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Eintrag 60
Schlagworte milder Winter
Ortsangaben Hessen-Kassel
Zeitangabe 21.12.1537 - 20.3.1538
Quellenzeitangabe Winter; um Neujahr
Originaltext "Im jar 1538. war ein solcher Winter / daß man umbs newe jahr violen und sonst allerhand blumen haben koennen."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   20.10.2004
Beleg Wilhelm Dilich: Hessische Chronica, Cassel 1605, p. 308.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 1520
Schlagworte milder Winter
Ortsangaben Steinberg
Zeitangabe 1616
Quellenzeitangabe
Originaltext "1616 wurde das Korn 8 Tage vor Johannistag geschnitten, auch etliche Tage vor Johanni neues Korn verbacken. Den ganzen Winter hindurch fiel kein Schnee und blieb alles grün, so dass die Schafe ohne Unterberechung hinausgetrieben werden konnten."
Bemerkungen Auszug aus einer in Steinberg bei Gießen geführten Familienchronik.
Bearbeitungsstand   24.01.2006
Beleg Mittheilungen der Grossherzoglich Hessischen Centralstelle für die Landesstatistik. Band 1 (1863), S. 79.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 1883
Schlagworte kalter Winter; milder Winter; kalter Frühling; Hochwasser
Ortsangaben Marburg
Zeitangabe 12.12.1788 - 5.4.1789
Quellenzeitangabe
Originaltext „Marburg, 8. März. Der in Marburg den 25. August 1769 geborenen Maurer- und Steihnauergeselle, Peter Pistor, beschreibt in seiner kleinen Chronik die Witterungsverhältnisse im Winter des Jahres 1788 auf 89 folgendermaßen: Vom 12. bis 21. Dezember 1788 war eine ganz horrende Kälte, die Mühlen standen stille und es trat sofort Brotmangel ein. Am 27. Dezember fing die fürchterliche Kälte wieder aufs neue an und dauerte kontinuierlich bis zum 12. Januar 1789; im ganzen waren es bis zu dem genannten Tage 7 Wochen gewesen. Die Kälte ist nicht zu beschreiben; die Brunnen waren sämtlich bis auf den Neustädter zugefroren, so daß neben Brotmangel – geschroten Brot mußte gegessen werden – auch noch Wassermangel eintrat. An die Armen wurde wiederholt Holz und sonstige Gaben ausgeteilt; die Holzverteilung war durch Studiosus Grafen von Stollberg bewirkt worden. Zuletzt gingen noch die Kirchensenioren beider Konfessionen durch die Stadt und sammelten milde Beiträge für die Armen zu Holz. Menschen und Vieh sind erfroren, ebenso erfror auch das Gemüse in den Kellern und Stuben. Die Kälte ist in Marburg beobachtet worden, und sie war um 7 Grad (32 Grad R.) höher, als in den Jahren Jahren 1709 und 1740. Am 12. Januar 1789 fing es langsam an zu thauen, und das Eis auf der Lahn, welches die Dicke von 5 Fuß erreicht hatte, ging ohne den geringsten Schaden weg. Den ganzen Februar hindurch war Frühlingswetter. Am 1. März fing die Kälte mit Schnee wieder an und dauerte den ganzen Monat durch. Am 1. und 2. April regnete es Tag und Nacht, so daß es am 4. eine starke Flut gab, wie in 20 bis 30 Jahren keine gewesen sein soll. Der 5. April fing mit schönem Frühlingswetter an.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   22.08.2006
Beleg Oberhessische Zeitung, No. 58, Marburg, 9.3.1889
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 1900
Schlagworte milder Winter
Ortsangaben Marburg
Zeitangabe 1750
Quellenzeitangabe
Originaltext „1750 war ein sehr gelinder Winter. Es hat über viermal nicht geschneit; im März fingen die Bäume an zu blühen.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   23.08.2006
Beleg Oberhessische Zeitung, Nr. 82, 9.4.1875.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 1921
Schlagworte milder Winter; früher Frühling
Ortsangaben Hessen
Zeitangabe 12.1419 - 4.1420
Quellenzeitangabe
