst kalten Tagen verliert man beinahe die Geduld zu Wetterbeobachtungen. Gewiß kann hier noch Niemand das alte fränkische Maienlied anstimmen: „der Maie, der Maie ist gar ein’ schöne Zeit.“ Der Mai ist bis heute eine recht abscheuliche Zeit: nur tröstet uns die Hoffnung besserer Tage bei dem jetzigen anhaltenden Regen. Dieser hat wenigstens jetzt schon Millionen Reitmäuse, u. d. gl. vertilgt, welche gewiß noch größeren Schaden in Feldern und Wiesen angerichtet hätten, als es bereits geschehen ist."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   16.11.2014
Beleg Beschreibung des heiligen Kreuzberges und seiner Umgebungen, in Hinsicht auf die Erzeugnisse und Schönheiten der Natur, mit statistischen, geschichtlichen und religiösen Bemerkungen von Franz Nikolaus Baur, Dom=Vicar zu Würzburg, gedruckt auf Kosten der Freunde des Verfassers bei Johann Stephan Richter, Würzburg 1816, Nachdruck 1988, S. 277–278
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 4186
Schlagworte Schneeschmelze
Ortsangaben Rhön; Kreuzberg
Zeitangabe 19.5.1816
Quellenzeitangabe
Originaltext "Da jedoch erst heute am 19 Mai der Schnee in unserm Garten vergangen ist, aber noch im Hofe, auf dem Berge, Dammersfelde und den schwarzen Bergen liegt; so wird er zuverlässig noch am 8 Julius auf dem Kreuzberge zu sehen sein."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   16.11.2014
Beleg Beschreibung des heiligen Kreuzberges und seiner Umgebungen, in Hinsicht auf die Erzeugnisse und Schönheiten der Natur, mit statistischen, geschichtlichen und religiösen Bemerkungen von Franz Nikolaus Baur, Dom=Vicar zu Würzburg, gedruckt auf Kosten der Freunde des Verfassers bei Johann Stephan Richter, Würzburg 1816, Nachdruck 1988, S. 282
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   

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