Datensätze

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Eintrag 1895
Schlagworte langer Winter
Ortsangaben Marburg
Zeitangabe 20.11.1728 - 31.4.1729
Quellenzeitangabe
Originaltext „1728 fing der Winter den 20. November sehr vehement an und dauerte bis Ende April des folgendes Jahres“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   23.08.2006
Beleg Oberhessische Zeitung, Nr. 55, 6.3.1875
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 1926
Schlagworte Schneefall; nasser Sommer; langer Winter
Ortsangaben Hasungen
Zeitangabe 1457 - 1458
Quellenzeitangabe
Originaltext „Das Jahr 1457 war seinem Vorgänger ähnlich. Anfangs Juni fiel ein großer Schnee, welcher den Leuten bis über die Kniee reichte. auf Magaretentag hagelte und regnete es ungemein stark, der Sommer war so naß, aber zugleich so heiß, daß das Getreide verfaulte oder gähreif (notreif) wurde. Das Zuwintern begann zwischen St. Elisabeth und St. Andreas-Tag, und der Winter dauerte ununterbrochen bis auf St. Matthiastag 1458.“
Bemerkungen Nach einer Chronik des Klosters Hasungen
Bearbeitungsstand   14.01.2007
Beleg August Friedrich Christian Vilmar: A. F. C. Vilmar’s Wetterbüchlein, 6. Aufl., Marburg 1903 (Nachdr. 1981), S. 45.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 1928
Schlagworte langer Winter; Kälte; Trockenheit
Ortsangaben Hasungen
Zeitangabe 1.1459 - 8.1459
Quellenzeitangabe
Originaltext „1459 dauerte der Winter 32 Wochen; das Frühjahr war kalt und trocken, St. Urban brachte Frost und für den Rest des Sommers große Trockenheit; nur acht Tage vor Mariä Himmelfahrt (also 19. August nach unserm jetzigen Kalender) trat schwerer Regen ein.“
Bemerkungen Nach einer Chronik des Klosters Hasungen
Bearbeitungsstand   14.01.2007
Beleg August Friedrich Christian Vilmar: A. F. C. Vilmar’s Wetterbüchlein, 6. Aufl., Marburg 1903 (Nachdr. 1981), S. 46.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 1929
Schlagworte langer Winter; warmer Sommer; Hagel; starker Regen
Ortsangaben Hasungen
Zeitangabe 12.1459 - 8.1460
Quellenzeitangabe
Originaltext „Der Winter 1459/60 trat erst nach Weihnachten, dauerte aber bis in die Mitte des Mai, d.h. nach dem heutigen Kalender bis gegen den 27. Mai 1460, mit unerhörter Kälte. Die Aenderung für den Sommer trat zwischen St. Urban und St. Veit (15. Juni) mit Gewittern ein, und brachte einen warmen, aber die schwersten Regengüsse mit Hagel bringenden Gewittern reichen Sommer.“
Bemerkungen Nach einer Chronik des Klosters Hasungen
Bearbeitungsstand   14.01.2007
Beleg August Friedrich Christian Vilmar: A. F. C. Vilmar’s Wetterbüchlein, 6. Aufl., Marburg 1903 (Nachdr. 1981), S. 46.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2252
Schlagworte Frost; Schnee; langer Winter
Ortsangaben Stausebach
Zeitangabe 1650
Quellenzeitangabe
Originaltext „In diesem Winder ist ein langwäriger Frost gestanden, dan vier Wochen vor Weinachten hatt es angefangen hart zu windern und hatt an einem Stück gefroren biß uff den 15. Tag Marty und ist auch niemal der Schne gantz abgegangen.“
Bemerkungen In der Originalchronik S. 91
Bearbeitungsstand   15.07.2007
Beleg Wilhelm A. Eckhardt (Hrsg.): Bauernleben im Zeitalter des Dreißigjährigen Krieges. Die Stausebacher Chronik des Caspar Preis 1636-1667. Beiträge zur hessischen Geschichte 13. Marburg 1998, S. 72.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2833
Schlagworte Kälte; langer Winter
Ortsangaben Windhausen
Zeitangabe 10.1739 - 5.1740
Quellenzeitangabe
Originaltext „In diesem Jahr 1740 haben wir einen sehr kalten Winter gehabt, der Anfang ist in 1739 im Oktober gewesen. In dem Januaris ist die Kälte so groß gewesen, daß den 10. die Kälte so groß gewesen, daß die Mühlen gestanden an dem ganzen Wasser und daß die Leut an teil Orten haben großen Hunger leiden müssen von wegen des Mahlen. Den 3. Mai hat es einen Schnee geworfen Schuh hoch und die Nacht wieder so einen dicken Schnee und des Gefütter ist aufgegangen, daß an Teil Orten viel Vieh hunger gestorben ist und des Gefütter ist zu rar gewesen, daß keines mehr zu kriegen gewesen.“
Bemerkungen Aus dem Buch des Webermeisters Johann Georg Dirlam zu Windhausen.
Bearbeitungsstand   29.03.2009
Beleg Ernst-Uwe Offhaus: Heimatbuch Feldatal. Feldatal 1981, S. 1f.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2857
Schlagworte strenger Winter; langer Winter; Kälte
Ortsangaben Herborn
Zeitangabe 1.1625 - 5.1625
Quellenzeitangabe
Originaltext Eben so merkwürdig ist auch das Jahr 1625 hier der strengen Kälte wegen gewesen: die nicht nur den Winter durch gedauert hatte, sondern noch im Mai anhielte. Man siehet dieses aus dem Fragment einer Inschrift auf das damals zur Residenz reparirte, nun aber völlig demolirte 3 Stunden von hier gelegene Schloß Tringenstein.