Originaltext „Anno 1420 war ein ebenmessiger warmer winter un fruhe zeit / wie vor 234 jahren / und fingen die bäume den 20 martii / der weinstock aber im Aprill an zu blühen.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   14.01.2007
Beleg Wilhelm Dilich: Hessische Chronica. Kassel 1605, 2. Teil, S. 231.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 1933
Schlagworte milder Winter; trockener Sommer; kalter Winter; nasser Sommer
Ortsangaben Hessen
Zeitangabe 1480 - 1481
Quellenzeitangabe
Originaltext „In Anno 1480 ist ein so warmer winter gewesen / der auch gantz keinen schnee gehabt / deme folgete ein überaus trockener Sommer / in dem gantze wasser ausgetrucknet / und man allein auff grossen und schiffreichen wassern mahlen können. Hingegen aber war der kommende winter grimmiger kälte / der sommer aber übriger nässe und voll regens / also daß die früchte verdorben / und man aus Thüringen und zu Erfurd das brod abholen müssen.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   14.01.2007
Beleg Wilhelm Dilich: Hessische Chronica. Kassel 1605, 2. Teil, S. 260.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2187
Schlagworte milder Winter; warmer Frühling; Frost
Ortsangaben Kirchhain
Zeitangabe 10.3.1617
Quellenzeitangabe
Originaltext Warmer Winter und warmer Frühling, so daß die Bäume bereits blühten, jedoch danach wieder Frost und die Blüten erfroren.
Bemerkungen Kalender unbekannt
Bearbeitungsstand   13.07.2007
Beleg Heinrich Grün: Chronik der Stadt Kirchhain. Aufzeichnungen und gesammelte Nachrichten aus Kirchhains Vergangenheit. Kirchhain 1952, S. 63.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2200
Schlagworte milder Winter
Ortsangaben Friedberg
Zeitangabe 16.1.1759
Quellenzeitangabe
Originaltext „1759 Jan. 16. „Das gelinde Wetter hält noch immer an ...““
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   13.07.2007
Beleg Ferdinand Dreher: Kulturgeschichtliches aus dem Tagebuch des 1793 verstorbenen Friedberger Augustinerschulrektors L. E. Langsdorff 1755-1763. In: Hessische Chronik. Monatsschrift für Familien- und Ortsgeschichte in Hessen und Hessen-Nassau. Bd. 6 (1917),
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2209
Schlagworte milder Winter
Ortsangaben Steinberg
Zeitangabe 1616
Quellenzeitangabe
Originaltext „Anno 1616 ist durch den ganzen Winter kein Schnee gefallen und ein warmer Winter gewesen, daß man keine Handschuh anziehen dörfen, auch ist im Feld alles grün geblieben und nichts erfrohren und sind die Schaf den ganzen Winter auf den Saamen getrieben worden.“
Bemerkungen Aus der Hauschronik von Jacob Burgks
Bearbeitungsstand   13.07.2007
Beleg Wilhelm Diehl: Aus einem Steinberger Hausbuch. In: Hessische Chronik. Monatsschrift für Familien- und Ortsgeschichte in Hessen und Hessen-Nassau. Bd. 8 (1919), S. 42.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2246
Schlagworte milder Winter
Ortsangaben Hessen
Zeitangabe 1538
Quellenzeitangabe
Originaltext "Im jar 1538 war ein solcher Winter / daß man umbs newe jahr violen und sonst allerhand blumen haben können."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   14.07.2007
Beleg Wilhelm Dilich: Hessische Chronica. Kassel 1606, 2. Teil, S. 308.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2257
Schlagworte milder Winter
Ortsangaben Stausebach
Zeitangabe 1654
Quellenzeitangabe
Originaltext „Es ist auch in diesem Jahr gar ein schöner Winder gewesen, als man ihn hätt mögen wünschen, nicht zu kalt auch nicht zu warm, auch nicht zu nas. Es ist einmal ein Schne gefallen umb Lichtmeß. Lag aber nicht drey Tag, da ging er wieder ab. Darnach fiel noch 2 oder 3 mal ein wenig, ging aber vor Nacht wider ab.“
