Datensätze

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Eintrag 1690
Schlagworte Wind, heftiger; Kälte, strenge
Ortsangaben Göttingen
Zeitangabe 28.1.1831 - 31.1.1831
Quellenzeitangabe
Originaltext 1.Brief: „...der Wind weht gerade heftig, aber sein [Wilhelms] Fenster ist ganz verhängt.“
2. Brief: „Wäre die strenge kälte nicht, so würde bereits eine abwechslung aus dem bett in die stube aufs sopha versucht werden...“ [Wilhelm war krank]
Bemerkungen Zwei Briefe Jakob Grimms an Ludwig Hassenpflug, Göttingen. Freitag, den 28. und Montag, den 31. Januar 1831.
Bearbeitungsstand   17.07.2006
Beleg Hg. und bearb. Ewald Grothe: Brüder Grimm Werke und Briefwechsel – Briefe Band 2 - Briefwechsel der Brüder Grimm mit Ludwig Hassenpflug u.a. Kassel / Berlin 2000, S. 131.
Bearbeiter Peter Wiedersich
   
Eintrag 4170
Schlagworte Wetteränderung; Nebel; Wind, heftiger; Regen; Hagel
Ortsangaben Rhön; Kreuzberg
Zeitangabe 3.5.1816 - 4.5.1816
Quellenzeitangabe
Originaltext "Aber am 3 Mai Nachmittags gegen 3 Uhr änderte sich plötzlich die Luft: wir waren bald von Nebeln und Wolken umhüllt, und wie Aprilstürme folgten Regengüsse mit heftigem Winde. Abends gegen 7 Uhr gab uns der anhaltende stärkere Regen die erfreuliche Hoffnung, daß nun der häufige Schnee in den Wäldern und Bergschluchten, auf dem Kreuzberge, Dammersfelde, Holzberge und auf den schwarzen Bergen, verschwinden werde. Allein gegen 10 Uhr der rabenschwarzen Nacht bei Nebel und kaltem Nordwinde und unter heftigen Windstößen kam anhaltender Reben bis zum Mittag des 4 Mai, wo sich von Norden und Westen her der ganze Berg verfinsterte, und bei heftigen Stürmen fielen zu verschiedenen Malen Schlossen wie große Bohnen und starke Flintenkugeln. Die ganze Gegend mit den Sinnwiesen und mehreren Thälern, welche sich seit den letzten warmen Tagen erholt und schon begrünt hatten, war nun mit Schlossen bedeckt, und diese lagen noch Abends um 8 Uhr haufenweise in dem Kloster und auf dem Felde. Der neue Luftwäger (Barometer), dessen Güte hoffentlich nicht bezweifelt wird, stand 13° unter veränderlich. Es bestätigte sich also wieder in diesem Jahr 1816, was ich auf S. 62 sagte, daß hier abwechselnd Schneegestöber und Fröste meistens bis Ende Aprils und oft bis in den Mai anhalten."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   16.11.2014
Beleg Beschreibung des heiligen Kreuzberges und seiner Umgebungen, in Hinsicht auf die Erzeugnisse und Schönheiten der Natur, mit statistischen, geschichtlichen und religiösen Bemerkungen von Franz Nikolaus Baur, Dom=Vicar zu Würzburg, gedruckt auf Kosten der Freunde des Verfassers bei Johann Stephan Richter, Würzburg 1816, Nachdruck 1988, S. 270–271
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 4171
Schlagworte Frost; Wind, heftiger; Regen; Sonnenschein; Wetter, wechselndes; Aprilwetter; Nebel
Ortsangaben Rhön; Kreuzberg
Zeitangabe 5.5.1816 - 6.5.1816
Quellenzeitangabe
Originaltext Am 5 Mai in der Frühe war die Witterung hier noch ärger, als in den beiden vorigen Jahren. Die Gießbächlein verringerten sich, und es gefror überall Eis bei scharfem tobenden Winde und bei so grimmiger Kälte, daß man mit Wahrheit sagen konnte: „Noch im Mai erfror das Ei.“ Die fröhlichen befiederten Sänger in unsern noch immer kahlen und blätterlosen Hainen erstummten wieder, und benahmen uns die Hoffnung zu einem besseren Jahr, als die beiden vorigen waren. Abends 7 Uhr fing es an, stark zu regnen die ganze Nacht hindurch unter heftigen Windstößen und schauerlichem Geheule der Nord=Westwinde. Abends 9 Uhr stand der Luftwäger 9° unter Wind und Regen. Am anderen Morgen 9 Uhr zeigte er 11°, Abends 6 ½ Uhr 12°; die Winde pfiffen noch, aber der Regen hatte nachgelassen. Gegen 2 Uhr Nachmittags folgte Sonnenschein: aber bald darauf kamen wieder die so genannten Aprilstürme mit Schneegestöber, und Abends 7 Uhr umhüllten uns wässrige Wolken und sehr graue Nebel, welche blitzschnell von Nord=Westen aufstiegen, und von den kältesten brüllenden Winden über uns weggetrieben wurden. Winde und Regen hielten die ganze Nacht an.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   16.11.2014
Beleg Beschreibung des heiligen Kreuzberges und seiner Umgebungen, in Hinsicht auf die Erzeugnisse und Schönheiten der Natur, mit statistischen, geschichtlichen und religiösen Bemerkungen von Franz Nikolaus Baur, Dom=Vicar zu Würzburg, gedruckt auf Kosten der Freunde des Verfassers bei Johann Stephan Richter, Würzburg 1816, Nachdruck 1988, S. 271–272
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   

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