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Eintrag 727
Schlagworte Winter, kalter
Ortsangaben Wanfried, Amt
Zeitangabe 1740
Quellenzeitangabe Winter
Originaltext In einer Beschreibung von Stadt und Amt Wanfried aus den 1740er Jahren heißt es über die Mast in den Verschuerischen und Boyneburgischen Waldungen, dass "solche nach dem kalten Winther in Anno 1740 da die Bäume sehr erfroren sind gar nicht oder wenig gerathen ist, und also die Schweine guten Theils auf denen Ställen gemästet werden müßen".
Bemerkungen Hinweis von Frau Prof. Dr. Heide Wunder
Bearbeitungsstand   14.02.2005
Beleg Ausführliche Beschreibung von Stadt und Amt Wanfried, Landesbibliothek und Murhardschen Bibliothek der Stadt Kassel, Hands. 4° Ms. Hass. 127, S. 60.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 776
Schlagworte Winter, kalter
Ortsangaben Eschwege; Werra
Zeitangabe 12.1708 - 15.3.1709
Quellenzeitangabe
Originaltext "Anno 1709 ist ein solcher kalter Winter entstanden, daß auch die Werra zu einigen Orten bis auf den Grund gefroren, und hat continuierlich gedauert bis zum 15. Martii, daß auch die Vögel aus der Luft tot heruntergefallen und darauf ein gewaltiger Eisschutz erfolget, so nie so stark gesehen worden."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   24.05.2005
Beleg Henrich Hoferock: Kurze Beschreibung der Stadt Eschwege von 1736, hrsg. von Otto Perst, Göttingen 1954, S. 40.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 1244
Schlagworte Winter, kalter; Frostschäden an Bäumen
Ortsangaben Wallau
Zeitangabe 1879 - 1880
Quellenzeitangabe
Originaltext „Der Winter von 1879 auf 1880 war außerordentlich kalt. Am 8. und 9. Dezember waren 21° R[eaumur] Kälte. Im Dezember und Januar 1880 gab es durchschnittlich 15° R[eaumur] Kälte. Das merkwürdige war, daß diese Kälte nur in den Tälern und Niederungen herrschte, auf den Höhen und den Bergen war die Witterung gelinder. Die meisten Obstbäume erfroren, noch 1881 kränkelten die übriggebliebenen und gingen ein. Im Pfarrgarten erfroren etwa 40 Zwetschen-, Apfel- und Birnbäume und wurden durch neue ersetzt.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   05.09.2005
Beleg Adolf Menges: Geschichte und Kulturkunde des Dorfes Wallau an der Lahn, Wallau 1936, S. 265.
Bearbeiter Horst Heck
   
Eintrag 1338
Schlagworte Winter, kalter; Schnee, tiefer; Frostopfer
Ortsangaben Kirchlotheim
Zeitangabe 1571
Quellenzeitangabe
Originaltext „Anno 1571 ist ein ungemein kalter Winter gewesen und ein unerhörter tiefer Schnee gefallen, und viel Menschen erfroren“.
Bemerkungen Kirchenbuch Kirchlotheim
Bearbeitungsstand   15.09.2005
Beleg Helmut Göbel: Mehr als 100 Jahre Wetter in unserer Heimat, 1995, unveröffentlichtes Manuskript, S. 6.
Bearbeiter Karl-Hermann Völker
   
Eintrag 1428
Schlagworte Winter, kalter; Schnee, tiefer; Kältetote
Ortsangaben Langen
Zeitangabe 1755
Quellenzeitangabe
Originaltext "Im Jahr 1755 ist ein solcher kalter Winter gewesen und ein solcher tiefer Schnee gefallen, dergleichen sich die ältesten Leuthe nicht haben erinnern können. Auf einen Tag ist der Schnee so dick und häufig gefallen, daß sich die Menschen am hellen Tage von denen bekanntesten Straßen verirret, und endlich im tiefen Schnee erfroren sind. Wie man dann hin und wieder, nach dem der Schnee geschmoltzen, todte Leuthe gefunden hat. Dergleichen auch hier in dem Mitteldicker Forst einer ist gefunden worden, welcher am hellen Tage von der Hauptstraße ab und in den Wald gekommen, darinnen er auch endlich nach dem er lang herumgeirrt, sein Leben verlohren hat."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   17.10.2005
Beleg Kirchenbuch Langen
Bearbeiter Gabriele Klein
   
