Datensätze

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Eintrag 1314
Schlagworte Winter, langer; Winter, strenger
Ortsangaben Rotenburg
Zeitangabe 21.12.1829 - 20.3.1830
Quellenzeitangabe Winter
Originaltext „anhaltend strenge und lange Winter“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   14.09.2005
Beleg Chronik der Stadt Rotenburg an der Fulda von 1700 bis 1972, bearbeitet von Hans-Günter Kittelmann, Kassel 1998 (Hessische Forschungen zur geschichtlichen Landes- und Volkskunde; Bd. 30), S. 57.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 1497
Schlagworte Winter, kalter; Winter, langer; Getreidepreisanstieg; Mortalitätsanstieg
Ortsangaben Hersfeld
Zeitangabe 1684 - 1685
Quellenzeitangabe
Originaltext „… kalte und lange Winter 1684/85 …“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   09.01.2006
Beleg Jörg Witzel: Hersfeld 1525 bis 1756. Wirtschafts-, Sozial- und Verfassungsgeschichte einer mittleren Territorialstadt, Marburg 1994 (Untersuchungen und Materialien zur Verfassungs- und Landesgeschichte; Bd. 14), S. 28.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 2562
Schlagworte Winter, langer; Futtermangel; Pferde, geschwächte
Ortsangaben Trendelburg, Amt
Zeitangabe 12.1728 - 2.1729
Quellenzeitangabe Winter 1728/29
Originaltext Am 25. April 1729 beschwerte sich der Trendelburger Amtmann Lucan gegenüber der Rentkammer in Kassel über die neuerliche Beschwerung der Amtsuntertanen mit Diensten zum Bauwesen in Veckerhagen. Den Untertanen des Amts Trendelburg seien über 800 Fuhrdienste aufgebürdet worden, eine Dienstlast, die sie nicht imstande seien zu tragen, „zumahlen der Ackerbau angehet und sie ihre Last mit dem hiesigen Vorwerk“ hätten. Außerdem seinen die Pferde der Untertanen „wegen des lang angehaltenen Winters und Mangell der Fütterung so elendig" wie es Lacan in den 15 Jahren, die er schon in Trendelburg als Amtmann war, nicht gesehen hatte.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   12.01.2009
Beleg HStAM, Best. 5, Nr. 1984.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 2616
Schlagworte Winter, langer; Winter, harter; Winter, fast schneeloser; Nord-Ost-Wind, beständiger; Korn, Schäden am spät eingesäten; Klee, Schäden am; Felder, Neubestellung
Ortsangaben Veckerhagen
Zeitangabe 12.1863 - 3.1864
Quellenzeitangabe Winter
Originaltext "1864 Ein langer, harter Winter fast ohne Schnee. Das Korn, was früh gesät war, hielt es ab. Das spät gesäte zehrte der beständige Nord- und Ostwind noch im April vom Felde, und so auch den Klee. Das meiste mußte umgeackert werden."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   05.02.2009
Beleg Willy Gerth: Wetter und Ernten vor etwa 100 Jahren in Veckerhagen, in: Veckerhagen - zwischen Weser und Reinhardswald. Die Geschichte eines Oberweserdorfes, Veckerhagen 1965, S. 178-185, hier S. 179.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 3222
Schlagworte Witterungsverhältnisse; Neuschnee; Winter, langer; Winter, milder
Ortsangaben Hersfeld
Zeitangabe 11.1875 - 31.3.1876
Quellenzeitangabe
Originaltext „Der Winter von 1875/76 begann Ende November mit viel Schnee. Den 6. Dezember 18 Grad R unter 0. Es war im allgemeinen gelind dauerte aber bis zum Schluß des März.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   25.08.2009
Beleg Louis Demme: Nachrichten und Urkunden zur Chronik von Hersfeld, Bd. 4; zusammengestellt und bearbeitet von Dieter Handtke, Bad Hersfeld 2006, S. 33.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 3330
Schlagworte Winter, mäßig kalter; Winter, langer; Schneedecke, geschlossene; Witterung, wechselhafte
Ortsangaben Hersfeld
Zeitangabe 1.12.1887 - 1.4.1886
Quellenzeitangabe
Originaltext „1. April [1886]: Der nun zu Ende gegangene Winter war mäßig kalt, aber ungewöhnlich lang. Wir haben von Anfang Dezember bis Ende März Schnee gehabt! Die kältesten Tage brachte der März, wo der Thermometer bis zu 15 Grad zeigte. Dabei waren rasche Umschläge bis zu mehreren Wärmegraden nicht selten.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   30.11.2009
Beleg Louis Demme: Nachrichten und Urkunden zur Chronik von Hersfeld, Bd. 4, zusammengestellt und bearbeitet von Dieter Handtke, Bad Hersfeld 2006, S. 115.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 3359
Schlagworte Winter, langer; Winter, strenger; Hochwasser; Schneeschmelze, späte; Spendensammlung für Hochwasseropfer
