Datensätze

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Eintrag 798
Schlagworte Sommer, kalter; Sommer, nasser
Ortsangaben Eschwege
Zeitangabe 7.1677 - 8.1677
Quellenzeitangabe
Originaltext „... und anno 1677 gab auch zwar ziemlicher Wein. Weilen aber der Julius und Augustus zu naß und kalt fielen und die Weinbeeren nicht recht kochen konnten, so ward der Wein nicht so süß und gut ...“.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   28.05.2005
Beleg Henrich Hoferock: Kurze Beschreibung der Stadt Eschwege von 1736, hrsg. von Otto Perst, Göttingen 1954, S. 7.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 808
Schlagworte Sommer, nasser; Sommer, kalter; Mißernte
Ortsangaben Battenfeld; Allendorf
Zeitangabe 1611
Quellenzeitangabe
Originaltext „Der Sommer des Jahres 1611 ist sehr kalt und bringt viel Regen, so daß die meisten Feldfrüchte verderben.“
Bemerkungen Angabe stammt aus einer Abschrift (um 1865) der Battenfelder Kirchenbücher.
Bearbeitungsstand   04.06.2005
Beleg Norbert Henkel (Bearb.): Dorfbuch Allendorf (Eder). Beiträge zur Geschichte einer hessischen Gemeinde, Bielefeld 2004, S. 194.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 1501
Schlagworte Sommer, kalter; Sommer, feuchter
Ortsangaben Hersfeld
Zeitangabe 1714
Quellenzeitangabe
Originaltext „1714 gab es einen kalten und feuchten Sommer.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   09.01.2006
Beleg Jörg Witzel: Hersfeld 1525 bis 1756. Wirtschafts-, Sozial- und Verfassungsgeschichte einer mittleren Territorialstadt, Marburg 1994 (Untersuchungen und Materialien zur Verfassungs- und Landesgeschichte; Bd. 14), S. 27.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 2590
Schlagworte Sommer, kalter; Kartoffeln blieben grün; Kartoffelernte, bessere
Ortsangaben Veckerhagen
Zeitangabe 6.1856 - 8.1856
Quellenzeitangabe
Originaltext "1856 war es im Sommer bis in den Augustmonat hinein so kalt, daß man sich, wenn man von der Feldarbeit nach Hause ging, nicht zu schämen brauchte, wenn man Handschuhe anzog. Die Kälte schien der Kartoffelkrankheit zu hindern, und die Kartoffeln blieben grün, während sonst in den ganzen
11 Jahren das Kraut schon in der Blüte ganz schwarz und trocken wurde und dann sogar ganz auf dem Lande verging. Die Kartoffeln wurden schwarz und faul und stanken. Die Kartoffeln wurden zwar in diesem Jahr doch noch kurz
vor Michaelis teilweise schwarz, jedoch sackte es bedeutend besser, und es gab im Durchschnitt vom Acker 36, 40, 50 bis 60 Sack."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   24.01.2009
Beleg Willy Gerth: Wetter und Ernten vor etwa 100 Jahren in Veckerhagen, in: Veckerhagen - zwischen Weser und Reinhardswald. Die Geschichte eines Oberweserdorfes, Veckerhagen 1965, S. 178-185, hier S. 178.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 3193
Schlagworte Sommer, kalter; Sommer, nasser; Mißernte; Hungersnot
Ortsangaben Gelnhausen
Zeitangabe 1816
Quellenzeitangabe
Originaltext „Nach all dem Elend, das die Menschen hinter sich hatten, hofften sie nun, ihre Gebäude wieder in Ordnung zu bringen, Landwirtschaft, Handel und Gewerbe zu regeln und sich wieder einmal satt essen zu können. Und schon kam die nächste Katastrophe. Auf Grund eines außergewöhnlich kalten und nassen Sommers 1816 gab es eine vollständige Missernte. Der Hafer mußte grün geerntet werden, die Menschen hatten wieder nichts zu essen. Das Gespenst des Hungers ging durch das Land, Kartoffelbrot oder ein Gebäck von verdorbenem Korn mit Eichenmehl versetzt bildete die Nahrung der Armen. Die Teuerung wuchs in Ungeheure. Die Hanauer Regierung kaufte auswärts und errichtete Notspeicher. Zum Glück brachte das kommende Jahr 1817 wieder eine reichhaltige Ernte, sodass im Sommer dieses Jahres die schlimmste Not überwunden war. Als am 28. Juli 1817 die ersten Wagen Korn unter dem Geläute der Glocken und blumengeschmückt in feierlichem Zug in die Stadt Hanau gebracht wurden, hielt auf dem Neustädter Markt der Pfarrer Heinemann vor einer unübersehbaren Volksmenge einen Dankgottesdienst ab. "
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   01.07.2009
Beleg Knut Himstedt: 100 Jahre Stadtgeschichte – Kommunalpolitik in Gelnhausen in der Zeit von 1730 bis 1835, in: Geschichtsblätter für Stadt und Altkreis Gelnhausen 2000/01, S. 22-59, hier S. 49-50.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 4192
Schlagworte Wein, sauerer; Weinernte, geringe; Mast, Ausfall; Sommer, nasser; Sommer, kalter
Ortsangaben Hochstadt
Zeitangabe 1608
Quellenzeitangabe
Originaltext 1608: „ Der Wein von diesem Jahr war schlecht, sehr sauer und wenig, so dass man selbigen nicht einmal verkaufen konnte. Eben so wenig gerieth auch die Mast, welches alles der kalte und nasse Sommer, der nur während den Hundestagen warm war, verursachte“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   05.01.2015
Beleg Auszug eines im Manuscript vorhanden und vom Jahre 1563 bis 1617 geführten Jahr- und Tage-Buchs von Hochstadt, in: Hanauisches Magazin 1 (1778), S. 17–24, hier S. 20.
Bearbeiter Jochen Ebert
   

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