Eintrag 1497
Schlagworte Winter, kalter; Winter, langer; Getreidepreisanstieg; Mortalitätsanstieg
Ortsangaben Hersfeld
Zeitangabe 1684 - 1685
Quellenzeitangabe
Originaltext „… kalte und lange Winter 1684/85 …“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   09.01.2006
Beleg Jörg Witzel: Hersfeld 1525 bis 1756. Wirtschafts-, Sozial- und Verfassungsgeschichte einer mittleren Territorialstadt, Marburg 1994 (Untersuchungen und Materialien zur Verfassungs- und Landesgeschichte; Bd. 14), S. 28.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 1504
Schlagworte Winter, kalter
Ortsangaben Hersfeld
Zeitangabe 1739 - 1740
Quellenzeitangabe
Originaltext „Die allgemeine Hungerkrise in den Jahren 1739 bis 1741 läßt sich … auf einen feuchten Sommer 1739 und einen kalten Winter 1739/40 zurückführen.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   09.01.2006
Beleg Jörg Witzel: Hersfeld 1525 bis 1756. Wirtschafts-, Sozial- und Verfassungsgeschichte einer mittleren Territorialstadt, Marburg 1994 (Untersuchungen und Materialien zur Verfassungs- und Landesgeschichte; Bd. 14), S. 27.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 1539
Schlagworte Winter, kalter; Frost
Ortsangaben Treysa
Zeitangabe 11.1789 - 1.1790
Quellenzeitangabe
Originaltext "Dies Jahr haben wir einen mächtigen kalten Winter gehabt. Diesen Winter ist es 9 Grad kälter gewesen denn Anno 1740." „Die Kälte von Anno 1789 hat den Anfang genommen (einige) Tage vor Andreastag (30. November) und hat gedauert bis Ende Januar 1790."
Bemerkungen Einträge aus der Familienbibel des Treysaer Metzgermeisters Johannes May (*1764).
Bearbeitungsstand   07.02.2006
Beleg Alfred Giebel: Aus einer alten Treysaer Familienbibel, in: Schwälmer Jahrbuch (1975), S. 54-57, hier S. 54.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 2332
Schlagworte Winter, kalter; Frostschäden an Bäumen
Ortsangaben Wommelshausen
Zeitangabe 1829
Quellenzeitangabe
Originaltext "Sehr kalter Winter; zahlreiche Bäume erfroren."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   13.08.2007
Beleg Horst W. Müller (Bearb.): Wommelshausen. 1336-1986. Ein Dorfbuch, hrsg. vom Heimat- und Verschönerungsverein Wommelshausen e.V, Marburg, 2., überarb. und erg. Aufl. 1995, S. 67.
Bearbeiter Horst W. Müller
   
Eintrag 2371
Schlagworte Winter, kalter
Ortsangaben Hartenrod
Zeitangabe 1744
Quellenzeitangabe
Originaltext 1744: kalter Winter
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   13.09.2007
Beleg Pfarrchronik Hartenrod
Bearbeiter Alexander Ceres
   
Eintrag 2375
Schlagworte Winter, kalter
Ortsangaben Hartenrod
Zeitangabe 12.1788 - 2.1789
Quellenzeitangabe
Originaltext 1789: sehr kalter Winter
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   13.09.2007
Beleg Pfarrchronik Hartenrod
Bearbeiter Alexander Ceres
   
