Datensätze

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Eintrag 1476
Schlagworte Luftdruck; Temperatur
Ortsangaben Marburg
Zeitangabe 1836 - 1847
Quellenzeitangabe
Originaltext „316’’40 wurde von mir am 12ten Januar 1843, 338’’81 am 9ten Januar 1846 beobachtet.“

[...]

„Die Temperatur des Thermometers an der Barometerskala hat nie die oben angedeuteten Grenzen [-10,0° C und 30,0° C] erreicht, ungeachtet der heissen Sommer von 1842 und 1846 und des sehr strengen Winters von 1844/45. Mein Barometer ist nämlich in einem grossen, hohen und ungeheizten Zimmer aufgestellt, dessen Temperatur im Sommer durch seine Lage nach Nordosten, im Winter durch die daneben befindliche Wohnstube vor Extremen und Schwankungen geschützt ist, so dass namentlich im Winter der Stand des Thermometers an einem Tage oft nicht um 1° C variirt.“
Bemerkungen Friedrich Karl Reinhard Ritter war Prorektor am Gymnasium zu Marburg und stellte von 1836 bis 1880 meteorologische Beobachtungen an.
Bearbeitungsstand   29.12.2005
Beleg Friedrich Karl Reinhard Ritter: Grundlage zum Entwurf von Tabellen, welche den auf die Normaltemperatur von 0°C reducirten Barometerstand enthalten. Progr. des Gymn. Marburg 1847, S. 7.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 4418
Schlagworte Sommerhitze; Temperatur
Ortsangaben Herbstein
Zeitangabe 20.7.1881
Quellenzeitangabe
Originaltext „1881. Vom 20. Juli meldet die Kirchenchronik eine Temperatur von 27 Grad Reaumur im Schatten, das sind 33,75 Grad Celsius.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   10.05.2017
Beleg Hans Reiter: Geschichtliches aus Herbstein. Unveröffentlichte Quellensammlung zur Herbsteiner Geschichte. Getipptes Manuskript, Blatt 25, Rückseite.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 4524
Schlagworte Nebel; Temperatur; Cholera
Ortsangaben Kassel
Zeitangabe 25.9.1832 - 3.10.1835
Quellenzeitangabe 1832
Originaltext Cholera in Kassel. Schon bis zum 25. September kamen dort einige wenige bestimmte Cholerafälle vor, häufige Erkrankungen und Sterbefälle aber erst am 30. September und 1. Oktbr.; bis dahin waren einige Nächte, besonders aber die Nacht vom 30. Septbr. bis 1. Oktbr. mit einem starken eigenthümlichen Nebel begleitet; diese Witterungsbeschaffenheit brach sich jedoch schon am 1. Oktbr.; es fand kein nächtlicher Nebel mehr Statt, die Lufttemperatur ging zur Wärme über; und in den Nächten vom 1.-2., besonders aber vom 2.-3. Oktbr., fand starkes Wetterleuchten Statt; seit dieser meteorologischen Erscheinung hat sich der hiesige Cholerabestand ungemein verändert, so dass am 2. und 3. Oktbr. nur wenige neue Erkrankungsfälle zum Verschein gekommen sind. - Der erste Cholerakrankheitsfall war bei einem Manne, der in der zweiten Messwoche dasselbst eine Kiste mit Federn, die auch Mühlhausen nach Kassel gekommen war, öffnete und ausprackte. Die Wärter im Cholerahospital wurden schon nach wenigen Tagen von der Krankheit ergreiffen, und einer unterlag.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   08.02.2019
Beleg Cholera orientalis. Extrablatt zum allgemeinen Repertorium der gesammten deutschen medizinisch-chirurgischen Journalistik, hrsg. v. Carl Ferdinand Kleinert, Leipzig 1832, S. 1019, http://books.google.de/books?id=5u1VAAAAcAAJ&pg=PA1019
Bearbeiter Karl Traugott Goldbach
   

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