Ortsangaben Hersfeld
Zeitangabe 12.1887 - 4.4.1888
Quellenzeitangabe
Originaltext „4. April [1888]: Der nun überwundene Winter war lang und streng. Erst in den letzten Märztagen ist der Schnee verschwunden und brachte zum zweitenmal großes Wasser. In den Gebieten der Elbe, Warthe, Weichsel und Nogat haben große Überschwemmungen stattgefunden und schweres Unglück gebracht. Überall sammelt man Gaben zur Linderung der Not der Überschwemmten; auch hier ist eine Sammlung eingeleitet.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   30.01.2010
Beleg Louis Demme: Nachrichten und Urkunden zur Chronik von Hersfeld, Bd. 4, zusammengestellt und bearbeitet von Dieter Handtke, Bad Hersfeld 2006, S. 144.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 3516
Schlagworte Winter, strenger; Winter, langer
Ortsangaben Hersfeld
Zeitangabe 12.1894 - 3.1895
Quellenzeitangabe
Originaltext „Der Winter war hart und anhaltend.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   25.02.2011
Beleg Louis Demme: Nachrichten und Urkunden zur Chronik von Hersfeld, Bd. 4, zusammengestellt und bearbeitet von Dieter Handtke, Bad Hersfeld 2006, S. 236.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 3661
Schlagworte Winter, langer; Winter, kalter; Kälte, große; Schnee, tiefer; Vieh, erfrorenes; Menschen, erfrorene; Todesopfer
Ortsangaben Rhön; Stetten; Sondheim
Zeitangabe 1572 - 1573
Quellenzeitangabe Winter
Originaltext „Im Winter von 1572 auf 1573 herrschte in der südöstlichen Rhön ein langer und ein außergewöhnlich kalter Winter, in dem zahlreiche Menschen und auch viel Vieh erfroren sind. Im Sondheimer Kirchenbuch jener Jahre lesen wir darüber: „Ist sehr ein graußamer kalter winder gewest, deßgleichen bey mensch gedencken nicht geschehn, mit großen langwierigen schneh und unseglicher keltt, in welchem sehr viel leutt hin und wider erfrorn gefunden.“ In der starken Kälte dieses Winters kamen z. B. drei Einwohnen aus Stetten um, die zum Nikolausmarkt nach Neustadt gehen wollten, und eine Frau aus Oberelsbach und wurden „von schnehe zugebett“. Dadurch wurden 16 Kinder zu Waisen. Die Erfrorenen mußte man in Sondheim in einem einzigen Grab beisetzen, da wegen des großen Frostes nur ein Grab ausgehoben werden konnte.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   08.06.2012
Beleg Gottfried Rehm: Menschen in harten Rhön-Wintern, in: Buchenblätter 83 (2010), Nr. 26, 20.12.2010, S. 102.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 4258
Schlagworte Winter, langer; Winter, strenger; Schnee, viel; Regen; Frost; Krankheiten; Stürme
Ortsangaben Schwickartshausen
Zeitangabe 13.10.1878 - 12.5.1879
Quellenzeitangabe
Originaltext „Am 13. Oktober trat völliger Winter ein, welcher mit kurzen Unterbrechungen bis zu Ende März 1879 dauerte, sehr viel Schnee, Regen, Frost und Krankheiten bracht und wegen der Verdienstlosigkeit große Noth im Gefolge hatte. Noch am 2. März gab es hier viel Schnee und fuhren hiesige Leute auf ihre Äcker und Wiesen Dung und Jauche zu Schlitten. Nachdem zu Ende März die Bestellung der Äcker und Gärten begonnen, fing am 11. April (Karfreitag) nochmals der Winter mit Schnee, großer Kälte und heftigen Stürmen an und dauerte bis zum 12. Mai.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   16.01.2016
Beleg Kirchenbücher der Pfarrei Schwickartshausen, in: Schwickartshausen – unser Dorf im Laisbachtal, Schwickartshausen 2008.
Bearbeiter Rudolf Beck
   
Eintrag 4280
Schlagworte Ernte, schlechte; Weinjahr, schlechtes; Wein, saurer; Weinernte, geringe; Winter, langer
Ortsangaben Büdingen, Grafschaft
Zeitangabe 1565
Quellenzeitangabe
Originaltext Ernte schlecht; wenig saurer Wein; langer Winter
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   16.01.2016
Beleg Walter Nies: Heiler und Hexen in der Grafschaft Büdingen, Rastatt 1999, S. 31.
Bearbeiter Rudolf Beck
   
Eintrag 4284
Schlagworte Ernte, schlechte; Weinjahr, schlechtes; Weinernte, geringe; Winter, kalter; Winter, langer
Ortsangaben Büdingen, Grafschaft
Zeitangabe 1569
Quellenzeitangabe
Originaltext Ernte schlecht; wenig Wein; langer kalter Winter
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   16.01.2016
Beleg Walter Nies: Heiler und Hexen in der Grafschaft Büdingen, Rastatt 1999, S. 31.
Bearbeiter Rudolf Beck
   

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