Datensätze

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Eintrag 2452
Schlagworte Witterung, milde; Wildfrass; Früchte, zertretene
Ortsangaben Rothwesten
Zeitangabe 1.1789 - 5.1789
Quellenzeitangabe
Originaltext Am 4. Mai 1789 suchte die Conductorin Pfleging von Rothwesten bei der Kasseler Oberrentkammer um Reduktion der Pacht nach wegen des Schadens „welchen mir gantze Rudel Rothwildpret auf meinem Winterfeld, besonders aber an 12 Ackern Winter Samen … theils durch das Abfresen und theils durch das Zertretten der Saat bey dem weichen Wetter verursacht“ hatten.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   09.02.2008
Beleg HStAM, Best. 40 c, Nr. 546.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 2797
Schlagworte niederschlagsfrei; Witterung, milde
Ortsangaben Fulda
Zeitangabe 5.10.1836
Quellenzeitangabe
Originaltext „Fulda, den 5. Oktober 1836 (ein Mittwoch) … Als ich gestern den Steig nach dem Franziskanerkloster auf dem Frauenberge hinaufwandelte, überraschte mich eine jener italienischen Erinnerungen, die in ferne Jahre und an vergessene Gestade zurückversetzten … Die Glocken läuteten in der Stadt zum Abendgebet; die Seminaristen kamen zum Abendspaziergang in die Allee; einige terminierende Mönche kamen mit vollen Säcken herauf und kreuzten sich mit dem Handwerksburschen, dem einzigen Pilger, den unsere gewerbliche Zeit noch kennt, der von ihrem Kloster herabkommt und diese Art von Bettlern dankbar grüßt, die noch reich genug sind, ihn auf der Reise zu bewirten. Einige barmherzige Schwestern, von blühendem und ruhigem Aussehen, verlassen ihre krankheitsstoffige Atmosphäre, um hier frische Luft zu schöpfen; und inmitten dieser frommen, dem Gebet und mildem Wirken geweihten Menge wandelt der Bischof, den jeder ehrerbietig grüßt.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   28.03.2009
Beleg Fulda im Jahre 1836, mitgeteilt von Paul Heidelbach, in: Buchenblätter. Beilage der „Fuldaer Zeitung“ für Heimatfreunde, Nr. 34, 15. Jahrgang, 26. August 1934, Blatt 129-130, hier S. 129.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 3364
Schlagworte Schneedecke, geschlossene; Verkehrsbehinderungen; Schneehöhe 4–5 m; Schnellzug, im Schnee steckengebliebener; Witterung, milde
Ortsangaben Hersfeld; Bebra; Geisgrund
Zeitangabe 2.1889 - 20.2.1889
Quellenzeitangabe
Originaltext „20. Februar [1889]: Der Winter zeigt im Schneekleide sich erst seit Beginn des laufenden Monats. Im vorigen Monat fiel zwar auch einigemal ein leichter Schnee, der aber bei der herrschenden gelingen Temperatur alsbald wieder verschwand. Vorher hatten wir noch keinen Schnee gehabt. Jetzt liegt derselbe nun so hoch, dass Verkehrsstockungen aufgetreten sind, die auch aus zahlreichen anderen Provinzen und namentlich aus dem Süden gemeldet werden. Hinter Bebra blieb vor mehreren Tagen ein Schnellzug im Schnee stecken. Im Geisgrund soll er 4 bis 5 m hoch auf der Landstraße aufgetürmt liegen. Das Wetter ist mild.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   30.01.2010
Beleg Louis Demme: Nachrichten und Urkunden zur Chronik von Hersfeld, Bd. 4, zusammengestellt und bearbeitet von Dieter Handtke, Bad Hersfeld 2006, S. 161.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   

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