Bemerkungen In der Originalchronik S. 114
Bearbeitungsstand   15.07.2007
Beleg Wilhelm A. Eckhardt (Hrsg.): Bauernleben im Zeitalter des Dreißigjährigen Krieges. Die Stausebacher Chronik des Caspar Preis 1636-1667. Beiträge zur hessischen Geschichte 13. Marburg 1998, S. 79.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2271
Schlagworte milder Winter
Ortsangaben Stausebach
Zeitangabe 1.1661 - 2.1661
Quellenzeitangabe
Originaltext „In disem Jahr haben die Kühe den gantzen January an die Weide gegangen und die Schaff seind nicht mehr dan drey Tage den gantzen Winder uber in den Stäln stehen pliben vor und nach Weinachten, und die Weibsleuth sind auch im Januari in das Graß gegangen wie auch in Februari und so fordan als nach und nach.“
Bemerkungen In der Originalchronik S. 155
Bearbeitungsstand   16.07.2007
Beleg Wilhelm A. Eckhardt (Hrsg.): Bauernleben im Zeitalter des Dreißigjährigen Krieges. Die Stausebacher Chronik des Caspar Preis 1636-1667. Beiträge zur hessischen Geschichte 13. Marburg 1998, S. 92.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2273
Schlagworte milder Winter
Ortsangaben Stausebach
Zeitangabe 1.1662 - 4.1662
Quellenzeitangabe
Originaltext „In disem 1662. Jahr ist ein warmer Winder geweßen und auch ein gutt Außgejähr, das mir haben mit Sentzen Graß gemehet 8 Tag vor dem neuen Pihlipe Jacobi [1. Mai], den 22ten Aprillis neues Callenders, und haben auch in diesem Jahr vor dem neuen Pihlipe Jacobi Gersten gesehet den 24ten Aprillis. Ist nicht mehr geschehen bey Menschengedenken in Stausebach.“
Bemerkungen In der Originalchronik S. 162
Bearbeitungsstand   16.07.2007
Beleg Wilhelm A. Eckhardt (Hrsg.): Bauernleben im Zeitalter des Dreißigjährigen Krieges. Die Stausebacher Chronik des Caspar Preis 1636-1667. Beiträge zur hessischen Geschichte 13. Marburg 1998, S. 94.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2502
Schlagworte milder Winter; kalter Frühling
Ortsangaben Bensheim
Zeitangabe 1.1696 - 5.1696
Quellenzeitangabe
Originaltext „1696. Im Anfang des Jänners ist so schön Wetter gewesen, daß die Leute barfuß nach Frankfurt gegangen, und in den Hemden sind die Leute in die Weinberg gegangen, ebenso gezackert. Im Hornung sind die Bäume in Saft gestiegen, die Mandelbäum geblümt, im März die Kirschen. In Mitten März ist ein Schnee gefallen. Der Mai halb kühl, halb naß. Der Wein war gut worden.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   18.03.2008
Beleg H. Henkelmann: Die Bensheimer Hauschronik des Joh. Math. Blesinger. In: Hessische Chronik 2 (1913), S. 167f.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2820
Schlagworte milder Winter
Ortsangaben Ehringshausen
Zeitangabe 3.1898
Quellenzeitangabe
Originaltext Sehr gelinder Winter. Kein Eis auf den Flüssen. Mitte März werden von Wetzlarer Fuhrleuten Wagenladungen mit Schnee durch das Dorf gefahren, die sie auf dem Westerwald geholt haben. Der Schnee kommt in die Eiskeller der Brauereien, - ein seltenes, bis dahin noch nicht vorgekommenes Ereignis.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   29.03.2009
Beleg Hans Watz (Bearb.): Heimatbuch der Dorfgemeinde Ehringshausen an der Dill im Kreise Wetzlar. 1. Teil. 1. Aufl. 1968, Nachdr. 1981, S. 43.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2826
Schlagworte Hitze; Trockenheit; milder Winter
Ortsangaben Köddingen
Zeitangabe 7.1852 - 12.1852
Quellenzeitangabe
Originaltext „Der Monat Juli des Jahres 1852 fing mit sehr heißem Wetter an. Am 1. wurde auch der Anfang mit Heumachen vorgenommen und so ununterbrochen fortgesetzt, bis daß es einegscheuert war. Das Heugras war sehr gut gewachsen, sodaß es eine Menge Heu gab.