- - - - tempore duo
Quo fera bella, glaciesque nivalis
Majo mense dabant se conspicienda figuris
Innumeris, aderatque gracis contagio pestis.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   09.04.2009
Beleg Johann Hermann Steubing: Topographie der Stadt Herborn. Marburg 1792, S. 18.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2868
Schlagworte Nässe; Kälte; langer Winter; Hitze; Trockenheit
Ortsangaben Herborn
Zeitangabe 1683 - 1684
Quellenzeitangabe
Originaltext Der Sommer des ersten Jahres war wieder sehr naß. Am 25ten Nov. fiel große Kälte ein, die bis 6ten Febr. des folg. Jahres anhielt. Der Sommer darauf war sehr heis und trocken. Daher kam eine frühzeitige Erndte. Man hatte schon am 9ten Jul. Brod von der diesjährigen Frucht.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   10.04.2009
Beleg Johann Hermann Steubing: Topographie der Stadt Herborn. Marburg 1792, S. 21.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2886
Schlagworte langer Winter; Schnee; Hitze; Trockenheit
Ortsangaben Herborn
Zeitangabe 1705
Quellenzeitangabe
Originaltext Es war sehr kalt bis zum Mai hin. Noch am 26. d. M. fiel ein kein tiefer Schnee, der sehr vielen Schaden anrichtete. (Dergleichen Klagen liefen fast von allen Orten Deutschlandes ein.) Der ganze Sommer bis in den späten Herbst war sehr heiß und trocken.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   10.04.2009
Beleg Johann Hermann Steubing: Topographie der Stadt Herborn. Marburg 1792, S. 24.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2906
Schlagworte kalter Winter; langer Winter; Trockenheit; Wärme; Regen
Ortsangaben Herborn
Zeitangabe 1.1731 - 4.1731
Quellenzeitangabe
Originaltext Die beiden ersten Monate waren kalt; der März rauh und trocken; April endigte sich mit Wärme und Regen.
Es war ein Frucht- und Obstreiches Jahr!
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   10.04.2009
Beleg Johann Hermann Steubing: Topographie der Stadt Herborn. Marburg 1792, S. 27.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   

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