Eintrag 3432
Schlagworte Jahr, trockenes; Winter, kalter; Brunnen, versiegte; Wasserleitungen, gefrorene; Wassermangel
Ortsangaben Süß
Zeitangabe 1822
Quellenzeitangabe
Originaltext Im Zusammenhang mit der Beschreibung des Baus eines 1821 neu erbauten Brunnens heißt es in der Kirchenchronik des Dorfes Süß: „Das Jahr 1822 zeichnete sich durch seine schöne warme Witterung aus. Die lange Trockenheit hatte für unsern Ort Wassermangel verursacht. Selbst der im vorigen Jahre angelegte Brunnen, der aus dem Glasegraben hierher geleitet wurde und bei der Kirche springt, lieferte sehr spärliches Wasser. Im Winter große Kälte. Großer Wassermangel. Viele Quellen sind ganz vertrocknet und alle haben nur noch wenig Wasser. Hier war der Glimborn trocken, das Wasser nach der obersten Tränke reicht nicht mehr bis dahin zu und der neue Brunnen hat zwar in der Brunnenkammer genug, da aber die Röhren zu flach, an manchen Plätzen ganz zu Tage gelegt worden sind, so frieren sie zu und sprangen. Es muss daher das Wasser außer dem Dorf geholt werden. Entweder zum Rode, wo Löcher ins Eis gehauen werden müssen oder im Stollen bei der Diedingsmühle, oder auf der Hütte. Zum Brauen wird das Wasser im neuen Teich in Ulfterode geholt.“ Im November 1822 wurde vom neuen Brunnen ausgehend eine Nebenbrunnenleitung ins Dorf gelegt.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   24.02.2011
Beleg Süß – das Dorf und seine Menschen. Beiträge zur Geschichte unsers Dorfes, zusammengetragen von Anneliese Krauß-Neumann, hg. v. Gemeindevorstand der Gemeinde Nentershausen, Bad Hersfeld 2005, S. 165f.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 3587
Schlagworte Winter, kalter; Holzausgabe an Arme
Ortsangaben Leeheim
Zeitangabe 12.1789 - 3.1790
Quellenzeitangabe
Originaltext „1789/90 (siehe Festschrift des Männergesangvereins Leeheim). An Einnahmen aus versteigertem Heu konnte 1790 nicht einmal der 10. Teil des sonst üblichen Betrages eingebracht werden. Die Begründung in den Rechnungen lautet: Das übrige Gras ist alle ersoffen.
Abermals mussten alle Faschinen zur Dammreparatur abgeliefert werden.
Der Winter 1789/90 war äußerst kalt. Die Gemeinde gab über 5 Klafter Holz an die Armen des Dorfes aus.
Aus Gemeinderechnungen (Ausgaben) 1790:
– 20 alb. – dem Johannes Noldt für Einhauung der Inschrift auf die 2 Denkmal-Steine wegen des 1784 gewesenen großen Wassers.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   13.09.2011
Beleg Gemeinde in Nöten. A. Wasser, Kälte, in: Adam Weiss und Rudolf Schwartz: Heimatbuch der Gemeinde Leeheim, Griesheim1966, S. 26-40, hier S. 30.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 3661
Schlagworte Winter, langer; Winter, kalter; Kälte, große; Schnee, tiefer; Vieh, erfrorenes; Menschen, erfrorene; Todesopfer
Ortsangaben Rhön; Stetten; Sondheim
Zeitangabe 1572 - 1573
Quellenzeitangabe Winter
Originaltext „Im Winter von 1572 auf 1573 herrschte in der südöstlichen Rhön ein langer und ein außergewöhnlich kalter Winter, in dem zahlreiche Menschen und auch viel Vieh erfroren sind. Im Sondheimer Kirchenbuch jener Jahre lesen wir darüber: „Ist sehr ein graußamer kalter winder gewest, deßgleichen bey mensch gedencken nicht geschehn, mit großen langwierigen schneh und unseglicher keltt, in welchem sehr viel leutt hin und wider erfrorn gefunden.“ In der starken Kälte dieses Winters kamen z. B. drei Einwohnen aus Stetten um, die zum Nikolausmarkt nach Neustadt gehen wollten, und eine Frau aus Oberelsbach und wurden „von schnehe zugebett“. Dadurch wurden 16 Kinder zu Waisen. Die Erfrorenen mußte man in Sondheim in einem einzigen Grab beisetzen, da wegen des großen Frostes nur ein Grab ausgehoben werden konnte.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   08.06.2012
Beleg Gottfried Rehm: Menschen in harten Rhön-Wintern, in: Buchenblätter 83 (2010), Nr. 26, 20.12.2010, S. 102.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 4191
Schlagworte Winter, kalter; Kälte, strenge; Eisstand; Fluss, zugefrorener
Ortsangaben Hochstadt; Main, Fluss
Zeitangabe 10.12.1607 - 21.2.1608
Quellenzeitangabe
Originaltext 1607/08: „Zwischen den Jahren 1607 und 1608 ist ein sehr kalter Winter gewesen. Die strengste Kälte nahm 14 Tage vor Weihnachten ihren Anfang, und dauerte bis Petri, auch war der Mayn 6 ganzer Wochen mit Eis belegt.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   05.01.2015
Beleg Auszug eines im Manuscript vorhanden und vom Jahre 1563 bis 1617 geführten Jahr- und Tage-Buchs von Hochstadt, in: Hanauisches Magazin 1 (1778), S. 17–24, hier S. 20.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 4228
Schlagworte Pest; Märkte, Aufhebung; Winter, kalter; Tote
Ortsangaben Wimpfen am Neckar
Zeitangabe 1625 - 1626
Quellenzeitangabe
Originaltext "Der Magistrat von Wimpfen am Neckar (Hessen) hatte schon im Vorjahre wegen der in der Umgegend sich zeigenden Pest verboten, auswärtige Märkte zu besuchen, er hob die heimischen auf, stellte Wachen aus und dergleichen. Trotzdem wurde die Stadt nach dem kalten Winter von der Seuche heimgesucht. „Die armen Leute fielen wie Mücken um."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   24.10.2015
Beleg Gottfried Lammert: Geschichte der Seuchen, Hungers- und Kriegsnoth zur Zeit des Dreissigjährigen Krieges 1625–1635, Wiesbaden 1827, S. 82. (Stand: 24.10.2015)
Bearbeiter Michael Adam
   