Auch war das viele Heu so dörr durh das anhaltende heiße Wetter eingescheuert worden, ja vielen morgens gemacht und nachmittags geladen.
Ebenso wurde des Herbstes das Grummet in Menge und Güte eingebracht ...

Die Wintermonate November und Dezember blieben wie die Herbstmonate, so daß an ihnen kein Winter erkenntlich war.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   29.03.2009
Beleg Karl Brodhäcker: Es war eine Kälte, dass die Vögel in der Luft erfroren. Der Köddinger Landwirt zeichnete Mitte des 19. Jahrhunderts systematisch Wetterbeobachtungen auf. Heimat im Bild 36. Woche, September 2000.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2827
Schlagworte milder Winter; Schnee; Frost
Ortsangaben Köddingen
Zeitangabe 1.1853 - 2.1853
Quellenzeitangabe
Originaltext „Das Jahr 1853 fing mit fortwährender Witterung an. Am 5. Januar war der Johs. Zöckler, Dreher, am Schnegelacker mit zwei Ochsen am Ackern, der ganze Tag war Sonnenschein wie um Ostern.
Dann regnete es einige Tage wieder ganz warm, und die Wiesen waren schwarz gewässert, auch grün, ja auf den guten die Grasspitzen fingerlang gewachsen.
Am 22. Januar fiel abends etwas Schnee, noch ohne Frost. Diese gelinde Winterung dauerte fort bis die Hälfte Februar, dann fing es an zu frieren, zu schneien, sodaß am 20. der Schnee schon einige Fuß hoch lag. Am 26. Februar lag ein Schnee wie er noch nie gesehen worden war, auch diesen Tag eine Kälte, daß die Vögel in der Luft erfroren ...“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   29.03.2009
Beleg Karl Brodhäcker: Es war eine Kälte, dass die Vögel in der Luft erfroren. Der Köddinger Landwirt zeichnete Mitte des 19. Jahrhunderts systematisch Wetterbeobachtungen auf. Heimat im Bild 36. Woche, September 2000.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2870
Schlagworte milder Winter; Nässe; Kälte
Ortsangaben Herborn
Zeitangabe 1686
Quellenzeitangabe
Originaltext Januar und Februar nebst dem ganzen Frühjahr waren sehr gelind und naß. Es war alles sehr wolfeil. Der Sommer war sehr naß. Von Lucä bis Martini war Kälte.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   10.04.2009
Beleg Johann Hermann Steubing: Topographie der Stadt Herborn. Marburg 1792, S. 22.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2871
Schlagworte milder Winter; Kälte; Spätfrost; Nässe
Ortsangaben Herborn
Zeitangabe 1687
Quellenzeitangabe
Originaltext Februar war gelinde und warm; März rauh; April hatte bis den 21ten Kälte und Schnee. Am 15ten Mai fiel noch Frost ein, der viel Schaden that. Vom Augsut an bis Christtag war es sehr naß.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   10.04.2009
Beleg Johann Hermann Steubing: Topographie der Stadt Herborn. Marburg 1792, S. 22.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2872
Schlagworte milder Winter; kalter Frühling; Hitze
Ortsangaben Herborn
Zeitangabe 1688
Quellenzeitangabe
Originaltext Der Februar war warm; März und April ungewöhnlich rauhe, so daß alles mit Schnee und Eis bedeckt lage. Der Mangel an Fütterung war noch größer als 1684. Jul. und August waren sehr heiß.
Die Sommerfrüchte und das Obst geriethen sehr wohl: dagegen ward alles Gemüs von den Raupen weggefressen.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   10.04.2009
Beleg Johann Hermann Steubing: Topographie der Stadt Herborn. Marburg 1792, S. 22.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   

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