Eintrag 4263
Schlagworte Winterbeginn, nasser; Winterbeginn, milder; Winter, kalter; Winter, langanhaltender; Winterfrucht, Schäden an
Ortsangaben Schwickartshausen
Zeitangabe 12.1890 - 3.1891
Quellenzeitangabe
Originaltext "Der Winter 1890 / 91, der sehr gelind, aber nass begann, setzte seine Herrschaft bis weit in das Frühjahr hinein aus, so man das seltene Schauspiel hatte, an Ostern wie auch an Pfingsten durch Schneefall überrascht zu werden. Durch die lang anhaltende Kälte war die Winterfrucht, besonders der Weizen zu nichts zu gebrauchen."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   16.01.2016
Beleg Kirchenbücher der Pfarrei Schwickartshausen, in: Schwickartshausen – unser Dorf im Laisbachtal, Schwickartshausen 2008.
Bearbeiter Rudolf Beck
   
Eintrag 4278
Schlagworte Ernte, schlechte; Weinjahr, schlechtes; Wein, saurer; Weinernte, geringe; Winter, kalter
Ortsangaben Büdingen, Grafschaft
Zeitangabe 1563
Quellenzeitangabe
Originaltext Ernte schlecht; wenig saurer Wein; kalter Winter
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   16.01.2016
Beleg Walter Nies: Heiler und Hexen in der Grafschaft Büdingen, Rastatt 1999, S. 31.
Bearbeiter Rudolf Beck
   
Eintrag 4279
Schlagworte Ernte, schlechte; Weinjahr, schlechtes; Wein, saurer; Weinernte, geringe; Winter, kalter
Ortsangaben Büdingen, Grafschaft
Zeitangabe 1564
Quellenzeitangabe
Originaltext Ernte schlecht; wenig saurer Wein; kalter Winter
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   16.01.2016
Beleg Walter Nies: Heiler und Hexen in der Grafschaft Büdingen, Rastatt 1999, S. 31.
Bearbeiter Rudolf Beck
   
Eintrag 4284
Schlagworte Ernte, schlechte; Weinjahr, schlechtes; Weinernte, geringe; Winter, kalter; Winter, langer
Ortsangaben Büdingen, Grafschaft
Zeitangabe 1569
Quellenzeitangabe
Originaltext Ernte schlecht; wenig Wein; langer kalter Winter
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   16.01.2016
Beleg Walter Nies: Heiler und Hexen in der Grafschaft Büdingen, Rastatt 1999, S. 31.
Bearbeiter Rudolf Beck
   

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